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Thema: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

  1. #21
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Tantalit Beitrag anzeigen
    Die Kirchen und die Reichen profitieren doch am meisten von Hartz 4 und jetzt überlegen wir mal wem die Politker am Ende wirklich dienen dem Volk oder dem Kapital.
    Die Reichen profitieren nicht von Hartz Vier. Ein Wachschutz und eine gepanzerte Limousine sind preiswerter, als die Versorgung mehrere Millionen Bedürftiger zu finanzieren, die dann keine Lust mehr auf die Ausübung von Dienstbotentätigkeiten haben und aus Langeweile Blödsinn machen.

  2. #22
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Pillefiz Beitrag anzeigen
    wenn sie es mal täten!!! Aber noch wird von Menschenwürde durch Arbeit gefaselt, dabei gibt es inzwischen kaum etwas, was menschenunwürdiger ist, als die bestehenden Arbeitsbedingungen. Von Ausnahmen abgesehen
    Naja. Die soziale Hängematte ist da. Auch wenn man immer wider zetert - es gibt hier in Deutschland gesicherte Armut. Und diese Sicherung ist so hoch, dass sich eine Folgegeneration bildet, die es als erstrebenswert empfinden, ihr Nichtstun staatlich gefördert zu bekommen. Zweifelsfrei gehört eine gewisse innere Bescheidenheit dazu und ich würde im Leben nicht tauschen wollen, aber Fakt ist doch: Hartzer leiden nicht. Wobei es auch hier immer Ausnahmen gibt. Das will ich nicht in Abrede stellen.

    Prekär ist vielmehr die Lage derer, die an der unteren Grenze der Einkommen arbeiten. Vor denen ziehe ich meinen Hut und sie sind die leidtragenden der ganzen Entwicklung. Sie bekommen nichts per kostenlosem Anwalt eingeklagt und müssen für alles zahlen.

    Aber sind sie eine Mehrheit? Ich höre sie nicht. Ich sehe keine Demos und ich sehe auch kein signifikant verändertes Wahlverhalten. Folglich kann es sich nur um eine Minderheit handeln. Bei aller Meckerei - Deutschland steht gut da. Allein - mitten in Europa. Und ja - es könnte noch viel besser laufen, wenn wir nicht so viele Problemfälle mit uns rumschleppen würden und Sozialamt der Welt spielen würden.

  3. #23
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    Nix öffentlicher Beschäftigungssektor,womöglich a la Buchenwald. Anständig bezahlte Arbeit muss her, so viel, das die Prese maximal in den Keller sinken können. Dann bräüchte keiner mehr vom Staat Almosen zu beantragen.
    Woher soll gut bezahlte Erwerbsarbeit für diejenigen herkommen, die quantitativ oder qualitativ wenig leisten können?

    Wer zahlt denn 1.500,- € für einen Fernseher aus Deutschland, wenn er gleich gute Ware für 150,- € aus China bekommt?

    Und unser Staat kann nicht noch mehr Arbeiterbiotope errichten, weil die Staatsquote und die Schuldenquote schon hoch genug sind.

  4. #24
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Woher soll gut bezahlte Erwerbsarbeit für diejenigen herkommen, die quantitativ oder qualitativ wenig leisten können?

    Wer zahlt denn 1.500,- € für einen Fernseher aus Deutschland, wenn er gleich gute Ware für 150,- € aus China bekommt?

    Und unser Staat kann nicht noch mehr Arbeiterbiotope errichten, weil die Staatsquote und die Schuldenquote schon hoch genug sind.
    Dann eben Energiepreise, Fahrpreise, Gaststättenpreise auf mindesten 1/3 des heutigen Levels runter. Oder anständigen Arbeitslohn. Ich brauche keinen Fernseher aus China. Da sieht man eh bloß Propaganda. Ich verwende mein Geld anders. ALso anständigen Lohn her! So hoch, das keiner mehr den Staat anbetteln muss, das keiner mehr wegen seiner Bettelpflicht hier noch diskriminiert wird. Heuchler.

  5. #25
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Naja. Die soziale Hängematte ist da. Auch wenn man immer wider zetert - es gibt hier in Deutschland gesicherte Armut. Und diese Sicherung ist so hoch, dass sich eine Folgegeneration bildet, die es als erstrebenswert empfinden, ihr Nichtstun staatlich gefördert zu bekommen. Zweifelsfrei gehört eine gewisse innere Bescheidenheit dazu und ich würde im Leben nicht tauschen wollen, aber Fakt ist doch: Hartzer leiden nicht. Wobei es auch hier immer Ausnahmen gibt. Das will ich nicht in Abrede stellen.

