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Thema: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

  1. #31
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Ähnliche Technik, ok schon möglich, aber nicht derselbe Architekturstil und dieselbe Philosophie - das ist sehr unwahrscheinlich.
    Eine Art Modeerscheinung, so wie man sich in der Epoche der Romantik von der Antike ab und wieder zum Mittelalter hinwandt. Also künstlerisch und kulturell auf diesem Gebiet gesehen.

  2. #32
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man bei allem hier bisher verkündeten Hurrapatriotismus mal die allerneuesten Forschungsergebnisse lesen:
    "Genetisch stammt der Europäer aus dem Land zwischen Elbe und Saale. ... Vor allem der Landstrich zwischen Elbe und Saale erwies sich bereits in der Jungsteinzeit ( 5500 - 2000 v. Chr.) als der „Schmelztiegel“. Hier mischten sich Menschen und ihre Ideen über einige Jahrtausende auf einzigartige Weise. Das fand ein internationales Wissenschaftler-Team mit Experten aus Halle heraus... wurden die Kernaussagen der Expertise im Landesamt für Archäologie vorgestellt - zeitgleich im australischen Adelaide und im amerikanischen Fachmagazin „Science“...Sensationelles Fazit: Alles, was heute für das Erbgut der europäischen Bevölkerung typisch ist, geht zurück auf die steinzeitliche Entwicklung rund um Halle. „Der Genpool des Kontinents hat sich seither kaum verändert“, sagte Prof. Kurt W. Alt, der Chef der Arbeitsgruppe Bioarchäometrie, am Ende der weltweit größten Studie dieser Art... Dann setzten die Wissenschaftler, deren Projekt sich der Finanzhilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfreute, auf neueste molekularbiologische Verfahren zur DNA-Analyse. Damit kamen sie an bislang unbekannte Informationen heran, die sich in den „Kraftwerken“ der Zellen - den Mitochondrien - versteckten. Zugleich erfolgten Vergleiche mit kulturellen Hinterlassenschaften darunter Geschirr, Schmuck oder Pfeilspitzen...So erlangte man erstmals auch eine Ahnung davon, welche Menschengruppen wann, wo und wie aufeinander trafen. Susanne Friederich vom halleschen Landesmuseum für Vorgeschichte: „Einerseits waren es Jäger und Sammler, andererseits ausgewanderte Bauern aus dem Orient und aus dem Osten.“
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    Und das ist ein anschauliches Beispiel, wie falsche Datierung zu krassen Fehleinschätzungen führen. Ostdeutschland wurde erst durch die Kultivierung durch slawische Kolonisten zu einer reichen Region mit der Anbindung an den Welthandel. Davor war es größtenteils ein Wald- oder Moor-Gebiet.

  3. #33
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Rom selber wurde mehrmals erobert und geplündert. Das römische Reich als solches verlor nach und nach seinen Einflußbereich und "zog sich zurück". Natürlich verschwand damit auch römische Kultur, Technik, Wissen usw. Und man darf nicht vergessen, daß Rom vorher einheimische Kultur platt gemacht hat. Da blieb also dann erstmal nicht viel über auf dem ehemals durch Rom eroberten Gebiet von dem sich Rom dann zurückzog bzw. verschwand.
    Ja und jetzt? Nach unserem Geschichtsverständnis waren viele Provinzen Roms auf einem vergleichbaren Niveau, was Wissen, Technologie und Kultur angeht. Ich wiederhole, es gab nach der offiziellen Geschichtsversion keine Ereignisse, die zum Verlust all des Wissens und des Könnens führen konnten. Was aber noch interessanter ist, das "griechische" und "römische" Erbe wurde genau dann "wiederentdeckt", als man exakt dieses zivilisatorische Niveau erreichte.

    Aber all das spielt keine Rolle. Eine Menge Fakten besagen, dass es nicht Rom oder Griechenland war, die den Europäern die Zivilisaton brachten, sondern slawische Kolonisten.

  4. #34
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    Ja und jetzt? Nach unserem Geschichtsverständnis waren viele Provinzen Roms auf einem vergleichbaren Niveau, was Wissen, Technologie und Kultur angeht. Ich wiederhole, es gab nach der offiziellen Geschichtsversion keine Ereignisse, die zum Verlust all des Wissens und des Könnens führen konnten. Was aber noch interessanter ist, das "griechische" und "römische" Erbe wurde genau dann "wiederentdeckt", als man exakt dieses zivilisatorische Niveau erreichte.

