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Thema: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

  1. #171
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

    Zitat Zitat von Goldlocke Beitrag anzeigen

    Es bleibt sehr fraglich, was du beschreibst und ist reine Spekulation, besonders, wenn man sich den ausgepumpten Zustand der 1. und 2. Armee an der Marne anschaut.
    Du bist also auch einer von diesen, es mußte alles so kommen wie es kam Leuten, weil Jahwe das in seiner unendlichen Weißheit so gefügt hat. Die drei Armeekorps wurden vom Reichstag verweigert. Der Kaiser und der Kanzler waren nicht bereit gegen den Reichstag zu regieren, wie das sein Großvater und Bismarck taten, als der Landtag ihnen die Mittel zur Heeresreform verweigerten.
    Hans Püschel:

    Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

    Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.

  2. #172
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

    Zitat Zitat von Goldlocke Beitrag anzeigen
    Erst einmal hat die Marine tatsächlich fast alles bekommen, was sie wollte und zwar sehr zum Leidtragen des Heeres. Zweitens interessiert mich nicht, was irgendwo von irgendwen dargestellt wurde, wenn die Fakten fehlen. Ich habe genug über den WK1 und seine Vorgeschichte gelesen von absoluten Horrorbüchern, die wenig bis keine Aussagekraft bzw. Erkenntnisse liefern wie "The Guns of August", bis hin zu absoluten Glanzstücken wie "Invention of the Schlieffen Plan" oder "The Russian Origins of the First World War". Hör einfach mal auf mit diesem wehleidigen Unterton, ......wie die Lügenpresse damals..... "Dargestellt wurde es aber so, daß das Militär in Deutschland alles was es wollen würde, auch bekommen würde". Wenn du mit anderen so kommunzierst, stört mich das nicht, aber ich finde es einfach nur schrecklich, denn es lässt aus von wem etwas wie dargestellt wurde.
    Noch mal für dich: Heer und Marine wußten was sie vom Reichstag bewilligt bekommen und was nicht und daß sie keine Unterstützung der politisch Verantwortlichen erhalten würden, wenn sie bereit gewesen wären, es auf eine Auseinandersetzung mit dem Reichstag ankommen zu lassen.

    Und mich interessiert nicht was du erzählst, weil es Mist ist.

    Dann hast du nicht genug und nicht das wesentliche gelesen. Deine Versäumnisse kannst du aber nicht mir vorwerfen. Deine Versäumnisse interessieren mich nicht.

    Ich habe genau beschrieben, wie was von wem, dargestellt wurde. Ich bin nicht wehleidig. Ich bin nur traurig darüber, daß unsere führenden Männer, damals wie heute, nicht durchgesetzt haben, was absolut notwendig war und jeder auch ohne abgeschlossenes Hochschulstudium hätte wissen können. Sofern er schlicht noch alle Tassen im Schrank hatte und nicht auf irgendwelche Phrasen über Völkerverständigung reinfällt, die nur ausgestreut wurden, um die Geister der Deutschen zu verwirren. Die anfälliger für solchen Schmarrn sind als jedes andere Volk der Welt.

    Stefan Scheil ist ein guter Mann, aber selbst er übernimmt auch einfach, daß angelsächsische Lob für den Schlieffen-Plan. Das ist aber ein vergiftetes Lob.
    Hans Püschel:

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  3. #173
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

    Zitat Zitat von Goldlocke Beitrag anzeigen
    Also, das Moltke Hötzendorf ermutigt hat, ist Fakt und das Bethmann-Hollweg der österreichischen Regierung vollste Unterstüzung garantierte ist auch Fakt und diese brauchte Stürgkh um sich gegen Tisza mit seiner Meinung durchsetzen zu können, insofern ist es in diesem Kontext richtig, was ich geschrieben habe, keine Frage dass die poltische Konstellation in Europa etwas komplexer gestaltet.


    Wieder einmal Spekulation, was-hätte-wenn und so weiter, zumal die strategische Endsituation in diesem Szenario übel für DE wäre.
    Österreich-Ungarn hat klargestellt, daß es nur dann an unserer Seite in den Krieg eintritt, wenn er um eine Frage ausbricht die Österreich-Ungarn betrifft. Also nicht um deutsche Interessen in Nordafrika durchsetzen zu können, sondern nur um österreichische Interessen auf dem Balkan durchzusetzen.

