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Thema: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

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  1. #1
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Der " First Nation " USA scheint beim " Darwin Award "
    der natuerlichen Selektion von Nationen die " Siegerposition " sicher!

    Bisher war noch nie der Fall das ein gigantischer Industriesektor
    wie die US Frackingindustrie bei der sowohl die Entwicklung der
    Technologie sowie die aufwendigen Industrieanlagen auf Kredit
    ueber Junk Bonds finanziert worden sind, ploetzlich wegbricht!

    Die Industrienationen in China und Westeuropa profitieren durch
    den Oelpreisverfall. Russland kann die Verluste durch Ruecklagen
    und Finanzreserven kompensieren. Die Amis koennen nicht binnen
    kurzer Zeit auf Erdoel als Hauptenergietraeger umstellen. Selbst
    wenn das gelingt kann nicht der Totalausfall der Frackingindustrie
    verhindert werden und die Kreditzahlungen bleiben unbedient.

    Da die anlagenintensive US Frackingindustrie mit extrem hohen
    Investitionsvolumen ueber Kredit aufgebaut wurde kann das fuer
    die gesamte US Finanzwirtschaft den sudden death bedeuten.


    Crashing Oil Prices Could Bring The US Fracking Boom To A Sudden And Disastrous End

    Technological advances in hydraulic fracturing have fueled what some call the Great American Shale Boom. Oil and natural gas extracted from shale basins have*left the US flush with energy. It's been a boon for US energy-related jobs and equipment suppliers.
    But it's not cheap to tap these so-called unconventional plays.

    In other words, crashing oil prices will soon make many of these energy sources money-losing projects. Morgan Stanley estimates the average breakeven oil price for these US plays to be about $76 to $77 per barrel. Goldman Sachs puts that number at closer to $75.
    If the price of oil can't cover production expenses and these companies are forced to idle their operations, then you could expect spending to drop, jobs to get cut, and delinquencies and defaults to rise.

    To make matters more complicated, many of these energy companies are financing their operations by borrowing in the junk-bond market, which means borrowing rates are relatively high.

    "As oil prices have fallen recently, so have prices of high-yield bonds,"


    Charles Schwab's Collin Martin wrote in October. When bond prices fall, rates rise.
    "Oil prices can have a broad impact on the high-yield bond market because energy corporations have been increasing their share of the high-yield bond market. Today, energy companies make up more than 15% of the Barclays U.S. Corporate High-Yield Bond Index.

    That's up from less than 5% of the index at the end of 2005—and the chart below shows that the share has been steadily increasing over the past decade."
    Even worse, this comes as interest rates are broadly expected to go higher from here:



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    Geändert von ABAS (17.01.2015 um 22:19 Uhr)
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  2. #2
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Meldungen, Berichte, Analysen Teil A)

    Hufftington Post / 16.01.2014

    Fracking-Blase in den USA - "Die Euphorie ist bereits verflogen"

    Umweltschützer hassen es, weil die Technologie das Grundwasser gefährde. Die Industrie liebt es, weil es für sie bisher ein lukratives Geschäft war: das Fracking. Tiefliegende Gesteinsschichten werden dabei angebohrt und dort lagerndes Schiefergas- und öl wird mit Sand, Chemikalien und Wasser gelöst. In den USA sind einzelne Fracking-Gebiete schon so groß wie Hessen.

    Und die Hoffnungen sind enorm. Denn in den vergangenen Jahren haben Unternehmen immer neue Quellen entdeckt - und angezapft. Dadurch sind die Rohstoffpreise in den USA dramatisch gesunken. Vor allem der Gaspreis liegt in den Vereinigten Staaten weit unter dem in Europa üblichen Niveau. Gerade setzen amerikanische Unternehmen dazu an, Öl und Gas weltweit zu verkaufen.

    All das sorgt für Euphorie bei Unternehmen, die viel Energie verbrauchen. Wenn die Energiepreise sinken, haben sie auf dem Weltmarkt einen klaren Wettbewerbsvorteil. Immer wieder ist daher auch die Rede von einer Renaissance der Industrie in den USA - was tatsächlich eine sensationelle Trendwende wäre. Erste Konzerne haben jedenfalls bereits Produktionsstandorte von Asien nach Amerika zurückgeholt.

