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Thema: Wie töten wir den feminismus ?

  1. #51
    Mod - OUT OF ORDER Benutzerbild von basti
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    Daumen hoch! Re: AW: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Jacunda
    Also ihr seid ja witzig. In jedem Thread gibt es immer noch welche die glauben die CDU/CSU sind konservativ oder pflegen alte Werte. wir bekommen eine Kinderlose Kanzlerin, die eine homosexuelle Freundin in das Kabinett bringen will und hätte am liebsten Guido Westerwelle als Vizekanzler! Leute wo lebt Ihr eigentlich?


    pan.terra

    lol, den kopf auf den nagel getroffen ...

    Laßt kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören.

  2. #52
    meh
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    Standard AW: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Jacunda
    Also ihr seid ja witzig. In jedem Thread gibt es immer noch welche die glauben die CDU/CSU sind konservativ oder pflegen alte Werte. wir bekommen eine Kinderlose Kanzlerin, die eine homosexuelle Freundin in das Kabinett bringen will und hätte am liebsten Guido Westerwelle als Vizekanzler! Leute wo lebt Ihr eigentlich?


    pan.terra
    Was genau präsentieren für dich denn "alte Werte"? Homosexuellenfeindlichkeit?

  3. #53
    Pragmatiker Benutzerbild von Scrooge
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    Standard AW: Re: AW: Re: AW: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Dampflok
    Frauen sind nicht "schwächer" als Männer -

    aber sie geben sich gerne selber den Stzatus des "schwachen Geschlechts", damit Männer ihnen die Drecksarbeiten abnehmen.

    Selbst heute sind freuen einerseits gleichberechtigt, dürfen und können im Wesentlichen alles was Männer auch können und dürfen - dennoch haben sie Privilegien. Sie werden gefördert ähnlich wie Behinderte in einem eigenen Ministerium, wie auch Kinder und Alte.

    Die einzigen die von diesem Ministerium nicht gefördert werden sind Männer.
    Es wäre für alle einfacher, wenn wir einsehen würden, dass Männer und Frauen unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Diese sind einfach nicht identisch, selbst wenn viele Frauen das behaupten. Aber sie sollten als gleichberechtigt angesehen werden.
    Die Regierung macht den Fehler, dass sie glaubt, indem sie Frauen bevorzugt fördert, die Unterdrückung vergangener Zeiten (die es unleugbar gab) egalisieren zu können. Nur weil dann eventuell unter dem Strich eine Null herauskommt. Diese Vorgehensweise mag logisch erscheinen, allerdings beschwört sie die vielfach diskutierten Probleme herauf.
    Ich bin gegen Quoten! Sie bringen nichts. Denn trotz Quoten hat man es als Frau heute immer noch schwer, sich beruflich zu etablieren, wenn man in einem männerdominierten Bereich arbeitet. Quoten erzeugen Neid und Missgunst. Allerdings muss in der Gesellschaft grundlegend umgedacht werden, um Quoten überflüssig zu machen.
    Das fängt bei weiblichen Führungskräften an. Diese haben meistens nur eine Chance, Karriere zu machen, indem sie die männlichen Eigenschaften übernehmen. Solche Frauen werden oft als Emanzen verteufelt. Ein weiblicher Führungsstil wird aber oft von den Männern als schwach abgetan, obwohl er einfach nur anders ist. Und da liegt das grundlegende Problem. Eine andere Herangehensweise an Probleme als die unsere wird oft als schwächer angesehen. Und solange das so ist, werden Frauen glauben, sie müssten den gleichen Weg wie Männer gehen, um zu ihrem Recht zu gelangen und Männer werden sich dadurch benachteiligt und angegriffen fühlen.

  4. #54
    Beobachter Benutzerbild von Dampflok
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    Standard Re: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Scrooge
    Die Regierung macht den Fehler, dass sie glaubt, indem sie Frauen bevorzugt fördert, die Unterdrückung vergangener Zeiten (die es unleugbar gab) egalisieren zu können. Nur weil dann eventuell unter dem Strich eine Null herauskommt. Diese Vorgehensweise mag logisch erscheinen, allerdings beschwört sie die vielfach diskutierten Probleme herauf.
    Richtig. Die Frauenbenachteiligungen sind alle komplett aufgehoben bzw. verboten, und das ist auch gut so.