    Danach hätte eine selbstbewußte deutsche Führung sagen müssen. Wenn das so ist, dann können wir uns auch mit Rußland, Rumänien, Serbien und Italien über eure Aufteilung ins Einvernehmen setzen. Bismarck konnte sowas machen, weil sein Kaiser hinter ihm stand und er der Mann dazu war. Wilhelm II. war nicht dazu in der Lage einen solchen Mann zu berufen, der das hätte tun können. Weil er den Sturm der Entrüstung, entfacht durch die veröffentlichte Meinung, anders als sein Großvater fürchtete. Sein Großvater hielt dem aber stand.

    Tatsache ist, daß der Kaiser sagte, nach dem Serbien bereit war das österreichische Ultimatum mit Ausnahme zweier Punkte zu erfüllen, daß damit jeder Kriegsgrund entfallen würde. Tatsache ist aber auch, daß der Krieg dennoch stattfand, weil Wilhelm II. nicht der Mann war um das durchsetzen zu können.

    Moltke zitterte vor Angst vor dem Kriegsausbruch, anders als sein großer Vorfahre und befürchtete das Schlimmste. Der Mann war seiner Aufgabe überhaupt nicht gewachsen.

    Österreich-Ungarn war unser einziger Verbündeter, aber wir auch sein einziger Verbündeter. Weil wir zu ihm standen, verfeindeten wir uns mit allen Mächten, die diesen Staat aufteilen wollten. Deshalb viel Italien vom Dreibund ab und erklärte uns Rumänien den Krieg. Das konnte im ganzen Deutschen Reich jeder Schuljunge wissen.
    Hans Püschel:

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  4. #174
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

    Zitat Zitat von Goldlocke Beitrag anzeigen
    Diese Beschreibung ist so stereotypisch und hat wenig mit der Realität zu tun. Folgendes, die Pläne für die Siege über Samsonovs und Rennenkampfs Armeen lagen fertig in der Schublade ausgearbeitet vom Stab der 8. Armee, die später den den Stab von Ober Ost bildeten, ergo wurden diese Siege ohne besonderes Zutun von Ludendorf, geschweige denn Hindenburg geplant. Weiterhin unterschätzt du die Russen ganz erheblich, sie hatten unglaubliche Schwierigkeiten Offensiven zu führen, waren sie jedoch in der Defensive brauchbar, so waren die deutschen Verluste nicht gering, ganz zu schweigen von den Österreichern und Falkenhayn limitierte Vorstöße nach Russisch-Polen waren weit erfolgreicher und erreichten strategisch mehr als Ludendorfs spätere taktische Erfolge und Russland ist auch nicht durch militärische Niederlagen zusammengebrochen, sondern durch die Explosion der russischen Wirtschaft, die eine stärkere Proletarisierung der Massen in Folge der erweiterten Ausbeutung und einer nicht zu verachtenden Inflation einhergingen, anfänglich unterstützten selbst Bolschewiki die provisorische Regierung nach der Februarrevolution, erst Lenin änderte die Lage, Lenin war in der Tat ein hervorragender Akzellerator für den russischen Zusammenbruch in einer Zeit, in der russische Fabriken Munition en masse produzieren konnten. Es bleibt eher das Gegenteilige von deiner Auffassung zu erwarten, nämlich dass der Willen zum Kampfe durch deutsche Offensiven gestärkt worden wäre und man dies "zur Verteidigung von Mütterchen Russland" progandistisch ausschlachten hätte können. Nichts hat die Moral so gut an der Ostfront zersetzt, wie die relative Stille des Jahres '17 an der Front. Verdun als sinnloses Schlachten zu bezeichnen ist einfach Dahergeplapper. Verdun: Falkenhayns Abnutzungstrategie mit überlegender Artillerie auf einen schmalen Frontabschnitt zeigte herovrragenden Effekt, wenn du dir die ersten 6 Wochen anschaust, das Verlustverhältnis war positiv für DE, es waren eher Ambitionen von Kronprinz Wilhelm von Preußen, der Verdun einnehmen wollte, was nie Sinn war, noch so formuliert wurde, welche Verdun zu einen Patt avancieren ließ (mit Patt meine ich Verlustgleichheit) und es gab unglaubliche taktische Fehler (dafür kann man schlecht den Chef des Generalstabs verantwortlich machen) wie z.B. die nicht Bombadierung der Voie Sacree, obwohl diese im Wirkungsbereich der schweren und super schweren Artillerie lag, oder das frz. Artillerie Stellungen nicht als primär Ziele angegriffen wurden. Die Strategie kam übrigens von den Erfahrungen während der '15 Kampagne in Russisch-Polen, das nur nebenbei. Falkenhayn und Colmar von der Goltz halte ich für weitaus fähigere Generäle als Ludendorf, zumindest auf strategischer Ebene.
    Im Jahre 1917 gab es im Februar eine Revolution und dann noch mal im Oktober. Nach der ersten kämpfte Rußland noch weiter. Nach der zweiten setzten die Bolschewisten auf einen Sonderfrieden mit Deutschland.

