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Thema: Parlamentswahlen in der Ukraine

  1. #1
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard Parlamentswahlen in der Ukraine

    Bei der Parlamentswahl in der Ukraine hat die Partei der Regionen von Präsident Wiktor Janukowitsch offenbar den größten Stimmenanteil erhalten. Auf sie entfielen laut Nachwahlbefragungen vom Sonntagabend zwischen 28 und 30,5 Prozent der Stimmen. Die oppositionelle Allianz der inhaftierten Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko kann demnach mit rund 24 Prozent der Stimmen rechnen. Die Partei des Box-Weltmeisters Vitali Klitschko kam mit rund 15 Prozent der Stimmen auf Platz drei.
    Mindestens fünf Parteien dürften den Befragungen zufolge ins neue Parlament in Kiew einziehen - darunter erstmals auch die nationalistische Swoboda, die mit rund zwölf Prozent unerwartet stark abschnitt. Auch die Kommunistische Partei kam mit knapp zwölf Prozent über die Fünf-Prozent-Hürde.

  2. #2
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Faschisten, Kommunisten und Oligarchen, da ist wirklich alles vertreten.

  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von Langwitsch
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Zitat Zitat von Towarish Beitrag anzeigen
    Faschisten, Kommunisten und Oligarchen, da ist wirklich alles vertreten.
    Stimmt. Im Gegensatz zum demokratischen Einheitsbrei der BRD.

  4. #4
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Zitat Zitat von Towarish Beitrag anzeigen
    Faschisten, Kommunisten und Oligarchen, da ist wirklich alles vertreten.
    Hee .........das gibt interessante Koalitionsverhandlungen !

    Wobei ich nicht weiss , welche Politik Janukowitsch eigentlich vertritt , ich dachte der wäre auch kommunistisch angehaucht ?

  5. #5
    GESPERRT
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Zitat Zitat von GnomInc Beitrag anzeigen
    Hee .........das gibt interessante Koalitionsverhandlungen !

    Wobei ich nicht weiss , welche Politik Janukowitsch eigentlich vertritt , ich dachte der wäre auch kommunistisch angehaucht ?
    Ne, der ist genauso wie sein Vorgänger. Leicht autoritär nach Westen orientiert. Anfangs gab er sich als Pro-Russisch aus und bekam auch die nötige Unterstützung aus der Richtung, doch das war nur ein Bluff..
    Wenn ich mich nicht irre, wird er vom reichsten Oligarchen in der Ukraine, "gesponsert".

  6. #6
    viva l'Italia Benutzerbild von melamarcia75
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Wachsende Sorge in Israel aufgrund der Unterzeichnung des Wahlbündnisses zwischen Timoschenkos Partei und der nationalsozialistischen Allukrainischen Vereinigung "Swoboda" in der Ukraine

    KIEW, Ukraine, October 26, 2012 /PRNewswire/ --



    Die ukrainische Oppositionspartei der ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko ist von einem führenden israelischen Politiker für die Zusammenarbeit mit der Allukrainischen Vereinigung "Swoboda" scharf kritisiert worden.



    Laut dem jüdischen Komitee der Ukraine ist Swoboda eine faschistische Partei, und ihr voller Name, Sozial-Nationale Partei der Ukraine, war ursprünglich in Zusammenarbeit mit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) gewählt worden.



    Alex Miller, Leiter der israelisch-ukrainischen interparlamentarischen Vereinigung, und ein Mitglied der Knesset für die Partei Israel Beitenu ("Unser Haus Israel"), erklärte, er könne nicht verstehen, warum die ukrainische Opposition unter Timoschenko letzte Woche einen Koalitionsvertrag mit der Partei unterzeichnete.



    Swoboda, die von Oleh Tiahnybok als nationalsozialistische Partei gegründet wurde, wurde auch vom jüdischen Komitee der Ukraine bereits wiederholt kritisiert.



    Miller bemerkte, dass Tiahnybok für beleidigende Äusserungen über Juden bekannt sei, wie beispielsweise sein vielfach zitierter Kommentar, es sei bekannt, dass "die Ukraine von Juden und nicht von Deutschen besetzt, " gewesen sei.



    "Ich kann nicht verstehen, weshalb eine Oppositionspartei in der Ukraine, die sich selbst als demokratisch bezeichnet, eine Vereinbarung mit solchen Personen unterzeichnen konnte. Israel und die Ukraine haben in den letzten Jahren weitreichende Beziehungen aufgebaut, Tourismus und Handel befinden sich im Wachstum. Wenn Politiker wie Tiahnybok an die Macht kommen, werden sie anfangen, uns Steine in den Weg zu legen und den Ausbau der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sabotieren, " erklärte Miller dem Portal IzRus.



