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Thema: Architektur über die man streiten kann

  1. #21
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Schlosskirche bekommt bald den Davidstern

    Zitat Zitat von Laci Beitrag anzeigen
    Der Geleerte ist in seiner angestammten Disziplin unterwegs, der dummdreisten Unterstellung, und der Wahrheitsgewinnung aus erster Hand, durch saugen aus dem eigenen Finger!

    Deine sinnleeren Floskeln plätschern wie üblich nichtssagend dahin. Schon der Vergleich der klassischen Architekur Italiens oder der Mogulnarchitektur mit den Plattensiedlungen ist Unsinn.

    Die Plattenarchitektur welcher du mit Recht architektonisch nichts abgewinnen kannst kann man, wie die Wiener Gemeindebauten der ersten Republik aus einer anderen Perspektive sehen, bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Arbeiter in Wien in Wanzen verseuchten Löchern ohne fließend Wasser gehaust, und diese aus heutiger Sicht zu kleinen Wohnungen, waren damals ein Glück für jeden der eine dieser Wohnungen bekommen konnte wenn er vorher in einem überfüllten Loch gehaust hatte.

    Die Dreckspfaffen im Wien der ersten Republik haben in dieser Zeit von den Kanzeln gegen die "aufrührerischen Arbeiter" gepredigt, welche es leid waren, das ihre Kinder in feuchten Löchern an der Tuberkulose krepierten!

    Ach ja, es ist mir völlig egal ob jüdische oder christliche Pfaffen in welcher Kirche auch immer, ihr Beutelschneider Handwerk betreiben!

    PS: Besser rechtschreibgestört, als ein parasitärer Pfaffe, welcher seinen kritischen Verstand gegen eine Glaubens Krücke eingetauscht hat!!
    Die Wiener Gemeindebauten sind zu großen Teilen in traditionellen und expressionistischen Stilen errichtet. Es besteht ein Unterschied zwischen einem bescheidenen Zweckbau und gewollter Häßlichkeit.

    Linke raus!

  2. #22
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Standard AW: Architektur über die man streiten kann

    Daß man auch in Zeiten großer Wohnungsnot hübsche Stadtwohnungen zu bauen verstand, beweisen die vielen beliebten [Links nur für registrierte Nutzer], die in Basel stehen. Die Wohnungen in ihnen gehen meistens „unter der Hand“ weg.

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  3. #23
    Bürgerrechtler >&´( Benutzerbild von Heifüsch
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    Standard AW: Architektur über die man streiten kann

    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    Hoi Heifüsch!

    In den Schweizers Städten werden viele dieser alten und großflächigen Wohnungen saniert und modernisiert. Aber wer kann schon 5'000 Franken Mietzins pro Monat zahlen? Ich nicht. Ich bin froh, in einem kleinen Haus wohnen zu dürfen, das meine Finanzen nicht überstrapaziert. Früher hatte ich zweimal 170 m² Wohn- und Bürofläche (im 5. und 6. Stockwerk) zu staubsaugen. Daß war eine sportliche Tätigkeit, die mir gründlich verleidete.

    Gruß von Leila
    5000 SFR sind allerdings ziemlich heftig. Mir reichen schon die fast 500 €, die ich meinem Vermieter Monat für Monat in den Rachen werfe
    :-( 1981 kostete eine ebenso große 70qm Wohnung mit Ofenheizung und Außenklo in der herrlich belebten Kreuzberger Oranienstraße noch 168 DM. Lange her, aber die neu Eingezogenen zahlen hier inzwischen schon das Doppelte (meiner Miete). Ein Schweizer Pärchen zum Beispiel, das tatsächlich behauptet, es würde hier fast umsonst wohnen - im Vergleich zu Basel :-)
    "...im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, (…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl." ( Dt. Bundestag 1996)

  4. #24
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Architektur über die man streiten kann

