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Thema: WK II - die falsche reaktion

  1. #111
    Patriotischer Kritiker
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    Standard AW: WK II - die falsche reaktion

    Gut sie wollten nur verteidigen,nun 1939/40 wurde die Stalin Linie demontiert,das war eine ausgebaute Verteidigungsstellung an der ehemaligen sowj./poln.Grenze.
    Die Stalinlinie wurde nicht demontiert. Die Arbeitskräfte, die die Stalinlinie bauten, wurden an die neue Staatsgrenze gebracht, wo sie die Molotovlinie bauten.
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    Diese war aber noch lange nicht fertig als im Juni 1941 die Wehrmacht in der UdSSR einmarschiert. Gleichzeitig wurde aber die Stalinlinie nicht vollendet und konnte so leicht durchbrochen werden. Klarer Fall einer grotesken Fehlplanung auf Seiten der Sowjets.

    Der sowj.Aufmarsch war so gestaltet das die Truppen die Flüsse immer im Rücken hatten und das galt für alle natürlichen Hindernisse,wenn man verteidigen möchte dann macht man sich Hindernisse zu Nutze,aber als die Deutschen Angriffen versperrten diese Hindernisse den sowj.Truppen den schnellen Rückzug.
    Der Grenzfluß Bug lag vor der Sowjets und wurde von der Wehrmacht mit Hilfe von Booten und sogar Tauchpanzern (Panzer III, die ursprünglich für die Invasion Englands ausgerüstet wurden) genommen. Gleichzeitig gelang es Spezialkommandos, zahlreiche Brücken über den Bug unversehrt in deutsche Hände zu bringen.

    Die Feldflughäfen der Sowjets lagen häufig dicht an der deutsch/sowj.Demarkationslinie so das sie in Reichweite der deutschen Artillerie lagen oder bereits am 1.Tag von der Wehrmacht erobert wurden.
    Richtig. Schaut man sich aber die Planung an, dann sieht man, dass die Sowjets nach einer kurzen Phase der Defensive selbst in die Offensive gehen wollten, weshalb Feldflugplätze teilweise sehr grenznah gebaut wurden. Im Falle einer langen defensiven Phase, bei der der Gegner auf das eigene Territorium vordringen würde, war dies natürlich fatal. Auch hier haben sich die Sowjets verschätzt. Es wäre ratsamer gewesen, eine lange Defensive zu planen wie bei Napoleons Invasion 1812.

  2. #112
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    Standard AW: WK II - die falsche reaktion

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    Hier mal ein interessanter Mann der in Vergessenheit geriet,Tyler Kent wollte verhindern das die USA noch mal in einen Krieg gelogen wird,das merkwürdigste an diesem Fall war für die US Bevölkerung,wie so können die Briten jemand mit diplomatischer Immunität verhaften und verurteilen.Man könnte Tyler Kent als ein Whistle Blower bezeichnen.Das er den Deutschen diese Unterlagen zuspielen wollte ist eine Lüge,diese Unterlagen sollten US Politiker erhalten.

    Tyler Gatewood Kent (* 24. März 1911 in Nowchwang, Yingkou, Mandschurei; † 20. November 1988 in Texas) war ein US-amerikanischer Chiffrierer seiner Botschaft in Moskau und London im Zweiten Weltkrieg. Er entwendete Unterlagen des geheimen Postverkehrs zwischen Franklin D. Roosevelt und Marineminister Winston Churchill, um sie Isolationisten oder dem Deutschen Reich zuzuspielen.

    Kent, der in Großbritannien als Verräter verurteilt wurde, kann aus anderer Perspektive auch als amerikanischer Patriot gelten, der von seiner Regierung zum Schweigen gebracht wurde, um die Offenlegung gesetzeswidriger Absprachen zwischen Roosevelt und Churchill während des Sitzkrieges in Europa zu verhindern. Zusammengefasst wurde das 1946 von John H. Snow:


    „Wie wir wissen, ist unsere Nation streng in zwei Lager bezüglich der Verantwortung für den Krieg geteilt. Alle Gedanken und Fragen reduzieren sich auf eine Frage. Klar und offen gesagt, lautet sie: ‚Waren Roosevelt und seine Intriganten verantwortlich für Amerikas Kriegseintritt oder nicht?‘ Nicht beide Lager können gleichzeitig recht haben. Die Antwort kann, wie wir glauben, auch nicht dazwischen liegen. Das wäre ein alter Trick, und wir sind dessen müde. Er hat niemals Krieg verhindert. Der Kent-Fall selbst wirft viele Fragen auf, aber die Hauptfrage ist – und bleibt – ‚Was war der Inhalt dieser Telegramme?‘
    Der Linksstaat wird zur Klapsmühle

