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Thema: Fahrverbote für Diesel

  1. #61
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Die Öko- und Klimaspinner geben erst Ruhe, wenn das Land komplett deindustrialisiert ist, und wir alle mit Eselskarren durch die Lande ziehen.
    ...
    Geht nicht. Esel pfurzen Methan. Und Schwefelwasserstoff

  2. #62
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen

    Außerdem liegt die absolute Umweltbelastung als Grundlage für eine grüne Plakette nicht im Interesse der Automobilindustrie, die natürlich lieber einen sündhaft teuren und 3 Tonnen schweren SUV verkauft, als ein altes Entchen zu dulden.
    Wobei sich die Frage stellt...was bringt die "grüne" Plakette? Kein Kfz wird sauberer, wenn man eine grüne Plakette an die Scheibe pappt - also bewirkt diese Plakette nichts.

    Oder hat das vielleicht eher etwas mit Stigmatisierung zu tun?
    Noch nicht allzu lange her, dass muss sich eine Glaubensgruppe ein J auf die Klamotten nähen um kenntlich zu machen - hier kommt ein Jude...heute muss man sich eine rote oder gelbe Plakette ans Auto pappen um kenntlich zu machen - hier kommt ein Umweltsünder.
    Andere Menschen zwecks Kenntlichmachung zu stigmatiseren scheint ein deutsches Politikmonopol zu sein.

  3. #63
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Wobei sich die Frage stellt...was bringt die "grüne" Plakette? Kein Kfz wird sauberer, wenn man eine grüne Plakette an die Scheibe pappt - also bewirkt diese Plakette nichts.
    ...
    Doch ! Alle diese Plaketten lagern noch mehr Geld aus den Taschen der Autofahrer um, auch in Form von nicht geringen Bußgeldern, wenn sie ohne die entsprechende Plakette in so einer Zone erwischt werden.

    Die antideutschen Faschisten (“AntiFa”)

    “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‘Ich bin der Faschismus.’ Nein, er wird sagen: ‘Ich bin der Antifaschismus’.”
    (Ignazio Silone)




  4. #64
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    ...
    Geht nicht. Esel pfurzen Methan. Und Schwefelwasserstoff
    Ja, aber wenn man sich nur mit reiner Muskelkraft fortbewegt, erzeugt man wiederum mehr von dem "Klimagift" CO2 ! Ist also auch wieder nicht richtig !
    Geändert von Murmillo (25.12.2016 um 18:49 Uhr)

    Die antideutschen Faschisten (“AntiFa”)

    “Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‘Ich bin der Faschismus.’ Nein, er wird sagen: ‘Ich bin der Antifaschismus’.”
    (Ignazio Silone)




  5. #65
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von Murmillo Beitrag anzeigen
    Ja, aber wenn man sich nur mit reiner Muskelkraft fortbewegt, erzeugt man widerum mehr von dem "Klimagift" CO2 ! Ist also auch wieder nicht richtig !
    ...
    Stimmt, demnächst wird das ausatmen besteuert.

    (Übrigens fahre ich oft mit einem Gasmeßgerät durch die Gegend. Methan, Schwefelwasserstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und Kohlenmonoxid, Dräger 7000. Sauerstoff konstant 20,9 %, CO 2............ 0)

  6. #66
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Dies ist u.a. darin begründet, weil es eben eine noch Kostenfrage ist. Technisch ust es machbar wie man z.B. im Nutzfahrzeugsektor sieht, deren Dieselmotoren seit Jahren die Euro 6 Norm z.T. deutlich unterschreiten und deren Abgasreinigung deutlich weiter ist als im Pkw-Sektor.
    Technisch gesehen ist es heute schon möglich einem Diesel den Rußpartikelausstoss auszutreiben - nur, dies ist extrem teuer und damit wäre der Diesel, zumindest im Kleinwagen- bis Mittelklassesegment tot, da Niemand bereit wäre diese "Mehrkosten" zu bezahlen.



    Das hat nichts mit "bestätigen" zu tun, sondern mit der Realität. Ein Diesel wird erst einmal steuerlich schlechter gestellt als ein Benziner und erst ab einer gewissen Laufleistung kehrt sich dies ins Gegenteil. Die pauschale Aussage, dass ein Diesel steuerlich besser gestellt ist, ist schlichtweg Nonsens. Er kann und ist bei hohen Laufleistungen besser gestellt - solche hohen Laufleistungen erreicht man aber in der Regel mit Firmenfahrzeugen - ob dies für Otto Normalverbraucher auch gilt darf man zumindest in Frage stellen.
    Warum sollte ich eine Realität leugnen? Bei einer fairen Auseinandersetzung zeigt man Vor- UND Nachteile auf und sucht sich nicht das Argument, welches einem am besten in den Kram passt um seine Position zu untermauern.



