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Thema: Medien und Demokratie

  1. #31
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: Medien und Demokratie

    Zitat Zitat von Leberecht Beitrag anzeigen
    Der Satz ist mißdeutig. Natürlich singen auch Medien die Lieder ihrer Finanziers. In Demokratien ist ihr Repertoire vielfältig und gegensätzlich, nicht so in Diktaturen. In Deutschland unterliegen sowohl private als auch staatliche Medien der Zensur des Systems(Presserat), sogar die private Werbung. Sie werden von ihm gelenkt und überwacht. Es herrschen dieselben Verhältnisse wie weiland in der DDR.

    Es herrscht auch eine Oligopolisierung und die Medienzaren sowie ihre Hofstaaten sind sozial miteinander verbandelt.

    Auch in autoritaeren Staaten kann die Medienlandschaft vielfaeltig und heterogen sein, oft ist das aus naheliegenden Gruenden aber nicht so.
    Wahrheit Macht Frei!

  2. #32
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Medien und Demokratie

    Vielleicht sollte man eine TED-Umfrage machen, ob der Titel der Sendung so bleiben darf.

    Schon vor der Ausstrahlung sorgt der Titel einer «hart aber fair»-Talksendung für einige Diskussionen. Moderator Frank Plasberg will am Montagabend (21 Uhr) im Ersten über das Thema «Heimat Deutschland - nur für Deutsche oder offen für alle?» sprechen. Die Ankündigung provozierte in den sozialen Medien, vor allem bei Twitter, zahlreiche kritische Reaktionen. «Diese Sprache ist der Grund, warum auch mir gesagt wird, ich soll in meine Heimat zurück, ein Grund für Drohungen, die ich bekomme, für den Hass, ein Grund dafür, dass Rechte denken, sie sind stärker», kommentierte beispielsweise die Berliner SPD-Politikerin Sawsan Chebli die Formulierung aus dem Titel.
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Hans Püschel:

    Wenn ich Nazi bin, nur weil ich mit Leib und Seele für Deutschland einstehe, dann bin ich stolz, ein Nazi zu sein!

    Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.

  3. #33
    1813 Benutzerbild von Ansuz
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    Standard AW: Medien und Demokratie

    Man lese und staune, was in der besten BRD aller Zeiten unter "Demokratie" verstanden wird:

    Maulkorb-Erlass zum Thema Wolf

    Mitarbeiter der Landesforst-Anstalt haben einen Maulkorb verpasst bekommen. Dies sieht das Ministerium in Schwerin anders und zieht sich die Kritik eines Strelitzer Forstmanns zu.

    Da wiehert der Amtsschimmel und der Laie wundert sich: Arglose Urlauber oder Einheimische, die beim Spaziergang im Wald und über die Heide auf Forstamtsmitarbeiter des Landes treffen und eine[Links nur für registrierte Nutzer]stellen, bekommen künftig von diesen Landesbediensteten keine Antwort mehr. Das hat das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt dem Nordkurier auf Nachfrage bestätigt.

    Zwar verwahrt sich das Ministerium gegen die Bezeichnung „Maulkorb-Erlass“. Allerdings wird bestätigt, dass Mitarbeiter der Landesforst-Anstalt Vertreter einer Landesbehörde seien und in dieser Funktion auch nur berechtigt sind, „sich zu den Dingen zu äußern, die in ihrer Zuständigkeit liegen“. In Sachen Wolf besitze die Landesforst-Anstalt keine fachliche Zuständigkeit. Es handele sich ausschließlich um artenschutzrechtliche Fragen und artenschutzrechtliche Folgemaßnahmen, so ein Ministeriumssprecher. Bei Anfragen von Bürgern würde demnach ein zuständiger Ansprechpartner vermittelt werden, beim Thema Wolf aus dem Bereich der Naturschutzbehörden.“

    Auch Ranger dürfen nichts sagen

    Unter Forstleuten im Strelitzer Land wird die Regelung, die den Mitarbeitern der Landesforst-Anstalt im Spätherbst mitgeteilt worden sein soll, durchaus kritisch und auch ablehnend gesehen.

    Rein juristisch habe das Ministerium recht, argumentierte ein Forstmann und langjähriger Jäger, der namentlich nicht genannt werden möchte, im Gespräch mit dem Nordkurier. Hinsichtlich der juristischen Fragen zu den Wolfsvorkommen stehe den Angehörigen der Landesforst keine öffentliche, vom Vorgehen des Dienstherren abweichende Meinungsäußerung zu.

    Aber alle anderen Wahrnehmungen zu Wolfsbeobachtungen durch Forstleute in der Öffentlichkeit zu untersagen, da sie nicht in ihrer Zuständigkeit liegen würden, wird als „Unverschämtheit“ empfunden. Zu den „Belehrten“ würden neben den Forstleuten indirekt auch alle Jäger und sogar die hauptamtlichen Nationalparkmitarbeiter einschließlich der Ranger gehören. Das habe durchaus etwas von einem Maulkorb-Erlass. Zu den Dienstobliegenheiten der Landesforstangestellten und -beamten gehöre sehr wohl die Sicherung der Naturschutzaufgaben und die Jagdausübung auf den landeseigenen Flächen. Ihnen diese Zuständigkeit und fachliche Kompetenz pauschal abzusprechen, gleiche einer nicht hinnehmbaren Missachtung ihrer Arbeit.

    Sehr viele Forstleute seien erfahrene und in der Regel verantwortungsvolle Jäger, die sich durchaus „mit den ausgewogenen Positionen des Landesjagdverbandes identifizieren und einen angepassten Wolfsbestand befürworten“. Das generell infrage zu stellen, entspreche nicht den oft geäußerten Wünschen der offiziellen Wolfsbetreuer auf gute Zusammenarbeit und den Diskussionen, den Wolf eventuell ins Jagdrecht zu übernehmen. Leider sei in den letzten Monaten feststellbar, dass alle Wahrnehmungen zum Wolf zurückgehalten oder nur tröpfchenweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würden, argumentierte der Forstmann.

    „Grotesk bis realitätsfern”

    Sogar die [Links nur für registrierte Nutzer] zu den Geschädigten gelangen. Dies spreche für das Scheitern des bisherigen Wolfsmanagements der Landesregierung. Immer mehr Personal, immer höhere Zäune, um die Tierhalter etwas zu besänftigen, immer mehr Entschädigungszahlungen aus Steuermitteln und nun auch Informationsverbote für Landesbedienstete: Dies dürfe die Misere kaum entschärfen, so der Forstfachmann, der sich seit vielen Jahrzehnten auch dem Naturschutz verpflichtet fühlt. Den Hinweis, für Fragen zum Thema Wolf einen Ansprechpartner aus der Naturschutzbehörde zu benennen, hält er für „so grotesk wie realitätsfern“.

    Wo leben wir eigentlich, bei soviel Überheblichkeit?, fragt er. Ihm sei klar, dass heute das Wolfsthema vor allem ein politisch-ideologisches geworden sei. Fachliche Kompetenz stehe offenbar zur Klärung von Fragen hinten an.


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    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund

  4. #34
    1813 Benutzerbild von Ansuz
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    Treue Herzen sehn sich wieder
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    Standard AW: Medien und Demokratie

    Interessantes Fundstück:

    Seit 1850 wollen deutsche Verlage verhindern, dass ihre Inhalte auch nur zitiert werden. Die Begründung ist schockierend oft deckungsgleich mit dem, was wir heute lesen. Da gibt es eine neue Technik, zum Beispiel Telegraphie, und die würde das ach so wichtige Geschäft des Journalismus ruinieren
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    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund

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