    Es ist folgendes passiert:

    Hindenburg und Ludendorff siegten im Osten. Jeder erwartete, daß sie nun auch zur OHL berufen werden würden. Wurden sie aber nicht. Das war die zweite große Enttäuschung, nach dem der Schlieffen-Plan wegen Hentsch merkwürdigem Rückzugsbefehl nicht aufging, für die Franzosen wurde das zum Wunder an der Marne und weil der Reichstag die zusätzlichen drei Armeekorps verweigerte und weil unser Kaiser den Reichstag danach nicht einfach dicht machte und einen Mann zum Kanzler berief, der solange diktatorisch regiert, bis durchgesetzt war, was durchgesetzt werden mußte, um einen möglichen Krieg gewinnen zu können. So wie sein Großvater das tat, als er Bismarck berief.

    Ludendorff erkannte völlig riichtig, daß im Osten weitere Siege zu erringen waren, uns aber im Westen nur sinnloser Stellungskrieg erwartete. Deshalb wollte er im Osten weiter angreifen und im Westen nur noch verteidigen. Wären er und Hindenburg zur OHL berufen worden, hätten sie das einfach durchsetzen können. So mußte Moltke Falkenhayn aber davon überzeugen, daß das der richtige Weg ist. Das gelang ihm aber nicht.

    Das Deutsche Reich hat monatelang mit den Bolschewisten über Frieden verhandelt, anstatt sie sofort zur Unterschrift zu veranlassen. Erst als die Lage Spitz auf Knopf stand wurden die Verhandlungen beendet und die Unterschrift unter den Frieden einfach verlangt.
    Hans Püschel:

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  5. #175
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

    In seinen Gedanken und Erinnerungen erwähnt Bismarck einen Bethmann-Hollweg, dessen politische Vorstellungen, er für hochgefährlich hielt. Er warnte eindringlich davor, diesen zu Folgen. Das muß ein Vorfahre des späteren Reichskanzlers gewesen sein.
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  6. #176
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

    Dieses Buch müßte sich eigentlich jeder leisten können.


    Die Alleinschuld der Entente am Weltkrieg
    [Archiv 418,Schmitt]
    3.80EUR Inkl. MwSt.
    Faksimile, Nachdruck von 1922, A5, geheftet, 39 Seiten, kt.
    Faksimile der 1922 im Verlag Karl Curtius, Berlin, erschienenen Ausgabe. Nachdruck durch Archiv-Edition - Verlag für ganzheitliche Forschung, Dieter Bohlinger, Viöl 2006, 40 Seiten, geheftet, 15 x 21 cm.




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  7. #177
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    Standard AW: Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges

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    ..........
    Nach Angaben der Moskauer Regionalregierung werden die Kosaken auf ihrem Weg auch kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Pferdeschauen organisieren. Später sollen sich demnach auch deutsche und polnische Reiter der Gruppe anschliessen.

    Endlich eine anständige Veranstaltung.
    Die deutsche Flagge wird komischerweise nicht erwähnt.

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