    Nur: Die Männerbenachteiligungen sind alle noch da! frauen haben alle Rechte aber keine Pflichten dazubekommen; Männern werden zunehmend sogar GRUNDRECHTE genommen, aber die alten Pflichten haben sie weiterhin, wobei die Pflichtehn sogar ausgebaut werden sollen, z.B. eine Art Ehegattenunterhalt für frauen mit denen sie gar nicht verheiratet waren!

    Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Auch da wos frauen gerade mal nicht paßt (und DA spielen sie dann ihre Opferrolle als "schwache" frau aus...) wie z.B. bei der Wehr/zivildienstpflicht und bei der Zumutbarkeit von Arbeiten die das Sozialamt vergibt - auch im Bergbau und der Straßenreinigung oder bei der Müllabfuhr. Und in der Gesellschaft, z.B. bei der Zuteilung vom Sorgerecht. Das Kind gehört der Mutter nicht.
    Ich bin gegen Quoten! Sie bringen nichts. Denn trotz Quoten hat man es als Frau heute immer noch schwer, sich beruflich zu etablieren, wenn man in einem männerdominierten Bereich arbeitet.
    Hast du schon mal von Quoten in den Berufen gehört die ich eben aufgezählt habe? Müllabfuhr? bauhelferin auf dem Gerüst? Lackierstraße im Autowerk? Fehlanzeige! Die "Quote" ist eine RosinenpickerInnen - Quote. Da wo's Spaß macht und Prestige bringt, da gerne. Schließlich sind wir das "benachteiligte Geschlecht" und genausogut wie die Männer. Aber die gefährlichen Drecksarbeiten sollen mal schön die Männer weiter machen. Und dann behaupten wir hinterher dreist, die frühere Männersterblichkeit sei genetisch bedingt...
    Allerdings muss in der Gesellschaft grundlegend umgedacht werden, um Quoten überflüssig zu machen.
    Das fängt bei weiblichen Führungskräften an. Diese haben meistens nur eine Chance, Karriere zu machen, indem sie die männlichen Eigenschaften übernehmen.
    Bedaure , da widerspreche ich dir vehement!

    In der Wirtschaft geht es um ERFOLG. Es ist völlig unerheblich ob ein Mann oder eine frau die Geschäfte leitet. Beispiele für erfolgreiche Frauen sind so zahlreich, daß man mit solchen "Erfolgsstorys" heute keine Maus mehr hinter dem Sessel hervorzieht. Wo du dich umschaust gibt es erfolgreiche Chefinnen.

    NUR: die Manager haben LEISTUNG zu bringen! Was Du mit "weiblicher Herangehensweise" umschreibst bedeutet in der Praxis, daß das ZUWENIG ist um einen Betrieb zu leisten. "EQ" und "Empathie" bringen gutes Betriebsklima beim Kaffeeklatsch, aber keine guten Geschäftszahlen. Das bestätigen gerade die Unternehmerinnen. Und in der Wirtschaft kommt es auf die Zahlen, nicht auf die Quote an!

    Gute Frauen haben sich schon immer durchgesetzt. feminstinnen möchten aber die Top - Jobs nicht nach Leistung sondern nach vagina herbeijammern. Ob das für die Wirtschaft sinnvoll ist, interessiert sie nicht!

    Die Männer in den Topjobs opfern sehr viel: Oft einen 16 - Stunden - Tag 6 Tage die Woche, und kaum Familienleben. Daß manche frauen sich einbilden, sie dürften "als frau" mehr Freizeit bei ihrem Kind verbringen als ihre männlichen Kollegen im Vorstand, aber gleichhohe Positionen besetzen, bei gleichen Bezügen aber weniger Leistung, ist eine Frechheit und nun müßte auch Dir einleuchten, WO der Hase im Pfeffer liegt:

    bei der angeblichen "gläsernen Decke": Die schaffen frauen sich selber.

    Versuch einfach dich mit dem Gedanken anzufreunden, daß die meisten Frauen eben nicht genug LEISTUNG bringen um einen Betrieb zu FÜHREN. Übrigens bevor mir hier Falsches unterstellt wird: 95% der Männer befinden sich auch nicht in Führungspositionen. Es sind eben nicht alle Menschen gleichgut für alles geeignet.


    .

  5. #55
    henryvetter
    Gast

    Standard AW: Wie töten wir den feminismus ?