    Prekär ist vielmehr die Lage derer, die an der unteren Grenze der Einkommen arbeiten. Vor denen ziehe ich meinen Hut und sie sind die leidtragenden der ganzen Entwicklung. Sie bekommen nichts per kostenlosem Anwalt eingeklagt und müssen für alles zahlen.

    Aber sind sie eine Mehrheit? Ich höre sie nicht. Ich sehe keine Demos und ich sehe auch kein signifikant verändertes Wahlverhalten. Folglich kann es sich nur um eine Minderheit handeln. Bei aller Meckerei - Deutschland steht gut da. Allein - mitten in Europa. Und ja - es könnte noch viel besser laufen, wenn wir nicht so viele Problemfälle mit uns rumschleppen würden und Sozialamt der Welt spielen würden.
    das sind ja drei Themen auf einmal

    Naja. Die soziale Hängematte ist da. Auch wenn man immer wider zetert - es gibt hier in Deutschland gesicherte Armut. Und diese Sicherung ist so hoch, dass sich eine Folgegeneration bildet, die es als erstrebenswert empfinden, ihr Nichtstun staatlich gefördert zu bekommen. Zweifelsfrei gehört eine gewisse innere Bescheidenheit dazu und ich würde im Leben nicht tauschen wollen, aber Fakt ist doch: Hartzer leiden nicht. Wobei es auch hier immer Ausnahmen gibt. Das will ich nicht in Abrede stellen.
    stimmt. Das Existensminumum ist einfach zu hoch, wenn davon jedes Familienmitglied Smartphones hat, Flachbildschirm und neuester PC plus Laptop und Tablet nicht fehlen.
    Ich kenne eine Familie mit drei Kindern, 30 - 35 jahre alt. Keines der Kinder hat je gearbeitet, alle haben "Psyche". Aber jeder hat eine voll eingerichtete, eigene Wohnung. Oder ein 16jähriges Mädchen. Lehrstelle in der Nachbarstadt hat pleite gemacht, sie hat eine eigene Bude und bekommt Stütze. Hat sie gleich ihrer Freundin erzählt, die das jetzt auch hat. So können beide schön chillen und sich whatsapps zuschicken, oder bei facebook Lebenshilfe-Tipps geben

    Prekär ist vielmehr die Lage derer, die an der unteren Grenze der Einkommen arbeiten. Vor denen ziehe ich meinen Hut und sie sind die leidtragenden der ganzen Entwicklung. Sie bekommen nichts per kostenlosem Anwalt eingeklagt und müssen für alles zahlen.
    genau das ist die Schieflage, und dieser Personenkreis wird immer grösser. Dazu kommt ein Mittfünfziger, der seine Ersparnisse für den Alterssitz aufbrauchen muss, bevor er auch nur einen Cent Stütze erhält

    Aber sind sie eine Mehrheit? Ich höre sie nicht. Ich sehe keine Demos und ich sehe auch kein signifikant verändertes Wahlverhalten. Folglich kann es sich nur um eine Minderheit handeln. Bei aller Meckerei - Deutschland steht gut da. Allein - mitten in Europa. Und ja - es könnte noch viel besser laufen, wenn wir nicht so viele Problemfälle mit uns rumschleppen würden und Sozialamt der Welt spielen würden.
    Sie sind die Mehrheit, aber sie werden klein gehalten. Und auf Proteste jeder Art warte ich auch schon länger vergebens. Zu dem Wahlverhalten sage ich mal hier lieber nix
    Durchgeknallt ist ganz nah dran an wundervoll

  6. #26
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Naja. Die soziale Hängematte ist da. Auch wenn man immer wider zetert - es gibt hier in Deutschland gesicherte Armut. Und diese Sicherung ist so hoch, dass sich eine Folgegeneration bildet, die es als erstrebenswert empfinden, ihr Nichtstun staatlich gefördert zu bekommen. Zweifelsfrei gehört eine gewisse innere Bescheidenheit dazu und ich würde im Leben nicht tauschen wollen, aber Fakt ist doch: Hartzer leiden nicht. Wobei es auch hier immer Ausnahmen gibt. Das will ich nicht in Abrede stellen.
    Wenn man in der DDR studiert hat, aber dummerweise zur Wendezeit noch Berufsanfänger war, sieht die Sache komplett anders aus, komplett anders. Wozu denn studieren, wenn am Ende nur die "soziale Hängematte" bleibt. Für was? Wofür dann den Politiklehren nach dem Mund reden? Wofür dann büffeln? Wozu????

