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Thema: Trumps Wirtschaftspolitik

  1. #11
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    Standard AW: Trumps Wirtschaftspolitik

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Die Durchschnittsamerikaner wollen doch gar nicht für teure Inlandsprodukte zahlen, wenn billige Importware aus Schwellenländern genauso gut ist. Also müssten die einheimischen Anbieter und ihre Arbeiter entweder mit Preisen und Löhnen heruntergehen oder den Kunden qualitative Verbesserungen anbieten, was eine Qualifizierung der Arbeiterschaft auf europäisches Niveau erfordert. Abschottung führt nur zur Gegenabschottung, was die Kapitalsteller und Erwerbstätigen in gut funktionierenden Branchen sowie die Konsumenten treffen würde.
    Arbeiterschaft und europäisches Niveau? In Europa wird doch fast nichts mehr produziert. Das Niveau ist jetzt in China und sonstwo. Es war ja mal da, es war ja auch mal in den USA. Und viel teurer braucht inländische Produktion ja garnicht zu sein, es gibt ja den Heimvorteil. Man braucht ja nur die Produktionshemmnisse abzubauen, die vielen Regulierungen, indirekten Steuern und sonstige Hemmnisse. Man könnte ja auch in Deutschland produzieren, wenn man die Stromnebenkosten weglassen würde, die Autobahnmaut, die Grunderwerbssteuern, die Gewerbesteuern, die Lohnsteuern, die Mineralölsteuern und -Abgaben, ..... Und man muss einen 2. Lohnsektor einführen, einen ungeregelten, ohne Gewerkschaften. Nur geht sowas nicht mit deutschen Politikern, die von Wirtschaft nichts verstehen. Mal sehen, wie Trump das macht.

  2. #12
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    Standard AW: Trumps Wirtschaftspolitik

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Die Durchschnittsamerikaner wollen doch gar nicht für teure Inlandsprodukte zahlen, wenn billige Importware aus Schwellenländern genauso gut ist. Also müssten die einheimischen Anbieter und ihre Arbeiter entweder mit Preisen und Löhnen heruntergehen oder den Kunden qualitative Verbesserungen anbieten, was eine Qualifizierung der Arbeiterschaft auf europäisches Niveau erfordert. Abschottung führt nur zur Gegenabschottung, was die Kapitalsteller und Erwerbstätigen in gut funktionierenden Branchen sowie die Konsumenten treffen würde.
    Leider funktioniert das so nicht, hat noch niemals funktioniert.
    Deswegen gab und gibt es es Zölle und Einfuhrbeschränkungen. Nicht einmal intern in einem Land ist das so machbar...deswegen gibt es Kartellgesetze und ein Kartellamt.
    Was der Durchschnittsamerikaner will ist deswegen vollkommen egal. In Europa erleben wir gerade, was dumme Politiker anrichten können. Aufgrund der Automatisierung wird es in absehbarer Zukunft nur noch wenige Arbeitsplätze in Deutschland geben....denn die Automaten werden einfach in die Länder gebracht, die die billigsten Arbeiter haben.
    Da werden sich parasitäre Länder wie Luxemburg noch wundern, wenn sie der geballte Volkszorn der europäischen Arbeiterschaft treffen wird.
    Heute überdeckt das die EZB mit ihrer Druckmaschine...
    Fazit ist also, wir brauchen weder viele Kinder noch Arbeitskräfte aus dem Orient. Ohne wirksamen Schutz für seine Industrie wird jedes Land zugrunde gehen.

  3. #13
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    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Was du Abschottung nennst, hat doch Jahrzehnte lang gut funktioniert. Die Leute hatten sichere Arbeitsplätze und konnten vernünftig planen. Mit dem Globalismus als Gegenstück werden lediglich die Taschen einiger Weniger gefüllt, zum Leid derer die ihre Arbeitsplätze dafür opfern mussten.
    Und zum Leid vieler anderer. Was kostet denn Hartz IV, die Verbrechensbekämpfung, die Warensicherungen in den Kaufhäusern, was kostet es denn, wenn Millionen kein Geld haben? Was kostet es denn, wenn sich Familien keine Kinder mehr leisten können?

    Es bringt den Globalisierungsgewinnern höchste Dividenden, und das ist sogar dem Land Niedersachsen viel wichtiger, als wohlhabende Bürger zu haben. Selbst das Land Niedersachsen lagert die Autoproduktion nach Marokko aus - mit gravierenden Folgen. Eben genau das umgekehrte wie Trump das macht; er kennt die Kosten der Armut.

  4. #14
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    Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
    In Europa erleben wir gerade, was dumme Politiker anrichten können. Aufgrund der Automatisierung wird es in absehbarer Zukunft nur noch wenige Arbeitsplätze in Deutschland geben....denn die Automaten werden einfach in die Länder gebracht, die die billigsten Arbeiter haben.
    Nöö. Mit Automatisierung hat das garnichts zu tun. Es hat was mit AUSLAGERUNG zu tun. Ich kenne mich da gut aus; Maschinen, die ich in meiner Jugend selbst in Deutschland montiert habe, habe ich Jahrzehnte später in Tunesien wiedergefunden. Früher arbeitete man damit in Deutschland, heute eben in Tunesien. Aber immer noch mit Menschen an der Maschine, früher mit deutschen, heuer mit Tunesiern.