    Hallo,

    es ist schon richtig, dass Frauen mehr rechte bekommen haben, aber keine Pflichten.
    Durch das derzeitige Scheidungsrecht z.B. werden vorwiegend Männer wirtschaftlich ruiniert und bei der Scheidungsquote heute ist das auch ein volkswirtschaftlich wichtiger Aspekt mit enormen Schäden , bei gesetzlicher (fast)-Gleichstellung, nur das die Männer dabei andere Grundvoraussetzungen haben, weil sie die Verdiener waren.

    Den Feminismus zu bekämpfen halte ich aber für unsinnig, weil so heiss wird ja nicht gegessen wie es sich emotional aufkocht. Ohne Frage ist die Gleichberechtigung ein schönes Ideal. Da das Ideale aber so selten geschieht müssen wir Männer nur aufpassen und eine Lobby behalten. In einem grossen geschichtlichen Zusammenhang sehe ich eh einen Wandel ( Umkehrung der gesellschaftlichen Lebensform ) in Richtung Matriarchat. Ein natürlicher Kreislauf, das Matriarchat folgt dem Patriarchat, so wie es vor knapp viertausend Jahren das Matriarchat abgelöst wurde und wir leben jetzt nur im Übergang.

    Henry Vetter

  6. #56
    henryvetter
    Gast

    Standard AW: Wie töten wir den feminismus ?

    Noch ein Wort zum Thema!

    Wie wollt Ihr Frieden in der Welt finden wenn Ihr mit Euch selbst, mit Euren eigenen Teilen im Krieg steht. Die Trennung von Mann und Frau findet nur in Euren Köpfen statt, und im Krieg der Geschlechter schaden wir uns nur selbst.

    Henry Vetter

  7. #57
    Pragmatiker Benutzerbild von Scrooge
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    Standard AW: Re: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Dampflok
    Richtig. Die Frauenbenachteiligungen sind alle komplett aufgehoben bzw. verboten, und das ist auch gut so.

    Nur: Die Männerbenachteiligungen sind alle noch da! frauen haben alle Rechte aber keine Pflichten dazubekommen; Männern werden zunehmend sogar GRUNDRECHTE genommen, aber die alten Pflichten haben sie weiterhin, wobei die Pflichtehn sogar ausgebaut werden sollen, z.B. eine Art Ehegattenunterhalt für frauen mit denen sie gar nicht verheiratet waren!

    Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Auch da wos frauen gerade mal nicht paßt (und DA spielen sie dann ihre Opferrolle als "schwache" frau aus...) wie z.B. bei der Wehr/zivildienstpflicht und bei der Zumutbarkeit von Arbeiten die das Sozialamt vergibt - auch im Bergbau und der Straßenreinigung oder bei der Müllabfuhr. Und in der Gesellschaft, z.B. bei der Zuteilung vom Sorgerecht. Das Kind gehört der Mutter nicht.Hast du schon mal von Quoten in den Berufen gehört die ich eben aufgezählt habe? Müllabfuhr? bauhelferin auf dem Gerüst? Lackierstraße im Autowerk? Fehlanzeige! Die "Quote" ist eine RosinenpickerInnen - Quote. Da wo's Spaß macht und Prestige bringt, da gerne. Schließlich sind wir das "benachteiligte Geschlecht" und genausogut wie die Männer. Aber die gefährlichen Drecksarbeiten sollen mal schön die Männer weiter machen. Und dann behaupten wir hinterher dreist, die frühere Männersterblichkeit sei genetisch bedingt...

    Bedaure , da widerspreche ich dir vehement!

    In der Wirtschaft geht es um ERFOLG. Es ist völlig unerheblich ob ein Mann oder eine frau die Geschäfte leitet. Beispiele für erfolgreiche Frauen sind so zahlreich, daß man mit solchen "Erfolgsstorys" heute keine Maus mehr hinter dem Sessel hervorzieht. Wo du dich umschaust gibt es erfolgreiche Chefinnen.

    NUR: die Manager haben LEISTUNG zu bringen! Was Du mit "weiblicher Herangehensweise" umschreibst bedeutet in der Praxis, daß das ZUWENIG ist um einen Betrieb zu leisten. "EQ" und "Empathie" bringen gutes Betriebsklima beim Kaffeeklatsch, aber keine guten Geschäftszahlen. Das bestätigen gerade die Unternehmerinnen. Und in der Wirtschaft kommt es auf die Zahlen, nicht auf die Quote an!

    Gute Frauen haben sich schon immer durchgesetzt. feminstinnen möchten aber die Top - Jobs nicht nach Leistung sondern nach vagina herbeijammern. Ob das für die Wirtschaft sinnvoll ist, interessiert sie nicht!