    Aber all das spielt keine Rolle. Eine Menge Fakten besagen, dass es nicht Rom oder Griechenland war, die den Europäern die Zivilisaton brachten, sondern slawische Kolonisten.
    Ja, natürlich waren sie auf einem vergleichbaren Niveau wo Rom herrschte. Und als Rom aufhörte da zu herrschen, sich zurückzog, die "Römer" gingen und ihr Wissen erst einmal mitnahmen und die Strukturen zusammenbrachen, da sank eben auch erst einmal das Niveau.

    Wenn hier aus der BRD immer mehr gut qualifizierte Ärzte auswandern und nicht in mindestens der selben Zahl Ärzte einwandern, dann weiß hier auch bald keiner mehr wie man einen Knochenbruch vernünftig flickt.

    Rom konnte seine Grenzen nicht mehr verteidigen, zog sich zurück, und die Leute gingen zum größten Teil mit und nahmen auch das Wissen mit.

  5. #35
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    Und das ist ein anschauliches Beispiel, wie falsche Datierung zu krassen Fehleinschätzungen führen. Ostdeutschland wurde erst durch die Kultivierung durch slawische Kolonisten zu einer reichen Region mit der Anbindung an den Welthandel. Davor war es größtenteils ein Wald- oder Moor-Gebiet.
    Nein, ganz im Gegenteil! Die weltweit einmalige bronzezeitliche Himmelsscheibe war Zeugnis einer damaligen Hochkultur in Mitteleuropa, denn sie wurde nachweislich von einheimischen Handwerkern hergestellt. Internationale Handelsbeziehungen gab es reichlich. Nach dem damals herrschenden warmen Klima kam es aber zu einer Kaltperiode, in welcher auch die Vermoorung und das Waldwachstum wieder zunahmen. Als zur Völkerwanderung das Klima wieder besser wurde (Maximum im Hochmittelalter) fanden die eingewanderten Slawen schon wieder bessere Lebensbedingungen vor. Aber an Hand ihrer Hinterlassenschaften, insbesondere der Qualität und Verzierung ihrer Töpfe, kann man auf sehr einfache Technologien schließen. Die slawischen Götterbilder waren äußerst grob behauene Baumstämme. Und was die Kultur betraf: die Slawen werden in mitteldeutschem Schriftgut als besonders schwermütig beschrieben. Eine Eigenschaft, die man auch heute noch bei manchen von ihnen vorfindet. Bei den frühen Deutschen fanden sie nach der "Einbürgerung" damit aber keine Resonanz, und so blieb es sogar bis nach 1945, obwohl sich die Sowjets alle Mühe gaben. Die Deutschen neigen, abgesehen von einigen Ausnahmen (Wagner), mehr zu lebenslustiger Kultur und waren deshalb für die Ami-Unkultur sehr empfänglich. Von den Slawen blieb tatsächlich nur eine große Zahl von Familien- und Ortsnamen und eine kleinere Anzahl von übernommenen Wörtern übrig.

  6. #36
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Nein, ganz im Gegenteil! Die weltweit einmalige bronzezeitliche Himmelsscheibe war Zeugnis einer damaligen Hochkultur in Mitteleuropa, denn sie wurde nachweislich von einheimischen Handwerkern hergestellt.
    Vorsicht bei "einmaligen" Funden. Erst recht, wenn sie eine solche seltsame Geschichte haben. Außerdem, das kannst du mir getrost glauben, kann man ein solchen Objekt nicht zuverlässig datieren! Man tut zwar als ob, aber solche Datierungen kann an dem Hasen geben. Viele Experten sprechen im Fall von der "Himmelsscheibe von Nebra" klar von einer Fälschung.

