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Thema: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

  1. #51
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Punkt 3 ist eine Prophezeiung bzw. eine Versprechung. Und somit eine Handlungsanweisung.
    Wenn ich Dir was verspreche, dann bist doch aber nicht Du der, der was tun muss!
    Kalenderspruch, 30. Woche: Nicht jeder, der Gutes tut, macht nichts Schlechtes. -- Michael Heymig

  2. #52
    Schaf im Wolfspelz Benutzerbild von opppa
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Gärtner Beitrag anzeigen
    Das Märchen vom Sachsenschlächter ist nicht totzukriegen. Sicherlich war diese Mordaktion nicht sehr schön, aber damals sind höchstens ein paar tausend Sachsen über die Klinge gesprungen. Die Quellen berichten von 4.500 getöteten Sachsen. Damals wie heute pflegte bei kriegerischen Eroberungen der Unterlegene stets einen hohen Blutzoll zu entrichten. Umgekehrt hatten sich die Sachsen zuvor durch ihre regelmäßigen Raubzüge auf fränkischem Gebiet auch nicht gerade als harmlose Hippie-Heiden bewiesen.

    Auch der kirchlichen Seite war die Spannung zwischen christlichem Anspruch und Karls mit harter Hand durchgeführter Zwangschristianisierung nicht immer geheuer. Alkuin, einer der wichtigsten Kirchenmänner seiner Zeit, hat Karl sogar einen Brief geschrieben und ihn daran erinnert, man solle das Wort Gottes durch Predigten und nicht mit dem Schwert verbreiten.
    Fettung durch mich!

    Ist eigentlich überliefert, daß der große Karl ebendiesen Brief nicht für hinterlistige Zwecke (als Klopapier) verwendet hat?



    Wenn Du in der Fremde bist, fühl Dich wie zu Hause - aber benimm Dich nicht so!


  3. #53
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Das ist Nonsens. Es gibt keine "Slawen" das sind in Wirklichkeit Ostgermanen. Die Sorben wurden früher Wenden genannt
    und ganz früher hießen sie Wandalen. Sind also ein germanischer Stamm.
    Wie erklärt diese Theorie, dass Slawen (oder "Slawen") mehrheitlich anderen Subtypen angehören, als die Germanen es taten bzw. ihre Nachfahren tun?
    Kalenderspruch, 30. Woche: Nicht jeder, der Gutes tut, macht nichts Schlechtes. -- Michael Heymig

  4. #54
    Nordlicht Benutzerbild von Sjard
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wenn ich Dir was verspreche, dann bist doch aber nicht Du der, der was tun muss!
    Glaubst du, das es keine Kreise in der Kirche gab und gibt, die an der Verwirklichung der biblischen Prophezeiungen
    arbeiteten und heute noch arbeiten ?
    " Das Gleichmachen ist einer der ersten Grundsätze in dem Plane eines Welteroberers."

    ​Paul Johann Anselm von Feuerbach ( 1755 - 1833 )

  5. #55
    Wetterleuchten Benutzerbild von Makkabäus
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Hier drei Stellen aus der Bibel:

    "Alle Gottlosen müssten in die Hölle geworfen werden, alle Heiden, die Gott vergessen !"

    zu finden bei Psalm 9,18

    "Siehe, die Heiden sind nicht mehr wert als ein Tropfen, der im Eimer zurück bleibt
    oder ein Rückstand in einer Waagschale...
    Sie gelten nichts vor Gott."

    zu finden bei Jesaja 40, 15-17

    "Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen
    umkommen und die Heiden verwüstet werden"

    zu finden bei Jesaja 60, 12

    und viele mehr.....

    am besten ihr schnappt euch mal eine Bibel und notiert
    alle Heidenfeindlichen Stellen, die ihr finden könnt, ist eine schöne Freizeit-Beschäftigung....
    Lies mal die jeweiligen Kapitel dazu, dann erschließt sich dir der Zusammenhang.
    Es sind die Heiden, die den Juden nach dem Leben trachten.