    Die Männer in den Topjobs opfern sehr viel: Oft einen 16 - Stunden - Tag 6 Tage die Woche, und kaum Familienleben. Daß manche frauen sich einbilden, sie dürften "als frau" mehr Freizeit bei ihrem Kind verbringen als ihre männlichen Kollegen im Vorstand, aber gleichhohe Positionen besetzen, bei gleichen Bezügen aber weniger Leistung, ist eine Frechheit und nun müßte auch Dir einleuchten, WO der Hase im Pfeffer liegt:

    bei der angeblichen "gläsernen Decke": Die schaffen frauen sich selber.

    Versuch einfach dich mit dem Gedanken anzufreunden, daß die meisten Frauen eben nicht genug LEISTUNG bringen um einen Betrieb zu FÜHREN. Übrigens bevor mir hier Falsches unterstellt wird: 95% der Männer befinden sich auch nicht in Führungspositionen. Es sind eben nicht alle Menschen gleichgut für alles geeignet.


    .
    Leider fehlt mir die Zeit um detailliert auf alle Deine Argumente eingehen zu können.
    Nur eines. Was Du über Frauen in Führungspositionen geschrieben hast, geht völlig an dem vorbei, was ich meinte. Es ging weder um Kaffeeklatsch noch um Freidefreudeeierkuchen! Diese Aussage ist sexistisch und möchte ich so nicht stehen lassen. Mir ging es lediglich um eine unterschiedliche Herangehensweise. Nicht um Vermeidung von Konflikten.
    Eine weitere Tatsache ist es, dass man als Frau im Beruf oft Dinge machen muss, die man einem Mann in gleicher Position mit gleicher Qualifikation nicht zumuten würde. Ich habe es noch nie erlebt, dass einer meiner Kollegen, die weder besser noch schlechter sind als ich (auch wenn Du das jetzt vermutlich nicht glaubst), von irgendwem gebeten wurde, Kaffee für ein Meeting, an dem ich selbst als Referentin teilgenommen habe, zu kochen. Mir ist das hingegen schon öfter passiert, was mich ärgert. Ich trinke nicht mal Kaffee, warum sollte ich dann besser dafür geeignet sein, welchen zu kochen? Von solchen Beispielen gibt es jede Menge. Für Dich mögen das Kleinigkeiten sein, für mich ist es immer wieder eine Geduldprobe. Das sind die kleinen Dinge, die es einem schwer machen, im Beruf ernst genommen zu werden. Das mag auch von Branche zu Branche differieren, aber ich konnte bisher noch nicht ein einziges Mal feststellen, dass ich von der Tatsache profitiert hätte, eine Frau zu sein.
    Meine Einstellung zu Quoten, werde ich hier nicht noch einmal kund tun, da ich das Gefühl habe, dass hier jede Menge benachteiligte Männer diese sowieso nicht hören wollen.

  8. #58
    Beobachter Benutzerbild von Dampflok
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    Standard Re: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Scrooge
    Nur eines. Was Du über Frauen in Führungspositionen geschrieben hast, geht völlig an dem vorbei, was ich meinte. Es ging weder um Kaffeeklatsch noch um Freidefreudeeierkuchen! Diese Aussage ist sexistisch und möchte ich so nicht stehen lassen. Mir ging es lediglich um eine unterschiedliche Herangehensweise.
    Ich meine absolut das Gleiche, nur Du willst es scheinbar nicht hören oder begreifen.

    Das Letzte wozu ich hier Lust habe ist ein Abgleiten der Diskussion um pure Wortklauberei. Ich meine das Gleiche wie Du. Punkt!
    Ich verwende jetzt DEINE Worte damit du keine Chance bekommst sie zu verdrehen: deine "unterschiedliche Herangehensweise" bedeutet halt bei frauen mehr "EQ" und mehr "Empathie" - und genau DAS braucht ein Betrieb nicht in erster Linie.

    Die Wirtschaft ist FREI in ihren Entscheidungen und muß in den Vorständen die BESTEN haben. Und wenn frauen mehrheitlich die BESTEN wären, wären sie im Vorstand. Und da, wo sie die BESTEN sind, sind sie auch im Vorstand. So einfach ist das.

    Es gilt:

    Wenn ich eine Top - frau im Vorstand nur wegen vagina ablehne, dann müßte ich doch damit rechnen, daß sie bei der Konkurrenz anfängt anstatt Gutes für MICH zu tun. Also werde ich sie nehmen - WENN sie die BESTE ist.