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    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Nach dem damals herrschenden warmen Klima kam es aber zu einer Kaltperiode, in welcher auch die Vermoorung und das Waldwachstum wieder zunahmen. Als zur Völkerwanderung das Klima wieder besser wurde (Maximum im Hochmittelalter) fanden die eingewanderten Slawen schon wieder bessere Lebensbedingungen vor. Aber an Hand ihrer Hinterlassenschaften, insbesondere der Qualität und Verzierung ihrer Töpfe, kann man auf sehr einfache Technologien schließen. Die slawischen Götterbilder waren äußerst grob behauene Baumstämme. Und was die Kultur betraf: die Slawen werden in mitteldeutschem Schriftgut als besonders schwermütig beschrieben. Eine Eigenschaft, die man auch heute noch bei manchen von ihnen vorfindet. Bei den frühen Deutschen fanden sie nach der "Einbürgerung" damit aber keine Resonanz, und so blieb es sogar bis nach 1945, obwohl sich die Sowjets alle Mühe gaben. Die Deutschen neigen, abgesehen von einigen Ausnahmen (Wagner), mehr zu lebenslustiger Kultur und waren deshalb für die Ami-Unkultur sehr empfänglich. Von den Slawen blieb tatsächlich nur eine große Zahl von Familien- und Ortsnamen und eine kleinere Anzahl von übernommenen Wörtern übrig.
    Haha! Oh weia! Danke für diese deutliche Demonstration. Exakt dieses widerliche Verhalten legten späte deutsche "Historiker" an den Tag. Sie haben sehr bemüht versucht, die slawischen Wurzeln ihrer Kultur zu verdrängen und taten den gleichen Bärendienst den anderen Ländern an. Vor allem widersprachen sie ihren Vorfahren, die mit großem Respekt über die Slawen schrieben.

    OK und jetzt werde ich dir zeigen, wie naiv deine Sicht ist. Was schrieben frühe deutsche Autoren über die Wenden in Deutschland. Zunächst ein Gedicht über sie.

    Ein Volk so sanft gefällig
    Beseelt von kühnem Muth,
    So freundlich und gesellig,
    So gastfrei und so gut;
    Vereint durch Sprach' und Sitte
    Zum schönen Brüderband -
    Die Fürsten in der Mitte,
    Der Speer in starker Hand:
    So zieht es über Flüsse
    Ins Land er Boier ein -
    Der Slawen frohe Grüße -
    Durchdringen Feld und Hain.

    Dieser Bericht über die Slawen presst sie leider schon in die damals frische, aber falsche Geschichtsversion. Erwähnt werden dennoch sehr viele interessante Dinge.

    "Die Slawen waren ein friedliches, arbeitsames Volk; gastfrei bis zur Verschwendung, milde gegen Kriegsgefangene, aber auch eigensinnig in Behauptung ihrer Rechte, und zum Streite gegeneinander leicht erregbar." Schwermütige Slawen also? Schwermütige Menschen sind eher unsicher, sogar feige, leiden unter Motivationsschwäche und sind eher kalt gegenüber anderen Menschen.

    "Die Kriege unter ihrem Heeresfürsten Samo vervollkommten ihre kriegerische Geschicklichkeit und machten sie den Gegnern bald furchtbar."

    "Die Slawinnen waren keuch und treu."

    "Gesang, Musik und Tanz waren bei ihnen sehr beliebt." - Klingt nicht nach einem schwermütigen Volk, nicht wahr?

    "Den Pflug lernten Deutsche bei ihnen." Ja, vor der slawischen Kolonisation gab es in Deutschland keine Landwirtschaft.

    "Die Slawen schwuren bei seinem Namen (Perun) und nichts vermochte sie trotz aller Widerwärtigkeite und Gefahren ihr einmal gegebenes Wort oder Versprechen nicht zu halten oder zu vergessen."

    "In seinem Tempel stand Peron in Riesengröße auf einem großen Fussgestelle aufgerichtet. Sein Haupt zierte eine goldene Krone zum Zeichen, dass er von seinen Verehrern als Weltherrscher aufgenommen worden, weswegen auch seine Gesichtszüge Majestät und Erhabenheit anzeigten. Sein Gewandt war vom reichen Stoffe und reichte bis an die Knie und über selbes hing ein langer breiter Purpurmantel; die Halbstiefel waren nach griechischer Art... Die Statue des Peron bestand aus einem Metallgemenge, welches die Slawen den Griechen abgelernt hatten, daraus ihre Götzen und verschiedene Gefässe anfertigten." - Äußerst grob behauene Baumstämme, ja? Sehr einfache Technologien? Später werde ich zeigen, dass die Griechen die Erfindung des Metallschmelzens und viele andere Erfindungen den Slawen zuschrieben.

    Voila, hier die Quelle:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Siehst du, mein Junge, du wurdest von deinen "Historikern" böse belogen. Ich finde, du solltest mal so viel Anstand haben und dich für deine Ergüsse hier entschuldigen.