    Es ist wie immer - eine Frage der Gewichtung.
    An dem Fakt, dass ein Benziner mehr CO2 ausstößt wie ein vergleichbarer Diesel ist nun einmal nicht zu rütteln. Ebenso wenig, dass ein Diesel weniger Treibstoff und damit Ressourcen benötigt wie ein vergleichbarer Benziner (wobei vergleichbar für mich heißt - Fahrzeugklasse, Hubraum und Leistung - ich kann einen VW Polo nicht mit einer S-Klasse Mercedes vergleichen).
    Am Ende bleibt also . wie gewichtet man und dann mag der Eine für sich zum Ergebnis A und der Andere für sich zum Ergebnis B kommen...sich aber den Aspekt herauszuziehen, welcher einem gerade in den Kram passt um damit sein Ergebnis als das Alleinseligenmachende zu verkünden ist - postfaktischer Nonsens.



    Siehst Du - und wieder machst Du ein Äpfel- / Birnenvergleich. Wenn Du den "alten" 3-Liter Vorkammersaugerdiesel heranziehst, welche Benz in seinen W123-Modellen verbaut hat, da waren Laufleistungen (vor 40 Jahren) von 500 000 Kilometern keine Seltenheit, ja es würden Laufleistungen von sogar 1 Mio. Kilometer und mehr erreicht.
    Ähnliche Fahrleistungen hat Du zu der Zeit vielleicht mit einem Ami Big Block- Motor erreicht, welcher nach dem Prinzip viel Hubraum, wenig Leistung funktioniert und Dir selbst zu der Zeit infolge seines Verbrauchs die Haare vom Kopf gefressen hat.



    Du kannst nun einmal nur Gleiches mit Gleichem vergleichen.
    Ich habe da den direkten Vergleich...nämlich E350 Benziner gegen E350 Diesel (mit Allrad). Also zwei Fahrzeuge, welches sich in Leistung (306 zu 265 PS), Ausstattung und Fahrleistungen (beide jenseits 250 kmb/h) ziemlich ähneln. Der Verbrauchsvorteil liegt im Bereich von 4 Liter je 100 KIlometer für den Diesel und ohne Allrad wäre der Verbrauchsvorteil wohl noch höher.
    Ich selber bewegen mein Allrad-Kfz in der Regel zwischen um die 6 Liter bis um die 10 Liter - über 10 Liter geht es eigentlich nur bei extremer Kurzstrecke oder, wenn ich mein Allrad-Kfz durch den Schwarzwald prügle und dabei jede StVo ignoriere



    Warum der gute Müller von VW den Diesel in Frage stellt, liegt wohl eher daran, dass VW den Diesel nicht kann.
    Von anderen Autoherstellern sind solcherlei Aussagen nicht bekannt (Daimler hat gerade eine völlig neue Dieselmotorengeneration auf den Markt gebracht, welche im Bezug auf Rußpartikel neue Maßstäbe setzen soll) und wie sich die Kraftstoffgewinnung der Zukunft darstellt wissen wir nicht. Zumindest im Bereich Diesel werden heute schon hunderttausende Tonnen nur aus sogenannten "regenerativen" Rohstoffen produziert.



    Wenn Du nur die "Nachteile" aufzählst (also Rußpartikel), eine zweifelhafte Behauptung in die Welt setze (steuerliche Bevorteilung), dann musst Du Dir den Vorwurf schon gefallen lassen und jetzt stelle ich Dir die Frage: Warum sollte ich, weil ich einen Diesel fahre, der deutschen Dieseltechnologie das Wort reden. Dies ist doch nur ein Totschlagargument.

    Wenn Du die Verbrennung auf den Rußpartikelfilterausstoss reduzierst und damit den Gas- bzw. Benzinantrieb lobst - dann ist der Diesel der "Verlierer", richtig.

    Nur, was da hinten zum Auspuff herauskommt sind eben nicht nur Rußpartikel, sondern auch Gifte wie CO2, NOX und ähnlich "nette" Stoffe.

