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Thema: Der Neoklassizismus

  1. #41
    Bürgerrechtler >ß´( Benutzerbild von Heifüsch
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    Standard AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Agesilaos Megas Beitrag anzeigen
    Ja, das ist die letzte Hoffnung Berlins. Ich fürchte aber, dass aus diesem ehrenwerten Stadtschloß wohl eine "Gedenkstätte", "Mahnmal" oder etwas anderes Abartiges wird. Wir werden sehen!

    PS: Höchstwahrscheinlich noch vor dem neuen Flughafen!
    Die geplante Ostfassade erinnert ja schon sehr an Mussolinis faschistischen Baustil. Eine kleine Reminiszenz des italienischen Architekten, wie ich annehme :-))
    "...im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, (…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl." ( Dt. Bundestag 1996)

  2. #42
    Miss Verständnis Benutzerbild von Leila
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    Standard AW: Der Neoklassizismus

    Viele lieblos geknipste Bilder sehe ich in diesem Strang! Schiefe Horizonte und auf jede nur mögliche Weise perspektivisch verzerrte Abbildungen von Gebäuden. Leider darf man aus Büchern keine Photographien zeigen.

  3. #43
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Feldmann Beitrag anzeigen
    Man sollte sich jedoch nicht nur auf die Architektur unmittelbar vor dem 2. WK beschränken. Vielmehr wäre es wünschenswert die gesamte Bandbreite der Stile zu nutzen.
    Dann wären wir wieder beim Historismus. Natürlich kann man auch immer mal wieder auf vergangene Stile und Stilelemente zurückgreifen, doch muß eine übergreifende Ordnung herrschen, aus der heraus wir wieder eine eigene Stilepoche schaffen können, die wir so dringend brauchen um unsere Kultur wiederzuerlangen. Die Weichen dafür wurden mit der Kunst-und-Handwerks- sowie Um-1800-Bewegung geschaffen und gingen von da aus letztlich zur NS-Baupolitik über, welche als die bisher letzte Phase deutscher bzw. europäischer Bautradition gesehen werden kann. Die Epoche des Modernismus ist da gar nicht erst weiter zu beachten.

    Als angehender Architekt wie auch als kulturpolitischer Philosoph und Nationalrevolutionär, habe ich ein besonderes Interesse an der Wiederherstellung der deutschen Bautradition und sehe es als meine Aufgabe an an dieser Aktiv mitzuwirken. Darum beschäftige ich mich auch im besonderen Maße mit der Architekturgeschichte der letzten Jahrzehnte vor dem Zweiten Weltkrieg.

    Linke raus!

  4. #44
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von derRevisor Beitrag anzeigen
    Besonders bei dem Kumsusan-Gedenkpalast in Nordkorea scheint dies gelungen zu sein.
    Ja, gerade bei diesem erkennt man die für Ostasien typische Pagodenarchitektur gut wieder.
    Geändert von Arthas (21.09.2012 um 09:32 Uhr)

    Linke raus!

  5. #45
    Bürgerrechtler >ß´( Benutzerbild von Heifüsch
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    Standard AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Arthas Beitrag anzeigen
    Dann wären wir wieder beim Historismus. Natürlich kann man auch immer mal wieder auf vergangene Stile und Stilelemente zurückgreifen, doch muß eine übergreifende Ordnung herrschen, aus der heraus wir wieder eine eigene Stilepoche schaffen können, die wir so dringend brauchen um unsere Kultur wiederzuerlangen. Die Weichen dafür wurden mit der Kunst-und-Handwerks- sowie Um-1800-Bewegung geschaffen und gingen von da aus letztlich zur NS-Baupolitik über, welche als die bisher letzte Phase deutscher bzw. europäischer Bautradition gesehen werden kann. Die Epoche des Modernismus ist da gar nicht erst weiter zu beachten

    Als angehender Architekt wie auch als kulturpolitischer Philosoph und Nationalrevolutionär, habe ich ein besonderes Interesse an der Wiederherstellung der deutschen Bautradition und sehe es als meine Aufgabe an an dieser Aktiv mitzuwirken. Darum beschäftige ich mich auch im besonderen Maße mit der Architekturgeschichte der letzten Jahrzehnte vor dem Zweiten Weltkrieg.
    Deine Visionen setzen allerdings das Vorhandensein eines zentralistischen Staats mit entsprechenden Weisungsvollmachten (Berufsverbote für Modernisten, strikte Richtlinien in der Architektenausbildung und massive Förderung staatskonformer Vorstellungen etc.) voraus. Damit wird sich nicht jeder anfreunden können, zumal das heutige Bauen weniger von der Architektenschaft sondern von den Vorstellungen von Investoren bestimmt wird. Die wird man erst mal überzeugen müssen, daß Architektur etwas mit Kunst im öffentlichen Raum zu tun hat. Und dann ist da natürlich noch die Notwendigkeit, diese Kunst zu vermitteln, wobei aber erfahrungsgemäß alles geschluckt wird, was der desinteressierten Masse vor die Nase gesetzt wird. Und schlimmer kann´s eigentlich nicht werden :-)
    Bevor man sich aber in irgendwelchen Utopien verliert, sollte man doch besser dort ansetzen, wo bereits wieder subversiv auf Traditionen zrückgegriffen wird, die sich als sinnvolle Alternative zur gegenwärtigen Tristesse anbieten. Hans Kollhoff hatte ich ja schon genannt...
    "...im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, (…) verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl." ( Dt. Bundestag 1996)