    Auch deutsche Unternehmen beobachten diese Entwicklung mit großem Interesse - und drohen immer wieder, Standorte wegen der niedrigen Energiepreise in die USA zu verlegen.

    Fracking-Blase

    Doch neue Untersuchungen zeigen, dass dieser Hoffnung möglicherweise bald Ernüchterung folgt. Während manche Fracking-Pioniere über einen „dynamischen Wachstumsmarkt“ schwärmen, sprechen Experten von einer Fracking-Blase – so wie Werner Zittel von der „Energy Watch Group“, einem internationalen Netzwerk von Wissenschaftlern und Parlamentariern.

    Zittel begleitet die Fracking-Technologie seit Jahren kritisch und hält die Begeisterung für völlig überschätzt. „Die Euphorie der ersten heißen Phase ist bereits verflogen, ich glaube, dass einiges zusammenbrechen wird“, sagte Zittel der Huffington Post. Kirsten Westphal von der Stiftung Wissenschaft und Politik stimmt ihm zu. „Man kommt zurück auf den Boden der Tatsachen“, sagte sie dem "Handelsblatt".

    Auch die Organisation Erdöl-exportierender Länder (Opec) rechnet damit, dass zumindest der Schieferöl-Boom in wenigen Jahren wieder abflauen wird. "An vielen Bohrorten gehen die Förderraten schon jetzt stark zurück, mitunter um 60 Prozent binnen eines Jahres", sagte der Generalsekräter der Organisation, Abdallah Salem El-Badri, kürzlich der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".

    Interesse von Investoren nimmt ab

    Diese Aussage stützen jüngste Zahlen der Unternehmensberatung IHS Herold: Investoren hätten seit 2008 mehr Geld ausgegeben, als sie durch den Verkauf von Schiefergas- und öl wieder eingenommen hätten. Kein Wunder also, dass zuletzt das Interesse ausländischer Investoren nach Fracking-Feldern massiv zurückging. Sie steckten 2013 3,4 Milliarden US-Dollar in Beteiligungen an Fracking-Gebieten, 2011 waren es noch 35 Milliarden US-Dollar.

    Schuld am Rückgang: Auf den ergiebigsten Feldern wird schon gebohrt und – vor allem – der Gaspreis fällt. Große US-Unternehmen, die Investoren scharenweise auf die Frackingfelder lockten, bekommen das schmerzhaft zu spüren. Sie machen ein Minusgeschäft, ihre Unternehmen verlieren deutlich an Wert.

    Und immer weiter bohren ist auch keine Lösung. Jede einzelne Bohrung kostet 9 Millionen US-Dollar, berichtete die taz. Selbst auf Feldern mit einer Größe von über 20.000 Quadratkilometern lasse sich nach 40.000 Bohrungen nichts mehr anzapfen. Zudem sind riesige, ergiebige Flächen selbst in den USA endlich. Irgendwann rückt man selbst da den Anwohnern zu dicht an die Pelle. „Der Markt wird daher noch viel enger“, prognostiziert Zittel.

    Manche US-Unternehmen tragen auch eine Teilschuld am möglichen Ende des Fracking-Wunders. Sie sollen ihre Schiefergasvorräte maßlos überschätzt haben – um bis zu 500 Prozent, schreibt die amerikanische Ökonomin Deborah Rogers.

    Kurzfristiger Boom

    Ungeachtet dessen rechnet die US-Energieinformationsagentur mit einem anhaltenden Boom bis 2040. Ob das Blödsinn sei, wollte die taz im vergangenen Jahr vom kanadische Geowissenschaftler David Hughes wissen. Hughes analysierte die Bohrungen auf den fünf wichtigsten US-Frackinfeldern und glaubt nur an einen „kurzfristigen Aufschwung“. „Wenn man ein Diagramm sieht, auf dem die Produktion nach oben zeigt, dann überträgt man das gern in die Zukunft“, kommentiert Hughes die Zahlen der US-Behörde.

    Manche Branchenkenner sehen in den letzten Negativnachrichten jedoch nur eine normale, erwartbare Delle im Markt. Sie sprechen von einer normalen "Marktbereinigung". 2008 lag der US-Gaspreis auf einem rekordverdächtigen Niveau - in den Jahren darauf ist er dramatisch gefallen. Denn das Fördervolumen stieg, und die Bohrungen wurden immer ergiebiger. Dadurch steigt die auf dem Markt verfügbare Gasmenge.