    Und jetzt horcht mal genau hin, was ein Amerikaner heute über die Russen sagt. In drei Minuten wiederholt er sehr viele von den oben aufgezählten positiven Eigenschaften. Trotz der großen Zeitdistanz haben sie sich die Slawen bis heute erhalten. Das nennt man beständige Traditionen und starke Kultur.

    Geändert von PeaceOnEarth (28.12.2015 um 21:41 Uhr)

  7. #37
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Ja, natürlich waren sie auf einem vergleichbaren Niveau wo Rom herrschte. Und als Rom aufhörte da zu herrschen, sich zurückzog, die "Römer" gingen und ihr Wissen erst einmal mitnahmen
    Siehst du, du gehst genau so grobschlächtig, wie die heutigen Historiker vor. Weil es dir ins Konzept passt, erfindest du etwas. Dafür gibt es keinerlei Beweise.


    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    ...und die Strukturen zusammenbrachen, da sank eben auch erst einmal das Niveau.

    Wenn hier aus der BRD immer mehr gut qualifizierte Ärzte auswandern und nicht in mindestens der selben Zahl Ärzte einwandern, dann weiß hier auch bald keiner mehr wie man einen Knochenbruch vernünftig flickt.

    Rom konnte seine Grenzen nicht mehr verteidigen, zog sich zurück, und die Leute gingen zum größten Teil mit und nahmen auch das Wissen mit.
    Jaja, diese pseudo-Erklärung kennen wir. Sie erklärt keine totale Rückentwickung oder zivilisatorischen Stillstand auf dem ganzen Planeten für 1000 Jahre. Nicht einmal in Europa! Und ich erkläre dir warum. Weil die Geschichte völlig künstlich verlängert wurde. Durch Duplikate der "mittelalterlichen" Ereignisse.

  8. #38
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Nein, ganz im Gegenteil! Die weltweit einmalige bronzezeitliche Himmelsscheibe war Zeugnis einer damaligen Hochkultur in Mitteleuropa, denn sie wurde nachweislich von einheimischen Handwerkern hergestellt. Internationale Handelsbeziehungen gab es reichlich. Nach dem damals herrschenden warmen Klima kam es aber zu einer Kaltperiode, in welcher auch die Vermoorung und das Waldwachstum wieder zunahmen. Als zur Völkerwanderung das Klima wieder besser wurde (Maximum im Hochmittelalter) fanden die eingewanderten Slawen schon wieder bessere Lebensbedingungen vor. Aber an Hand ihrer Hinterlassenschaften, insbesondere der Qualität und Verzierung ihrer Töpfe, kann man auf sehr einfache Technologien schließen. Die slawischen Götterbilder waren äußerst grob behauene Baumstämme. Und was die Kultur betraf: die Slawen werden in mitteldeutschem Schriftgut als besonders schwermütig beschrieben. Eine Eigenschaft, die man auch heute noch bei manchen von ihnen vorfindet. Bei den frühen Deutschen fanden sie nach der "Einbürgerung" damit aber keine Resonanz, und so blieb es sogar bis nach 1945, obwohl sich die Sowjets alle Mühe gaben. Die Deutschen neigen, abgesehen von einigen Ausnahmen (Wagner), mehr zu lebenslustiger Kultur und waren deshalb für die Ami-Unkultur sehr empfänglich. Von den Slawen blieb tatsächlich nur eine große Zahl von Familien- und Ortsnamen und eine kleinere Anzahl von übernommenen Wörtern übrig.
    Und ergänzend dazu mal was über die Russen, damit du siehst, wie sehr sich die Beschreibungen der deutschen Autoren oben und der "antiken" Griechen ähnelten. Es ist... eigentlich... schon lange bewiesen worden, dass [Links nur für registrierte Nutzer] waren und dass ihre Traditionen und die Ursprünge ihrer Kultur direkt auf Russland verweisen. Natürlich tun die heutigen "Historiker" so, als ob sie nie was davon gehört hätten.

    Hören wir doch mal was die Griechen über die "schwermütigen" Slawen namens [Links nur für registrierte Nutzer]sagten. Sie nannten sie gottgleiche oder gottgesegnete, glückliche Menschen, die viel Zeit mit Poesie, Gesang, Musik und Tanz verbrachten und weder Krankheit noch Alter kannten. Viele griechische Traditionen, auch Delphi- und Delos-Kulte gingen auf sie zurück.

