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Thema: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

  1. #4651
    AfD wirkt!
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Einen anderen Kontakt mit dem Opfer hatte der Täter im Fall Lübcke aber nicht, somit ist die DNA-Spur ein sehr starkes Indiz. Du würdest den Mörder aber trotzdem laufen lassen, denn der Staat muss ja der Täter sein. Wären sich Opfer und Täter täglich begegnet, sähe die Sache selbstverständlich anders aus. Ist hier aber nicht der Fall.
    Erstens weißt du das nicht, und zweitens kann die DNA auch ohne direkten Kontakt des Beschuldigten auf die Kleidung des Opfers gelangt sein.

    Und ich würde den Verdächtigen wegen des Rechtsgrundsatzes "in dubio pro reo" laufen lassen, wenn es nicht noch die weiteren Indizien geben würde.
    Das Weltbild der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, offenbart am 9.10.2013 im ARD-Morgenmagazin:
    ... weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zuhause sind und sich auch zuhause fühlen können.

  2. #4652
    NPD statt AfD Benutzerbild von Chronos
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Und wie ist das mit verschütteten Leichen unter Ruinen und unter Schnee? Geruchsmoleküle haften auch an Gegenständen.
    Ich trug mal vollgeschissene Windeln in einem Beutel eng am Körper zum Mülleimer. Die Kleidung roch noch Stunden später. Hautpartikel braucht es nicht.
    Ja klar, da entstehen Ausgasungen, die dann die Geruchsmoleküle enthalten und von empfindlichen Nasen wahrgenommen werden können.

    Aber wie kann ein ausgebildeter Suchhund bei einer vermisste Person noch nach Stunden deren Spur finden, obwohl von der Person keine (sichtbaren) Gegenstände fallen gelassen wurden?
    Das kann der Hund doch wohl nur anhand mikroskopisch kleiner persönlicher Teilchen riechen, die die Person beim Gehen fallen ließ. Also Hautpartikel oder Haare.
    .
    Germany first


  3. #4653
    Mitglied Benutzerbild von Kurti
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

    Zitat Zitat von Stanley_Beamish Beitrag anzeigen
    Erstens weißt du das nicht, und zweitens kann die DNA auch ohne direkten Kontakt des Beschuldigten auf die Kleidung des Opfers gelangt sein.

    Und ich würde den Verdächtigen wegen des Rechtsgrundsatzes "in dubio pro reo" laufen lassen, wenn es nicht noch die weiteren Indizien geben würde.
    Nach anglikanischem Recht könnte die DNA-Spur als "circumstantial" gewertet werden. Aber immerhin führte die Hautschuppe die Ermittler auf die Fährte zum Verdächtigen.
    Whatever you do, do no harm!

  4. #4654
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Ja klar, da entstehen Ausgasungen, die dann die Geruchsmoleküle enthalten und von empfindlichen Nasen wahrgenommen werden können.

    Aber wie kann ein ausgebildeter Suchhund bei einer vermisste Person noch nach Stunden deren Spur finden, obwohl von der Person keine (sichtbaren) Gegenstände fallen gelassen wurden?
    Das kann der Hund doch wohl nur anhand mikroskopisch kleiner persönlicher Teilchen riechen, die die Person beim Gehen fallen ließ. Also Hautpartikel oder Haare.
    Das stimmt. Aber wie kann ein Hund eine Spur im und über Wasser wahrnehmen, zum Beispiel eine Leiche die unter Wasser liegt oder Blut durch frische Farbe riechen?

