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Thema: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

  1. #41
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    Bahahaha! Was??? Bitte spar dir solche kindischen "Argumente". Ist die ganze Diskussion an dir vorbei gegangen? Und was spielt es für eine Rolle, wann Experten die Scheibe als Fälschung entlarvten, wenn die Argumente so plausibel sind. Seitdem ist dieses Objekt aus der öffentlichen Diskussion so gut wie verschwunden. Hier noch ein Paar dutzend andere Publikationen zum Thema "Himmelsscheibe von Nebra ist eine Fälschung".

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    Haha! Das sind so genannte slawische Burgwalle, du Scherzkeks. Sie dienten nichts anderem, als der Kontrolle der Gebiete, des Handels usw. Spätere "Historiker" erklärten diese ersten Burgen in Deutschland zu "Fluchtburgen".



    Die Literatur aus der Zeit nimmt niemand ernst??? Unser ganzes Geschichtsbild basiert auf "der Literatur aus dieser Zeit" und früher. Auch wenn der Titel aus heutiger Sicht ungeschickt gewählt wurde, solche Berichte haben aber einen höheren Wert, als die Phantasien der späteren, völlig ignoranten "Historiker", die sich irgendeinen Müll aus den Fingern saugten oder einfach logen.



    Hör mal, spar dir diese verlogene und ignorante Version. Die Slawen können nichts dafür, dass ihre Funde als römisch oder skythisch / sarmatisch oder germanisch (fränkisch) interpretiert wurden, ohne zu verstehen, dass es sich dabei um Slawen handelte, was z.B. der fränkische Adel selbst attestierte.

    Dir ist es nicht mal zu schäbig, die Berichte eigener Landsleute zu leugnen, um deine rassistische Sicht aufrechtzuerhalten. Obwohl sie mit den Beschreibungen der Slawen durch andere so gut übereinstimmt... Dabei bleibt es aber nicht, keine Sorge. Erstens müsstest selbst du verstehen, dass ohne Pflug und somit Landwirtschaft keinerlei staatliche Organisation und Armee, nicht einmal Städte oder einfach größere Siedlungen möglich sind. Und schon wären wir beim nächsten Punkt. Ich werde dir im Folgenden zeigen, dass die slawische Kultur, die man zur deutschen machte, direkt aus dem von Slawen dominierten Raum sich über das restliche Deutschland ausbreitete.

    Lesen wir mal, was z.B. britische Autoren über die Rolle der slawischen Wenden in Deutschland und nordeuropäischen Raum schrieben.
    - Sie seien kultivierte Menschen gewesen, welche feste Siedlungen und Städte bewohnten und in der Ostsee sehr aktiv Handel betrieben.
    - Sie betrieben auch Landwirtschaft und im hohen Masse Industrie, hatten viele und große Giessereien.
    - Alte Chroniken beschreiben in höchsten Tönen das Reichtum und den Luxus der wendischen Länderein und schreiben über deren "Vergnügungen"
    - Vom 6. bis zum 9. Jahrhundert besassen sie den gesamten nordeuropäischen Handel, England einschließlich. Wo zum Geier sind nun die "Wikinger" geblieben?
    - Der Autor benennt ihre Städte wie Schleswig, Rügen, Stargard (Oldenburg) und Vineta, die fortschrittlichste, reichste, militärisch stärkste Macht Nordeuropas, mit der sich in Europa nur Konstantinopel messen konnte. Er beschreibt seinen gigantischen Hafen, in dem 300 größere Schiffe gleichzeitig landen konnten. Huhu, Wikinger! Wo seid ihr?
    - Der Autor führt die Ursprünge der "Deutschen" Hanse auf die Wenden zurück. Was auch historisch korrekt ist. Denn auch wenn heutige Historiker einfach nicht darüber reden wollen, so können auch sie es nicht ganz leugnen, dass selbst nach der offiziellen Darsstellung die Hanse mit dem [Links nur für registrierte Nutzer] begann. Und wenn man die wichtigsten Städte der Hanse in dieser Liste anklickt, stellt man fest, dass fast alle slawische Ursprünge, der Namen einschließlich, haben: [Links nur für registrierte Nutzer]
    - Ach ja, es steht auch, dass ihr Handelsnetz bis nach Indien reichte.

