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Thema: Spiegel 1975: Arbeitsscheue und asoziale im DDR-Zuchthaus / Korruption

  1. #1
    Bio-Deutscher Benutzerbild von Fachkraft
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    Standard Spiegel 1975: Arbeitsscheue und asoziale im DDR-Zuchthaus / Korruption

    Seite 1:


    Seite 2:



    Der Spiegel stellt es wieder so dar, als ob jeder DDR-Bürger ins "Visier der Sittenwächter" hätte kommen können.

    Das erste Beispiel (asozialer/arbeitsscheuer Alkoholiker) zeigt aber deutlich, dass man nur bei offensichtlichen Fällen eingegriffen hat.

    In der BRD hat man solche Leute einfach sich selbst überlassen, Hauptsache die Menschenrechte werden nicht angetastet

  2. #2
    GESPERRT
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    Standard AW: Spiegel 1975: Arbeitsscheue und asoziale im DDR-Zuchthaus / Korruption

    Hmmm, wenn natürlich die echten Kriminalitätsstatistiken nicht veröffentlicht werden durften, ist diese Zwangsmaßnahme reine Willkür, zumal das auf Seite 2 angeprangerte Verhalten zu meiner Zeit Gang und Gäbe war und keine Behördedagegen vorgegangen ist. Wer faktisch niemanden hatte, der ihm ein Mangelprodukt besorgen konnte, hatte das Nachsehen. War der Dumme. Und das, obwohl dieser auf diese Weise benachteiligte genau so seine Arbeit erledigt hat, wie jeder andere auch nur letztendlich für schlechtere Entlohnung.

    Und was bei Generalen Recht ist ...
    Sowas ist eindeutig Diebstahl an sozialistischem Eigentum, schlimmer noch, Diebstahl an der Arbeitsleistung der Fabrikarbeiter, noch drastischer gesagt, kapitalistische Ausbeutung der Arbeiter in den Fabriken. SO ein Direktor ist ein Kapitalist im Roten Mantel. Pfui Deibel. Wasser predigen aber Wein saufen.

    Anstatt genug für alle zu produzieren. Dann wöre es egal, solange so ein Direktor dann auch sein eigenes Geld nutzt um das Material zu kaufen.

    Und noch was:

    Nicht jeder konnte im Betrieb die Produkte seiner Arbeit kaufen. Sei es nun, weil jedes einzelne Stück draußen verkauft wurde, sei es auch, was ich für wahrscheinlicher halte, weil es in den Westen exportiert wurde.

    WÄre der einfache Arbeiter tatsächlich Besitzer der Produktionsmittel gewesen, hätten Privatentnahmen nichts ausmachen dürfen.

    Weil aber dann die gesamte Arbeiterschaft Besitzer dieses Betriebes wäre, wie in einer Genossenschaft, müsste entweder über die Privatentnahmen abgestimmt werden oder, was ich für betriebswirtschaftlich sinnvoller halte, zum Werksabgabepreis von dem Mitarbeiter gekauft werden. Wenn die Einnahmen des Betriebes stimmen sollte ja egal sein, wer die Ware kauft.

    Ich kenne einen deutschen Unternehmer, der im Ausland einen Kiosk betreibt. Wenn der nun Dinge aus diesem Kiosk selber benötigt, entnimmt er diese nicht etwa zum Einkaufspreis, wie er das nach deutschem Steuerrecht könnte, nein, der bezahlt den Endpreis seiner Ware, also den Preis, den jeder andere Kunde auch bezahlt. Von seinem Profit. Das erleichtert ihm die Abrechnung. So hat er halt nur Ein- und Verkäufe. Wer die Waren gekauft hat, ist ja am Ende egal. Mit einer ordentlich konvertierbaren Geldwährung ist das kein Problem. Vom Umsatz her dürfte er auch in Deutschland noch die Einnahme/Überschussrechnung beim Fiskus abliefern. Die dortigen Steuergesetze kenne ich nicht.

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