    Und damit ihr auch versteht, was die frühen Deutschen und Griechen meinten, hier eine Playlist mit russischem Volkstanz. Vergleich zu anderen Kulturen ist ausdrücklich erwünscht, auf dass sich so mancher nächstes Mal mit seinen Äußerungen zurückhält.





    Und hier ist diese "rätselhafte", "nicht auffindbare" Hyperborea auf einer Karte des mittelalterlichen Russlands = Skythiens / Sarmatiens = TaRtariens. Sebastian Münster, datiert als 1580. Darunter sehen wir Tocari, falls jemand auf der Suche nach den Tocharern sein sollte (->tocharische Mumien in China).

    http://i.ebayimg.com/t/Sebastian-Muenster-Holzschnitt-Asiatisch-Sarmatia-Russland-Armenien-1580-/00/s/MTYwMFgxMTA5/$%28KGrHqZHJCEE63%28UScHEBO7Mdm%28J0Q~~60_57.JPG
    Geändert von PeaceOnEarth (28.12.2015 um 22:26 Uhr)

  9. #39
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    Vorsicht bei "einmaligen" Funden. Erst recht, wenn sie eine solche seltsame Geschichte haben. Außerdem, das kannst du mir getrost glauben, kann man ein solchen Objekt nicht zuverlässig datieren! Man tut zwar als ob, aber solche Datierungen kann an dem Hasen geben. Viele Experten sprechen im Fall von der "Himmelsscheibe von Nebra" klar von einer Fälschung.

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    Haha! Oh weia! Danke für diese deutliche Demonstration. Exakt dieses widerliche Verhalten legten späte deutsche "Historiker" an den Tag. Sie haben sehr bemüht versucht, die slawischen Wurzeln ihrer Kultur zu verdrängen und taten den gleichen Bärendienst den anderen Ländern an. Vor allem widersprachen sie ihren Vorfahren, die mit großem Respekt über die Slawen schrieben.

    OK und jetzt werde ich dir zeigen, wie naiv deine Sicht ist. Was schrieben frühe deutsche Autoren über die Wenden in Deutschland. Zunächst ein Gedicht über sie.

    Ein Volk so sanft gefällig
    Beseelt von kühnem Muth,
    So freundlich und gesellig,
    So gastfrei und so gut;
    Vereint durch Sprach' und Sitte
    Zum schönen Brüderband -
    Die Fürsten in der Mitte,
    Der Speer in starker Hand:
    So zieht es über Flüsse
    Ins Land er Boier ein -
    Der Slawen frohe Grüße -
    Durchdringen Feld und Hain.

    Dieser Bericht über die Slawen presst sie leider schon in die damals frische, aber falsche Geschichtsversion. Erwähnt werden dennoch sehr viele interessante Dinge.

    "Die Slawen waren ein friedliches, arbeitsames Volk; gastfrei bis zur Verschwendung, milde gegen Kriegsgefangene, aber auch eigensinnig in Behauptung ihrer Rechte, und zum Streite gegeneinander leicht erregbar." Schwermütige Slawen also? Schwermütige Menschen sind eher unsicher, sogar feige, leiden unter Motivationsschwäche und sind eher kalt gegenüber anderen Menschen.

    "Die Kriege unter ihrem Heeresfürsten Samo vervollkommten ihre kriegerische Geschicklichkeit und machten sie den Gegnern bald furchtbar."

    "Die Slawinnen waren keuch und treu."

    "Gesang, Musik und Tanz waren bei ihnen sehr beliebt." - Klingt nicht nach einem schwermütigen Volk, nicht wahr?

    "Den Pflug lernten Deutsche bei ihnen." Ja, vor der slawischen Kolonisation gab es in Deutschland keine Landwirtschaft.

    "Die Slawen schwuren bei seinem Namen (Perun) und nichts vermochte sie trotz aller Widerwärtigkeite und Gefahren ihr einmal gegebenes Wort oder Versprechen nicht zu halten oder zu vergessen."

    "In seinem Tempel stand Peron in Riesengröße auf einem großen Fussgestelle aufgerichtet. Sein Haupt zierte eine goldene Krone zum Zeichen, dass er von seinen Verehrern als Weltherrscher aufgenommen worden, weswegen auch seine Gesichtszüge Majestät und Erhabenheit anzeigten. Sein Gewandt war vom reichen Stoffe und reichte bis an die Knie und über selbes hing ein langer breiter Purpurmantel; die Halbstiefel waren nach griechischer Art... Die Statue des Peron bestand aus einem Metallgemenge, welches die Slawen den Griechen abgelernt hatten, daraus ihre Götzen und verschiedene Gefässe anfertigten." - Äußerst grob behauene Baumstämme, ja? Sehr einfache Technologien? Später werde ich zeigen, dass die Griechen die Erfindung des Metallschmelzens und viele andere Erfindungen den Slawen zuschrieben.

