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Thema: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

  1. #151
    Mitglied Benutzerbild von Großmoff
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Nope. Ab Chrustchov war offizielle Agenda "Friedliche Koexistenz"
    Das mag sein.

    Es ging aber um Stalin und dessen Angebot eines neutralen wiedervereinigten Deutschlands.

  2. #152
    Mitglied Benutzerbild von Großmoff
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Weil die großen Revolutionspläne gescheitert waren - trotzdem blieben sie Zukunftsziel der roten Bosse.
    Das kommunistische Manifest sah auch nie etwas anderes vor.

  3. #153
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von Großmoff Beitrag anzeigen
    Das kommunistische Manifest sah auch nie etwas anderes vor.
    Stalin hat sich auch nach 1945 klar geäußert. Die Weltrevolution war weiterhin Ziel des Bolschewismus, auch wenn die gigantischen Verluste gegen die Deutschen und die gescheiterte große Invasion der Sowjetunion gegen Europa diese Pläne erst einmal durchkreuzt hatten. Ursprünglich sollte ganz Europa von der riesigen Sowjetarmee an der russ. Westgrenze überrannt und besetzt werden. Auch die westlichen Verbündeten (also die zionistisch kontrollierten Hintergrundmächte) hatten die SU ja bekanntlich industriell und rüstungsmäßig mit ihrer Technik hochgepowert, um dieses Ziel erreichen zu können.
    "Mit den Weltvergiftern kann es daher auch keinen Frieden geben. Es werden auf Dauer nur wir oder sie weiterexistieren können. Und ich bin entschlossen, meinen Weg niemals zu verlassen. Ich habe den Propheten des Zerfalls einen kompromisslosen Kampf angesagt, der erst mit meinem Tod enden wird." (Aus: Beutewelt, Friedensdämmerung)

  4. #154
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Die Kommunistische Internationale (Komintern) War eine Weltregierung mit Sitz in Moskau, die Frankfurter Schule war eine Universität der Komintern. Auf bitten der USA wurde ab 1941 die Kommunistische Internationale aufgelöst.


    Die Kommunistische Internationale (kurz Komintern, auch KI), auch Dritte Internationale genannt, war ein internationaler Zusammenschluss kommunistischer Parteien zu einer weltweiten gemeinsamen Organisation. Die Gründung erfolgte 1919 in Moskau auf Initiative Lenins, der die Zweite Internationale mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 für tot erklärt hatte. Während des Zweiten Weltkrieges löste Stalin 1943 die Kommunistische Internationale als Zugeständnis an seine westlichen Alliierten in der Anti-Hitler-Koalition – die USA und Großbritannien – überraschend auf.

    Die Komintern wurde 1943 aufgelöst. Sie war jedoch als Folge der Politik Stalins bereits Jahre vorher politisch weitgehend bedeutungslos geworden. Unter völlig anderen historischen Rahmenbedingungen wurde 1947 von der Sowjetunion als quasi-Nachfolgeorganisation das Kommunistische Informationsbüro (Kominform) etabliert.
    Antirassismus ist Tyrannei und hoch gefährliche Volksverhetzung.

    "Der EU -Sozialismus funktioniert solange bis den Deutschen das Geld ausgeht"

  5. #155
    RasseKöterLand Benutzerbild von Süßer
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von Großmoff Beitrag anzeigen
    Das mag sein.

    Es ging aber um Stalin und dessen Angebot eines neutralen wiedervereinigten Deutschlands.
    Auf Stalin würde ich nicht soviel in Richtung Außenpolitik geben.
    Spieler, Macher und bei allen wichtigen Ereignissen vor Ort war Molotow.

  6. #156
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von suma Beitrag anzeigen
    Ihr geht immer davon aus, das der Russe die Westzone angreifen wollte. Verstehe ich natürlich, wurde euch ja praktisch geimpft. Die Fakten sagen aber, das der Russe nur den Status Quo halten wollte. Der Ami hat immer wieder das Potsdamer Abkommen verletzt, und letztendlich die Teilung Deutschlands vorrangetrieben. Man fürchtete nicht einen Angriff vom Russen, sonder eine zusammenarbeit eines neutralen Deutschlands mit ihm. Deshalb musste ein Schreckgespenst aufgebaut werden. Und Propaganda kann der Westen einfach besser. Bestes Beispiel die Kuba-Kriese. Tenor in Presse und Geschichtsbüchern ist, das der Ami durch seine harte Haltung den Russen gezwungen hat seine Raketen von Kuba abzuziehen. Wahrheit ist, das zuerst der Ami in der Türkei Raketen stationierte und der Russe erst unter der Prämisse das diese abgezogen werden zu Zugeständnissen bereit war. Es war ab den 60ern klar, das ein Konflikt den Atomtod für Europa bedeutet hätte. Und da muss man wieder festhalten, der Russe hat nie die Zweitschlagfähigkeit des Ami bedroht. Währenddessen der Ami bis heute versucht in eine Situation zu kommen um einen Atomkrieg zu gewinnen.