    Hier ist die Quelle:

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    Schwer vorzustellen, dass sie keine Schrift besassen, nicht wahr? Du hast eben gelesen, dass die Wenden Handelsbeziehungen bis nach Indien pflegten? Warum, kann ich dir sagen. Weil auch die indische Kultur von den Slawen begründet wurde. Wie diese Slawen hießen, muss ich dir wohl nicht sagen oder? Hier ist etwas, was man vor noch gar nicht langer Zeit wusste. Die Indo-Arier stammen aus derselben Gegend wie die Slawen, die auch westwärts als Wannen = Wenden zogen. Schon was von Sanskrit gehört? Veden, Ramayana, Mahabharata? Hier zweite Spalte:
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    Vergiss deine Uraltquellen. Sie sind längst überholt. Wer bronzezeitliche Sonnen- und Ringheiligtümer zu slawischen Burgwällen erklärt, gehört sowieso in den Strang "Sagen und Märchen".


    "Slawischer Burgwall zur Verteidigung gegen die Restbevölkerung mit Hilfe astronomischer Fernwaffen". Imposant sind die dichten Baumkreise innerhalb der Wohnfläche.

  2. #42
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    ...
    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Vergiss deine Uraltquellen. Sie sind längst überholt. Wer bronzezeitliche Sonnen- und Ringheiligtümer zu slawischen Burgwällen erklärt, gehört sowieso in den Strang "Sagen und Märchen".


    "Slawischer Burgwall zur Verteidigung gegen die Restbevölkerung mit Hilfe astronomischer Fernwaffen". Imposant sind die dichten Baumkreise innerhalb der Wohnfläche.
    Einerseits, das mit dem [Links nur für registrierte Nutzer] und dem [Links nur für registrierte Nutzer] klingt schon überzeugend,
    andererseits - warum sprechen wir dann deutsch und nicht wendisch?
    Ortsteilsouveränität ist nötig für die Balance von lokalen und übergeordneten Gemeinwohlinteressen
    Meritokratische Wahlrechtsreform (VicinoMeritoDemokratie): https://tinyurl.com/vimed-de

  3. #43
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Einerseits, das mit dem [Links nur für registrierte Nutzer] und dem [Links nur für registrierte Nutzer] klingt schon überzeugend,
    andererseits - warum sprechen wir dann deutsch und nicht wendisch?
    Weil die Slawen in der Minderzahl waren:
    "1327 wird die slawische Sprache als Amtssprache abgeschafft und die deutsche Sprache an ihrer Stelle als einziger Amtssprache durchgesetzt. Spätestens nach den Hussitenzügen durch Sachsen, dem große Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen, verlor die sorbische Sprache bei uns ihre Bedeutung. Zwischen 1428 und 1431 wurde die Sorbische Sprache im Meißner Raum als Gerichtssprache abgeschafft. Um Mühlberg entfällt sie als Gerichtssprache erst ab 1694 als Folge des Dreißigjährigen Krieges. Im Zwickauer-Altenburger-Leipziger Raum dagegen erfolgte der Verzicht auf das Sorbische bereits um 1327. Westlich der Pleiße war der sorbische Einfluß ohnehin recht schwach."
    http://www.schloss-boerln.de

  4. #44
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Weil die Slawen in der Minderzahl waren:

    "1327 wird die slawische Sprache als Amtssprache abgeschafft und die deutsche Sprache an ihrer Stelle als einziger Amtssprache durchgesetzt.

    Spätestens nach den Hussitenzügen durch Sachsen, dem große Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen, verlor die sorbische Sprache bei uns ihre Bedeutung.

    Zwischen 1428 und 1431 wurde die Sorbische Sprache im Meißner Raum als Gerichtssprache abgeschafft. Um Mühlberg entfällt sie als Gerichtssprache erst ab 1694 als Folge des Dreißigjährigen Krieges.

    Im Zwickauer-Altenburger-Leipziger Raum dagegen erfolgte der Verzicht auf das Sorbische bereits um 1327. Westlich der Pleiße war der sorbische Einfluß ohnehin recht schwach."
    Der Anteil an Slawen dürfte sich eher nicht geändert haben, wohl aber der Entscheid der Adligen, sich gegen die eine und für die andere Sprache entschieden zu haben.

