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Thema: Das antimoderne Ereignis

  1. #11
    Apostate Benutzerbild von Coriolanus
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    Standard AW: Das antimoderne Ereignis

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    Angeboten ist das Schlagwort. Passt natürlich einer linken Socke nicht, du würdest den Konsumenten lieber VORSCHREIBEN was sie zu gucken und zu saufen haben.
    Ich verstehe diese Unterstellung nicht, denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich würde mir natürlich weniger Vorschriften im Kulturbetrieb wünschen. Vor allem sollte immer gewährleistet sein, daß Kunstschaffenden und dem Nachwuchs, neben der Möglichkeit einer gute Qualifikation zu erwerben, der Raum gegeben wird, Kreativität und Können frei ausleben zu können.

    Genau das ist bei dem Beispiel das Du aufgegriffen hast, nicht der Fall. Dort wird den "Kids" alles vorgeschrieben, die Bedingungen unter denen sich "Künstler" dort entwickeln können, darst Du gerne mit den Höfen in Europa im 18. und 19. Jahrhundert vergleichen. Das schreibe ich Dir aber nicht vor, es ist nur eine Anregung.
    'Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur!'



  2. #12
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    Standard AW: Das antimoderne Ereignis

    Unter Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach erlebte Eisenach eine kulturelle Blütezeit. Nicht zuletzt deshalb, weil es ihm gelang, Telemann als Kapellmeister zu gewinnen, der damals in Europa berühmter war, als Joh. Seb. Bach.
    'Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur!'



  3. #13
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    Standard AW: Das antimoderne Ereignis

    Zitat Zitat von Apostate Beitrag anzeigen
    Ich verstehe diese Unterstellung nicht, denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich würde mir natürlich weniger Vorschriften im Kulturbetrieb wünschen. Vor allem sollte immer gewährleistet sein, daß Kunstschaffenden und dem Nachwuchs, neben der Möglichkeit einer gute Qualifikation zu erwerben, der Raum gegeben wird, Kreativität und Können frei ausleben zu können..
    ....also vom Staat alimentiert zu werden.
    Ausleben kann hier jeder was er will. Ob ihm das jemand abkauft, hat sein Problem zu bleiben.
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

  4. #14
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    Standard AW: Das antimoderne Ereignis

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    ....also vom Staat alimentiert zu werden.
    Ausleben kann hier jeder was er will. Ob ihm das jemand abkauft, hat sein Problem zu bleiben.
    Der deutsche Staat alimentiert sowieso schon alles, aber spätestens hier zeigt sich auch, daß Du mir in diesem Zusammenhang nicht ganz folgen kannst.

    Bei Kunst und Unterhaltung nur an Verkaufszahlen und Profit zu denken, ist genau die Krankheit der Moderne, die es mit Stumpf und Stiel auszurotten gilt.

    Der Erfolg gibt einem nicht Recht. Wer diese Haltung vertritt, dem geht es ums Geld, nicht um die Kunst.
    'Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur!'



  5. #15
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    Standard AW: Das antimoderne Ereignis

    Insofern der Verbraucher in einem erheblichem Maße deckungsgleich mit dem Wähler ist und ich ja sehe, was die lieben Leut' so wählen, ja, warum ihm eigentlich nicht sein Gucken und sein Saufen vorschreiben (wollen)?
    Kalenderspruch, Woche 47: Relativierung ist die Mutter der Verhältnismäßigkeit. (Thomas Fischer, Die Zeit, 10.11.17)

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