    Wenn der Gaspreis wieder steigt, floriert auch das Geschäft wieder, erwartet der Hamburger Energie-Informationsdienst. Doch bislang ist das wenig mehr als eine Hoffnung.

    Europa ist indes noch weit entfernt von einer kommerzielle Schiefergas-Förderung. Staaten wie Polen erhoffen sich niedrigere Energiepreise und Rückenwind für die heimische Industrie. In Deutschland ist die Förderung auf dem Abstellgleis, in Frankreich ist sie vorerst verboten. Weil Brüssel auf neue Gesetzesvorgaben verzichtet, gilt weiterhin nur nationales Recht beim Schiefergas. Das basiert teilweise aber schon auf EU-Vorgaben, die mitunter etwas veraltetet sind.


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  3. #3
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Meldungen, Analysen, Berichte Teil C)

    Global Research.org / Dezember 12, 2014 / by Mike Whitney

    Will Falling Oil Prices Crash the Markets?
    Shale Leads the Way


    Crude oil prices dipped lower on Wednesday pushing down yields on US Treasuries and sending stocks down sharply. The 30-year UST slipped to a Depression era 2.83 percent while all three major US indices plunged into the red. The Dow Jones Industrial Average (DJIA) led the retreat losing a hefty 268 points before the session ended. The proximate cause of Wednesday’s bloodbath was news that OPEC had reduced its estimate of how much oil it would need to produce in 2015 to meet weakening global demand.

    According to USA Today:

    “OPEC lowered its projection for 2015 production to 28.9 million barrels a day, or about 300,000 fewer than previously forecast, and a 12-year low…. That’s about 1.15 million barrels a day less than the cartel pumped last month, when OPEC left unchanged its 30 million barrel daily production quota…

    The steep decline in crude price raises fears that small exploration and production companies could go out of business if the prices fall too low. And that, in turn, could cause turmoil among those who are lending to them: Junk-bond purchasers and smaller banks.” (USA Today)


    Lower oil prices do not necessarily boost consumption or strengthen growth. Quite the contrary. Weaker demand is a sign that deflationary pressures are building and stagnation is becoming more entrenched. Also, the 42 percent price-drop in benchmark U.S. crude since its peak in June, is pushing highly-leveraged energy companies closer to the brink. If these companies cannot roll over their debts, (due to the lower prices) then many will default which will negatively impact the broader market. Here’s a brief summary from analyst Wolf Richter:

    “The price of oil has plunged …and junk bonds in the US energy sector are getting hammered, after a phenomenal boom that peaked this year. Energy companies sold $50 billion in junk bonds through October, 14% of all junk bonds issued! But junk-rated energy companies trying to raise new money to service old debt or to fund costly fracking or off-shore drilling operations are suddenly hitting resistance.

    And the erstwhile booming leveraged loans, the ugly sisters of junk bonds, are causing the Fed to have conniptions. Even Fed Chair Yellen singled them out because they involve banks and represent risks to the financial system. Regulators are investigating them and are trying to curtail them through “macroprudential” means, such as cracking down on banks, rather than through monetary means, such as raising rates. And what the Fed has been worrying about is already happening in the energy sector: leveraged loans are getting mauled. And it’s just the beginning…


    “If oil can stabilize, the scope for contagion is limited,” Edward Marrinan, macro credit strategist at RBS Securities, told Bloomberg. “But if we see a further fall in prices, there will have to be a reaction in the broader market as problems will spill out and more segments of the high-yield space will feel the pain.”…Unless a miracle happens that will goose the price of oil pronto, there will be defaults, and they will reverberate beyond the oil patch.” (Oil and Gas Bloodbath Spreads to Junk Bonds, Leveraged Loans. Defaults Next, Wolf Ricter, Wolf Street)

    The Fed’s low rates and QE pushed down yields on corporate debt as investors gorged on junk thinking the Fed “had their back”. That made it easier for fly-by-night energy companies to borrow tons of money at historic low rates even though their business model might have been pretty shaky. Now that oil is cratering, investors are getting skittish which has pushed up rates making it harder for companies to refinance their debtload. That means a number of these companies going to go bust, which will create losses for the investors and pension funds that bought their debt in the form of financially-engineered products. The question is, is there enough of this financially-engineered gunk piled up on bank balance sheets to start the dominoes tumbling through the system like they did in 2008?