  3. #113
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    Standard AW: WK II - die falsche reaktion

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    Georg Elser Held oder Agent,er legte eine Bombe am 8.November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller,direkt neben dem Platz wo Hitler seine Rede hielt,Hitler verliess überraschend den Bürgerbräukeller eine Stunde bevor die Bombe explodierte,die NS hielten Elser für einen brit.Agenten und noch bis in den 80ger Jahre hielt man Elser für einen NS Agenten,erst in den 90ger Jahre machte man Elser zum Widerstandskämpfer,allen Vermutungen ist eines gemein es gibt für keine These Beweise.


    Um ein Haar hätte er den Lauf der Geschichte geändert und Millionen Tote verhindert: Am 8. November 1939 verübte Georg Elser ein Bombenattentat auf Hitler und andere NS-Größen. Nur ein Zufall verhinderte den Tod des Diktators.
    Der Linksstaat wird zur Klapsmühle

  4. #114
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    Standard AW: WK II - die falsche reaktion

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Ich bin ja gelegentlich in England unterwegs, und im Gegensatz zu hier gabt es dort schon immer reenector-clubs die sich ausführlich mit dem WK2 beschäftigen. Und dort, im Land der Sieger ist es nicht ungewöhnlich Wehrmachtsangehörige zu spielen und besonders gern die Waffen SS. Ein alter Engländer, von einem Deutschen Reporter auf seine Uniform und warum er diese trägt angesprochen entgegnete ihm: „Weil des die Uniform der Besten ist und er weiß das, schließlich habe er gegen sie gekämpft.“
    Auch „der german abend“, warum der Lokalbesitzer ihn so nannte wird wohl sein Geheimnis bleiben (hörte sich lustig an), wäre in Deutschland undenkbar gewesen.
    Dazu Rumpel:
    Zitat Zitat von RUMPEL Beitrag anzeigen
    Du kannst hoffentlich differenzieren? SCHASTAR beschreibt die wahren Meinungen unter der englischen Bevölkerung, die ich übrigens bestätigen kann. Was man dir/uns als Geschichten im Kino und im TV vorsetzt, ist billigster KinTop-Kram.. und was das für Leute sind, die ihre schmutzigen Griffel in der Filmindustrie haben, muss ich dir nicht erklären oder ?
    Ich kenne biographisch bedingt im Wesentlichen nur Englischstaemmige - Original Inselbastarde hingegen etwas weniger. Was mir bei denen immer auffiel war die wesentlich staerkere Klassenspaltung als man sie von anderen germanischen Voelkern kennt. Es gibt aber durchaus auch weitere Differenzierungen. Der Typische Englische [Britischstaemigkeit beider Eltern] hier waehlt meist liberal, froent entweder stark dem Individualismus oder hat eben immer noch eine starke Bindung an England und die Englische Kultur. Falls das keine Baptisten sind, nehmen die in der Regel Gottesdienst und Kirche nicht so ernst wie der durchschnittliche Weisse (Aber auch Schwarze oder Mischling) - Dann tut man sehr gerne liberal und aufgeklaert. Und beruft sich dann sogar auf die Bibel. Dann kommen Sprueche wie: "Du musst/sollst nicht richten" (Wenn man bestimmte Verhaltensweise kritisiert, insbesondere Homosexualitaet) - "Es sind doch alle Kinder Gottes" (In der Bibel steht allerdings das Gegenteil) oder wie "Jesus diskriminiert nicht"/"Es gibt im Himmel keine Apartheid" - (Jesus hat sehr wohl diskriminiert sowohl volklich als auch geistlich. Und zu Unterscheiden ist genau der Punkt des Evangeliums. Und nur weils im Himmel keiner Gesetze mehr Bedarf, heissts nicht dass es da keine soziale Ordnung gibt). In der Regel haben die Englischen ein hoeheres Einkommen als die anderen Weissen, eben weil die im Handel und bei Banken beschaeftigt sind und besser mit wohlhabenden Leuten vernetzt sind (Einschliesslich Indern und Juden). Fachlich haben die in der Praxis aber oft weniger drauf als die Buren, die sehr gut improvisieren koennen und zwar auch unter aeusserst schwierigen Umstaenden. Stattdessen koennen sie aber besser "Fachsimpeln", da sie meist nur eine Sprache, das Englische, kennen. Mit breiterer Sprachkenntnis durchschaut man aber durchaus, dass die oft nicht wissen wovon sie reden, da sie z.B. sich nicht die Muehe gemacht haben etwas Latein zu lernen, welches die Grundlage vieler jetztiger Englischer Worte ist. Aber zurueck zum Thema: Im Bezug auf den zweiten Weltkrieg und NS, glauben die meisten, dass "Hitler ja den Krieg angefangen haette und ueberhaupt ein Diktator gewesen sei der die Juden vergast hat"...(Nebenbei erwaehnt so aehnlich argumentieren die auch im Bezug auf den Burenkrieg. Die Buren haetten ja England den Krieg erklaert (weswegen sagen sie nicht), Auslaender haetten in den Burenrepubliken kein Wahlrecht gehabt und ausserdem haette man die Schwarzen unterdrueckt (warum die dann allerdings zu den Burenfarmen als Wanderarbeiter zogen sagen sie nicht)) Die Vorgeschichte dazu oder warum Hitler in Polen einmarschiert war, das wissen die nicht und wollen auch gar nicht, dass das allgemein bekannt wird. Dass England sein Empire auch nicht gerade demokratisch regierte und man ja selbst die Konzentrationslager erfunden sowie religioese und rassische Minderheit verfolgt haette, davon will man dann weit weniger wissen. Und die etwas eloquenteren Halbwissenden verweisen dann gern auf die "Singularitaet des Holocaust" - Also der These das Hitler die Juden global vernichten wollte und das deswegen jedes Mittel recht gewesen sei ihn zu stoppen, selbst wenn da zig Millionen mehr Menschen, bei drauf gehen, der Kommunismus gestaerkt wurde, sowie auch sonst die Zivilisation mit samt den Kolonialgebieten darunter gelitten habe. In Indien sollen z.B. 6 Millionen Inder kriegsbedingt umgekommen sein und ich vermute die Ursache waren neben eigener Entnahmen die massiven Hilfslieferungen an die Sowjetunion (durch das vorher von Briten und Sowjets ueberfallene Persien) ohne die die UdSSR wohl doch noch kollabiert waere (Erst kommt das Fressen, dass das Kaempfen). Ich kenne allerdings auch Englischstaemmige mit etwas anderer Sichtweise. Das sind in der Regel ernstere Christen, die Auslandserfahrungen und sich vor allem mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt haben. Denen ist natuerlich nicht verborgen geblieben, dass die mediale Geschichtsschreibung es nicht so genau mit der Wahrheit nimmt, wenns darum geht eine bestimmte Agenda zu setzen. Auch, dass zigtausende Suedafrikaner ihr Leben fuer ein Abenteur Albions lassen musste ist ihnen freilich bekannt, mal abgesehen davon, dass Suedafrika erheblich durch die Kriegskosten belastet wurde.