    Dank Treuhand wurden dann in der DDR die Betriebe kaputt gemacht statt saniert und so die so genannten "Sozialschmarotzer am Fließband produziert, gegen dei man nun hetzt. Frechheit ohnegleichen ist das. Frechheit, Euch Hetzern wünsche ich das Ihr wenigstens im Alter NULL Euro Rente bekommt. NULL Euro, denn als Rentner seid Ihr Hetzer ebensolche Sozialschmarotzer, die aber Kirche und Politik sehr gerne alimentieren, Ihr seid also mitschuldig an derSituation, dann zahlt gefälligst nun auch.

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Prekär ist vielmehr die Lage derer, die an der unteren Grenze der Einkommen arbeiten. Vor denen ziehe ich meinen Hut und sie sind die leidtragenden der ganzen Entwicklung. Sie bekommen nichts per kostenlosem Anwalt eingeklagt und müssen für alles zahlen.
    Das werden aber immer mehr prekär Beschäftigte. Immer mehr. ANständiger Mindestlohn muss her.

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Aber sind sie eine Mehrheit? Ich höre sie nicht. Ich sehe keine Demos und ich sehe auch kein signifikant verändertes Wahlverhalten. Folglich kann es sich nur um eine Minderheit handeln. Bei aller Meckerei - Deutschland steht gut da.
    Jaaaa, es geht zu vielen noch viel zu gut. Stimmt.

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Allein - mitten in Europa. Und ja - es könnte noch viel besser laufen, wenn wir nicht so viele Problemfälle mit uns rumschleppen würden und Sozialamt der Welt spielen würden.
    Es könnte noch viel besser laufen, wenn der Staat nicht die korrupte Kirche mit 200Mio.Euro jährlich von auch Deinen Steuern alimentieren würde, wenn Pleitebanken enlich abgewickelt würden oder die Verursacher der Situation für die Kosten aufkämen, das sind NICHT die Hartz IV Empfänger. Und auch nicht die Ausländer oder Asylanten, das sind Großimperialisten die die Profite einstreichen und die Kosten auf uns abwälzen, das siend die echten Sozialschmarotzer. Enteignet gehören die. Raus auf die Straße und genau das einfordern. Die sollen gefälligst ihren MIst selber ausbügeln. Hör auf, diese Verbrecher zu alimentieren und gib die Kohle lieber dem Hartzer der aus welchem Grund auch immer keinen Job mehr findet.

    Mit den Demos geb ich Dir Recht. Raus auf die Straße und dort protestiert und gestreikt für anständige Löhne. Für faire Verteilung des Wohlstandes, für eine andere Geldpolitik, die solche Kriesen abmildertoder noch besser ganz vermeidet, dafür das die großen Wirtschaftsbosse für ihre Misswirtschaft so zur Verantwortung gezogen werden, wie man das mit einem Hartz IV Empfänger tun würde und wie Du es für einen Hartz IV Empänger fordern würdest, genau so haben die Großen Gerade zu stehen!!!

  7. #27
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    Wenn man in der DDR studiert hat, aber dummerweise zur Wendezeit noch Berufsanfänger war, sieht die Sache komplett anders aus, komplett anders. Wozu denn studieren, wenn am Ende nur die "soziale Hängematte" bleibt. Für was? Wofür dann den Politiklehren nach dem Mund reden? Wofür dann büffeln? Wozu????

    Dank Treuhand wurden dann in der DDR die Betriebe kaputt gemacht statt saniert und so die so genannten "Sozialschmarotzer am Fließband produziert, gegen dei man nun hetzt. Frechheit ohnegleichen ist das. Frechheit, Euch Hetzern wünsche ich das Ihr wenigstens im Alter NULL Euro Rente bekommt. NULL Euro, denn als Rentner seid Ihr Hetzer ebensolche Sozialschmarotzer, die aber Kirche und Politik sehr gerne alimentieren, Ihr seid also mitschuldig an derSituation, dann zahlt gefälligst nun auch.



    Das werden aber immer mehr prekär Beschäftigte. Immer mehr. ANständiger Mindestlohn muss her.



    Jaaaa, es geht zu vielen noch viel zu gut. Stimmt.