    That question was partially answered on Wednesday following OPEC’s dismal forecast which roiled stocks and send yields on risk-free US Treasuries into a nosedive. Investors ditched their stocks in a mad dash for the exits thinking that the worst is yet to come. USTs provide a haven for nervous investors looking for a safe place to hunker down while the storm passes.

    Economist Jack Rasmus has an excellent piece at Counterpunch which explains why investors are so jittery. Here’s a clip from his article titled “The Economic Consequences of Global Oil Deflation”:

    “Oil deflation may lead to widespread bankruptcies and defaults for various non-financial companies, which will in turn precipitate financial instability events in banks tied to those companies. The collapse of financial assets associated with oil could also have a further ‘chain effect’ on other forms of financial assets, thus spreading the financial instability to other credit markets.” (The Economic Consequences of Global Oil Deflation, Jack Rasmus, CounterPunch)


    Falling oil prices typically drag other commodities prices down with them. This, in turn, hurts emerging markets that depend heavily on the sale of raw materials. Already these fragile economies are showing signs of stress from rising inflation and capital flight. In a country like Japan, however, one might think the effect would be positive since the lower yen has made imported oil more expensive. But that’s not the case. Falling oil prices increase deflationary pressures forcing the Bank of Japan to implement more extreme measures to reverse the trend and try to stimulate growth. What new and destabilizing policy will Japan’s Central Bank employ in its effort to dig its way out of recession? And the same question can be asked of Europe too, which has already endured three bouts of recession in the last five years. Here’s Rasmus again on oil deflation and global financial instability:

    “Oil is not only a physical commodity bought, sold and traded on global markets; it has also become an important financial asset since the USA and the world began liberalized trading of oil commodity futures…
    Just as declines in oil spills over to declines of other physical commodities…price deflation can also ‘spill over’ to other financial assets, causing their decline as well, in a ‘chain like’ effect.
    That chain like effect is not dissimilar to what happened with the housing crash in 2006-08. At that time the deep contraction in the global housing sector ( a physical asset) not only ‘spilled over’ to other sectors of the real economy, but to mortgage bonds…and derivatives based upon those bonds, also crashed. The effect was to ‘spill over’ to other forms of financial assets that set off a chain reaction of financial asset deflation.
    The same ‘financial asset chain effect’ could arise if oil prices continued to decline below USD$60 a barrel. That would represent a nearly 50 percent deflation in oil prices that could potentially set in motion a more generalized global financial instability event, possibly associated with a collapse of the corporate junk bond market in the USA that has fueled much of USA shale production.” (CounterPunch)


    This is precisely the scenario we think will unfold in the months ahead. What Rasmus is talking about is “contagion”, the lethal spill-over from one asset class to another due to deteriorating conditions in the financial markets and too much leverage. When debts can no longer be serviced, defaults follow sucking liquidity from the system which leads to a sudden (and excruciating) repricing event. Rasmus believes that a sharp cutback in Shale gas and oil production could ignite a crash in junk bonds that will pave the way for more bank closures. Here’s what he says:

    “The shake out in Shale that is coming will not occur smoothly. It will mean widespread business defaults in the sector. And since much of the drilling has been financed with risky high yield corporate ‘junk’ bonds, the shale shake out could translate into a financial crash of the US corporate junk bond market, which is now very over-extended, leading to regional bank busts in turn.” (CP)

    The financial markets are a big bubble just waiting to burst. If Shale doesn’t do the trick, then something else will. It’s just a matter of time. Rasmus also believes that the current oil-glut is politically motivated. Washington’s powerbrokers persuaded the Saudis to flood the market with petroleum to push down prices and crush oil-dependent Moscow. The US wants a weak and divided Russia that will comply with US plans to increase its military bases in Central Asia and allow NATO to be deployed to its western borders.

    Here’s Rasmus again:

    “Saudi Arabia and its neocon friends in the USA are targeting both Iran and Russia with their new policy of driving down the price of oil. The impact of oil deflation is already severely affecting the Russian and Iranian economies. In other words, this policy of promoting global oil price deflation finds favor with significant political interests in the USA, who want to generate a deeper disruption of Russian and Iranian economies for reasons of global political objectives. It will not be the first time that oil is used as a global political weapon, nor the last.” (CP)


    Washington’s strategy is seriously risky. There’s a good chance the plan could backfire and send stocks into freefall wiping out trillions in a flash. Then all the Fed’s work would amount to nothing. Karma’s a bitch.