    1. Was heisst IHR?

    2. Wie würdest Du z.B. den Versuch Berlin ganz zu vereinnahmen nennen?
    Verkleinerung des sowjetischen Machtbereiches?

    3.Und was heisst Status Quo?


    Der Status Quo in Europa war nach dem 2.WK,
    das JEDER das seinige tat, zu seinem Vorteil,
    unter Beibehaltung der Aufteilung Deutschlands.


    Den ersten Schritt den Status Quo,
    d.h. die Aufteilung Deutschlands zu zementieren,
    taten die Westmächte mit der Währungsreform.

    Damit war aber dann auch ersichtlich
    das ein Zugriff der Russen auf die anderen 3 Berlin-Teile unterbunden wurde,
    mehr noch, das die anderen 3 Mächte vertragsgemäss
    ihren Einfluss auf ihre 3 Teile von Berlin auf Dauer behalten wollten.

    In Folge versuchten die Russen über die Berlin-Blockade
    den Rest von Berlin zu vereinnahmen.


    Wenn die Sowjetunion nur den Status Quo hätte erhalten wollen,
    wäre die Währungsunion für sie belanglos gewesen,
    denn sie hatte ja "IHREN TEIL" vom Kuchen bekommen und auch vereinnahmt,
    d.h. von Deutschland und den noch doppelt,
    das "alte Mitteldeutschland" und das "alte Ostdeutschland" an Polen
    mit entspr. Vergrößerung der Sowjetunion.
    Dazu eine Einverleibung von Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien in ihr "neues Imperium".



    Alles weitere war ein Domino-Effekt.
    Jedoch mit ,
    bezogen auf die Welt,
    einer Ausbreitung des Einflusses der Sowjetunion,
    welche sich eben nicht um den jeweiligen Status Quo kümmerte.


    Wenn Du aber schon Kuba ansprichst....WAS hatten die Russen dort verloren?
    Kuba war amerikanisches "Beutegut" aus dem spanisch/amerikanischen Krieg,
    also amerikanischen "Einflussssphäre".


    Wenn Du da schon einen Vergleich anstellen willst,
    dann wäre doch eher
    ein Vergleich der Grossmächte USA und Sowjetunion
    im Verhalten zu den Ländern in ihrem Machtbereich sinnvoll,
    also
    USA und deren Verhalten gegenüber Kuba
    und
    Sowjetunion und deren Verhalten gegenüber Ungarn.

    Da nimmt sieht dann der Versuch der USA (Schweinebucht) in Bezug auf Kuba
    etwas anders aus
    als die Panzer der Russen in Ungarn.
    Und man stelle sich vor,
    die USA hätte den Tschechen 1968 angeboten dort US-Atomraketen zu stationieren.............

  7. #157
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Soweit ich die Gründe und Hintergründe für Jalta verstanden habe, war der wesentliche Anlass für diese Konferenz die Überlegung, wie man mit dem besiegten und besetzten Deutschland (die Niederlage Deutschlands lag ja schon greifbar nahe) nach der Beendigung der Kampfhandlungen verfahren sollte.
    Stimmt.

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Dass dabei natürlich jede Seite ihre ganz speziellen Interessen und ideologischen Ausrichtungen vertrat, ist nur folgerichtig. Somit musste es zwangsläufig zu einer Teilung kommen, denn es ist kaum anzunehmen, dass ein Jäger seinen Teil der Beute an die anderen Jäger abgibt.
    Im Gegenteil, Yalta kann man fast als Schmusefest bezeichnen.
    Die Vorarbeiten waren schon abgeschlossen gewesen. In der Tat war man sich sowohl auf der Moskauer Konferenz als auch in Teheran ueber die Grundprinzipien einig. Auf Konferencen hoechster Ebene dreht es sich nur um grundlegende Dinge, Details werden spaeter auf niedrigeren Ebenen ausgearbeitet.