    Voila, hier die Quelle:

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    Siehst du, mein Junge, du wurdest von deinen "Historikern" böse belogen. Ich finde, du solltest mal so viel Anstand haben und dich für deine Ergüsse hier entschuldigen.

    Und jetzt horcht mal genau hin, was ein Amerikaner heute über die Russen sagt. In drei Minuten wiederholt er sehr viele von den oben aufgezählten positiven Eigenschaften. Trotz der großen Zeitdistanz haben sie sich die Slawen bis heute erhalten. Das nennt man beständige Traditionen und starke Kultur.

    Man muss schon ganz schön hinterm Mond sein, um eine Zeitungsmeldung von 2005 bezüglich der Echtheit der Himmelsscheibe noch für bare Münze zu nehmen. Die Ringheiligtümer von Goseck und Pömmelte beweisen die Echtheit und die hohe Kunst der Himmelsbeobachtung. Noch lustiger wird es, wenn Du die Großvater-Erzählungen aus dem Sagenreich hier verkaufen willst. Die Literatur aus dieser Zeit nimmt niemand ernst. Da frag mal die Archäologen, was die Slawen wirklich mitbrachten, denn die Funde lügen nicht. Der Pflug stammt von ihnen, aber viel mehr nicht. Ihre Häuser und Tempel waren aus Holz, weil ihnen der Steinbau unbekannt war. Von ihren "goldgeschmückten Götterfiguren" finden sich nur noch grobe Baumstämme. Slawisches Gold ist sowieso kaum aufgefunden worden. Münzen führten sie hier erst um das Jahr 1000 ein. Vorher zahlten sie mit Hacksilber. Die erste slawische Schrift wurde erst im 9. Jahrhundert entwickelt. Es gibt deshalb keine Funde von schriftlichen Überlieferungen in und über unsere Region. Deshalb fehlen auch Erkenntnisse über die Kultur. Aber die Ablehnung russischer Kultur nach dem WK2 , sogar in der sowjetfreundlichen DDR, ist eine unbestreitbare Tatsache.

  10. #40
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Man muss schon ganz schön hinterm Mond sein, um eine Zeitungsmeldung von 2005 bezüglich der Echtheit der Himmelsscheibe noch für bare Münze zu nehmen.
    Bahahaha! Was??? Bitte spar dir solche kindischen "Argumente". Ist die ganze Diskussion an dir vorbei gegangen? Und was spielt es für eine Rolle, wann Experten die Scheibe als Fälschung entlarvten, wenn die Argumente so plausibel sind. Seitdem ist dieses Objekt aus der öffentlichen Diskussion so gut wie verschwunden. Hier noch ein Paar dutzend andere Publikationen zum Thema "Himmelsscheibe von Nebra ist eine Fälschung".

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    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Die Ringheiligtümer von Goseck und Pömmelte beweisen die Echtheit und die hohe Kunst der Himmelsbeobachtung.
    Haha! Das sind so genannte slawische Burgwalle, du Scherzkeks. Sie dienten nichts anderem, als der Kontrolle der Gebiete, des Handels usw. Spätere "Historiker" erklärten diese ersten Burgen in Deutschland zu "Fluchtburgen".

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Noch lustiger wird es, wenn Du die Großvater-Erzählungen aus dem Sagenreich hier verkaufen willst. Die Literatur aus dieser Zeit nimmt niemand ernst.
    Die Literatur aus der Zeit nimmt niemand ernst??? Unser ganzes Geschichtsbild basiert auf "der Literatur aus dieser Zeit" und früher. Auch wenn der Titel aus heutiger Sicht ungeschickt gewählt wurde, solche Berichte haben aber einen höheren Wert, als die Phantasien der späteren, völlig ignoranten "Historiker", die sich irgendeinen Müll aus den Fingern saugten oder einfach logen.