    Dazu kommt, das Thema Ressourcen spielt für Dich gar keine Rolle. Verbraucht schon ein Benziner mehr als ein vergleichbarer Diesel erhöht sich dieser Verbrauch bei Gasantrieb nochmals signifikant (10% und mehr) und höher Verbrauch schadet nicht nur den Resspurcen, sondern führt zwingend auch zu einer höheren Schadstoffbelastung der Umwelt und damit des Menschen und dann - e-Mobilität - über 100x höherer CP2-Ausstoss als vergleichbare Benziner oder Diesel...dies als "umweltfreundlich" zu bezeichnen definiert "umweltfreundlich" vollkommen neu.

    Am Ende - der Diesel wird in der Generation der Kleinwagen bis zum Segment der unteren Mittelklasse auf mittlere Sicht aussterben, da die Kosten einer umfassenden Abgasreinigung für dieses Fahrzeugsegment einfach zu hoch sind und zu hoch bleiben werden. Dafür werden alleine schon die Abgasnormen sorgen.
    Die hubraumstrarken SUV´s dieser Welt, aber auch für das Mittel- und Oberklassensegment wird der Diesel weiterhin eine Alternative sein und bleiben....denn wenn da die Abgasreinigung ein paar tausend Euro kostet fällt dies, gemessen am Gesamtpreis des Fahrzeuges, nicht so sehr ins Gewicht und durch den Minderverbrauch amortisiert sich solch eine umfassende Abgasreinigung vielleicht sogar.
    Wie man auch hier sehr schön sieht, macht es keinen Sinn eine Diskussion mit Leuten zu führen, welche nicht an Tatsachen interessiert sind, sondern vielmehr aus ideologischen Gründen die Thematik auf Nebenkriegsschauplätze lenken, mit dem Fingewr auf andere zu zeigen, unterstellen, Mythen produzieren und wilde Spekulationen als Gewissheit über die Zukunft ausgeben.
    Im VW-Strang aus treuteutschem Wolfsburgdieselpatriotismus und bösem-Westen-Hass, hier offensichtlich deshalb, weil erst für viel Schotter eine Krebsschleudern zugelegt, wobei nun langsam bekannt wird, daß diese die lieben Mitmenschen damit vergiften (aus ehem. Umweltschutzgründen) und nun mit Fahrverbot bedrohht werden. Interessanterweise wird aber nicht der reflexive Schluß gezogen, daß man hier von Staat und Industrie betrogen wurde, nein ganz im Gegenteil, es ist wunderbar wie es ist, bis in die Lungen hinein. Wem das nicht so gefällt, ist bloß ein blöder Ignorant, bzw. Volksverräter.

    Ich beende deshalb hiermit die Beantwortung des Rumgeeires um den heißen Brei, mit noch einem kleinen Hinweis auf ein Mythchen das von den Krebsschleuderfahrern hier verbreitet wird, nach dem Motto je mehr auf andere zeigend, desto besser die Rechtfertigung:

    "Denn die Ottosauger erzeugen ja vielmehr Abgase, v.a. CO2, also ist der Diesel-Feinstaub halb so schlimm", tönt es immer wieder.

    Unumstrittene Tatsache dagegen ist jedoch bis jetzt, daß Feinstaub stark gesundheitsgefährdend wirkt und tödlichen Krebs erzeugt, CO2 hingegen völliig umstritten für den Klimawandel verantwortlich gemacht wird, während CO2 aber wiederrum Voraussetzung für die Photosynthese und damit O2 Produktion ist. Die anderen Schadstoffe scheinen ebenfalls im Gegensatz zum krebserregenden Feinstaub der Gesundheitsgefährudung eher vernachlässigbar, was zumindest die Empirie beweist, wobei jedoch problematische Stickoxide ebenfalls v.a. durch Diesel verursacht werden:

    So verglich die US-Gesundheitsbehörde ihre Daten zu schweren und tödlichen Atemwegserkrankungen in USA mit denen in Europa (vgl. VW-Strang), mit den Ergebnissen, daß die Zahlen in Europa signifkant höher liegen als in USA. Also in genau demjenigen Land die Leute weniger krank werden bei diesen Formen der Erkrankungen, in welchem dicke Sauger zum Lebensgefühl gehören und Dieseldreckschleudern nur unter 1% der Autos ausmachen.
    Für Deutschland (ebenfalls im VW-Strang) bleibt die Zahl der Lungenkrebstoten in etwa gleich und das trotz des starken Rückgangs der Anzahl der Raucher.
    Und dafür muß es bestimmte Ursachen geben!

