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Thema: Die "deutschen" Charts analysiert

  1. #1
    Oberforstrat und Realist Benutzerbild von Falkenau
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    Ich habe heute auf [Links nur für registrierte Nutzer] die „deutschen“ „Top 10“ analysiert. Hierbei bin ich zu folgenden Ergebnissen gekommen:

    - kein einziges Lied der „deutschen“ Top 10 ist in deutscher Sprache verfasst.
    - nur vier der zehn Plätze sind von „deutschen“ Artisten belegt worden (Daniel K., Alexander, Brosis, No Angels); hierbei muss aber angemerkt werden, dass auch hierbei 50 % der „deutschen“ Artisten gar keine echten Deutschen sind, sondern größtenteils nur in Deutschland lebende Ausländer sind (Brosis, No Angels). Somit bleiben eigentlich nur noch zwei deutsche Artisten in den Charts übrig.
    - Alle vier „deutschen“ Artisten sind auf dem Mist von RTL und RTL2 gewachsen.
    - Bei vier der zehn Top 10 Artisten sind entweder ein Teil der Gruppe oder der einzelne Sänger Neger. Das macht eine Negerquote von 40 % in den „deutschen“ Charts (No Angels, Brosis, 50 Cent, B2K And P Diddy).
    - Es sind somit mehr Neger als Deutsche in Deutschland erfolgreicher. Da soll noch einer sagen, Neger würden benachteiligt werden.

    Als Frage möchte ich jetzt noch hiermit in den Raum stellen, ob es sein kann, dass die Deutschen sich selbst samt ihrer Kultur hassen?!

  2. #2
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    Solange internationale Musikkonzerne an deutschen Musik-Konsumenten ihr Geld verdienen koennen, wird es so bleiben.

    Als die verstanden, dass sie wegen allgemeiner Piraterie in Musiksachen in Russland nichts holen koennten, haben sie sich von hier zurueckgezogen.
    Die inlaendischen Produzenten haben den Markt uebernommen. Seitdem regiert hier russ. Rockopop

    Der Geschmack wird darauf hin trainiert, ich mag auch nicht Vieles von dieser Musik, aber die Produzenten haben den Geschmack breitester Bevoelkerungsmassen sehr gut getroffen.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein russischer LKW-Fahrer etwa englischsprachige Musik hoeren wird, eher dann Bardenmusik, als Michail Krug.

    Deutsche haben ein grosses Potenzial. Hoer dir deutsche Schlager an, die sind sehr professionell gemacht. Die Artisten haben sehr gute Stimmen, es ist keine Pfuscharbeit.

    Nur konnten sie nicht soviel Geld wie US-amerikanische Konkurrenten in die eigene Promotion investieren.

  3. #3
    Sozialist Benutzerbild von Marty
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    Original von Falkenau
    Als Frage möchte ich jetzt noch hiermit in den Raum stellen, ob es sein kann, dass die Deutschen sich selbst samt ihrer Kultur hassen?!
    Scheinbar hassen sie ihre Kultur sonst wäre der Exportartikel aus Österreich 1933 nicht an die Macht gekommen.

  4. #4
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    Original von Falkenau

    Als Frage möchte ich jetzt noch hiermit in den Raum stellen, ob es sein kann, dass die Deutschen sich selbst samt ihrer Kultur hassen?!
    Das hat damit nichts zu tun...
    Die meiste Musik kommt halt aus dem Ausland (USA, GB, FR)
    Die hört sich besser an, die Musiker sind beliebter, es gibt mehr Vielfalt etc..

  5. #5
    Oberforstrat und Realist Benutzerbild von Falkenau
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    Die hört sich besser an
    Tut mir Leid, aber ich kann nicht nachvollziehen, was sich an solchen Halbaffen besser anhören soll...

  6. #6
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    Original von Falkenau
    Die hört sich besser an
    Tut mir Leid, aber ich kann nicht nachvollziehen, was sich an solchen Halbaffen besser anhören soll...
    Das ist verschieden, ich höre lieber Linkin Park als Jeanette...

  7. #7
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Der Markt für deutschsprachige Lieder ist halt stark eingegrenzt, während englischsprachige Lieder praktisch überall auf der Welt gehört werden. Dementsprechend entscheiden sich viele aufsteigende Gruppen halt dafür, auf Englisch zu singen, um ihre Chancen auf dem internationalen Markt zu steigern.
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
    (George Bernard Shaw)

    Die Demokratie setzt die Vernunft des Volkes voraus, die sie erst hervorbringen soll.
    (Karl Jaspers)

    Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.
    (Winston Churchill)

  8. #8
    Oberforstrat und Realist Benutzerbild von Falkenau
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    Original von Siran
    Der Markt für deutschsprachige Lieder ist halt stark eingegrenzt, während englischsprachige Lieder praktisch überall auf der Welt gehört werden. Dementsprechend entscheiden sich viele aufsteigende Gruppen halt dafür, auf Englisch zu singen, um ihre Chancen auf dem internationalen Markt zu steigern.
    Zu Deutsch: Man singt nicht mehr um seinen Beitrag zur Musikkultur zu machen, sondern um Geld zu verdienen! X(

  9. #9
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    Original von Falkenau

    Zu Deutsch: Man singt nicht mehr um seinen Beitrag zur Musikkultur zu machen, sondern um Geld zu verdienen! X(
    Das ist Kommerz.
    Aber es gibt ja noch jede Menge Bands, die auf deutsch singen, aber erfolglos bleiben. Viele wollen das ja auch. Punk deutscher Bands ist fast alles auf deutsch, aber wohl nicht, weil sie ihre Kultur lieben.. :rolleyes:

  10. #10
    urdeutsch Benutzerbild von Frank
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    Über Geschmack kann und soll man nicht streiten. Aber ich gebe zu, dass es für mich schon bessere musikalische Zeiten gegeben hat. Man spezialisiert sich halt. Ich trauere bestimmt keinen alten Zeiten nach, aber ich bin einigen Gruppen treu geblieben. Und das meine ich echt ernsthaft: Es gibt Musik, die schmeichelt meinen Ohren.

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