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Thema: Wer waren die Römer?

  1. #261
    I am proud to be a Kafir Benutzerbild von Felixhenn
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Sueton war das was man heute einen Tratsch und Klatsch Reporter. Er übertrieb gerne und schmückte seine Geschichten gerne aus. Mit anderen Worten seine Berichte diente dienten wohl eher der Unterhaltung und es gab wohl kaum einen Kaiser den er nicht irgendetwas anlastete. Claudius allerdings war in der Julisch-claudischen Dynastie in seiner Persönlichkeit eine Ausnahme. Die meisten Kaiser zu dieser Zeit waren ausgesprochene Machos, nicht so Claudius, der war das was man eher einen "Softie" und Frauenversteher nennen würde. Da waren einige Vorwürfe die Sueton anderen Kaisern anlastete nicht so wirkungsvoll, weswegen er eben seine Unterwürfigkeit gegenüber Frauen ihn anlastete...
    Sueton war wichtig, er hat die Zeit im Detail beschrieben. Man sollte ihn nicht mit Tacitus vergleichen. Tacitus hat nach Wichtigkeit sortiert, Sueton hat alle Themen gleich wichtig behandelt. Für Tacitus war es egal, ob sich der Kaiser mit Lustknaben vergnügte. Natürlich war auch Sueton, geb. ca. 70 n. Chr., schon hundert Jahre weg vom Julius und den ersten Kaisern, aber immer noch näher dran als wir und konnte immerhin noch Kinder bzw. Enkelkinder befragen. Man sollte den nicht gar zu eilig zur Seite schieben. Je nach Epoche, wurde Sueton mehr oder weniger ernst genommen. Es gab Epochen, da hat man sich nur nach ihm gerichtet.
    Einstein: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind."- Fallersleben: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt..."

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  2. #262
    I am proud to be a Kafir Benutzerbild von Felixhenn
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Aber den "typischen" Römer hat es wohl nie gegeben. Der Mythologie nach, wurde Rom von den Nachfahren Trojas gegründet, was wir natürlich getrost im Reich der Sagen lassen können. Jedoch kann das auch ein Hinweis dafür sein, dass es da schon früh eine Vermischung mit anderen Rassen gab.
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  3. #263
    Doppeldenk öm de Eck. Benutzerbild von Tantalit
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Felixhenn Beitrag anzeigen
    Aber den "typischen" Römer hat es wohl nie gegeben. Der Mythologie nach, wurde Rom von den Nachfahren Trojas gegründet, was wir natürlich getrost im Reich der Sagen lassen können. Jedoch kann das auch ein Hinweis dafür sein, dass es da schon früh eine Vermischung mit anderen Rassen gab.
    Woher weißt du das es den typischen Römer nicht gegeben hat und wie viel ähnliche Römer muß es denn gegen haben damit sie typisch sind, kannst du das bitte erklären ich dachte immer typisch ist das was viele in einer Kultur gleich macht und damit typisch, da wieder erkennbar.
    Rechtschreibfehler dürft ihr suchen, ihr findet eh nie alle.

  4. #264
    I am proud to be a Kafir Benutzerbild von Felixhenn
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Tantalit Beitrag anzeigen
    Woher weißt du das es den typischen Römer nicht gegeben hat und wie viel ähnliche Römer muß es denn gegen haben damit sie typisch sind, kannst du das bitte erklären ich dachte immer typisch ist das was viele in einer Kultur gleich macht und damit typisch, da wieder erkennbar.
    Es gibt ja auch nicht den "typischen" Leser. Einer kann lesen und verstehen, der andere eben nicht.

    Schon zu Zeiten der Republik, nach den punischen Kriegen, hatten die Römer große Gebiete in Spanien und Nordafrika unter ihrer Kontrolle. Da ist wohl eine Vermischung zwangsläufig. Und wenn man die Verwandtschaftsverhältnisse heute per DNA überprüfen könnte, käme da so manche Überraschung zutage. Da hat öfters mal ein Sklave dazwischen gepimpert. Aber die Römer waren ja auch nicht so sehr auf Vater-Sohn Nachfolge fixiert, da wurde der Nachfolger oft im weiteren Verwandtenkreis oder unter den Adoptivkindern gesucht. Insofern waren die schlauer als unsere Kaiser. Wichtig war denen eher die Erziehung als das Blut.
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  5. #265
    Doppeldenk öm de Eck. Benutzerbild von Tantalit
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Felixhenn Beitrag anzeigen
    Es gibt ja auch nicht den "typischen" Leser. Einer kann lesen und verstehen, der andere eben nicht.

    Schon zu Zeiten der Republik, nach den punischen Kriegen, hatten die Römer große Gebiete in Spanien und Nordafrika unter ihrer Kontrolle. Da ist wohl eine Vermischung zwangsläufig. Und wenn man die Verwandtschaftsverhältnisse heute per DNA überprüfen könnte, käme da so manche Überraschung zutage. Da hat öfters mal ein Sklave dazwischen gepimpert. Aber die Römer waren ja auch nicht so sehr auf Vater-Sohn Nachfolge fixiert, da wurde der Nachfolger oft im weiteren Verwandtenkreis oder unter den Adoptivkindern gesucht. Insofern waren die schlauer als unsere Kaiser. Wichtig war denen eher die Erziehung als das Blut.