  6. #46
    Mitglied Benutzerbild von Feldmann
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    Standard AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Arthas
    Die Weichen dafür wurden mit der Kunst-und-Handwerks- sowie Um-1800-Bewegung geschaffen und gingen von da aus letztlich zur NS-Baupolitik über, welche als die bisher letzte Phase deutscher bzw. europäischer Bautradition gesehen werden kann.
    Unterstützt du damit nicht eher [Links nur für registrierte Nutzer]?

  7. #47
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Heifüsch Beitrag anzeigen
    Deine Visionen setzen allerdings das Vorhandensein eines zentralistischen Staats mit entsprechenden Weisungsvollmachten (Berufsverbote für Modernisten, strikte Richtlinien in der Architektenausbildung und massive Förderung staatskonformer Vorstellungen etc.) voraus. Damit wird sich nicht jeder anfreunden können, zumal das heutige Bauen weniger von der Architektenschaft sondern von den Vorstellungen von Investoren bestimmt wird. Die wird man erst mal überzeugen müssen, daß Architektur etwas mit Kunst im öffentlichen Raum zu tun hat. Und dann ist da natürlich noch die Notwendigkeit, diese Kunst zu vermitteln, wobei aber erfahrungsgemäß alles geschluckt wird, was der desinteressierten Masse vor die Nase gesetzt wird. Und schlimmer kann´s eigentlich nicht werden :-)
    Wie ich bereits schrieb, wird eine grundlegender Wandel in der Architektur erst dann kommen und überhaupt möglich sein, wenn das derzeitige Regime samt seiner linken Kulturhoheit gestürzt wurde. Das ganze muß man ganzheitlich sehen. Es wird eine grundlegende und äußerst blutige Revolution werden, wie man sie in Europa seit 1789 und 1917 nicht mehr gesehen hat. (Dazu gibt es ja schon reichlich andere Diskussionsstränge in diesem Forum.) Die Gesamtsituation wird sich dadurch grundlegend ändern, und damit auch die Architektur. Der Staat wird dann tatsächlich konkrete Architekturkonzepte vorlegen und umsetzen, und selbst wenn er es nicht täte, jeder Modernist wird dann ohnehin vom Volke gelüncht werden wie 1789/1917 jeder Anhänger des alten Regimes, denn der Modernismus ist nunmal fester Ausdruck des derzeit herrschenden Systems.

    Bevor man sich aber in irgendwelchen Utopien verliert, sollte man doch besser dort ansetzen, wo bereits wieder subversiv auf Traditionen zrückgegriffen wird, die sich als sinnvolle Alternative zur gegenwärtigen Tristesse anbieten. Hans Kollhoff hatte ich ja schon genannt...
    Da gibt es aber noch einige bessere. Man lese sich dazu auch meinen [Links nur für registrierte Nutzer] über nichtmodernistische Architektur im 21. Jahrhundert durch. Gerade im nichtwestlichen Ausland tut sich da einiges mehr. Besonders solche offenen Kriegserklärungen an den Modernismus wie etwa die Abradsch-al-Bait-Türme oder die Basilika der Muttergottes von Lichen sind da besonders hervorzuheben. Die BRD bleibt weiterhin Hochburg der Entartung. Auch was die Architektur betrifft.
    Geändert von Arthas (21.09.2012 um 17:38 Uhr)

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  8. #48
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    AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Feldmann Beitrag anzeigen
    Unterstützt du damit nicht eher [Links nur für registrierte Nutzer]?
    Die Heimatschutzarchitektur ist ein Teil dieses Konzeptes. Sie kommt bei ländlicher Wohn- und Dorfarchitektur zum Einsatz. Für den städtischen Repräsentativbau dagegen ist der Neoklassizismus vorgesehen.

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  9. #49
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    Standard AW: Der Neoklassizismus

    Was ist das eigentlich für ein Baustil ?

    Die Wiedergeburt des Abendlandes kann nur aus der Erneuerung der Familie erwachsen. Eugen Fischer
    Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind. Friedrich Nietzsche
    "Globalisierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft.“Henry Kissinger

  10. #50
    FCK BRD Benutzerbild von Arthas
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    AW: Der Neoklassizismus

    Zitat Zitat von Erik der Rote Beitrag anzeigen
    Was ist das eigentlich für ein Baustil ?

    Historistischer Klassizismus.

    Linke raus!

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