    Die Vaterlandspartei Batkiwtschina von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko, die nach ihrer Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs im vergangenen Jahr eine Freiheitsstrafe verbüsst, unterzeichnete für die Parlamentswahlen an diesem Sonntag ein Wahlbündnis mit Swoboda.



    "Ich kann nicht verstehen, weshalb die Führungsriege der Vereinigten Opposition der Ukraine, Batkiwtschina, beschlossen hat, mit Oleh Tiahnybok, der Leiter der Swoboda-Partei, eine Vereinbarung für ein Bündnis nach den Parlamentswahlen am 28. Oktober zu unterzeichnen, " sagte Miller.



    "Ich und meine Kollegen in Israel sind besorgt, dass erstmals eine ähnliche Partei, die offen rechte, chauvinistische Positionen verteidigt, möglicherweise nicht nur im Parlament vertreten sein wird, sondern auch in die Regierung eines uns wohlgesonnenen Landes einziehen könnte, " fügte er hinzu.



    Die Vereinbarung zwischen der Batkiwtschina- und der Swoboda-Partei wurde am 19. Oktober unterzeichnet.
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    Klitschko zu Koalition bereit


    Witalij Klitschko, Parteichef von UDAR, zeigt sich zu einer Koalition mit den oppositionellen Parteien Batkiwschnia und Swoboda bereit.

    Klitschko sagte am Sonntagabend dem ukrainischen Sender 1+1, nach der Wahl sei eine Parteivereinigung nötig: „Ich bin sicher, wir werden das mit den Parteien Batkiwschina und Swoboda tun“. Eine Allianz mit den Kommunisten und mit der präsidententreuen „Partei der Regionen“ schloss Klitschko aus.

    Laut einer Nachwahlbefragung von R&B GROUP hatte die „Partei der Regionen“ mit mehr als 31 Prozent der Stimmen die Parlamentswahl am Sonntag gewonnen. Die Partei Batkiwschina von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko erhielt mehr als 23 Prozent. Klitschkos UDAR und die Kommunisten rangieren mit jeweils 13 Prozent auf Platz drei und vier. Die Partei Swoboda (elf Prozent) ist Fünfte.
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    Hoffe nur dass dieses Buendnis nicht zustande kommt
    „Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem eigenen Gewissen.“

    Claus Schenk Graf von Stauffenberg

  7. #7
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Böser Klitschko. Aus!


    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Mensch, mensch, mensch, die Ukraine ist jetzt eine Art Rumtopf. Profiboxer, Kommunisten, Faschisten, Oligarchen, und Orangen mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum... das kann spannend werden. Aber Klitschko ist o.k., hat ja auch lange genug in Deutschland gelebt, er wuerde deutsche Ordnung in die Ukraine einbringen. Er sollte alle dort k.o. schlagen.
    http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic118712_5.gif

  9. #9
    будьмо! Benutzerbild von Bieleboh
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Mensch, mensch, mensch, die Ukraine ist jetzt eine Art Rumtopf. Profiboxer, Kommunisten, Faschisten, Oligarchen, und Orangen mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum... das kann spannend werden. Aber Klitschko ist o.k., hat ja auch lange genug in Deutschland gelebt, er wuerde deutsche Ordnung in die Ukraine einbringen. Er sollte alle dort k.o. schlagen.
    Das gibt auch ohne Klitschko mehr Keilereien im Parlament, ändern tut sich durch ihn nichts.

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard AW: Parlamentswahlen in der Ukraine

    Zitat Zitat von torio Beitrag anzeigen
    Das gibt auch ohne Klitschko mehr Keilereien im Parlament, ändern tut sich durch ihn nichts.
    Klitschko hat den Vorteil, dass er moralisch glaubwuerdig ist. Geld hat er auch genug. Wenn er sich und seine Ziele waehrend seiner Wahlperiode gut prasentieren kann, koennte er beim naechsten Mal vielleicht doch noch gewinnen. Aendern wird sich nicht viel durch ihn, aber er koennte die Ukraine wenigstens etwas gerechter fuer alle machen, jetzt hat er einen Fuss in der Politik. Und Klitschko hat genug Kraft, um diese Tuer noch weiter fuer sich aufzustossen.
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