  5. #15
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    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Was du Abschottung nennst, hat doch Jahrzehnte lang gut funktioniert. Die Leute hatten sichere Arbeitsplätze und konnten vernünftig planen. Mit dem Globalismus als Gegenstück werden lediglich die Taschen einiger Weniger gefüllt, zum Leid derer die ihre Arbeitsplätze dafür opfern mussten.
    Die Abschottung gegenüber billigeren Importwaren hat das Leben der Masse verteuert zum Wohle weniger Produzenten und ihrer Mitarbeiter. Durch Abschottung würden vor allem Energieträger, Textilien und Unterhaltungselektronik teurer.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Die Abschottung gegenüber billigeren Importwaren hat das Leben der Masse verteuert zum Wohle weniger Produzenten und ihrer Mitarbeiter. Durch Abschottung würden vor allem Energieträger, Textilien und Unterhaltungselektronik teurer.
    Das kann sogar billiger werden. Denn die Vertriebskosten (Transport, Einkauf bez.w. Steuerung einer Fabrik in Übersee) sowie die Lagerhaltung wegen der Entfernungen verteuern die Ware bereits um ein Vielfaches. Und weil viele hierzulande kaum noch was verdienen, fallen weniger Steuern an, die man dann ganz einfach auf den verbliebenen Rest draufgeschlagen hat. Dadurch sind die Vertriebskosten weiter in die Höhe gegangen. Ich schätze, dass ein "Smartphone" etwa ein Fünftel des Verkaufspreises bei der Herstellung kostet. Da kann die Produktion hierzulande ruhig dreimal teurer sein als in Übersee.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Die Abschottung gegenüber billigeren Importwaren hat das Leben der Masse verteuert zum Wohle weniger Produzenten und ihrer Mitarbeiter. Durch Abschottung würden vor allem Energieträger, Textilien und Unterhaltungselektronik teurer.
    Abschottung bedeutet mehr inländische sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und somit mehr Konsumenten mit Kohle im Geldbeutel. Und ich spreche von richtigen Arbeitsplätzen und nicht von Jobs. Kinderkriegen würde nicht dem Rotstift zum Opfer fallen, die Rentenkassen könnten gefüllt werden, die der AOK ebenso usw. Deshalb dem hiesigen Bedarf entsprechend angepasst schrittweise Rückführung z.B. der Auto-, Textilindustrie und Unterhaltungselektronik. Aufgabe hiesiger Konzerne muss sein, zuerst Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen und nicht dort wo sie höhere Gewinne nach Steuern einfahren- um fette Boni kassieren zu können.
    TRUMP UND MERKEL MÜSSEN WEG


  8. #18
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    Die Rüstungsausgaben der USA betragen heuer etwa 600 Mrd. $
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    Das entspricht etwa 3,5% des gesamten BIPs oder bei einer Staatsquote von 35% etwa 10% der staatlichen Einnahmen, bez.w. ist das in etwa der Betrag, der jedes Jahr an Schulden aufgenommen werden muss:
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    Das muss Trump ein Dorn im Auge sein. Zumal das Geld dazu verwendet wird, alles in Brand zu stecken und den kalten Krieg mit Russland anzufachen. Er wird diesen Posten zurückfahren wollen und fängt hier an:

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    ""Laut Donald Trump sollte man in Syrien gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) kämpfen, anstatt zu versuchen, Staatschef Baschar al-Assad zu stürzen. ...""

    Eine friedliche Welt ist viel billiger als eine kriegerische.

  9. #19
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    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Abschottung bedeutet mehr inländische sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und somit mehr Konsumenten mit Kohle im Geldbeutel. Und ich spreche von richtigen Arbeitsplätzen und nicht von Jobs. Kinderkriegen würde nicht dem Rotstift zum Opfer fallen, die Rentenkassen könnten gefüllt werden, die der AOK ebenso usw. Deshalb dem hiesigen Bedarf entsprechend angepasst schrittweise Rückführung z.B. der Auto-, Textilindustrie und Unterhaltungselektronik. Aufgabe hiesiger Konzerne muss sein, zuerst Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen und nicht dort wo sie höhere Gewinne nach Steuern einfahren- um fette Boni kassieren zu können.
    Wenn sich Deutschland gegen Importe abschottet, ist mit Gegenreaktionen aus dem Ausland zu rechnen und ein großer Teil der alten Industriearbeitsplätze geht wie 1930 verloren. Die neuen Industriearbeitsplätze in Textil- und Unterhaltselektronikindustrie werden nicht so produktiv sein wie die verloren gegangenen in Automobil, Chemie und Maschinenbau - mit Folgen für die Lohnbildung.

  10. #20
    Hallo
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    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Das muss Trump ein Dorn im Auge sein. Zumal das Geld dazu verwendet wird, alles in Brand zu stecken und den kalten Krieg mit Russland anzufachen. Er wird diesen Posten zurückfahren wollen und fängt hier an:
    Eines von Trumps Wahlversprechen war, die US-Streitkräfte zu stärken. Vielleicht wird der Etat nicht steigen, aber deutlich sinken wird er garantiert nicht.

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