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Thema: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

  1. #11
    Fragend gehen wir voran. Benutzerbild von Roter Oktober
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    Ach, mein Herz möcht sich auf grauen Eismeerwogen wiegen.
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Eben. Das sollte man auch nicht gänzlich außer Acht lassen.
    Die Schwachköpfe hier sollten sich mal lieber fragen, ob der 1. Weltkrieg überhaupt nötig war.
    War er nicht. Es gibt keinen Krieg der notwendig war.

  2. #12
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von Elmo allein zu Hause Beitrag anzeigen
    "Ganz verstehen tue ich dies nicht da, da mit diesen Gebieten doch eigentlich eine Versorgung sicher gestellt hätte werden können?"
    Nein.

    Dazu muss man wissen , daß die Produktivitär pro Hektar 1914 bei weitem nicht so gross wie heute war. Bei ca. 65 Mio Einwohnern waren trotz zunehmender Maschinisierung immer
    noch 17 Millionen in der Landwirtschaft tätig. Trotzdem mussten Lebensmittel importiert werden zB. Weizen , Fisch , Eier , Geflügel oder Bedarfsgüter wie Reis , Kakao , Tabak .
    Fast 1 / 3 aller Nahrungsmittel wurden importiert und mittels Fertiggüterexport ( Maschinen etc. ) gedeckt .

    Das Kaiserreich war sofort durch die Briten der Seeblockade ausgesetzt , so daß Importe fast vollständig ausfielen . Eine sich ständig ausweitende Unterversorgung war
    zwangsläufig - ganz abgesehen von den Problemen durch Einberufung der leistungsfähigsten Männer. 1916 kam es noch dazu durch Wetter und Pflanzenkrankheit zu einem
    schweren Einbruch in der Kartoffelernte .So kam es zum " Kohlrübenwinter "
    Da wird der Versuch des Blockadebrechens besonders durch den U-Boot -Krieg gleich verständlicher , was ?.

    Produktive Gebiete , wie die Ukraine fielen erst 1918 an die Deutschen und konnten nicht mehr nutzbar gemacht werden , da zu kurz unter deutscher Kontrolle.

  3. #13
    GESPERRT
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Habt Ihr gewußt daß Antoine Alfred Agénor de Gramont, 1870 Außenminister Frankreichs und einer der maßgeblichsten Kriegstreiber, mit einer Rothschild-Tochter verheiratet war?

    Henri Guillemin sagt in einem Video, die französischen Republikaner, Eliten und Kapitalisten seien 1870 auch deshalb auf Kriegskurs gegangen, um von inneren Schwierigkeiten abzulenken und per Krieg das aufmüpfige Volk weiter in Knechtschaft zu halten.

  4. #14
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von Brutus Beitrag anzeigen
    Habt Ihr gewußt daß Antoine Alfred Agénor de Gramont, 1870 Außenminister Frankreichs und einer der maßgeblichsten Kriegstreiber, mit einer Rothschild-Tochter verheiratet war?

    Henri Guillemin sagt in einem Video, die französischen Republikaner, Eliten und Kapitalisten seien 1870 auch deshalb auf Kriegskurs gegangen, um von inneren Schwierigkeiten abzulenken und per Krieg das aufmüpfige Volk weiter in Knechtschaft zu halten.
    Und was genau hat das mit dem Thema "Deutsche Kapitulation im 1. Weltkrieg" zu tun?


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  5. #15
    Roter Republikaner Benutzerbild von Lehel
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von Alfred Beitrag anzeigen
    Wären die Hohen Herrn an Vorderster Front gewesen, die Beendigung dieses Sinnlosen Krieges wäre schon 1914 erfolgt.

    Ohne Not hat die Reichsführung Millionen von Menschen Geopfert und unzählbares Leid über unsere schöne Heimat gebracht.
    Der Sinn dieses Krieges war auch eine Motivation diesen Thread zu eröffnen. Sicher der Krieg erfolgte ohne Not, wirtschaftliche Gründe diesen Konflikt auszutragen gab es meiner Meinung nach fast keine. Für die Völker erschien der Große Krieg am Anfang wie ein Abenteuer bei dem man dem Feind eins auf den Deckel gab und schnell den Sieg davontragen konnte. Aus den Erfahrungen mit dem Erbfeind Frankreich heraus (u.a. 30 jähriger Krieg; Pfälzischer Erbfolgekrieg) war es dann aber doch wichtig die deutsche Kultur zu verteidigen und ein Schild gegen Kräfte zu bilden die erneute für Zwietracht unter den Deutschen sorgen könnten.

  6. #16
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Bei dem Thema ist zu beachten, dass den Anstoß zum Waffenstillstand die Oberste Heeresleitung unter dem Eindruck der Schlacht von Amiens und nachfolgender Ereignisse gab. Ab August 1918 gelang es den Entente-Truppen in vier Jahren Westfront erstmals, die deutschen Truppen entscheidend zurückzudrängen. Bis zum Waffenstillstand hatte die Entente die Deutschen überall an der Nordhälfte der Westfront weggedrängt, teilweise bis zu 130 Kilometer. Einen solchen Vormarsch hatte es seit 1914 nicht mehr gegeben.
    Zudem konnte das Ausscheiden Rußlands nicht die erhoffte strategische Wende bringen. Auch die Verbündeten Deutschlands brachen in dieser Zeit an den Fronten zusammen (Bulgarien, Osmanisches Reich) oder gerieten in schwerste Bedrängnis (Österreich-Ungarn).