    Da muss von deiner Seite eindeutig mehr Mühe aufgebracht werden, weil Wortfetzen posten, ist immer eine miese Masche.
    Bis jetzt reicht es bei dir nur, um auf einfältige Art und Weise mit dem Finger auf andere zu zeigen.
    Die tiefsten Brunnen tragen die höchsten Wasser - Meister Eckhart

  6. #56
    Nordlicht Benutzerbild von Sjard
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Einzelne Sätze aus der Bibel wurden aber auch immer als Rechtfertigung der christlichen Missionare verwendet um ihr
    Handeln und ihre Missionsbestrebungen zu untermauern. Das musste nicht im Kontext zu den Kapiteln stehen
    aus denen diese entnommen wurden. Darauf wollte ich hinaus.
    " Das Gleichmachen ist einer der ersten Grundsätze in dem Plane eines Welteroberers."

    ​Paul Johann Anselm von Feuerbach ( 1755 - 1833 )

  7. #57
    a.D. Benutzerbild von Gärtner
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Glaubst du, das es keine Kreise in der Kirche gab und gibt, die an der Verwirklichung der biblischen Prophezeiungen
    arbeiteten und heute noch arbeiten ?
    Sie brauchten und brauchen daran nicht zu "arbeiten", denn dafür trägt Gott allein Sorge. Wir Christen sind nur dazu da, den Auferstandenen und Sein Reich zu verkünden.
    Omnis mundi creatura
    Quasi liber et pictura
    Nobis est et speculum

  8. #58
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Makkabäus Beitrag anzeigen
    Lies mal die jeweiligen Kapitel dazu, dann erschließt sich dir der Zusammenhang.
    Es sind die Heiden, die den Juden nach dem Leben trachten.

    Da muss von deiner Seite eindeutig mehr Mühe aufgebracht werden, weil Wortfetzen posten, ist immer eine miese Masche.
    Bis jetzt reicht es bei dir nur, um auf einfältige Art und Weise mit dem Finger auf andere zu zeigen.
    "Es sind die Heiden, die den Juden nach dem Leben trachten."

    Gratulation, das sehe ich gleich Dir: Es sind die zivilisierten Nichtchristen und Nichtjuden gewesen, die die Juden nach dem Leben trachteten, wie wir hier entnehmen können (Anm.: es ist nur ein Beispiel von vielen):

    --> ([Links nur für registrierte Nutzer])

    Kulturelle Konflikte spitzten sich zu durch das Wiederaufleben des jüdischen Nationalismus einerseits und Hellenisierungstendenzen bei einem Teil der Juden andererseits.

    Die Spannungen entluden sich im Aufstand der Juden von Kyrene unter Trajan (117). Diese Revolte wurde von Quintus Marcius Turbo unterdrückt, doch zuvor sollen etwa 200.000 Römer und Griechen getötet worden sein (Cassius Dio 68,32).

    Diese Erschütterung entvölkerte nach Eusebius Libyen derart, dass dort einige Jahre später neue Kolonien gegründet werden mussten.
    --> Nun übertrage die Zahl von einst in die heutige Zeit, z.B. in die um 1945 ndZ, und versuche zu berechnen, wieviele Millionen Graeco-Römer vom Juden analog gekillt wurden.

    Damals nichts geleistet, und heute nur gelogen, informiere Dich also werter Leser.
    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (hellenische Mysterien, Dionysos)
    -
    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Johannes, 6, 35)

  9. #59
    Mitglied Benutzerbild von Don
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von Gärtner Beitrag anzeigen
    Das ist in deser Plattheit und geistesschlichten sw-Malerei natürlich hanebüchener Unsinn.
    Mir fehlte etwas die Zeit eine Bibliothek anzufüllen, weshalb ich die Geschichte geringfügig aufkonzentrierte.
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

  10. #60
    Mitglied Benutzerbild von Don
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    Standard AW: Zwanghafte Christianisierung in der Antike ?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wenn ich Dir was verspreche, dann bist doch aber nicht Du der, der was tun muss!
    Du bist ja auch nicht Gott, oder zumindest der POTUS.
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

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