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Thema: 58 Prozent gegen Gauck

  1. #21
    Mitglied Benutzerbild von romeo1
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von asdf Beitrag anzeigen
    Na, da bist du ja wieder mal so richtig in deinem Element!!!
    Wenn ich einem unterbelichtetem rotem Ork eine reinwürgen kann, bin ich immer in meinem Element.

  2. #22
    on civil disobedience Benutzerbild von Heldenjaeger
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Vielleicht war es hier wirklich mehr ein Irrtum, denn Gauck hatte in der Anfrage ja gar nicht bestritten, dass in der BStU noch ehemalige Hauptamtliche tätig sind. Abgesehen davon, ist dieser Fall nicht einfach zu beurteilen. Die Stasi-Unterlagen sind komplex und umfangreich (das MfS hat wohl von allen deutschen Behörden, die es jemals gab, die meisten Dokumente produziert) und die Expertise der ehemaligen Mitarbeiter war nötig.
    Das war eher kein Missverständnis.

    Die Gutachter Klein und Schroeder deckten auch auf, dass entgegen Gaucks Aussage vom 1. Januar 1997 (da erklärte er, dass noch 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS in seiner Behörde tätig waren) eben nicht 15 sondern weit mehr, zu diesem Zeitpunkt waren es laut Gutachten 46 Ehemalige. Unter anderem Wach- und Personenschützer des MfS und frühere Mitglieder des MfS-Wachregiments.



    Roland Jahn, ein echter DDR-Bürgerrechtler, SED-Gegner und auf Gauck nachfolgender Leiter dieser Behörde nannte die Beschäftigung der Ex-Stasis folgendermaßen:
    "Schlag ins Gesicht der Opfer"

    Und damit hat er meiner Meinung nach völlig recht.

  3. #23
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von asdf Beitrag anzeigen
    Na ja, Swetlana, das wissen natürlich auch nicht nur Kenner.
    Aber - wie bei allem, was es um Gauck herum gab, muss man vorsichtig im Urteil sein. Er ist ja von der Stasi geradezu umworben worden. Und jeder Umwerber, darunter hohe Rankkräßen, wollten "Erfolge vorzeigen". Gauck hat sich da in der Wuetssche gesehen. Einerseits wollte er sein Jugendwerk nicht verlieren, andererseits konnte er Sentlinge des Staates nicht vor den Kop stoßen. Da hat er eines ganz klkug angepackt: Immer wenn sie zu ihm kamen, trafen sie einen Mann von der Kirche mit am Tisch. Und so blieb es bei der "Vorlauf-Akte". Für die kann er nicht.
    Was die Söhne anbetrifft - tja, er selbst wollte es gar nicht, dass sie nach dem Westen abziehen. Aber Honecker war das lieber, als dass er den Jungs das Studium hätte verbieten müssen.

    Der Mann ist weder ein Bürgerrechtler noch ein Freiheitskämpfer. Er stand und steht in jeden System mit den Herrschenden per Du. Mir wäre ein West-Töpfer tausend mal lieber gewesen als dieser falsche Rächer der "Enterbten".
    Wussten Sie das der "Bürgerrechtler" Biermann mit Margot Feist ein Verhältnis hatte ?

  4. #24
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von elas Beitrag anzeigen
    Mit deinen Beispielen kann ich nichts anfangen, da ich sie nicht kenne.

    Was hast du an Gauck zu kritisieren?
    Ich kenne Gauck nur als Reporter kurz vor und kurz nach der Wende. Ansonsten wie jeder Andere.
    Ich habe hier in der Diskussion nichts zu kritisieren. Denn - dass wir als Linke gegenwärtig nicht erwarten können, einen Linken zum BundesPräsidenten hoch zu katapultieren, ist mir Gauck lieber als alle besherigen. Vor allem ist er niht Aufsichtsratmitglied von Suberkonzernen wie sein gescheiterter Vorgänger.
    Bisher hatte ich von ihm immer den Eindruck, dass er das ist, was auch ich bin - ein Ur-Christ.

  5. #25
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von Heldenjaeger Beitrag anzeigen
    Das war eher kein Missverständnis.

    Die Gutachter Klein und Schroeder deckten auch auf, dass entgegen Gaucks Aussage vom 1. Januar 1997 (da erklärte er, dass noch 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS in seiner Behörde tätig waren) eben nicht 15 sondern weit mehr, zu diesem Zeitpunkt waren es laut Gutachten 46 Ehemalige. Unter anderem Wach- und Personenschützer des MfS und frühere Mitglieder des MfS-Wachregiments.