    Wenn aber abzusehen ist, daß sie nur aufsteigen und das hohe Gehalt kassieren will um sofort danach SCHWANGER zu werden und auszufallen - hohe Kosten ohne Gegenleistung - warum sollte ich sie dann nehmen? Die Firma muß GEWINNE einbringen, damit sie dem Staat die Steuern zahlen kann, die er braucht um all die Sozialkosten und Schwangerschaften zu bezahlen.

    Das kann nicht Aufgabe einer Firma sein, leute ohne Gegenleistung zu beschäftigen, denn die muß sehen wo sie bleibt. Für Firmen gibts kein Sozialamt.


    Eine weitere Tatsache ist es, dass man als Frau im Beruf oft Dinge machen muss, die man einem Mann in gleicher Position mit gleicher Qualifikation nicht zumuten würde. Ich habe es noch nie erlebt, dass einer meiner Kollegen, die weder besser noch schlechter sind als ich (auch wenn Du das jetzt vermutlich nicht glaubst), von irgendwem gebeten wurde, Kaffee für ein Meeting, an dem ich selbst als Referentin teilgenommen habe, zu kochen. Mir ist das hingegen schon öfter passiert, was mich ärgert.
    Das kann ich nachvollziehen. Dagegen gibts aber Strategien, die solche alten Zöpfe abschneiden helfen. Wie wäre es z.B. mal mit einem öffentlich und forsch in die Männerrunde geäußerten:"Wie wärs denn mal, wenn wir einen Kaffemach - plan aufstellen, diese Woche macht Herr Schröder, nächste Herr Fischer..."?

    Meine Mutter hat früher oft zu festlichen Anlässen nach opulenten Mahlzeiten in die Runde gerüfen: "So, und wer wäscht jetzt ab? Losen wir doch mal aus!" Es hat meist geklappt und wir haben eingesehen, daß diese Tätigkeiten nicht selbstverständlich sind.

    AAAAAber: Wollen wir wetten daß eine normale Frau auch VORTEILE im Betrieb hat die die männlichen Kollegen nicht haben? WEM wird eher verziehen, WEM werden unangenehme oder schwere "männerarbeiten" aus der Hand genommen, WER wird hofiert?

    Nun? Sei mal ein bißchen ehrlich. frausein hat auch in der Umgebung von Menschen die in der klassischen Rollenverteilung denken, nicht nur Nachteile....
    Für Dich mögen das Kleinigkeiten sein,
    oh, sind es durchaus nicht. Aber je mehr ich für die Thematik sensibilisiert bin, desto mehr spüre ich natürlich auch die männersepezifischen Benachteiligungen.
    Meine Einstellung zu Quoten, werde ich hier nicht noch einmal kund tun, da ich das Gefühl habe, dass hier jede Menge benachteiligte Männer diese sowieso nicht hören wollen.
    Haben wohl alle zur Kenntnis genommen. Man muß Mißverständnisse nicht absichtlich produzieren.


    .

  9. #59
    Pragmatiker Benutzerbild von Scrooge
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    Standard AW: Re: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Dampflok
    Ich meine absolut das Gleiche, nur Du willst es scheinbar nicht hören oder begreifen.

    Das Letzte wozu ich hier Lust habe ist ein Abgleiten der Diskussion um pure Wortklauberei. Ich meine das Gleiche wie Du. Punkt!
    Ich verwende jetzt DEINE Worte damit du keine Chance bekommst sie zu verdrehen: deine "unterschiedliche Herangehensweise" bedeutet halt bei frauen mehr "EQ" und mehr "Empathie" - und genau DAS braucht ein Betrieb nicht in erster Linie.

    Die Wirtschaft ist FREI in ihren Entscheidungen und muß in den Vorständen die BESTEN haben. Und wenn frauen mehrheitlich die BESTEN wären, wären sie im Vorstand. Und da, wo sie die BESTEN sind, sind sie auch im Vorstand. So einfach ist das.

    Es gilt:

    Wenn ich eine Top - frau im Vorstand nur wegen vagina ablehne, dann müßte ich doch damit rechnen, daß sie bei der Konkurrenz anfängt anstatt Gutes für MICH zu tun. Also werde ich sie nehmen - WENN sie die BESTE ist.

    Wenn aber abzusehen ist, daß sie nur aufsteigen und das hohe Gehalt kassieren will um sofort danach SCHWANGER zu werden und auszufallen - hohe Kosten ohne Gegenleistung - warum sollte ich sie dann nehmen? Die Firma muß GEWINNE einbringen, damit sie dem Staat die Steuern zahlen kann, die er braucht um all die Sozialkosten und Schwangerschaften zu bezahlen.