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Da frag mal die Archäologen, was die Slawen wirklich mitbrachten, denn die Funde lügen nicht. Der Pflug stammt von ihnen, aber viel mehr nicht. Ihre Häuser und Tempel waren aus Holz, weil ihnen der Steinbau unbekannt war. Von ihren "goldgeschmückten Götterfiguren" finden sich nur noch grobe Baumstämme. Slawisches Gold ist sowieso kaum aufgefunden worden. Münzen führten sie hier erst um das Jahr 1000 ein. Vorher zahlten sie mit Hacksilber. Die erste slawische Schrift wurde erst im 9. Jahrhundert entwickelt. Es gibt deshalb keine Funde von schriftlichen Überlieferungen in und über unsere Region. Deshalb fehlen auch Erkenntnisse über die Kultur.
    Hör mal, spar dir diese verlogene und ignorante Version. Die Slawen können nichts dafür, dass ihre Funde als römisch oder skythisch / sarmatisch oder germanisch (fränkisch) interpretiert wurden, ohne zu verstehen, dass es sich dabei um Slawen handelte, was z.B. der fränkische Adel selbst attestierte.

    Dir ist es nicht mal zu schäbig, die Berichte eigener Landsleute zu leugnen, um deine rassistische Sicht aufrechtzuerhalten. Obwohl sie mit den Beschreibungen der Slawen durch andere so gut übereinstimmt... Dabei bleibt es aber nicht, keine Sorge. Erstens müsstest selbst du verstehen, dass ohne Pflug und somit Landwirtschaft keinerlei staatliche Organisation und Armee, nicht einmal Städte oder einfach größere Siedlungen möglich sind. Und schon wären wir beim nächsten Punkt. Ich werde dir im Folgenden zeigen, dass die slawische Kultur, die man zur deutschen machte, direkt aus dem von Slawen dominierten Raum sich über das restliche Deutschland ausbreitete.

    Lesen wir mal, was z.B. britische Autoren über die Rolle der slawischen Wenden in Deutschland und nordeuropäischen Raum schrieben.
    - Sie seien kultivierte Menschen gewesen, welche feste Siedlungen und Städte bewohnten und in der Ostsee sehr aktiv Handel betrieben.
    - Sie betrieben auch Landwirtschaft und im hohen Masse Industrie, hatten viele und große Giessereien.
    - Alte Chroniken beschreiben in höchsten Tönen das Reichtum und den Luxus der wendischen Länderein und schreiben über deren "Vergnügungen"
    - Vom 6. bis zum 9. Jahrhundert besassen sie den gesamten nordeuropäischen Handel, England einschließlich. Wo zum Geier sind nun die "Wikinger" geblieben?
    - Der Autor benennt ihre Städte wie Schleswig, Rügen, Stargard (Oldenburg) und Vineta, die fortschrittlichste, reichste, militärisch stärkste Macht Nordeuropas, mit der sich in Europa nur Konstantinopel messen konnte. Er beschreibt seinen gigantischen Hafen, in dem 300 größere Schiffe gleichzeitig landen konnten. Huhu, Wikinger! Wo seid ihr?
    - Der Autor führt die Ursprünge der "Deutschen" Hanse auf die Wenden zurück. Was auch historisch korrekt ist. Denn auch wenn heutige Historiker einfach nicht darüber reden wollen, so können auch sie es nicht ganz leugnen, dass selbst nach der offiziellen Darsstellung die Hanse mit dem [Links nur für registrierte Nutzer] begann. Und wenn man die wichtigsten Städte der Hanse in dieser Liste anklickt, stellt man fest, dass fast alle slawische Ursprünge, der Namen einschließlich, haben: [Links nur für registrierte Nutzer]
    - Ach ja, es steht auch, dass ihr Handelsnetz bis nach Indien reichte.

    Hier ist die Quelle:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Schwer vorzustellen, dass sie keine Schrift besassen, nicht wahr? Du hast eben gelesen, dass die Wenden Handelsbeziehungen bis nach Indien pflegten? Warum, kann ich dir sagen. Weil auch die indische Kultur von den Slawen begründet wurde. Wie diese Slawen hießen, muss ich dir wohl nicht sagen oder? Hier ist etwas, was man vor noch gar nicht langer Zeit wusste. Die Indo-Arier stammen aus derselben Gegend wie die Slawen, die auch westwärts als Wannen = Wenden zogen. Schon was von Sanskrit gehört? Veden, Ramayana, Mahabharata? Hier zweite Spalte:

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    Geändert von PeaceOnEarth (29.12.2015 um 13:02 Uhr)

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