    Roland Jahn, ein echter DDR-Bürgerrechtler, SED-Gegner und auf Gauck nachfolgender Leiter dieser Behörde nannte die Beschäftigung der Ex-Stasis folgendermaßen:
    "Schlag ins Gesicht der Opfer"

    Und damit hat er meiner Meinung nach völlig recht.
    Mooooment mal! Erstens war die Beschäftigung solcher Leute grundsätzlich eine genehmigte Angelegenheit. Sie ergab sich aus der Notwendigkeit, mit der zum Teil verwüsteten Anlage klar zu kommen. Zweitens waren diese Leute nicht in ihrer früheren Funktion tätig. Da gibt es ganz andere Vorkommnisse. Dass sie nach Gauck noch so lange dort beschäftigt wurden, sollte man mit den Nachfolgern klären, ob es wirklich noch nötig war. Gauck hat sie jedenfalls nicht eingestellt, um ihnen was Gutes anzutun.

  6. #26
    on civil disobedience Benutzerbild von Heldenjaeger
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von asdf Beitrag anzeigen
    Mooooment mal! Erstens war die Beschäftigung solcher Leute grundsätzlich eine genehmigte Angelegenheit. Sie ergab sich aus der Notwendigkeit, mit der zum Teil verwüsteten Anlage klar zu kommen. Zweitens waren diese Leute nicht in ihrer früheren Funktion tätig. Da gibt es ganz andere Vorkommnisse. Dass sie nach Gauck noch so lange dort beschäftigt wurden, sollte man mit den Nachfolgern klären, ob es wirklich noch nötig war. Gauck hat sie jedenfalls nicht eingestellt, um ihnen was Gutes anzutun.
    War natürlich genehmigt, richtig. Ob es nötig war, so viele Ex-Stasis so lange zu beschäftigen, noch dazu solche, die sehr... heikle Positionen inne hatten, darf zumindest bezweifelt werden.
    Und natürlich waren sie nicht in ihrer ehemaligen Funktion tätig, das wäre ja noch schöner gewesen.

    Wichtig ist aber auf jeden Fall folgender, auch schon vorher angesprochener Punkt:
    Auf einen Antrag der PDS ließ sich die damalige Bundesregierung Auskunft über die Anzahl an ehemaligen Stasi-Mitarbeitern geben. Gauck erklärte also am 01.01.1997, dass es sich um 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS handle.
    Fakt ist aber, dass es 46 waren.
    Also hat er, im Amt, vor der Bundesregierung, vor dem Parlament, vor dem Volk, gelogen.

    Ohne über Grüde für diese Lüge zu grübeln, muss man die Frage doch stellen, ob dieser Mann besser, in Form von "integer" ist, als der verhasste Wulff.

  7. #27
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von romeo1 Beitrag anzeigen
    Wenn ich einem unterbelichtetem rotem Ork eine reinwürgen kann, bin ich immer in meinem Element.
    Aber dazu bist du doch viel zu dumm.
    Teilen ist das neue Haben.

  8. #28
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    gelöscht von asdf

  9. #29
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von Heldenjaeger Beitrag anzeigen
    War natürlich genehmigt, richtig. Ob es nötig war, so viele Ex-Stasis so lange zu beschäftigen, noch dazu solche, die sehr... heikle Positionen inne hatten, darf zumindest bezweifelt werden.
    Und natürlich waren sie nicht in ihrer ehemaligen Funktion tätig, das wäre ja noch schöner gewesen.

    Wichtig ist aber auf jeden Fall folgender, auch schon vorher angesprochener Punkt:
    Auf einen Antrag der PDS ließ sich die damalige Bundesregierung Auskunft über die Anzahl an ehemaligen Stasi-Mitarbeitern geben. Gauck erklärte also am 01.01.1997, dass es sich um 15 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des MfS handle.
    Fakt ist aber, dass es 46 waren.
    Also hat er, im Amt, vor der Bundesregierung, vor dem Parlament, vor dem Volk, gelogen.

    Ohne über Grüde für diese Lüge zu grübeln, muss man die Frage doch stellen, ob dieser Mann besser, in Form von "integer" ist, als der verhasste Wulff.
    Man kann ja Nimandem ins Herz gucken. Bei der Stasi-Beschäftigung fragt sich natürlich, wie lang der Zeitraum zwischen den beiden Anzahlen war und ob 15 Mann für den Riesenberg von zu prüfenden Akten groß genug waren. Da kann meiner Meinung nach der Hase nicht im Pfeffer liegen. Bei Gauck bin ich eher vorsichtig in Bezug auf seine Haltung zur Sozialpolitik. In viel Sozialversorgung sieht er ja sowas wie Senkung von Eigeninitiative. Ist er da für Sozial-Abbau? Oder wird er mehr Beschäftigung der Menschen fordern, was ich für dringend nötig halte.

  10. #30
    in memoriam Benutzerbild von meckerle
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    Standard AW: 58 Prozent gegen Gauck

    Zitat Zitat von Dr Mittendrin Beitrag anzeigen
    Noch halte ich ihn für die bessere Wahl als Islamwullf.
    Aber warten wir mal hundert Tage ab.
    Genau, lassen wir ihn doch erstmal gewähren. Wenn er den Erwartungen nicht entspricht, bleibt genügend Zeit für Kritik.

    Schlimmer als Wulff geht überhaupt gar nicht, in jeder Hinsicht.

    Manches, was endlich vom Tisch ist, findet sich unter dem Teppich wieder.

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