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Thema: US-Präsidentschaftswahlen 2016

  1. #11
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von Gratian Beitrag anzeigen
    Donald Trump stellt doch offensichtlich eine Gefahr für den amerikanischen Finanzadel dar, der die Politik der USA bestimmt.
    Jetzt warte ich nur darauf das ihm etwas passiert ein Skandal oder eine Cabriofahrt ala Kennedy, aber nichts passiert. Wobei er doch, je weiter er in die engere Wahl als Präsidentschaftskandidat kommt, zum Risiko für die Wallstreet wird. Oder wird man ihm im Präsidentenamt dann die geeigneten Berater schicken, sodaß das Problem eines eigenständig denkenden Präsidenten doch nicht so akut wird?


    Man hat sich doch seit 1945 geschworen nie wieder einen von der Wallstreet unabhängigen Präsidenten an die Macht kommen zu lassen. Ok, Kennedy war ein Betriebsunfall, wurde aber gleich ausgebügelt.
    Also Danke für die Kommentare.
    Der Mann hat Kinderpornos auf dem Rechner, er weiß es nur noch nicht.
    Für eine Trennung von Kulturen und Religionen.

  2. #12
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von JensF Beitrag anzeigen
    Dass er für den amerikanischen Finanzadel oder die Wallstreet eine Gefahr darstellen soll, muss mir bislang irgendwie entgangen sein. (Links?). Ansonsten: Trump ist ja schließlich auch Milliardär, er würde dem Finanzadel bzw. dem Wallstreet-Klientel schon nicht zu sehr schaden – wenn überhaupt. (Eher würd's etwas in die andere Richtung gehen, vermute ich mal).

    Relevanter ist, dass er nicht zum normalen republikanischen Establishment dazugehört, was allerdings heute eher ein gesunder Vorteil ist, weil er damit nämlich z.B. auch keine dieser elend hohlen Marionetten eines antiRussland-Feindbildes mehr sein muss. (Ein scheinbar schwer traditionelles us-amerikanisches Feindbild, das so heute aber einfach nicht mehr angemessen ist, an dem sich alle us-amerikanischen Hohlbirnen aber trotzdem sehr gerne immer so darzustellen versuchen, als hätten sie damit einen extrem wichtigen Inhalt bzw. damit dann eine dementsprechend wichtige Sache abzuarbeiten. Und was sich in Wirklichkeit aber leider genau andersherum verhält, weil die US-Amerikaner dadurch nämlich nur selbst zu einer der größten Krankheiten auf Planet Erde selbst werden.)
    Wenn er zum Präsidenten gewählt werden sollte, ist er dem Finanzadel nichts schuldig. Seinen Wahlkampf hat er ja selber bezahlt. Das macht ihn dann so unberechenbar, am Ende sogar unbeherrschbar, für den Finanzadel und die Wallstreet.
    Er hat ja selber in einem Interview bei CNN gesagt: "Was glauben sie wohl, warum Hillary Clinton bei der Hochzeit meiner Tochter war? Weil ich mal was für sie getan hatte und sie mir noch einen Gefallen schuldig war. Und so läuft das allgemein in der Politik bei uns."
    Wird vielleicht jetzt wortwörtlichstimmen aber dem Sinn nach.

  3. #13
    Arschkratzer? Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von Feca Beitrag anzeigen
    Was soll mit Trump besser werden als mit Rand Paul?
    Angesichts der Umfragewerte lässt sich die Frage übersetzen mit: Was ist an einem gewählten Präsidenten besser als an einem nichtgewählten Nichtpräsidenten?
    Losung für die 26. Kalenderwoche: You're spiritually probably already dead and might as well formalize the process. (Slavros)