    Mit dem Begriff etwas ist typisch ist aber nicht die genetische Verwandtschaft gemeint.

    Das kommt wenn überhaupt erst nach Jahrhunderten zum tragen.
    Rechtschreibfehler dürft ihr suchen, ihr findet eh nie alle.

  6. #266
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Tantalit Beitrag anzeigen
    Mit dem Begriff etwas ist typisch ist aber nicht die genetische Verwandtschaft gemeint.

    Das kommt wenn überhaupt erst nach Jahrhunderten zum tragen.
    Eben. Und wenn es eine ständige Fluktuation gibt. kann sich der "typische" eben nicht entwickeln, es sei denn, typisch ist, dass der Römer untypisch ist.
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  7. #267
    Wetterleuchten Benutzerbild von Makkabäus
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Nachbar Beitrag anzeigen
    Für die spätere römische Welt ist die Stadt CHALKIS (bzw. Chalkida) bedeutend, denn das Alphabet dieser Stadt wird später als 'lateinisches Alphabet' bezeichnet.

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    Muss Schlimm für dich sein, das dass sogenannte "griechische Alphabet" von den semitischen Phöniziern beeinflusst worden sein soll.
    Die tiefsten Brunnen tragen die höchsten Wasser - Meister Eckhart

  8. #268
    Mitglied Benutzerbild von Meachem
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    Standard AW: Wer waren die Römer?

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Das NS Regime und deren Kunst hatte nur wenig nordisches an sich, in vielerlei Hinsicht war Welthauptstadt Germania wohl Architektonisch eher eine Romania oder Hellenia, den die germanische Kunst und Architektur eigenete sie sich nur wenig zum Monumentalismus und Gigantismus der Nazis und zahlreicher anderer Diktaturen. Die Nordische, Germanische und keltische Kunst und Architektur war eher wenig Pompös und Heroisch, es zählte eher die Liebe zum Detail zählte da eher. Desweiteren hatte sie auch Merkmale die die Nazis sogar verachteten, wie etwa den hang der nordischen Kunst zum abstrakten vor allem in form von Ornamentik. Im prinzip hatte das Kunstverständniss der Nazis und anderer völkischer Gruppen nur wenig nordisches an sich....
    Du darfst halt nicht von Himmler und seiner Affenliebe zum Germanentum, auf das gesamte Dritte Reich schließen. Hitler ließ Himmler mit dieser Idee ziemlich alleine. Heute würde man Himmlers Antrieb, womöglich als "Spleen" bezeichnen. Im Grunde suchten die Nationalsozialisten, den Schulterschluss zwischen Preußen und dem "modernen" weltmännischen. Und so wird auch ein Schuh daraus. Preußen war griechisch durch und durch. Vielleicht nicht unter dem Soldatenkönig, der sehr pragmatisch dachte, aber definitiv hat der Hellenismus unter dem alten Fritz eine sehr späte Renaissance erlebt. Ich behaupte das geht einher. Preußentum ist zwar in erster Linie, Tugend, Gehorsam, Disziplin und Zuverlässigkeit. Der philosophische Aspekt, kam aber nie ohne Bezug auf die griechischen Denker aus. Wir sollten aufhören, unsere heute indoktrinierte Sicht der Dinge, über alte Hochkulturen zu stülpen. Das sollte sich die heutige westliche Welt, allen voran die Büßerrepublik, nicht anmaßen. Diese Höhenluft bekommt ihr nicht. Da halte ich es wie Cicero.

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Gross und Monumental muss aber auch nicht unbedingt schön bedeuten, die Kunst der Sowjets, der Nazis, Nordkorea und co. ist zwar Eindrucksvoll aber auch sehr plumb, Grau und eintönig. Es fehlt einfach das verspielte und Individuelle, das jeden Raum und Gebäude zu etwas ganz Einzigartigen machte. Es gibt eigentlich zwei Stile die beides in einklang bringen konnte und das war der Barock und Rokokko, allerdings der Preis dafür war das die beiden Stile oft zu überladen waren. Fachwerkhäuser sind einfach einzigartig und das machte eigentlich jedes Gebäude einzigartig.
    Barock und Rokoko beriefen sich aber meist aufs Mittelalter. Genauso beriefen sich drittes- und Kaiserreich, auf die Gotik (bzw. einen Mischstil zwischen Gotik und "modernem Pragmatismus"). Dieser kalte, monumentale Antlitz passt da ganz gut hin. Da unterschieden wir uns seit der Neuzeit, von den Habsburgern. Wie lächerlich hätte ein Staatsoberhaupt gewirkt, wenn er die Diplomaten in einem Gaudi-Werk zu Tisch gebeten hätte.
    Geändert von Meachem (13.02.2014 um 11:38 Uhr)

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