    Das kann nicht Aufgabe einer Firma sein, leute ohne Gegenleistung zu beschäftigen, denn die muß sehen wo sie bleibt. Für Firmen gibts kein Sozialamt.



    Das kann ich nachvollziehen. Dagegen gibts aber Strategien, die solche alten Zöpfe abschneiden helfen. Wie wäre es z.B. mal mit einem öffentlich und forsch in die Männerrunde geäußerten:"Wie wärs denn mal, wenn wir einen Kaffemach - plan aufstellen, diese Woche macht Herr Schröder, nächste Herr Fischer..."?

    Meine Mutter hat früher oft zu festlichen Anlässen nach opulenten Mahlzeiten in die Runde gerüfen: "So, und wer wäscht jetzt ab? Losen wir doch mal aus!" Es hat meist geklappt und wir haben eingesehen, daß diese Tätigkeiten nicht selbstverständlich sind.

    AAAAAber: Wollen wir wetten daß eine normale Frau auch VORTEILE im Betrieb hat die die männlichen Kollegen nicht haben? WEM wird eher verziehen, WEM werden unangenehme oder schwere "männerarbeiten" aus der Hand genommen, WER wird hofiert?

    Nun? Sei mal ein bißchen ehrlich. frausein hat auch in der Umgebung von Menschen die in der klassischen Rollenverteilung denken, nicht nur Nachteile....

    oh, sind es durchaus nicht. Aber je mehr ich für die Thematik sensibilisiert bin, desto mehr spüre ich natürlich auch die männersepezifischen Benachteiligungen.Haben wohl alle zur Kenntnis genommen. Man muß Mißverständnisse nicht absichtlich produzieren.


    .
    Ich hab keine Lust mehr auf diese Diskussion, denn wir meinen nicht das gleiche! Glaub mir, nur weil Du mich nicht verstanden hast, ist das noch lange keine Wortklauberei.
    Ich kann nur sagen, mein Alltag sieht anders aus. Und mit Verlaub, den kannst Du wohl kaum beurteilen!
    Als ob Männer in Betrieben immer rationale geschlechtsneutrale Entscheidungen treffen würden. Das ist doch lachhaft! Welcher Mensch kann das schon?

  10. #60
    Beobachter Benutzerbild von Dampflok
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    großes Grinsen Re: AW: Re: Wie töten wir den feminismus ?

    Zitat Zitat von Scrooge
    Ich hab keine Lust mehr auf diese Diskussion, denn wir meinen nicht das gleiche!
    Nein - Du gibst schmollend auf, weil du nicht mehr wechseln kannst, und weil du nicht die Größe hast zuzugestehen daß an meinen Argumenten etwas dran sein könnte!
    Glaub mir, nur weil Du mich nicht verstanden hast, ist das noch lange keine Wortklauberei.
    Ich kann nur sagen, mein Alltag sieht anders aus. Und mit Verlaub, den kannst Du wohl kaum beurteilen!
    Ooooch...haben wir Vollmond - oder...??:2faces:

    "Mir geht es ja soooo schlecht; keiner versteht mich!"

    Glaubst du denn, die wärst der einzige Mensch auf Erden der geschlechtsspezifische Verhaltensweisen im Alltag zu ertragen hat?

    Und mit Verlaub, du kannst wiederum nicht beurteilen wer daraus mehr Vorteile zieht.
    Als ob Männer in Betrieben immer rationale geschlechtsneutrale Entscheidungen treffen würden. Das ist doch lachhaft! Welcher Mensch kann das schon?
    Ja, eben! Keiner. Auch du nicht. Ist auch alles kein Problem, solange das alles nicht künstlich so hoch gehängt wird. Du nennst jede kleine dir nicht passende Äußerung sogleich "sexistisch" und unterstellst männlichen Managern "männliche Vorgehensweisen" in ihren geschäftlichen Entscheidungen.

    Ich behaupte die Entscheidungen in erfolgreichen Unternehmen werden so getroffen, wie es der Betrieb erfordert. Wenn Du das nun unbedingt "männlich" nennen willst, dann mußt Du eben damit leben, daß im Geschäftsleben nach Deinem eigenen Verständnis (nicht nach meinem) der "männliche" Weg der Erfolgreiche ist.


    .

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