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von JensF Beitrag anzeigen
    Dass er für den amerikanischen Finanzadel oder die Wallstreet eine Gefahr darstellen soll, muss mir bislang irgendwie entgangen sein. (Links?). Ansonsten: Trump ist ja schließlich auch Milliardär, er würde dem Finanzadel bzw. dem Wallstreet-Klientel schon nicht zu sehr schaden – wenn überhaupt. (Eher würd's etwas in die andere Richtung gehen, vermute ich mal).
    Warum sollte er? Er hat sein Geld gemacht ist auf den "Finanzadel" gar nicht angewiesen. Also kann er denen problemlos in den Hintern treten. Kern des Problems ist doch die Geldmengeninflationierende FED. Wird die abgeschaltet, dann schwindet auch die Macht der Superreichen, die im Finanzsektor ihr Geld machen.
    Zitat Zitat von JensF Beitrag anzeigen
    Relevanter ist, dass er nicht zum normalen republikanischen Establishment dazugehört, was allerdings heute eher ein gesunder Vorteil ist, weil er damit nämlich z.B. auch keine dieser elend hohlen Marionetten eines antiRussland-Feindbildes mehr sein muss. (Ein scheinbar schwer traditionelles us-amerikanisches Feindbild, das so heute aber einfach nicht mehr angemessen ist, an dem sich alle us-amerikanischen Hohlbirnen aber trotzdem sehr gerne immer so darzustellen versuchen, als hätten sie damit einen extrem wichtigen Inhalt bzw. damit dann eine dementsprechend wichtige Sache abzuarbeiten. Und was sich in Wirklichkeit aber leider genau andersherum verhält, weil die US-Amerikaner dadurch nämlich nur selbst zu einer der größten Krankheiten auf Planet Erde selbst werden.)
    In der Tat, weit weniger aktuell. Aber viele Jingo's in den USA glauben, dass die eine Art Sonderrecht haben: "It's not a crime, when we do it".
    Revisio Ergo Sum!

  5. #15
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Trump wirft Jammermuslimin aus Wahlkampfveranstaltung

    Die Dame hatte sich mit einem Judenstern aus dem dritten Reich geschmückt und darauf die Aufschrift "Moslem" angebracht:


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  6. #16
    renitent Benutzerbild von Anne Bonny
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    Trump wirft Jammermuslimin aus Wahlkampfveranstaltung

    Die Dame hatte sich mit einem Judenstern aus dem dritten Reich geschmückt und darauf die Aufschrift "Moslem" angebracht:


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    Ich will einen Trump als Kanzler haben !!!
    Wer die Zahl der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung des inneren Friedens in Kauf.“

    (Helmut Schmidt, SPD-Altkanzler, 2008 in seinem Buch Außer Dienst, S. 236).

  7. #17
    mit Glied Benutzerbild von Nantwin
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von Gratian Beitrag anzeigen
    Donald Trump stellt doch offensichtlich eine Gefahr für den amerikanischen Finanzadel dar, der die Politik der USA bestimmt.
    Das ganze läuft so:

    1. Sich zur Wahl aufstellen lassen.
    2. Probleme ansprechen, die der breiten Bevölkerung bekannt sind.
    3. Lösungen und Besserungen versprechen.
    4. Nr. 3 nicht einhalten. Lösungen und Besserungen gibt es nur in absolut banalen Angelegenheiten, die im Grunde aber keine Verbesserung darstellen.
    Beispiel: Kindergeld um ein paar Euro (im einstelligen Bereich) erhöhen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebenskosten (durch Steuererhöhungen oder dergleichen)

    Das beste Beispiel ist aber der amtierende US-Amerikanische Präsident selbst: Mr. Obama. Als er gewählt wurde, dachten doch tatsächlich die meisten, in der Welt würde Frieden einkehren. Er versprach unter anderem:
    • Rückzug der Truppen aus dem Irak.
    • Stärkerer Schutz der Menschenrechte (Schließung von Guantanamo, keine Folter durch Geheimdienste usw.)
    • Weniger Lobbyismus in der Regierung.
    • Einst forderte Obama mehr Schutz der Whistleblower (früher hat er wohl als Rechtsanwalt Whistleblower vor Gericht verteidigt)
    • Abschaffung von Atomwaffen als langfristiges Ziel. Man liest allerdings, dass in Deutschland neue US-Atomwaffen stationiert werden.