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Dafür spricht auch, dass es zwischen den Amis und Russen einen kleineren Konflikt in Thüringen gab, wo denn die eigentliche Trennung der verschiedenen Interessengebiete verlaufen solle.
    Auch zwischen den Amis und den Franzosen gab es in Stuttgart einen kleinen Streit über die zu besetzenden und zu verwaltenden Gebiete, denn die Linksrheinischen wollten als Trittbrettfahrer ein bisschen mehr "Geländegewinn", als ihnen eigentlich zustand.
    Geringfuegige administrative und keine prinzipiellen Angelegenheiten.

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Eben die üblichen Streitereien beim Aufteilen der Beute.
    Erstens hatten sich die drei Maechte nie ueber Grenzverlaeufe ihrer jeweiligen administrativen Sektoren 'gestritten' - wie erwaehnt die wurden schon beilaeufig in Moskau behandelt und zweitens kann man z.M. bei den Westmaechten schwerlich von Beute reden weil sie sich per Argentia Abkommen ganz offiziell auf jedweliger 'Beutenahme' verzichtet hatten -das einzige Ziel war die Vernichtung des H-Regimes gewesen. Danach statt Beute zu nehmen hatten die Westmaechte DEU mit Milliarden Dollarinfusionen wieder aufgepaeppelt. Im Potsdamer Vertrag wurde RUS die Demontage seines Sektors zugesagt als winzige Kompensierung der enormen Schaeden die DEU den Russkies zugefuegt hatten.:
    III. REPARATIONS FROM GERMANY.
    1. Reparation claims of the U.S.S.R. shall be met by removals from the zone of Germany occupied by the U.S.S.R., and from appropriate German external assets.

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Interpretation: Man wusste in Jalta noch nicht genau, was kommen wird.
    Dich man wusste schon was kommen wird weil das, was kommen wird ganz in ihrer Hand lag. Dem Zufall wurde nichts ueberlassen. Die erste und vordringlichste Aufgabe war ein Wiederaufflackern deutscher Kriegslust ein fuer allemal unmoeglich zu machen; naechste Aufgabe Denazifizierung, dritte Aufgabe Deutsche zu fuettern ....

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Deshalb sichert man sich erst einmal einen Teil der Beute und versucht dann, sich auch noch den größeren Rest unter den Nagel zu reissen.
    Solche Denkweise kommt uns aus den beruehmten '12 Jahren ' sehr bekannt vor.

  8. #158
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von Süßer Beitrag anzeigen
    Ganz einfach, ich denke die Russen wollten das die Deutschen die Waffen bezahlten, die sie besiegt hatten.

    Sie hatten die Verbindlichkeiten durch Lend&Lease bei den Amerikanern. Ihre Absicht war einfach diese an Deutschland zu übertragen und bezahlen zu lassen.
    Somit wäre der Wiederaufbau im eigenem Land einfacher möglich.
    Aber die Amerikaner wollten den Zugriff auf beide, SU und Deutschland. Mit der Spaltung konnten sich die SU nur an der sowjetisch besetzten Zone bedienen.
    Ihre Verbindlichkeiten bleiben bei ihnen. Da sie keine freien Mittel über hatten, konnten sie nicht tilgen, blieb ihnen nur die Zinsen immer wieder zu zahlen.
    Für den Kreditgeber eine komfortable Situation. so war es leicht möglich Westdeutschland immer etwas besser zu stellen und so die bessere Option darzustellen.

    Man könnte sagen, die Russen haben die BRD gesponsert.
    Absurd.

  9. #159
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    Standard AW: 1952 - die UdSSR bietet einen Friedensvertrag mit GesamtDeutschland an

    Zitat Zitat von suma Beitrag anzeigen
    Was heißt hier reinziehen lassen? Alle Provokationen die einen 3. Weltkrieg hätten auslösen können kamen vom Ami. Der Russe hat immer reagiert, nie agiert. Ich will nicht mal sagen das er nicht gewollt hätte, aber er wusste das er nicht kann. Weltrevolution war nach Trotzki vorbei. Weder Stalin noch Chruschtchow oder Breschnew hatten ernsthafte Gedanken in diese Richtung.
    Es war gerade andersrum gewesen: die Russkies hatten sich nicht an Vereinbarungen gehalten und provozierten wo sie nur konnten.

  10. #160
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    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
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    General Patton wollte gleich 1945 gegen die Sowjetunion ziehen, er sagte "die Sowjets haben keine Reserven mehr auf ihrem Weg nach Westen haben sie bereits alles kahl gefressen".
    Maerchenonkel zitiert Maerchentanten

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