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  7. #17
    EK 89/II Benutzerbild von Frumpel
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von Alfred Beitrag anzeigen
    Wären die Hohen Herrn an Vorderster Front gewesen, die Beendigung dieses Sinnlosen Krieges wäre schon 1914 erfolgt.

    Ohne Not hat die Reichsführung Millionen von Menschen Geopfert und unzählbares Leid über unsere schöne Heimat gebracht.
    Nun sprechen historische Fakten glücklicherweise eine andere Sprache als plumpe Propaganda.

    Mal abgesehen davon, daß Deutschland seiner Bündnisverpflichtungen wegen zum Kriegseintritt gezwungen war, hätten mit Sicherheit die Kriegstreiber England und Frankreich erst dann Ruhe gegeben, wenn Deutschland anderweitig ein Krieg aufgezwungen worden wäre. Beide Länder hatten bereits 1904 in einem Geheimvertrag anlässlich der ersten Marokkokrise einen Angriffspakt gegen das Deutsche Reich geschlossen. England war der Hauptkriegstreiber des Ersten Weltkrieges. Es musste mit Erschrecken feststellen, daß Deutschland immer näher an seine Herrschafts- und Interessengebiete in Indien und Ägypten herankam. Mit dem Bau der Bagdad-Bahn ab 1903 gab es nun eine ganze Kette von Ländern unter deutschem Einfluß: das Reich selber, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei. In dieser Kette fehlten nur ein paar Kilometer Land: Serbien. Dort wurde die Lunte für die Weltkriege in Brand gesteckt. 1912 bekam die Deutsche Bank außerdem von der Türkei die Konzession für alle Mineral- und Erdölvorkommen 20 km beiderseits der Bagdad-Bahn bis Mossul und damit die Verfügung über reiche Erdölvorkommen. Das Reich erstarkte weiter, nun musste England durch das Auslösen eines Krieges reagieren.
    Laßt uns pflügen, laßt uns bauen, lernt und schafft wie nie zuvor,
    und der eignen Kraft vertrauend, steigt ein frei Geschlecht empor.
    Deutsche Jugend, bestes Streben unsres Volks in dir vereint,
    wirst du Deutschlands neues Leben.
    Und die Sonne, schön wie nie, über Deutschland scheint.

  8. #18
    Re-Re-Educated Benutzerbild von derRevisor
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von Lehel Beitrag anzeigen
    Wie stand es um die deutsche Armee nach der fehlgeschlagenen Sommeroffensive 1918? Die Zahlen waren gewiss erdrückend für Deutschland die Rüstungsproduktion der Entente war dank Amerika dem Reich nun weit überlegen, auch wenn Deutschland Innovationen hatte wie die ersten Maschinen Pistolen oder leichtere MGs, war die Überlegenheit des Feindes doch erdrückend. Deutschlands Verbündete brachen weg und es gab Tote durch Hunger und Krankheiten. Dennoch war in der Bevölkerung die Meinung vertreten, dass es sich trotz oder gerade wegen der vielen Opfer lohnen würde weiterzukämpfen, man konnte einfach nicht glauben das es vorbei war.
    Der Kaiser hatte sich bei der Kriegsführung als unwichtig erwiesen, seine letzten Befehle wurden ignoriert, es kam zum Umsturz.

    Hätte es sich für die Deutschen gelohnt in den Schützengräben auszuharren um einen Diktatfrieden zu verhindern?
    Außerdem wie hätte sich das Reich verhalten an der Stelle der Entente-Mächte verhalten, wenn man den Frieden von Brest-Litowsk oder den 70er Krieg gegen Frankreich als Vergleich heranzieht.
    Nein. Deutschland war 1917 dabei den Krieg zu gewinnen. Russland war geschlagen, Italien nach der 12 Isonzoschlacht vollkommen am Boden und Frankreichs Armee begann zu rebelieren. Das führte dazu, dass die USA nicht mehr länger nur mit Waffen, Geld und politischem Kapital helfen konnten, sondern direkt unter fadenscheinigen Vorwänden in Krieg eintreten mussten, um den unerwünschten Sieg Deutschlands zu verhindern. Ab diesem Zeitpunkt war der Krieg verloren.

  9. #19
    Intoleranter Hassprediger Benutzerbild von Shahirrim
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Nun, bei den Alliierten kam es ja schon 1917 zu Meutereien. Die USA haben Angst vor vielen Toten. Wenn in den Rüstungsfabriken nicht gestreikt worden wäre, hätte man sicher bis Sommer 1919 durchgehalten und die Alliierten zu Verhandlungen zwingen können, die besser als Versailles Angebote gewesen wären.
    Libertäre Anarchisten sind Leute, die von Ökonomie alles und von Wirtschaft gar nichts verstehen.


  10. #20
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    Standard AW: War die deutsche Kapitulation im 1. WK nötig?

    Zitat Zitat von derRevisor Beitrag anzeigen
    Nein. Deutschland war 1917 dabei den Krieg zu gewinnen. Russland war geschlagen, Italien nach der 12 Isonzoschlacht vollkommen am Boden und Frankreichs Armee begann zu rebelieren. Das führte dazu, dass die USA nicht mehr länger nur mit Waffen, Geld und politischem Kapital helfen konnten, sondern direkt unter fadenscheinigen Vorwänden in Krieg eintreten mussten, um den unerwünschten Sieg Deutschlands zu verhindern. Ab diesem Zeitpunkt war der Krieg verloren.
    Absolut korrekt und dafür Grün !

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