    Das erleben wir ja aktuell auch in der EU, dass sich die englische Sprache immer mehr durchsetzt, obwohl es nicht mehr Engländer gibt.


    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (hellenische Mysterien, Dionysos)
    -
    Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Johannes, 6, 35)

  5. #45
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Weil die Slawen in der Minderzahl waren:
    "1327 wird die slawische Sprache als Amtssprache abgeschafft und die deutsche Sprache an ihrer Stelle als einziger Amtssprache durchgesetzt. Spätestens nach den Hussitenzügen durch Sachsen, dem große Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen, verlor die sorbische Sprache bei uns ihre Bedeutung. Zwischen 1428 und 1431 wurde die Sorbische Sprache im Meißner Raum als Gerichtssprache abgeschafft. Um Mühlberg entfällt sie als Gerichtssprache erst ab 1694 als Folge des Dreißigjährigen Krieges. Im Zwickauer-Altenburger-Leipziger Raum dagegen erfolgte der Verzicht auf das Sorbische bereits um 1327. Westlich der Pleiße war der sorbische Einfluß ohnehin recht schwach."
    http://www.schloss-boerln.de
    Aha, wenn die Slawen in der Minderzahl waren, dann gibt es mehrere mögliche Erklärungen für die Abschaffung der wendischen Amtssprache:

    - waren die Slawen die Eroberer, von denen sich die Deutschen emanzipierten?
    - die Deutschen vermehrten sich schneller als die Slawen?
    - politisch von oben durchgesetzte Regelung der Amtssprache entgegen den Wünschen des Volkes?
    Ortsteilsouveränität ist nötig für die Balance von lokalen und übergeordneten Gemeinwohlinteressen
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  6. #46
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Aha, wenn die Slawen in der Minderzahl waren, dann gibt es mehrere mögliche Erklärungen für die Abschaffung der wendischen Amtssprache:
    - waren die Slawen die Eroberer, von denen sich die Deutschen emanzipierten?
    - die Deutschen vermehrten sich schneller als die Slawen?
    - politisch von oben durchgesetzte Regelung der Amtssprache entgegen den Wünschen des Volkes?
    Wir bewegen uns zu weit vom Thema ab. Nur kurz hierzu:
    Die Rückbewegung der deutschen Bauern und der Kirche in die Ostgebiete ging nicht gewaltlos ab. Im mittleren Deutschland wurde das slawische Heer um 900 vernichtend geschlagen. Wie groß dabei und in den folgenden Kriegen die Anzahl von Slawen und Deutschen dezimiert wurde, habe ich nirgends gefunden. Auf jeden Fall wurden, mit Ausnahme des Sorbengebiets, die Slawen von den Deutschen assimiliert und ordneten sich unter. Im Sorbengebiet war es umgekehrt. Das ist bis heute zweisprachig.
    Das Thema ist aber politisch hochbrisant und damit der Forschung abträglich. Während im 3.Reich natürlich den Germanen der Vorrang gegeben wurde, war es in der DDR per Dekret genau umgekehrt. Man wollte sich Liebkind machen. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen.

  7. #47
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Arya Beitrag anzeigen
    Ich wage zu behaupten, dass es in Griechenland nicht mehr slawisches Blut gibt, als in den neuen Bundesländern.

    Zunächst müßte geklärt werden, was und wer das slawische Volk am Ende der Antike gewesen sein soll, vermutlich gab es da gar nichts, was man so hätte bezeichnen können.

    Im Frühmittelalter bezeichnete man nicht christliche Völker im Osten als Slawen, oft waren es aber alte ostgermanische Stämme.

    Da meiste was die Historiker uns heute über die Slawen erzählen sind doch Mythen, um den Antigermanismus zu fördern.

    Schriftzeugnisse der slawischen Sprachen gibt es erst im Hochmittelalter, nachdem die glagolitischen Mönche sie aus der Taufe gehoben hatten.

  8. #48
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Vergiss deine Uraltquellen. Sie sind längst überholt.
    Was für einen Blödsinn verzapfst du da? Du hast mir doch auch etwas aus einer "überholten Uraltquelle" zitiert!? Unser gesamtes historisches Wissen beruht auf dem, was du ignoranterweise als "überholte Uraltquellen" bezeichnest. Diese "überholten Uraltquellen" hat niemand widerlegt. Man hat sie nur ausgeblendet.

