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Thema: Wer glaubt Hoßbach

  1. #11
    ?= Naso :-) Benutzerbild von flumer
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    Ja aber auf wem Stüzten sich die Nazi hasser dann ihr Thesen, wenn Hoßbach ja praktisch unglaubwürdig geworden ist???

  2. #12
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Warum ist Hossbach denn so unglaubwürdig? Weil es nur eine Mitschrift und kein offizielles Protokoll ist? D.h. ja nur, dass nicht alles Wort für Wort mitgeschrieben wurde, sondern nur die Punkte, die Hoßbach damals wichtig vorkamen. (Ein richtiges Protokoll wird übrigens auch selten mitstenographiert.)
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
    (George Bernard Shaw)

    Die Demokratie setzt die Vernunft des Volkes voraus, die sie erst hervorbringen soll.
    (Karl Jaspers)

    Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.
    (Winston Churchill)

  3. #13
    ?= Naso :-) Benutzerbild von flumer
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    Warum ist Hossbach denn so unglaubwürdig
    Er wurde unglaubwürdig als die Allierten sein sogennantes Protokoll umschrieben für die Nürnberger Prozesse.

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von pavement
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    das mit dem hoßbachprotokoll hatten wir doch schon; warum also nochmal?
    Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen - ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?

    Friedrich Hölderlin

  5. #15
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Original von flumer
    Er wurde unglaubwürdig als die Allierten sein sogennantes Protokoll umschrieben für die Nürnberger Prozesse.
    Nochmals: Es gibt eine Abschrift dieses Protokolls aus dem Jahr 1943, zu einem Zeitpunkt, an dem noch kein Mensch einen Grund hatte, das zu fälschen und diese Abschrift existiert noch und stimmt mit dem bei den Nürnberger Prozessen vorgelegten Dokument überein.
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  6. #16
    ?= Naso :-) Benutzerbild von flumer
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    Ich habe es mal raugesucht auf was du dich stüzt.

    Siehe [Links nur für registrierte Nutzer]

    Das wichtigste füge ich selber hier ein:

    Gegen die inhaltliche Richtigkeit der Ausführungen erhoben später im Nürnberger Prozess Beteiligte wie Göring und zwei weitere seinerzeit Anwesende gleichwohl keine Einwände. Eine 1943 von einem Oberst Graf Kirchbach erstellte Abschrift verschwand nach 1945 zunächst spurlos, was den Fälschungsvorwürfen der Revisionisten Nahrung gab. 1989 fand man diese Abschrift aber in bislang nicht zugänglichen britischen Akten. Ihr Inhalt stimmte genau mit der während des Nürnberger Prozesses verwendeten Kopie überein, so dass damit auch jeglicher Verdacht einer Fälschung entkräftet werden konnte. Im Übrigen belegten auch nach der erwähnten Konferenz entstandene Dokumente die Richtigkeit des Inhaltes der "Hoßbach-Niederschrift". So war etwa in dem Hitler noch im Dezember 1937 vorgelegten "1. Nachtrag zur Weisung für die einheitliche Kriegsvorbereitung der Wehrmacht vom 24.6.1937" direkt von einem geplanten Angriffskrieg gegen die Tschechoslowakei die Rede.


    Die abschrift verschwand 1945 in den Britischen Archiven.
    Wenn die Allierten schon die sogennanten Hoßbach Protokolle geändert haben wie oben geschrieben wiso sollten sie die abschrift nicht auch verfälschen??

  7. #17
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Ich nehme jetzt mal stark an, dass das Ding datiert, unterschrieben, etc. ist. Mal abgesehen davon, warum hätten sie sich 1945 die Mühe machen sollen, das Ding zu fälschen, wenn sie es dann bis 1988 bei sich daheim rumliegen lassen?
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  8. #18
    ?= Naso :-) Benutzerbild von flumer
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    Ich nehme jetzt mal stark an, dass das Ding datiert, unterschrieben, etc. ist. Mal abgesehen davon, warum hätten sie sich 1945 die Mühe machen sollen, das Ding zu fälschen, wenn sie es dann bis 1988 bei sich daheim rumliegen lassen?
    Ob es unterschrieben ist weiss ich nicht, es gibt so weit ich weiss ja keine abbildung dieses dokuments was wir uns anschauen könnten.

    Du schreibst da rumliegen lassen.

    Du weisst anscheinend nicht das noch sehr viele Akten von den Nazis in den Us-Archiven sind wo keiner ran kommt.

  9. #19
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Das ist doch vollkommen irrelevant, wieviele Dokumente noch in amerikanischer Hand sind. Warum sollte man sich die Mühe machen, ein Dokument zu fälschen, dass man erst über 3 Jahrzehnte später an die Öffentlichkeit bringt? Zu einem Zeitpunkt, an dem es den Alliierten schlichtweg Wurst sein kann, ob jemand die Nürnberger Prozesse für gerecht und richtig hält oder nicht.
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  10. #20
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    Die Nürnberger Prozesse als Grundlage für igendetwas zu nehmen,zeugt schon von einer gewissen Hilflosigkeit.

    Jeder der glaubt das dort in irgendeinerweise Rechtgesprochen wurde ,sollte dringend einen Arzt konsultieren.


    Laut Paragraph 19 des Londoner Statuts, das die Alliierten im August 1945 geschaffen hatten und das als Grundlage für den Nürnberger Prozess diente, war der Gerichtshof nicht an Beweisregeln gebunden; jedes Beweismaterial, das dem Gericht Beweiskraft zu haben schien, war zugelassen. Das Tribunal durfte belastendes Material akzeptieren, ohne es auf seine Zuverlässigkeit hin zu prüfen, und entlastendes Material ohne Begründung zurückweisen. Im Klartext: Man durfte Belastungsmaterial nach Gutdünken fälschen und Entlastungsmaterial nach Belieben unterdrücken.

    Ferner besagte Artikel 21 des Statuts, daß der Gerichtshof für "allgemein bekannte Tatsachen" keine Beweise fordern, sondern diese von Amts wegen zur Kenntnis nehmen solle. Was eine "allgemein bekannte Tatsache" war, entschied das Gericht selbst. Somit stand die Schuld der Angeklagten von Anfang an fest, da ja der Holocaust und die übrigen ihnen zur Last gelegten Verbrechen allgemein bekannte Tatsachen waren. Unter diesen Umständen konnte man sich die mühselige Beweisführung sparen. Die Urteile standen von Beginn an fest.


    ALLES KLAR???

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