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Thema: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

  1. #1
    махновец Benutzerbild von mabac
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    Standard Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Heute dürfte nur Wenigen bekannt sein, dass man das Ende der Antike in dieser Landschaft mit der slawischen Landnahme gleichsetzt. Abgesehen von wenigen Griechenstädten war das Land fest in der Hand von Slawen, die Laufe der folgenden Jahrhunderte gracisiert wurden, ebenso wie die mit den Slawen mitgezogenen Zigeunerstämmen.

    Der Historiker Fallmerayer meinte, als der progriechische Wahn im 19. Jahrhundert die Baiern dazu bewog, ihr Land statt Baiern Bayern zu schreiben:

    „Das Geschlecht der Hellenen ist in Europa ausgerottet [...] Denn auch nicht ein Tropfen edlen und ungemischten Hellenenblutes fließt in den Adern der christlichen Bevölkerung des heutigen Griechenlands.“

    Immerhin besass die damalige griechische Kultur im Verbund mit dem Christentum noch genügend Kraft, Slawen und Zigeuner kulturell zu assimilieren.
    Der Farbige durchschaut den Weißen, wenn er von »Menschheit« und ewigem Frieden redet. Er wittert die Unfähigkeit und den fehlenden Willen, sich zu verteidigen.
    O. Spengler

  2. #2
    Tod den Eliten Benutzerbild von Rikimer
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Das mit den assimilierten Slawen ist bekannt. Das mit den Zigeunern entspringt deiner lebhaften Phantasie.
    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
    (Theodor Körner 1791-1813)

  3. #3
    Iron Sky
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Heute dürfte nur Wenigen bekannt sein, dass man das Ende der Antike in dieser Landschaft mit der slawischen Landnahme gleichsetzt. Abgesehen von wenigen Griechenstädten war das Land fest in der Hand von Slawen, die Laufe der folgenden Jahrhunderte gracisiert wurden, ebenso wie die mit den Slawen mitgezogenen Zigeunerstämmen.

    Der Historiker Fallmerayer meinte, als der progriechische Wahn im 19. Jahrhundert die Baiern dazu bewog, ihr Land statt Baiern Bayern zu schreiben:

    „Das Geschlecht der Hellenen ist in Europa ausgerottet [...] Denn auch nicht ein Tropfen edlen und ungemischten Hellenenblutes fließt in den Adern der christlichen Bevölkerung des heutigen Griechenlands.“

    Immerhin besass die damalige griechische Kultur im Verbund mit dem Christentum noch genügend Kraft, Slawen und Zigeuner kulturell zu assimilieren.
    Blut ist eben dicker als Wasser.... Altes Sprichwort aber wahr, das die Slawen keine Hochkultur erschufen ist wohl jedem klar, sie nahmen nur Land und setzten sich ins gemachte Nest.... Deswegen geht Europa auch unter, da die gemeinsame Herkunft und Tradition fehlt!

    Aber: der begriff Slawen ist eigentlich falsch... Die europäischen Russen sowie andere ostseeeuropäer sind nachfahren der Wikinger, also trifft die Bezeichnung Slawen nicht zu! Der Gründer Russlands war Wikinger und hieß glaube ich Olaf der Rus.... Bin mir aber nicht 100% sicher...Höchstens bei Rumänen,Ungarn.... Wobei diese Widerrum durch die Osmanen vermischt worden sind während derer invasionen. Von dem her gibt es keine Slawen nur Wikinger und vermischte ostländer.

  4. #4
    parteiisch Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Wie erklärt die Slawisierungsthese den hohen Anteil Mediterranider in Griechenland?
    Kalenderspruch, Woche 47: Relativierung ist die Mutter der Verhältnismäßigkeit. (Thomas Fischer, Die Zeit, 10.11.17)

  5. #5
    parteiisch Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Iron Sky Beitrag anzeigen
    Die europäischen Russen sowie andere ostseeeuropäer sind nachfahren der Wikinger [...]
    Nix da!
    Richtig ist, dass wikingerische Kauffahrer bei der Gründung der Kiewer und Nowgoroder Rus eine Rolle spielten.
    Jedoch betrifft das nur die "Staat"sbildung, nicht die Bevölkerung selbst. Die war schon vorher da.