    Zitat Zitat von Heifüsch Beitrag anzeigen
    Ich verfolge seit Jahren die Diskussion um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, in deren Verlauf klar wurde, daß es der Fraktion der (oft DDR-nostalgischen) Rekonstruktionsallergiker nur darum ging, ein baulich harmonisches Stadtbild im Zentrum Berlins zu torpedieren. Als dies scheiterte, setzen sie sich um so heftiger dafür ein, wenigstens die Ostfassade des in den nächsten Jahren wiedererzurichtenden Gebäudes im Stil Mussolinis auszuführen. Eine glatte Fassade mit dunklen quadratischen Fensterhöhlen, und diese ausgerechnet der attraktiven Spreeseite zugewandt. Sollte gegenüber auf dem ehemaligen Marx-Engels-Forum einmal ein "Schlosshotel" entstehen, wird man dort die Frage, wo denn nun das Schloß sei, schon bald nicht mehr hören können.
    Modernisten können schöne und ortverbundene Bauten nicht ertragen. Am liebsten würden sie sogar alles was nicht einem modernistischen Betonkubus oder Glaskasten gleicht abreißen. Und wenn sie es mal nicht geschafft haben eine Rekonstruktion eines historischen Baus zu verhindern, oder einen Bestehenden abzureißen, so soll er doch zumindest Teilweise modernistisch entstellt werden. [Links nur für registrierte Nutzer].

    Zeitgenössische Architektur nimmt keine Rücksicht auf bestehende Bausubstanz, das ist das eigentliche Problem. Sie ist auch in keinster Weise urban, wenn sie, wie in Berlin einer Traufhöhenverordnung unterliegt, die Hochhäuser nur in Ausnahmefällen zulässt. Bauhaus war ein wichtiger Befreiungsschlag gegen x-fach wiederaufgewärmte Historismus-Exzesse.
    Falsch. Der Historismus wurde nicht durch das Bauhaus, sodern durch die Reformen der Kunst-und-Handwerks- sowie der Um-1800-Bewegung angeführt von Schultze-Naumburg, dem Erzfeind der Bauhaus-Verbrecher, überwunden. Die Ideen dieser Bewegungen wurden später von der nationalsozialistischen Baupolitik fortgeführt und weiterentwickelt.

    Aber die Bauhausarchitektur ist schon im Anfangsstadium steckengeblieben, anstatt sich weiterzuentwickeln, wobei Weiterentwicklung in der Architekturgeschichte immer Verfeinerung bedeutete. Beim Bauhaus lief´s genau andersherum. Immer gröber und schuhkartonmässiger wurden die Bauten. Und wenn diese sich inmitten historischer Altbausubstanz breitmachen, dann kann das bei teuren Projekten schon mal interessant wirken, meist aber geht´s kräftig in die Hose. :-(

    berliner-schloss.de
    Die modernistische Architektur hat sich durchaus weiterentwickelt. Sie ist ihrem eigenen Verständnis nach gewollte Häßlichkeit und Kulturbruch. Diesbezüglich hat man von den ersten Bauhaus-Wohnwürfeln zu den heutigen dekonstruktivistischen Entartungen schon "Fortschritte" erzielt.

    Linke raus!

  5. #25
    Bürgerrechtler >&´( Benutzerbild von Heifüsch
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    Standard AW: Architektur über die man streiten kann

    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    Daß man auch in Zeiten großer Wohnungsnot hübsche Stadtwohnungen zu bauen verstand, beweisen die vielen beliebten [Links nur für registrierte Nutzer], die in Basel stehen. Die Wohnungen in ihnen gehen meistens „unter der Hand“ weg.