    "Kürzlich stand die Polizeihauptkommissarin in einem Schlafzimmer in Berlin-Moabit. Als der Ehemann seine Frau umbrachte, spritzte Blut an die Wand. Später renovierte er den ganzen Raum. Doch die Hunde rochen das Blut auch durch die aufgemalte Wandfarbe, zwei Wochen nach dem Mord. In einem anderen Fall lag eine Leiche zwei Meter tief im Wald vergraben. Der Hund roch sie doch. Selbst Wasser gibt die Orte preis, weil Fäulnisgase aus dem Körper an die Wasseroberfläche steigen oder Körperfett sich am Ufer ansammelt. Ein ausgebildeter Hund kann so, auf einem Boot stehend und mit der Nase die Wasseroberfläche abscannend, die Suche der Polizeitaucher wesentlich abkürzen."https://www.welt.de/vermischtes/article156488638/Der-Spuerhund-riecht-Blut-noch-durch-frische-Wandfarbe.html


    Hast recht mit den Hautschuppen:

    "Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen – in jeder Minute Tausende. Die Hautpartikel werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Neben Hautzellen enthalten die Schuppen häufig weitere Bestandteile, beispielsweise Rückstände von Kosmetika. Eine verletzte Person verliert darüber hinaus Blut, das sich dann auf der Spur befindet.[Links nur für registrierte Nutzer] Es ist bislang nicht abschließend erforscht, welche Bestandteile des menschlichen Individualgeruchs der Hund bei seiner Suche wahrnimmt.[Links nur für registrierte Nutzer] Die häufigste Erklärung der Erzeugung menschlichen Geruchs ist die Vorstellung, dass menschlicher Geruch neben körpereigenen metabolischen Abbauprodukten durch bakterielle Wirkung auf abgestorbene Hautzellen und Sekrete produziert wird. Es wird davon ausgegangen, dass das bei der Zersetzung entstehende Geruchsmuster einzigartig ist. Vieles deutet darauf hin, dass das Geruchsbild des Menschen ebenso einmalig wie der Fingerabdruck oder die DNA ist. Dabei wird der individuelle menschliche Körpergeruch von verschiedenen Faktoren bestimmt, die entweder dauerhaft beständig sind oder in Abhängigkeit von umweltbedingten Einflüssen variieren.[Links nur für registrierte Nutzer] Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten: Hautzellen etwa 36 Stunden, rote Blutkörperchen dagegen etwa 120 Tage.[Links nur für registrierte Nutzer] Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung, die schon erwähnten chemischen Substanzen und weitere Stoffe hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind. Grundsätzlich sind derzeit validierte Aussagen über die Nachverfolgbarkeit einer Geruchsspur nur begrenzt verfügbar. Studien belegen Spuralter von 48 Stunden bis zu sechs Monate."
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    TRUMP UND MERKEL MÜSSEN WEG


  5. #4655
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Nach anglikanischem Recht könnte die DNA-Spur als "circumstantial" gewertet werden. Aber immerhin führte die Hautschuppe die Ermittler auf die Fährte zum Verdächtigen.
    Das Auffinden von DNA Spuren und deren Selektion nach Verdächtigen ist aber im Düsentempo erfolgt.
    Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet!


    Turcoalemanes

  6. #4656
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

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    Das Land Hessen will seine höchste Auszeichnung, die Wilhelm-Leuschner-Medaille, posthum an den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke verleihen. Der CDU-Politiker hatte sich für Masseneinwanderung eingesetzt und wurde Anfang Juni mutmaßlich von einem Rechtsextremisten getötet. Bestätigen sich die Vorwürfe, wäre dies der erste Mord an einem Politiker durch einen Rechtsextremisten. Erstmals wurde jedoch auch eine Bundestagspartei moralisch des Mordes bezichtigt. Der Historiker Egon Flaig sortiert im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT die Lage.
    Herr Professor Flaig, stellt der Mord an Walter Lübcke eine neue Qualität dar?
    Egon Flaig: Er ist ein Terrorakt und ein Angriff auf den Staat, der sein Personal in besonderer Weise schützen und, in solch einem Fall, in besonderer Weise ehren muß. Der Philosoph Hermann Lübbe etwa hat gefordert, daß solche Opfer ein Staatsbegräbnis erhalten. Öffentliche Ehrungen, auch gefallener Soldaten, erinnern daran, daß der Dienst am Gemeinwesen ein besonderer ist. Der Staat hat all das unabhängig von der individuellen Qualität der Person zu tun; in diesem Fall unabhängig von der umstrittenen Aussage Walter Lübckes vom 14. Oktober 2015 in Lohfelden.
    Wie ist diese zu bewerten?
    Flaig: Seine Äußerung „Da muß man für Werte eintreten; und wer diese Werte nicht vertritt, kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist … Es ist die Freiheit eines jeden Deutschen“ ist eine jener schlimmen verbalen Fehlleistungen unseres politischen Personals im Herbst 2015. Wer Staatsbürgern das Angebot macht, ihren Staat zu verlassen, spielt mit dem Bürgerrecht; er spricht jenen, die „nicht einverstanden sind“, das Recht ab, Bürger unserer Republik zu sein.
    Das ist ein furchtbarer Fall von politischem Extremismus. Wer nach „Haß“ in der politischen Sprache sucht, findet ihn hier in Form von kaltem Bedacht. Die Äußerung macht das Gedicht Bertolt Brechts akut, in dem der nach dem 17. Juni 1953 der DDR-Regierung riet, sie möge sich „ein anderes Volk“ wählen. „Freiheit“, so Rosa Luxemburg, „ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“. Wer denen rät, das Land zu verlassen, spricht ihnen die Freiheit ab, anders zu denken und den Dissens vorzubringen. Das heißt auch die Diskussion zu verweigern und die demokratische Öffentlichkeit beschädigen.
    Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet!