    In diesem Sinne: Immer schön Durchatmen, gibt ja hierzulande Millionen Lungen, die als Filter dienen, für diese überlegene Technologie.
    Geändert von Heinrich_Kraemer (26.12.2016 um 12:57 Uhr)
    "The Non-Bavarians are bad people. We call them Preissn." D. Trump
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    Weil Link entfernt: "Volksbegehren Freies Bayern" googeln und Seite öffnen. Jede Stimme zählt!

  7. #67
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Hier noch eine kleine Anmerkung zu den CO2-Klimasektengläubigen und der damit gerechtfertigten Vorgehensweise hierzulande, mit Folgen der Feinstaubverkebsung bzw. der gesundheitsgefährdenden Stickoxiderhöhung, mit besonderem Eifer:

    (...)

    NO2 aus modernen Motoren

    Deutschlands Autobauer haben die Misere selbst verursacht. Um die immer strengeren CO2-Vorschriften überhaupt erfüllen zu können, haben sie vor allem auf Dieselmotoren gesetzt. Diese sind sparsamer als Benziner und stoßen deshalb weniger CO2 aus. Gleichzeitig produzieren Diesel wegen des permanent hohen Luftüberschusses in der Flamme deutlich mehr Stickoxide als Benziner.

    Spezielle Katalysatoren sollen das Nebenprodukt zwar herausfiltern. Doch die Hersteller haben getrickst, wie Prüfer zuerst in den USA und später auch in Europa herausfanden.

    Die Abgasreinigung funktioniert nur auf dem Prüfstand, auf der Straße ist sie häufig abgeschaltet. Deshalb sind die Stickoxidwerte in Städten unverändert hoch, obwohl heute deutlich modernere und - zumindest auf dem Papier - saubere Diesel im Fuhrpark rollen als noch vor zehn Jahren.

    Wie geht es weiter? Wahrscheinlich wird die EU-Kommission bald ein Verfahren gegen Deutschland einleiten. Vielleicht verfügt irgendwann ein Gericht Fahrverbote. Aber all das könnte sich noch Jahre hinziehen. Bis dahin pusten die Diesel weiterhin massenhaft Stickoxide in die Luft. Und die Umweltagentur berechnet die Zahl der Toten.

    Wetter hat großen Einfluss auf Feinstaubwerte

    Etwas besser, zumindest im Trend, ist die Situation beim Feinstaub, der für die Gesundheit der Menschen eine noch größere Gefahr darstellt. Im Jahr 2012 waren nach Berechnungen der Europäischen Umweltagentur in Deutschland 60.000 Todesfälle darauf zurückzuführen. Europaweit sogar 432.000.
    (...)
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Während hierzulande aufgrund der mächtigen KFZ-Lobby noch rumgeeiert wird, um ein Dieselverbot in Städten, werden in anderen Ländern offenbar bereits Nägel mit Köpfen gemacht:

    20.12.2016
    (...)
    Während der deutsche Bundesverkehrsminister sich vehement gegen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wehrt, planen vier Weltstädte, mit radikalen Methoden gegen die Feinstoff- und Stickoxidbelastung vorzugehen.

    In Deutschland tobt ein heftiger Streit zwischen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt um mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. In Paris, Madrid, Athen und Mexiko-Stadt werden dagegen Fakten schaffen: Bis 2025 soll man in den Weltstädten ein bisschen besser atmen können. Bis dahin wollen die vier wichtigsten Metropolen Frankreichs, Spaniens, Griechenlands und Mexikos Autos und Lastwagen, die mit Dieselmotor arbeiten, verbieten.

    Der Plan, der im Rahmen der C40-Konferenz angekündigt wurde, einem internationalen Netzwerk aus 40 Städten, die gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen, soll die Feinstaub- und Stickoxidbelastung in den Innenstädten reduzieren. Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, sagte, die neue Politik zeige, dass die Metropolen "nicht länger die Luftverschmutzung und die damit verbundenen Gesundheitsprobleme und Todesfälle dulden" würden.
    (...)
    Doch so effizient Dieselmotoren mittlerweile auch sind – der Feinstaub- und Stickoxidausstoß ist stets größer als bei reinen Benzinern. Inzwischen glauben Forscher, dass pro Jahr bis zu 3 Millionen Menschen an den Folgen dieser Luftverschmutzung sterben.