    Glaubst du tatsächlich, man würde es sich in den USA erlauben, einen wirklich unabhängigen Menschen an die Macht zu lassen? Wenn ja, fällst du auf das rein, was die Politiker schon seit Anbeginn ihrer Zeit wiederholen. Selbst wenn Trump gute Absichten hat, wird nichts davon umgesetzt.

  8. #18
    Last Line Of Defense Benutzerbild von sunbeam
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von derNeue Beitrag anzeigen
    Trump wirft Jammermuslimin aus Wahlkampfveranstaltung

    Die Dame hatte sich mit einem Judenstern aus dem dritten Reich geschmückt und darauf die Aufschrift "Moslem" angebracht:


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    Die hätte ich auch rausgeworfen.
    Sunbeam - Forenarschloch #1
    Bomber-Harris do it again, this time please the whole country!

  9. #19
    Mitglied Benutzerbild von solg
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von Nantwin Beitrag anzeigen
    Das ganze läuft so:

    1. Sich zur Wahl aufstellen lassen.
    2. Probleme ansprechen, die der breiten Bevölkerung bekannt sind.
    3. Lösungen und Besserungen versprechen.
    4. Nr. 3 nicht einhalten. Lösungen und Besserungen gibt es nur in absolut banalen Angelegenheiten, die im Grunde aber keine Verbesserung darstellen.
    Beispiel: Kindergeld um ein paar Euro (im einstelligen Bereich) erhöhen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebenskosten (durch Steuererhöhungen oder dergleichen)

    Das beste Beispiel ist aber der amtierende US-Amerikanische Präsident selbst: Mr. Obama. Als er gewählt wurde, dachten doch tatsächlich die meisten, in der Welt würde Frieden einkehren. Er versprach unter anderem:
    • Rückzug der Truppen aus dem Irak.
    • Stärkerer Schutz der Menschenrechte (Schließung von Guantanamo, keine Folter durch Geheimdienste usw.)
    • Weniger Lobbyismus in der Regierung.
    • Einst forderte Obama mehr Schutz der Whistleblower (früher hat er wohl als Rechtsanwalt Whistleblower vor Gericht verteidigt)
    • Abschaffung von Atomwaffen als langfristiges Ziel. Man liest allerdings, dass in Deutschland neue US-Atomwaffen stationiert werden.


    Glaubst du tatsächlich, man würde es sich in den USA erlauben, einen wirklich unabhängigen Menschen an die Macht zu lassen? Wenn ja, fällst du auf das rein, was die Politiker schon seit Anbeginn ihrer Zeit wiederholen. Selbst wenn Trump gute Absichten hat, wird nichts davon umgesetzt.
    Richtig.
    Kein System hat Interesse daran sich selber faule Eier ins Nest zu legen und einmal in diesem System angekommen, als Spitzenpolitiker, Präsidentschaftskandidat oder gar höchster Mann im Staate, muss man entweder sehr idealistisch, zu tollkühn oder einfach nur dämlich sein in die Hand zu beißen, die einen füttert.
    Wobei das Beispiel mit Obama nicht sehr gut ist, weil mir außer Frauen und politisch Unbedarften wirklich Niemand einfällt, der Obamas Pläne seinerzeit ernst genommen hat.

  10. #20
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    Standard AW: Trump und kein Ende

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Richtig.
    ... einmal in diesem System angekommen, als Spitzenpolitiker, Präsidentschaftskandidat oder gar höchster Mann im Staate, muss man entweder sehr idealistisch, zu tollkühn oder einfach nur dämlich sein in die Hand zu beißen, die einen füttert.
    Was davon traf auf Gorbatschow zu? Ich halte ihn für einen klugen und guten Menschen, leider war er zu vertrauensselig gegenüber den Westmächten.

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