    Oder man versucht sie als Fehler abzutun. So zum Beispiel diese Aussage von Adam von Bremen. "Warum wolte man sich aber des Wendischen ursprungs schemen / da doch dieser völcker vorfahren so mechtige thaten in Franckreich / Hispanien un Africa verrichtet." Slawen in Afrika sind ein sehr interessantes und noch konsequenter verdrängtes Thema. Auch die Franzosen führen den Ursprung ihrer Könige aus Slawen = (angeblich iranischsprachigen, tatsächlich klar slawischen) Skythen zurück.

    So wie deutsche Fürsten einst. So wie auch britische oder skandinavische Chronisten. Hier wird von skandinavischen Sagas berichtet, die Odin als skythischen Fürsten / Gott bezeichnen, seine Eroberungen im germanischen Raum aufzählen und erwähnen, dass fränkische, westfälische und sächsische Fürsten sich auf diese Eroberer als ihre Vorväter berufen.

    https://books.google.de/books?id=iks-AAAAYAAJ&pg=PA27&lpg=PA27&dq="princes+of+Westphali a,+of+East+Saxony+and+of+Franconia"+Scythians+Odin +Sigga&source=bl&ots=3mVH15m3BE&sig=GVAKlyJrJkFH4x YWQbSxlGmQbtI&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiS5NGA7IHKAhWk vnIKHfJuC0YQ6AEIHTAA#v=onepage&q="princes of Westphalia%2C of East Saxony and of Franconia" Scythians Odin Sigga&f=false

    Wenn du was "Moderneres" willst, die sarmatischen Ursprünge des deutschen Adels sind bereits entdeckt worden. Leider tappen immer noch viele Forscher in die Falle und halten die Skythen und Sarmaten entgegen wissenschaftlichen Fakten für "Iraner".

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    Zu den "wenigen deutschen Städten slawischen Ursprungs"... komme ich noch. Das ist ein sehr umfangreiches Thema.

    Noch viel interessanter ist das Thema, wann die Slawen Deutschlands schließlich assimiliert wurden und auf welche Weise. Tatsächlich war es sehr viel später, als uns heute erzählt wird.

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Wer bronzezeitliche Sonnen- und Ringheiligtümer zu slawischen Burgwällen erklärt, gehört sowieso in den Strang "Sagen und Märchen".
    "Slawischer Burgwall zur Verteidigung gegen die Restbevölkerung mit Hilfe astronomischer Fernwaffen". Imposant sind die dichten Baumkreise innerhalb der Wohnfläche.
    Ja, also ich habe schon genug einfache Verteidigungskonstruktionen gesehen, die man als kultische Einrichtungen mit astronomischer Ausrichtung interpretierte. Es war immer reine Fantasie. Auf diesem Plan kann ich nichts erkennen.

  9. #49
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von PeaceOnEarth Beitrag anzeigen
    Was für einen Blödsinn verzapfst du da? Du hast mir doch auch etwas aus einer "überholten Uraltquelle" zitiert!? Unser gesamtes historisches Wissen beruht auf dem, was du ignoranterweise als "überholte Uraltquellen" bezeichnest. Diese "überholten Uraltquellen" hat niemand widerlegt. Man hat sie nur ausgeblendet.

    Oder man versucht sie als Fehler abzutun. So zum Beispiel diese Aussage von Adam von Bremen. "Warum wolte man sich aber des Wendischen ursprungs schemen / da doch dieser völcker vorfahren so mechtige thaten in Franckreich / Hispanien un Africa verrichtet." Slawen in Afrika sind ein sehr interessantes und noch konsequenter verdrängtes Thema. Auch die Franzosen führen den Ursprung ihrer Könige aus Slawen = (angeblich iranischsprachigen, tatsächlich klar slawischen) Skythen zurück.