    Es könnte noch viel besser laufen, wenn der Staat nicht die korrupte Kirche mit 200Mio.Euro jährlich von auch Deinen Steuern alimentieren würde, wenn Pleitebanken enlich abgewickelt würden oder die Verursacher der Situation für die Kosten aufkämen, das sind NICHT die Hartz IV Empfänger. Und auch nicht die Ausländer oder Asylanten, das sind Großimperialisten die die Profite einstreichen und die Kosten auf uns abwälzen, das siend die echten Sozialschmarotzer. Enteignet gehören die. Raus auf die Straße und genau das einfordern. Die sollen gefälligst ihren MIst selber ausbügeln. Hör auf, diese Verbrecher zu alimentieren und gib die Kohle lieber dem Hartzer der aus welchem Grund auch immer keinen Job mehr findet.

    Mit den Demos geb ich Dir Recht. Raus auf die Straße und dort protestiert und gestreikt für anständige Löhne. Für faire Verteilung des Wohlstandes, für eine andere Geldpolitik, die solche Kriesen abmildertoder noch besser ganz vermeidet, dafür das die großen Wirtschaftsbosse für ihre Misswirtschaft so zur Verantwortung gezogen werden, wie man das mit einem Hartz IV Empfänger tun würde und wie Du es für einen Hartz IV Empänger fordern würdest, genau so haben die Großen Gerade zu stehen!!!
    Waren Sie damals mit etwa dreißig Jahren schon nicht in der Lage, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen, nachdem die Treuhand Ihren maroden Betrieb geschlossen hatte?

  8. #28
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    Wenn man in der DDR studiert hat, aber dummerweise zur Wendezeit noch Berufsanfänger war, sieht die Sache komplett anders aus, komplett anders. Wozu denn studieren, wenn am Ende nur die "soziale Hängematte" bleibt. Für was? Wofür dann den Politiklehren nach dem Mund reden? Wofür dann büffeln? Wozu????

    Dank Treuhand wurden dann in der DDR die Betriebe kaputt gemacht statt saniert und so die so genannten "Sozialschmarotzer am Fließband produziert, gegen dei man nun hetzt. Frechheit ohnegleichen ist das. Frechheit, Euch Hetzern wünsche ich das Ihr wenigstens im Alter NULL Euro Rente bekommt. NULL Euro, denn als Rentner seid Ihr Hetzer ebensolche Sozialschmarotzer, die aber Kirche und Politik sehr gerne alimentieren, Ihr seid also mitschuldig an derSituation, dann zahlt gefälligst nun auch.



    Das werden aber immer mehr prekär Beschäftigte. Immer mehr. ANständiger Mindestlohn muss her.



    Jaaaa, es geht zu vielen noch viel zu gut. Stimmt.



    Es könnte noch viel besser laufen, wenn der Staat nicht die korrupte Kirche mit 200Mio.Euro jährlich von auch Deinen Steuern alimentieren würde, wenn Pleitebanken enlich abgewickelt würden oder die Verursacher der Situation für die Kosten aufkämen, das sind NICHT die Hartz IV Empfänger. Und auch nicht die Ausländer oder Asylanten, das sind Großimperialisten die die Profite einstreichen und die Kosten auf uns abwälzen, das siend die echten Sozialschmarotzer. Enteignet gehören die. Raus auf die Straße und genau das einfordern. Die sollen gefälligst ihren MIst selber ausbügeln. Hör auf, diese Verbrecher zu alimentieren und gib die Kohle lieber dem Hartzer der aus welchem Grund auch immer keinen Job mehr findet.

    Mit den Demos geb ich Dir Recht. Raus auf die Straße und dort protestiert und gestreikt für anständige Löhne. Für faire Verteilung des Wohlstandes, für eine andere Geldpolitik, die solche Kriesen abmildertoder noch besser ganz vermeidet, dafür das die großen Wirtschaftsbosse für ihre Misswirtschaft so zur Verantwortung gezogen werden, wie man das mit einem Hartz IV Empfänger tun würde und wie Du es für einen Hartz IV Empänger fordern würdest, genau so haben die Großen Gerade zu stehen!!!

    Äh... ich bin ja Ossi. Und zur Wende hin war mein Berufseinstieg.

    Was die Hetze angeht: Das liegt mir fern. Ich neige zu pragmatischen Beurteilungen. Fakt ist: Diese Grundsicherung ist da, man kann damit über die Runden kommen und niemand muss hier tatsächlich leiden. Wer hier von Armut spricht oder seine Lage schlechter redet, als sie ist, hat wohl die Bodenhaftung weit mehr verloren, als er selbst glaubt.