    Und dass osteuropide Osteuropäer nicht von nordiden Wikingern abstammen können, sollte sich doch eigentlich von selbst ergeben!

    [...] Höchstens bei Rumänen,Ungarn...
    Die wiederum haben mit den Wikingern rein gar nix zu schaffen.

    Wobei diese Widerrum durch die Osmanen vermischt worden sind während derer invasionen. Von dem her gibt es keine Slawen nur Wikinger und vermischte ostländer.
    Die Osmanen selbst waren zu einem erheblichen Teil Nachfahren von Balkanesen und kleinasiatischen Griechen. Die Zahl der tatsächlichen "Türken", die nach Kleinasien kamen, war so hoch ja nicht. (Darum ist es auch Unfug, zu meinen, Türken seien eigentlich Zentralasiaten odgl.)
    Kalenderspruch, Woche 47: Relativierung ist die Mutter der Verhältnismäßigkeit. (Thomas Fischer, Die Zeit, 10.11.17)

  6. #6
    Verloren Benutzerbild von Brathering
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Den gleichen Kram hörte ich bereits über Deutsche, Russen, Juden, Türken und so weiter.
    Ich warte noch bis mir einer sagt in Japan leben eigentlich keine Japaner.

    Fremde genetische und kulturelle Einflüsse gibt es immer, was zählt ist was sich durchsetzt.
    Gehst du zum Griechen, vergiss die Peitsche nicht!

  7. #7
    махновец Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wie erklärt die Slawisierungsthese den hohen Anteil Mediterranider in Griechenland?
    Einkreuzung bzw. Vermischung mit Zigeunern - das ist der heutige mediterrane Typ. Übrigens ist die Hakennase bei den Griechen mehr verbreitet als bei den Aschkenasen.
    Der Farbige durchschaut den Weißen, wenn er von »Menschheit« und ewigem Frieden redet. Er wittert die Unfähigkeit und den fehlenden Willen, sich zu verteidigen.
    O. Spengler

  8. #8
    Landogars Schildmaid Benutzerbild von Arya
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Ich wage zu behaupten, dass es in Griechenland nicht mehr slawisches Blut gibt, als in den neuen Bundesländern.
    Valar Morghulis

    Ignore-Liste: Dr Mittendrin

  9. #9
    parteiisch Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Einkreuzung bzw. Vermischung mit Zigeunern - das ist der heutige mediterrane Typ.
    Zigeuner plus Slawe = Mittelländler? Ernsthaft?
    Und das gilt dann vermutlich auch für die Mediterraniden in Iberien, auf den mittelmeerischen Inseln, in Italien usw.?
    Ich hoffe doch, für diese steile These hast Du irgendeinen Beleg, z.B. aus der Genetik!

    Übrigens ist die Hakennase bei den Griechen mehr verbreitet als bei den Aschkenasen.
    Kein Wunder, Dinaride und Armenide sind ja nicht weit weg!
    Kalenderspruch, Woche 47: Relativierung ist die Mutter der Verhältnismäßigkeit. (Thomas Fischer, Die Zeit, 10.11.17)

  10. #10
    махновец Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Zigeuner plus Slawe = Mittelländler? Ernsthaft?
    Und das gilt dann vermutlich auch für die Mediterraniden in Iberien, auf den mittelmeerischen Inseln, in Italien usw.?
    Die Balearen, Sardinien, Sizilien und weite Teile der iberischen Halbinsel waren wohl von den Arabern besetzt. Es wurde dort also ein anderer Typus eingekreuzt.
    Der Farbige durchschaut den Weißen, wenn er von »Menschheit« und ewigem Frieden redet. Er wittert die Unfähigkeit und den fehlenden Willen, sich zu verteidigen.
    O. Spengler

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