    So wie deutsche Fürsten einst. So wie auch britische oder skandinavische Chronisten. Hier wird von skandinavischen Sagas berichtet, die Odin als skythischen Fürsten / Gott bezeichnen, seine Eroberungen im germanischen Raum aufzählen und erwähnen, dass fränkische, westfälische und sächsische Fürsten sich auf diese Eroberer als ihre Vorväter berufen.

    https://books.google.de/books?id=iks-AAAAYAAJ&pg=PA27&lpg=PA27&dq="princes+of+Westphali a,+of+East+Saxony+and+of+Franconia"+Scythians+Odin +Sigga&source=bl&ots=3mVH15m3BE&sig=GVAKlyJrJkFH4x YWQbSxlGmQbtI&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiS5NGA7IHKAhWk vnIKHfJuC0YQ6AEIHTAA#v=onepage&q="princes of Westphalia%2C of East Saxony and of Franconia" Scythians Odin Sigga&f=false

    Wenn du was "Moderneres" willst, die sarmatischen Ursprünge des deutschen Adels sind bereits entdeckt worden. Leider tappen immer noch viele Forscher in die Falle und halten die Skythen und Sarmaten entgegen wissenschaftlichen Fakten für "Iraner".

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    Zu den "wenigen deutschen Städten slawischen Ursprungs"... komme ich noch. Das ist ein sehr umfangreiches Thema.

    Noch viel interessanter ist das Thema, wann die Slawen Deutschlands schließlich assimiliert wurden und auf welche Weise. Tatsächlich war es sehr viel später, als uns heute erzählt wird.
    Ja, also ich habe schon genug einfache Verteidigungskonstruktionen gesehen, die man als kultische Einrichtungen mit astronomischer Ausrichtung interpretierte. Es war immer reine Fantasie. Auf diesem Plan kann ich nichts erkennen.
    Es ist eines der vielen Ringheiligtümer aus der Frühbronzezeit. Pömmelte. Die eng im Kreis angeordneten Punkte sind Baumstämme, keine Palisaden. Eine ähnliche Anlage wurde in Goseck rekonstruiert.

  10. #50
    GESPERRT
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    Standard AW: Das Ende der Antike in Sklavinien (Griechenland)

    Zitat Zitat von Seppili Beitrag anzeigen
    Zunächst müßte geklärt werden, was und wer das slawische Volk am Ende der Antike gewesen sein soll, vermutlich gab es da gar nichts, was man so hätte bezeichnen können.

    Im Frühmittelalter bezeichnete man nicht christliche Völker im Osten als Slawen, oft waren es aber alte ostgermanische Stämme.

    Da meiste was die Historiker uns heute über die Slawen erzählen sind doch Mythen, um den Antigermanismus zu fördern.

    Schriftzeugnisse der slawischen Sprachen gibt es erst im Hochmittelalter, nachdem die glagolitischen Mönche sie aus der Taufe gehoben hatten.
    Also, damit dieser Schwachsinn ein für alle mal hier beendet wird, ein Paar wissenschaftliche Arbeiten zum Thema "Slawische Schriftzeugnisse in der Antike". Schon vor langer Zeit stellten die Historiker und Linguisten fest, dass sich die modernen und "antiken" Sprachen von Sarmatisch = Russisch ableiten und nannten es "die ursprüngliche Sprache der Menschheit", auch wenn sie diese Erkenntnis in die engen Rahmen der bereits falschen Geschichtskonzeption pressten.

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    Andere britische Wissenschaftler erinnerten sich noch daran, dass man die Skythen = Tartaren = Russen als "Väter der Nationen" betitelte.

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    Ich greife vor und behaupte ganz unverschämt, zu der Zeit der praktisch weltweiten Verbreitung dieser Sprache waren andere Sprachen sehr primitiv und an den Alltag der Jäger und Sammler angepasst.

    Diese Zeugnisse werden heute sehr deutlich durch die Genetik bestätigt. Der einzige Fehler ist, man passt die Ergebnisse der Genetiker an unsere künstlich verlängerte Chronologie an. Ansonsten ist die Aussage klar: Die Erschaffer Europas, die "geheimnisvollen" Indoeuropäer, aber auch die Gruppe, die Asien so fundamental formte, die Arier und viele andere Gruppen, die auch Ägypten oder Mesopotamien kolonisierten, sind mit den heutigen Russen genetisch direkt verwandt.

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    Und jetzt schauen wir uns die Verteilung der o.g. Haplogruppe R1a in Europa an, im einst slawischen Teil Deutschlands, auf Skandinavien, in Frankreich um Paris herum, in Italien (Etruria und Venetien).

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    Die linguistischen Belege dieser Kolonisierungen werden folgen.

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