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  4. #4
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Experten gehen davon aus das der Oelpreis auf unter 25 US Dollar je Barrel fallen wird. Die USA Frackingindustrie schreibt bereits Verluste bei Oelpreisen unter 60 US Dollar je Barrell.

    * An der New Yorker Boerse wurde vergangenen Donnerstag das Barrel Oel zu 46,25 US Dollar (39,50 Euro) gehandelt, waehrend die Nordseesorte Brent in London bei 48,35 US Dollar pro Barrel stand.

    Zudem wurden die US Frackingtechnologie und US Frackingindustrie auf " Kredit " ueber " Junkbonds " finanziert. Russland kann den Oelpreisverfall verkraften weil das Land ueber hohe Rueckstellungen verfuegt und nicht verschuldet ist. Die Chinesen profitieren vom Verfall des Oelpreises am meisten ueber gigantische Einsparungen der Produktionskosten.

    Der weitere Verfall des Oelpreises fuehrt die US Finanzwirtschaft direkt in den laengst ueberfaelligen US Finanzcrash!


    Handelblatt / 16.01.2015

    Ölpreis Prognose: „Der Ölpreis wird unter 25 Dollar fallen“

    Die Internationale Energieagentur geht nicht davon aus, dass der Ölpreis demnächst steigen wird. Trotz des niedrigen Preises werde die Nachfrage niedrig bleiben. Besonders pessimistisch ist ein russischer Konzernchef.

    Paris:Trotz des niedrigen Ölpreises erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) bis auf weiteres keinen Anstieg der Nachfrage. Die Organisation erklärte am Freitag, die allgemeine Schwäche der Wirtschaft gleiche den Effekt der niedrigen Preise aus. Zwar gebe es Zeichen für eine Wende bei den Ölpreisen, doch würden sie kurzfristig wohl weiter fallen, erklärte die IEA. Der Ölpreis ist angesichts der schwachen Nachfrage und eines Überangebots seitens der Produzenten seit Juni um 60 Prozent gefallen und hat inzwischen ein Sechs-Jahres-Tief erreicht.

    „Eine Aussage, wie tief der Boden des Marktes liegt, ist reine Spekulation“, erklärte die IEA. „Ohne größere Störung dürfte eine Erholung der Preise nicht bevorstehen, doch mehren sich die Anzeichen, dass sich die Flut wendet.“ Eine Änderung werde von der Angebotsseite ausgehen, da die Ölkonzerne neue Projekte zurückstellten und Jobs strichen. Dies werde sich aber nur längerfristig auswirken. Bei der Nachfrage scheine mit wenigen Ausnahmen wie den USA derzeit kein Anstieg zu erwarten, da die wirtschaftliche Gesamtlage schlecht sei.

    * An der New Yorker Börse wurde am Donnerstag das Barrel Öl zu 46,25 Dollar (39,50 Euro) gehandelt, während die Nordseesorte Brent in London bei 48,35 Dollar pro Barrel stand.

    Der Chef des russischen Ölkonzerns Lukoil, Wagit Alekperow, sagte am Freitag, der Ölpreis könnte auf 25 Dollar pro Barrel fallen. Er rechne damit, dass die Preise das ganze Jahr über unbeständig blieben. Wegen des Preisverfalls sowie der Auswirkungen der westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise ist der russische Rubel eingebrochen, der Wirtschaft droht eine Rezession.

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    Behalten die (arabischen) OPEC Staaten die Foerdermengen bei oder steigern sogar noch die Foerdermengen um den Weltmarkt mit einem Ueberangebot an Erdoel zu fluten, ist das US Imperium bis Ende 2015 Geschichte!
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  5. #5
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Experten gehen davon aus das der Oelpreis auf unter 25 US Dollar je Barrel fallen wird. Die USA Frackingindustrie schreibt bereits Verluste bei Oelpreisen unter 60 US Dollar je Barrell.

    * An der New Yorker Boerse wurde vergangenen Donnerstag das Barrel Oel zu 46,25 US Dollar (39,50 Euro) gehandelt, waehrend die Nordseesorte Brent in London bei 48,35 US Dollar pro Barrel stand.