    So Reenactor gibts hier auch teilweise - Die sind so wie oben beschrieben - Die kennen sich mit dem Thema freilich auch ein wenig besser aus, allerdings auch nur aus dem erlaubten Literaturkanon zum Thema. Was im uebrigen populaerwissenschaftlich ist, mehr auf die militaerische Seite und weniger auf die politischen oder gar juristischen Aspekte fokussiert ist. Na ja das Problem bei den kontroverseren Sachen ist freilich auch dass es eben kontrovers ist und sobald Emotionen ausuffern die wenigsten Leute noch klar denken koennen. Genau das ist ja bislang die Trumpfkarte, die eine ehrliche, ernsthafte, oeffentlichkeitswirksame Diskussion zu dem Thema erfolgreich verhindert hatte. Oder gibts hier etwa noch jemanden, der den Historikerstreit fuer so etwas hielt.
    Wahrheit Macht Frei!

  5. #115
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: WK II - die falsche reaktion

    Der allgemeine Brite sieht sein Land als Hauptakteur und im Mittelpunkt des 2. Weltkrieges, das es eine deutsche Ostfront gab mit einem gigantischen Landkrieg das weiß er nur so am Rande, aber keine Details.

    Der Brite weiß noch nicht mal das Nordafrika ein italienischer Krieg war und die Deutschen nur zur Unterstützung der Italiener mit einen kleinen Kontingent dort waren.

    Die Briten feiern Dünkirchen 1940 als einen großen Sieg, das man ihre Armee abziehen lassen hat, dieser Gedanke ist total fremd.
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