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Thema: Syrische Invasion in der Spätantike

  1. #11
    Si hortum habes... Benutzerbild von Gärtner
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    Standard AW: Syrische Invasion in der Spätantike

    Nur waren die Römer schlau genug, syrische Regimenter in ihre Legionen einzugliedern, auf daß diese die Grenzen des Imperiums gegen die Parther zu verteidigen halfen.

    Wie fortschrittlich dagegen die Regierung Murksel. Sie schickt Soldaten der Bunzelwehr nach Syrien, um dort ohne irgendeine erkennbare Strategie zu bomben und zu sterben, derweil sich hierzulande kräftige syrische Männer auf Staatskosten in Cafés etc. ergehen können. Das nenne ich doch mal große Staatskunst!
    Vertrauet Eurem Magistrat,
    Der fromm und liebend schützt den Staat
    Durch huldreich hochwohlweises Walten;
    Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.

    - Heinrich Heine

  2. #12
    Resteverwerter Benutzerbild von brain freeze
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    Standard AW: Syrische Invasion in der Spätantike

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    Der getaufte Jude Ludwig Friedländer hat vermutlich versucht, die Spur seines Volksstammes in den lateinischen Quellen der römischen Schriftsteller zu finden. [...]
    Ich denke nicht, dass das seine eigentliche Motivation war. Er spielt das Thema im Werk sogar eher herunter. Er ist kein Graetz, der den historischen Stoff zur Mythenbildung nutzt, sondern ein echter Wissenschaftler. Das würde ich schon so sagen.
    Der Norden vergißt nicht.

  3. #13
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
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    Standard AW: Syrische Invasion in der Spätantike

    [QUOTE=Rikimer;8279060]Dann endete die Hochzeit der syrischen Haendler, welche wohl das Handelswesen im Roemischen Reich beherrschten, zeitgleich mit dem Ende des Roemischen Reichs. Als das die Barbaren, unsere Ahnen, dem dekadenten von innen zerfaulenden Roemischen Reich den Todesstoss versetzten und Wirtschaft, Bevoelkerung, Kultur niedergingen. Die Welt ist eben im Wandel. Im uebrigen kann man die damaligen Syrer, welche wohl in kleiner Zahl kamen, nicht mit der Invasion von Millionen von Syrern, Afghanen, Pakistanern, Indern, Nordafrikanern, Schwarzafrikanern etc. vergleichen. Welche nicht kommen um zu handeln, sondern um sich - wenn es denn noetig ist - mit Gewalt von den Autochthonen zu holen, von welchem sie glauben - aufgrund ihrer islamischen Kultur - das es ihnen zusteht. Von Kultur und Geist sind die heutigen Syrer ein ganz anderer Schlag als es die damaligen nichtislamischen Syrer waren. Welche im Roemischen Reich wohl mehrheitlich Christen gewesen sind.[/QUOTE

    Ein komplexes Thema, wobei Syrien von vielen Reichen regiert wurde, wo ich mal die Hetither, Osmanen, Perser und Mongolen nennen will. Heute sind die Idioten die sich Deutsche, EU und US Regierung nennen, nicht einmal aus der Geschichte zulernen.

  4. #14
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    Standard AW: Syrische Invasion in der Spätantike

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um oberflächliche Analogien oder billige Polemik. Aber der Eindruck entsteht aktuell doch: Nichts Neues unter der Sonne. Sie waren schon mal da
    Juvenals dritte Satire ist aktueller denn je: Der Altrömer Umbricius klagt über den allgemeinen Verfall Roms wie hohe Mieten, Lärm, Dreck, soziale Spaltung, aber auch Migration. Er stellt fest, dass die Migranten bei den Eliten besser gelitten sind als die eigentlichen Bürger.



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  5. #15
    Sachse Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Syrische Invasion in der Spätantike

    Wer sind bzw. waren diese Syrer? Sowenig wie es damals ein syrisches Volk gab, gibt es heute eines. Vor der Arabisierung Syriens war es weitgehend hellenisiert. Angehörigkeit zu einer Kultgemeinschaft spielte damals wie auch heute eine grössere Rolle als eine "Staatsangehörigkeit", siehe Maroniten, Drusen oder eben der Alawiten.
    Der Ursache des heutigen Konfliktes in Syrien ist eben die Vormacht der früher panarabischen Alawiten in einem Staat mit einer sunnitischen Bevölkerungsmehrheit.
    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

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