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Thema: Bundestag billigt EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von Deutscher Michel
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    Standard Bundestag billigt EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien

    Mit großer Mehrheit hat der deutsche Bundestag heute EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien zugestimmt. Die Abkommen ermöglichen den zollfreien Warenverkehr zu EU- Staaten und verpflichten die Regierungen der drei Staaten, bestimmte Standards in der Wirtschafts-, Innen-und Sicherheitspolitik herzustellen und einzuhalten.


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    Kein Wunder, daß in unseren Qualitätsmedien seit einigen Tagen so energisch auf die Griechen eingedroschen wird: Das kostbare Geld der deutschen Steuerzahler wird momentan woanders viel dringender benötigt.
    Geändert von Deutscher Michel (26.03.2015 um 22:07 Uhr)
    "Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit."

    Jean Baptiste Henri Lacordaire (1802-1861)

  2. #2
    Antichrist Benutzerbild von Ruepel
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    Standard AW: Bundestag billigt EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien

    Hätten wir vor 70 Jahren gewusst,wie leicht es ist sich ganze Völker unter dem Nagel zu reißen,
    hätten wir uns den Feldzug spare können.
    Heil EU,Heil Erika!
    Warum soll ich ehrlich sein,wenn ich von Banditen regiert werde?!

  3. #3
    fast rostfrei Benutzerbild von Schrottkiste
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    Standard AW: Bundestag billigt EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien

    Zitat Zitat von Deutscher Michel Beitrag anzeigen
    Mit großer Mehrheit hat der deutsche Bundestag heute EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien zugestimmt. Die Abkommen ermöglichen den zollfreien Warenverkehr zu EU- Staaten und verpflichten die Regierungen der drei Staaten, bestimmte Standard in der Wirtschafts-, Innen-und Sicherheitspolitik herzustellen und einzuhalten.


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    Kein Wunder, daß in unseren Qualitätsmedien seit einigen Tagen so energisch auf die Griechen eingedroschen wird: Das kostbare Geld der deutschen Steuerzahler wird momentan woanders viel dringender benötigt.
    Klar, heute im Schatten der Absturzmeldungen...

    Ist bestimmt nur ein Zufall.

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Deutscher Michel
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    Standard AW: Bundestag billigt EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien

    Zitat Zitat von Schrottkiste Beitrag anzeigen
    Klar, heute im Schatten der Absturzmeldungen...

    Ist bestimmt nur ein Zufall.
    Hab ich auch schon gedacht.
    "Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit."

    Jean Baptiste Henri Lacordaire (1802-1861)

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von Pelle
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    Standard AW: Bundestag billigt EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Georgien und Moldawien

    "In der geografischen Mitte Europas gelegen, ist der von Rumänien und der Ukraine umschlossene Landstrich ein Produkt der in den 1990er-Jahren zerfallenen Sowjetunion. Mit 33.000 Quadratkilometern und knapp 3,5 Millionen EinwohnerInnen nimmt Moldawien sowohl flächen- wie auch bevölkerungsmäßig weniger als die halbe Größe Österreichs ein. Wirtschafts- und Sozialstatistiken weisen es als europäisches Schlusslicht aus. Von Hannes Hofbauer. Wie in einem Brennglas spiegelt sich hier links und rechts des Flusses Dnjestr die Zerrissenheit Europas. Geopolitisch zwischen Brüssel und Moskau pendelnd, lebt Moldawien seit seiner Unabhängigkeitserklärung im August 1991 mit ungeklärter Territorialität. In der wilden Phase der ursprünglichen Kapitalakkumulation Anfang der 1990er-Jahre bildete sich eine Gesellschaft heraus, in der sehr wenige sehr reich und die meisten arm geworden sind. Diese ökonomische Struktur übertrug sich folgerichtig auf die politische Repräsentanz. Die Herrschaft der Wenigen – griechisch „hoi oligio“ – ist wegen ihres schlagartigen Auftretens in Moldawien viel sichtbarer als in westeuropäischen Gesellschaften, weswegen die eine Oligarchie und die andere Demokratie genannt wird. Historischer Rückblick Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion betraten zwei gänzlich unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft der „Moldawischen Sowjetrepublik“ die politische Bühne. Beide manifestierten sich auf der Straße und sollten bald miteinander in eine militärische Auseinandersetzung geraten. Für den 16. August 1989 hatte die „Union der Arbeiterkollektive“ zu einem Generalstreik aufgerufen, der in den Kolchosen und Kombinaten fast lückenlos befolgt wurde. Parallel dazu ging die national-rumänische „Volksfront“, die kurz darauf in „Partei der nationalen Wiedergeburt“ umbenannt wurde, auf die Straße. Die Arbeiterkollektive bewog die soziale Frage, die Volksfrontler standen für die nationale Sache, die im historischen Kontext nur eine rumänische sein konnte. Da das industrielle Herzstück Moldawiens am linken Dnjestr-Ufer lag (und liegt), setzten sich die Arbeiterkollektive in Transnistrien durch, während die Nationalen im wesentlich größeren, landwirtschaftlich geprägten Teil Moldawiens die Oberhand behielten. Zur Jahreswende 1989/90 sprachen sich jenseits des Dnjestr in einem Referendum 90% für die Gründung einer „Sowjetrepublik Transnistrien“ aus; im August 1991 riefen die Volksfrontler in der Hauptstadt Kischinew – nun Chisinau – eine unabhängige Republik Moldawien aus, deren Souveränität bereits ein Jahr zuvor im Parlament beschlossen worden war. Das zu einem guten Teil slawisch besiedelte Transnistrien sowie das fast einheitlich turk-stämmig-christliche autonome Gebiet Gagausien verweigerten die Anerkennung des neuen Staates. Die ersten Toten der Konfrontation wurden in der Stadt Dubossari beklagt, im Frühjahr 1992 eskalierte der Konflikt zum Bürgerkrieg, dem geschätzte 1.000 Menschen zum Opfer fielen. Auf Seiten Transnistriens konnte die dort stationierte 14. sowjetische Armee unter General Alexander Lebed die Angriffe der rumänischen Nationalisten zurückschlagen. Die Volksfrontler wiederum zählten auf ausländische Hilfe einer rumänischen Diaspora, die sich in der Tradition der rechtsradikalen „Eisernen Garde des Erzengels Michael“ verstand. Ihre Kämpfer hatten sich nach der Niederlage der Wehrmacht ins Exil begeben....weiterlesen hier:"


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