    Versuche, Dieselmotoren sauberer zu machen, gelten Paris, Athen, Mexiko-Stadt und Madrid als gescheitert. In den USA bewarb Volkswagen seine Dieselfahrzeuge explizit mit dem Slogan "Clean Diesel" – bis der Abgasskandal kam. Weitere Chancen für die Technik soll es in nun in den vier C40-Metropolen nicht geben, es droht ein hartes Verbot.
    (...)
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    Geändert von Heinrich_Kraemer (26.12.2016 um 13:26 Uhr)
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  8. #68
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    Zitat Zitat von Heinrich_Kraemer Beitrag anzeigen
    "Denn die Ottosauger erzeugen ja vielmehr Abgase, v.a. CO2, also ist der Diesel-Feinstaub halb so schlimm", tönt es immer wieder.
    Ich rede mich für und nicht für Andere...wo soll ich dies gesagt haben? Ich sagte es ist eine Sache der Gewichtung.

    Zitat Zitat von Heinrich_Kraemer Beitrag anzeigen
    Unumstrittene Tatsache dagegen ist jedoch bis jetzt, daß Feinstaub stark gesundheitsgefährdend wirkt und tödlichen Krebs erzeugt, CO2 hingegen völliig umstritten für den Klimawandel verantwortlich gemacht wird, während CO2 aber wiederrum Voraussetzung für die Photosynthese und damit O2 Produktion ist. Die anderen Schadstoffe scheinen ebenfalls im Gegensatz zum krebserregenden Feinstaub der Gesundheitsgefährudung eher vernachlässigbar, was zumindest die Empirie beweist, wobei jedoch problematische Stickoxide ebenfalls v.a. durch Diesel verursacht werden:
    a) KANN und b) es kommt immer auf die Menge und Konzentration an...egal ob jetzt Rußpartikel oder CO2

    Zitat Zitat von Heinrich_Kraemer Beitrag anzeigen
    So verglich die US-Gesundheitsbehörde ihre Daten zu schweren und tödlichen Atemwegserkrankungen in USA mit denen in Europa (vgl. VW-Strang), mit den Ergebnissen, daß die Zahlen in Europa signifkant höher liegen als in USA. Also in genau demjenigen Land die Leute weniger krank werden bei diesen Formen der Erkrankungen, in welchem dicke Sauger zum Lebensgefühl gehören und Dieseldreckschleudern nur unter 1% der Autos ausmachen.
    Für Deutschland (ebenfalls im VW-Strang) bleibt die Zahl der Lungenkrebstoten in etwa gleich und das trotz des starken Rückgangs der Anzahl der Raucher.
    Und dafür muß es bestimmte Ursachen geben!
    In diesem Sinne: Immer schön Durchatmen, gibt ja hierzulande Millionen Lungen, die als Filter dienen, für diese überlegene Technologie.
    Mir fielen da die 6 Mio. Ölj´heizungen ein, betrieben mit Heizöl (also Diesel, nur nicht so sauber) und ohne jegliche Filteranlagen...mir fielen da die holzbefeuerten Heizungsanlagen ein, betrieben ohne jegliche Filteranlagen ..mir fielen auch die um mehr und mehr sich greifenden Kachelöfen mit deren Komfortkaminen ein...wie sieht es mit Kopierer und Druckern aus, welche sich in geschlossenen Räumen befinden? Wie sieht es mit Bremsen, Kupplung und Reifenabrieb aus? Wie sieht es mit Naturphänomen (z.B. Vulkanausbrüchen) aus?

    Feinstaub ist eine vielschichtige Geschichtem welche man eben nicht nur auf ein Kfz-Antrieb reduzieren kann...denn...wie ALLE Geschichten zeigen, sperrt man einen Diesel aus sinkt die Feinstaubbelastung deswegen noch lange nicht (siehe London mit der City-Maut, siehe Stgt. mit dem Durchfahrtsverbot für Lkw und Fahrverbote für Diesel mit gelben und roten Planetten - nur als Beispiele).
    Im Gegensatz zu Studien, welche mehr oder minder auf Annahmen basieren und je nach Gewichtung und Datenbasis können die Ergebnisse grundgeschieden sein sind die Messungen z.B. am Stgt. Neckertor harte, unumstößliche Fakten.

    Den Diesel als "Bösewicht" festzumachen ist eine typische deutsche Mentalität und man blendet dabei vollkommen aus, dass ein Dieselverbot andere Probleme schaffen würde...also gibt es nur Pest oder Cholera...für Dich gibt es aber nur die Pest (den Dieselmotor), aber keine Cholera.

  9. #69
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Fahrverbote für Diesel

    CO 2 ist zuwenig da. Siehe oben.

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