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Thema: Bush will Merkel - wofür denn - soll Merkel bei ihm einsteigen - den Willigen ?

  1. #1
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    Standard Bush will Merkel - wofür denn - soll Merkel bei ihm einsteigen - den Willigen ?

    Bush hofft auf Merkel

    "Schröder steht für das Böse"

    Gute Miene zum bösen Spiel?

    | 18.09.05 | focus.de
    Im Weißen Haus hofft man, dass mit einer „Bundeskanzlerin Angela“ die deutsch-amerikanische Freundschaft endlich wieder aufblüht.

    Als George W. Bush unlängst einmal gefragt wurde, ob er Gerhard Schröder viel Glück und Erfolg für die Bundestagswahl wünsche, drückte sich der US-Präsident um eine direkte Antwort herum. „Der Kanzler ist ein erfahrener Wahlkämpfer", lobte Bush seinen deutschen Amtskollegen: „Und ich bin zuversichtlich, dass er genau weiß, was er zu tun hat.“

    Die diplomatische Zurückhaltung des Präsidenten gegenüber Wahlen in anderen Ländern gehört in der US-Hauptstadt Washington zum guten Ton. Doch sie kann nicht verdecken, was Beobachter längst wissen: Insgeheim hofft man im Weißen Haus auf einen Regierungswechsel in Berlin. Bushs Berater, so heißt es aus Insider-Kreisen, seien zuversichtlich, dass sie mit „Kanzlerin Angela“ weitaus besser zusammenarbeiten könnten, als mit „Kanzler Gerhard“.

    „Manisch-depressives“ Verhältnis

    „Kühl", „distanziert", „geschäftsmäßig", ja mitunter sogar „manisch-depressiv": Mit Schlagworten wie diesen charakterisieren US-Kommentatoren im Vorfeld der Wahl den Stand der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Zwar sei das Verhältnis nicht mehr „vergiftet", wie es Amerikas heutige Außenministerin Condolezza Rice nach der letzten Bundestagswahl 2002 noch formulierte, doch von einer echten Freundschaft sei ebenso wenig zu spüren. Und daran, so ist man westlich des Atlantiks überzeugt, werde sich auch nicht viel ändern, wenn der Kanzler nach dem Sonntag weiterhin Gerhard Schröder heißt.

    „Erniedrigende Wahlohrfeige“ erwünscht

    „Mr. Schröder hat Mr. Bush und die Amerikaner 2002 als blutdürstige Kriegstreiber dämonisiert und er hat zu Beginn dieses Jahres diese Karte erneut ausgespielt, als er dem Präsidenten unterstellte, er wolle in den Iran einmarschieren", klagt Politik-Kolumnist Jim Geragthy in der konservativen „Washington Times": „Jeder Amerikaner, der es satt hat, Jahr für Jahr absichtlich zum Sündenbock der europäischen Linken erklärt zu werden, müsste eigentlich von dem Gedanken entzückt sein, dass Schröders politische Karriere jetzt mit einer erniedrigenden Wahlohrfeige enden könnte.“

    Zwischen Gut und Böse

    Harte Worte. Besonders in George W. Bushs republikanischer Partei herrscht zum Teil noch große Verbitterung über den treulosen deutschen Kanzler, der dem Präsidenten seine Unterstützung bei der „Koalition der Willigen“ im Irakkrieg verweigerte: „Schröder steht in Washington für das Böse (Deutschland) und Merkel für das Gute (Deutschland)", drückt Politik-Analytiker John Holsman von der konservativen Heritage Stiftung die Stimmung im Regierungslager aus.

    Eine Bundeskanzlerin Merkel, so hofft man in der US-Hauptstadt, werde Deutschland nach der Eiszeit der Schröder-Jahre wieder wie in alten Tagen zum verlässlichen Partner Amerikas machen: „Vor allem aber würde es dann die persönliche Animosität nicht mehr geben, mit der Schröder das deutsch-amerikanische Verhältnis belastete", meint Dimitri Simes, Präsident des Washingtoner Nixon Centers: „Und das wäre eine gute Sache.“

    Warnung vor übertriebenen Hoffnungen

    Andere Experten, wie etwa Charles Kupchan vom Council on Foreign Relations, warnen jedoch vor zu übertriebenen Erwartungen: „Die Bush-Regierung strotzt geradezu vor Zuversicht über das was Merkel alles anders machen wird.“ Tatsächlich aber könnte sich unter ihrer Führung weit weniger ändern, als man sich im Weißen Haus derzeit erhofft.

    Streitpunkt Türkei

    Beobachtern ist zum Beispiel nicht entgangen, dass auch nach einem Regierungswechsel keine deutsche Truppen in den Irak ziehen werden. Und man weiß auch, dass sich eine Kanzlerin Merkel gegen einen EU-Beitritt der Türkei sperren würde, wie ihn Bush mit Nachdruck fordert.

    Entsprechend vorsichtig formuliert denn auch der Fernsehsender ABC seine Wahlprognose: „Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland könnten sich etwas erwärmen, falls Schröder die Wahl gegen Merkel verliert.“

    Große Koalition wird abgelehnt

    Ob und wie stark das Freundschaftsthermometer steigt, hängt nach Meinung der US-Kommentatoren nicht zuletzt von der Regierungskoalition ab, die in Deutschland künftig das Sagen hat. Eine wirkliche Chance für ein besseres transatlantisches Klima gebe es nur unter einer schwarz-gelben Regierung, ist etwa Polit-Kolumnist Geraghty überzeugt. Von einer großen Koalition hält er dagegen wenig: „Da würde ein, zwei Jahre lang überhaupt nichts passieren, bis dann im Jahr 2007 oder so wieder Neuwahlen erforderlich wären.“

    Albtraum Rot-Grün-Rot

    Der wahre Albtraum aus US-Sicht wäre jedoch ein rot-grün-rotes Bündnis zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei. Geragthy: „Eine solche Regierung würde noch vehementer gegen Bush und gegen Amerika agieren. Die wäre in unserem Krieg gegen den Terrorismus eher ein Hindernis, als ein Verbündeter.“
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    Die Front der Willigen bröckelt. Da wäre Merkel wohl recht um die Reihen mit Kanonenfutter aufzufüllen.

    Merkel ist Bush schon mal hinten reingekrochen. Nur mühsam ist sie wieder rausgekommen.

    Was erwartet denn Bush von einer "Willigen" ?

  2. #2
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    Achtung AW: Bush will Merkel - wofür denn - soll Merkel bei ihm einsteigen - den Willigen ?

    Jetzt wir Bush sauer sein und Pulleralarm geben !

  3. #3
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    Augenzwinkern AW: Bush will Merkel - wofür denn - soll Merkel bei ihm einsteigen - den Willigen ?

    Das ist Merkels Einstieg, aus dem Austieg von Bush sein Hintern !

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