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    Oder die Weissenhofsiedlung in Stuttgart. Überall in Deutschland sind solche genossenschaftlichen Siedlungen entstanden. Nur hatte man sich wohl nach dem Krieg dermaßen an die überall aus dem Boden gestampften Flüchtlingsunterkünfte gewöhnt, daß man sich diese Art des Wohnens dann auch breiteren Bevölkerungsschichten zuzumuten getraute, ohne tatsächlich auf nennenswerten Widerstand zu stossen. Und das war der Anfang vom Ende zivilisierter Wohnkultur.
    "...im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, (…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl." ( Dt. Bundestag 1996)

  6. #26
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    Standard AW: Architektur über die man streiten kann

    An den Heifüsch:

    Kurzbeschreibung einer Immobilie:

    Zwei ebenerdige Keller, ein unterirdischer gewölbter Weinkeller, eine steile Außentreppe aus Granit, eine Hintertreppe aus Marmor, im 1. Stockwerk eine Toilette, eine Küche mit Balkon und offenem Kamin, eine Vorratskammer und eine Stube, im 2. Stockwerk ein Schlafzimmer mit Veranda und Terrasse, darüber ein geräumiger Dachboden. Was meinst Du, wieviel Mietzins ich für alles das pro Monat zu entrichten hatte (Mitte der 1970er-Jahre)?

  7. #27
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    AW: Architektur über die man streiten kann

    Zitat Zitat von Heifüsch Beitrag anzeigen
    Oder die Weissenhofsiedlung in Stuttgart. Überall in Deutschland sind solche genossenschaftlichen Siedlungen entstanden. Nur hatte man sich wohl nach dem Krieg dermaßen an die überall aus dem Boden gestampften Flüchtlingsunterkünfte gewöhnt, daß man sich diese Art des Wohnens dann auch breiteren Bevölkerungsschichten zuzumuten getraute, ohne tatsächlich auf nennenswerten Widerstand zu stossen. Und das war der Anfang vom Ende zivilisierter Wohnkultur.
    Weißenhofsiedlung und hübsch? Das war daß größte modernistische-entartete Siedlungsprojekt im Vorkriegsdeutschland und dementsprechend wegweisend für die spätere bauliche Entartung. Dann sollte man doch lieber die Kochenhofsiedlung nennen:






    Linke raus!

  8. #28
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    Zitat Zitat von Leila Beitrag anzeigen
    An den Heifüsch:

    Kurzbeschreibung einer Immobilie:

    Zwei ebenerdige Keller, ein unterirdischer gewölbter Weinkeller, eine steile Außentreppe aus Granit, eine Hintertreppe aus Marmor, im 1. Stockwerk eine Toilette, eine Küche mit Balkon und offenem Kamin, eine Vorratskammer und eine Stube, im 2. Stockwerk ein Schlafzimmer mit Veranda und Terrasse, darüber ein geräumiger Dachboden. Was meinst Du, wieviel Mietzins ich für alles das pro Monat zu entrichten hatte (Mitte der 1970er-Jahre)?
    Sorry, aber bei der Objektbeschreibung sinke ich erst mal seufzend dahin und denke nicht an derlei Nebensächlichkeiten wie Mietzins...
    Du wirst es mit sicherlich verraten :-)
    "...im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, (…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl." ( Dt. Bundestag 1996)

  9. #29
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    Standard AW: Architektur über die man streiten kann

    @Arthas

    Ich war mal beruflich gezwungen, vier Jahre meines Lebens in Stuttgart zu vergeuden, aber ich habe diese Siedlung (zweimal durchgefahren) wirklich angenehmer in Erinnerung als auf deinen Fotos. Alles ist relativ...
    Geändert von Heifüsch (08.07.2012 um 01:28 Uhr)
    "...im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, (…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl." ( Dt. Bundestag 1996)

  10. #30
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Zitat Zitat von Heifüsch Beitrag anzeigen
    Sorry, aber bei der Objektbeschreibung sinke ich erst mal seufzend dahin und denke nicht an derlei Nebensächlichkeiten wie Mietzins...
    Du wirst es mit sicherlich verraten :-)
    Also gut: 125 Schweizerfranken pro Monat. Das Holz zum Heizen des Cheminées mußte ich separat kaufen: ein Sack Holz für fünf Schweizerfranken. Als Anhaltspunkt: Eine Aushilfs-Chauffeuse (auch eine solche war ich einst) verdiente monatlich rund 2'000 brutto (ohne Trinkgelder).

    Damit Du siehst, daß ich hier keinen Schwindel angebe, sende ich Dir eine PN mit Bildern.

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