    Zudem wurden die US Frackingtechnologie und US Frackingindustrie auf " Kredit " ueber " Junkbonds " finanziert. Russland kann den Oelpreisverfall verkraften weil das Land ueber hohe Rueckstellungen verfuegt und nicht verschuldet ist. Die Chinesen profitieren vom Verfall des Oelpreises am meisten ueber gigantische Einsparungen der Produktionskosten.

    Der weitere Verfall des Oelpreises fuehrt die US Finanzwirtschaft direkt in den laengst ueberfaelligen US Finanzcrash!

    Behalten die (arabischen) OPEC Staaten die Foerdermengen bei oder steigern sogar noch die Foerdermengen um den Weltmarkt mit einem Ueberangebot an Erdoel zu fluten, ist das US Imperium bis Ende 2015 Geschichte!
    Ich hab mir Deinen Blödsinn auf Wiedervorlage gelegt. Warten wir mal ab. Leute, die Ahnung haben, sagen was anderes:

    Die Fracker aus Texas sind zäh

    Am Ölmarkt tobt ein harter Preiskampf. Saudi-Arabien will neue Wettbewerber hinausdrängen. Doch die Förderer aus Amerika haben gute Aussichten.
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  6. #6
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Ich hab mir Deinen Blödsinn auf Wiedervorlage gelegt. Warten wir mal ab. Leute, die Ahnung haben, sagen was anderes:



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    Du versuchst Strangschredderei. Gehe woanders spammen!
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  7. #7
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Ich hab mir Deinen Blödsinn auf Wiedervorlage gelegt. Warten wir mal ab. Leute, die Ahnung haben, sagen was anderes:



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    ABAS ist zwar ein Neurotiker, aber die FAZ ist ebenfalls nicht gerade das geeignete Medium um wirtschaftliche Fakten darzustellen.

  8. #8
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    ABAS ist zwar ein Neurotiker, aber die FAZ ist ebenfalls nicht gerade das geeignete Medium um wirtschaftliche Fakten darzustellen.
    Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls beruft sich der FAZ-Autor auf Goldmann-Sachs:

    Doch die Fracker zeigen sich zäher als von Experten wie etwa Goldman Sachs erwartet und von den Saudis erhofft. Die Investmentbank senkte ihre Preisprognose für die ersten sechs Monate des neuen Jahres auf 39 Euro von zuvor 75 Euro je Fass (159 Liter) - eine spektakuläre Korrektur. Gleichzeitig sagten die Goldmann-Sachs-Analysten, erst von diesem Preisniveau an verkleinere sich das amerikanische Angebot. Erst dann würden Vorkommen aufgegeben, und Ölfirmen flögen aus dem Markt.
    Bei diesem Preisniveau bekommen übrigens auch die Nordsee-Förderer Probleme, die Ölsand-Förderer in Kanada haben die schon. Also ganz so blöde ist die FAZ nicht.

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Großadmiral
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Experten gehen davon aus das der Oelpreis auf unter 25 US Dollar je Barrel fallen wird. Die USA Frackingindustrie schreibt bereits Verluste bei Oelpreisen unter 60 US Dollar je Barrell.

    * An der New Yorker Boerse wurde vergangenen Donnerstag das Barrel Oel zu 46,25 US Dollar (39,50 Euro) gehandelt, waehrend die Nordseesorte Brent in London bei 48,35 US Dollar pro Barrel stand.

    Zudem wurden die US Frackingtechnologie und US Frackingindustrie auf " Kredit " ueber " Junkbonds " finanziert. Russland kann den Oelpreisverfall verkraften weil das Land ueber hohe Rueckstellungen verfuegt und nicht verschuldet ist. Die Chinesen profitieren vom Verfall des Oelpreises am meisten ueber gigantische Einsparungen der Produktionskosten.

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    Behalten die (arabischen) OPEC Staaten die Foerdermengen bei oder steigern sogar noch die Foerdermengen um den Weltmarkt mit einem Ueberangebot an Erdoel zu fluten, ist das US Imperium bis Ende 2015 Geschichte!
    Geschichte nicht, es wird nur die statistisch fällige Krise geben nach der es wieder aufwärts gehen wird.

  10. #10
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    Standard AW: Fracking Blase und " sudden death " des US Finanzmarktes!

    Ölpreis unter 25 dollar? Davor wird uns die opec bewahren.
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