    Und ja: Besser geht immer. Da hat wohl jeder seine eigenen Ansätze. Die Einen schieben es auf die Ausländer, die Anderen auf die Politik. Nunja. Es ist eine Mischung. Jeder hat da sein eigenes Bild. Für mich ist Steuergeldverschwendung ein Thema, aber ich bekenne, dass ich dazu auch den überladenen Hartz4-Sektor zähle. Nicht allein, aber er stellt einen dicken Posten dar.

    Ich bitte dich einfach, anzuerkennen, dass es auch Leute gibt, denen es gut geht. Und das heißt nicht, dass sie reich sind. Sie sind sogar in der Mehrheit. Unglaublich, oder?

  9. #29
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Pillefiz Beitrag anzeigen
    das sind ja drei Themen auf einmal


    stimmt. Das Existensminumum ist einfach zu hoch, wenn davon jedes Familienmitglied Smartphones hat, Flachbildschirm und neuester PC plus Laptop und Tablet nicht fehlen.
    Ich kenne eine Familie mit drei Kindern, 30 - 35 jahre alt. Keines der Kinder hat je gearbeitet, alle haben "Psyche". Aber jeder hat eine voll eingerichtete, eigene Wohnung. Oder ein 16jähriges Mädchen. Lehrstelle in der Nachbarstadt hat pleite gemacht, sie hat eine eigene Bude und bekommt Stütze. Hat sie gleich ihrer Freundin erzählt, die das jetzt auch hat. So können beide schön chillen und sich whatsapps zuschicken, oder bei facebook Lebenshilfe-Tipps geben



    genau das ist die Schieflage, und dieser Personenkreis wird immer grösser. Dazu kommt ein Mittfünfziger, der seine Ersparnisse für den Alterssitz aufbrauchen muss, bevor er auch nur einen Cent Stütze erhält


    Sie sind die Mehrheit, aber sie werden klein gehalten. Und auf Proteste jeder Art warte ich auch schon länger vergebens. Zu dem Wahlverhalten sage ich mal hier lieber nix
    Klar. Wenn es um dieses Thema geht, dann ist die Bandbreite eigentlich immer riesig. In zwei Punkten sind wir uns ja einig. Nur dem letzten stimme ich nicht zu. Es mag am eigenen sozialen Umfeld liegen, aber ich sehe die von dir angeführte Mehrheit nicht. Ich bezweifle überhaupt nicht, dass es diese Schicht gibt. Das habe ich ja oben schon gesagt, aber es ist "nur" eine Schicht. Sie ist nicht in der Mehrheit und ich hoffe auch nicht, dass sie es je sein wird. Das kann auch nicht im Interesse von irgendjemandem sein. Die bösen Kapitalisten wollen ja Produkte verkaufen und die bösen Politiker wollen gewählt werden. Folglich ist ein hohes Interesse an der Schicht da, aber nicht daran, dass sie größer wird.

  10. #30
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    Standard AW: Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitshäuser des 21. Jahrhunderts

    Zitat Zitat von Frank Beitrag anzeigen
    Äh... ich bin ja Ossi. Und zur Wende hin war mein Berufseinstieg.

    Was die Hetze angeht: Das liegt mir fern. Ich neige zu pragmatischen Beurteilungen. Fakt ist: Diese Grundsicherung ist da, man kann damit über die Runden kommen und niemand muss hier tatsächlich leiden. Wer hier von Armut spricht oder seine Lage schlechter redet, als sie ist, hat wohl die Bodenhaftung weit mehr verloren, als er selbst glaubt.

    Und ja: Besser geht immer. Da hat wohl jeder seine eigenen Ansätze. Die Einen schieben es auf die Ausländer, die Anderen auf die Politik. Nunja. Es ist eine Mischung. Jeder hat da sein eigenes Bild. Für mich ist Steuergeldverschwendung ein Thema, aber ich bekenne, dass ich dazu auch den überladenen Hartz4-Sektor zähle. Nicht allein, aber er stellt einen dicken Posten dar.

    Ich bitte dich einfach, anzuerkennen, dass es auch Leute gibt, denen es gut geht. Und das heißt nicht, dass sie reich sind. Sie sind sogar in der Mehrheit. Unglaublich, oder?

    ...bevor die Ossis kamen, ging es uns in Deutschland sehr gut. Das was jetzt ist, ist das Ergebnis dieses Mauerfalls und dem rest. Ossis waren von Anfang an extrem rassistisch und rechts eingestellt? Hast du eine Erklärung dafür?

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