    Turcoalemanes

  7. #4657
    Mitglied Benutzerbild von SprecherZwo
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    Standard AW: Dr. Walter Lübcke: seine kontroverse Äußerung / sein Tod

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
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    Das Land Hessen will seine höchste Auszeichnung, die Wilhelm-Leuschner-Medaille, posthum an den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke verleihen. Der CDU-Politiker hatte sich für Masseneinwanderung eingesetzt und wurde Anfang Juni mutmaßlich von einem Rechtsextremisten getötet. Bestätigen sich die Vorwürfe, wäre dies der erste Mord an einem Politiker durch einen Rechtsextremisten. Erstmals wurde jedoch auch eine Bundestagspartei moralisch des Mordes bezichtigt. Der Historiker Egon Flaig sortiert im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT die Lage.
    Herr Professor Flaig, stellt der Mord an Walter Lübcke eine neue Qualität dar?
    Egon Flaig: Er ist ein Terrorakt und ein Angriff auf den Staat, der sein Personal in besonderer Weise schützen und, in solch einem Fall, in besonderer Weise ehren muß. Der Philosoph Hermann Lübbe etwa hat gefordert, daß solche Opfer ein Staatsbegräbnis erhalten. Öffentliche Ehrungen, auch gefallener Soldaten, erinnern daran, daß der Dienst am Gemeinwesen ein besonderer ist. Der Staat hat all das unabhängig von der individuellen Qualität der Person zu tun; in diesem Fall unabhängig von der umstrittenen Aussage Walter Lübckes vom 14. Oktober 2015 in Lohfelden.
    Wie ist diese zu bewerten?
    Flaig: Seine Äußerung „Da muß man für Werte eintreten; und wer diese Werte nicht vertritt, kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist … Es ist die Freiheit eines jeden Deutschen“ ist eine jener schlimmen verbalen Fehlleistungen unseres politischen Personals im Herbst 2015. Wer Staatsbürgern das Angebot macht, ihren Staat zu verlassen, spielt mit dem Bürgerrecht; er spricht jenen, die „nicht einverstanden sind“, das Recht ab, Bürger unserer Republik zu sein.
    Das ist ein furchtbarer Fall von politischem Extremismus. Wer nach „Haß“ in der politischen Sprache sucht, findet ihn hier in Form von kaltem Bedacht. Die Äußerung macht das Gedicht Bertolt Brechts akut, in dem der nach dem 17. Juni 1953 der DDR-Regierung riet, sie möge sich „ein anderes Volk“ wählen. „Freiheit“, so Rosa Luxemburg, „ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“. Wer denen rät, das Land zu verlassen, spricht ihnen die Freiheit ab, anders zu denken und den Dissens vorzubringen. Das heißt auch die Diskussion zu verweigern und die demokratische Öffentlichkeit beschädigen.
    Naja, jeder weiss, was BRD-Orden und diejenigen, die sie verliehen bekommen, wert sind.

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