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Thema: Mein geliebtes Amerika

  1. #21
    Mitglied Benutzerbild von Coriolanus
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    Standard AW: Freiheit für sunbeam!

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    Die USA haben Europa zweimal den Arsch vor totalitaristischen Gefahren gerettet, gegen die Nazis und gegen die Kommies. Normal dass Kommi-, und NS-Anhänger darauf keinen Bock haben...
    Wofür die USA kämpften, zeigt ein Blick ins Jahr 1943:

    Der Begriff „Offene Gesellschaft“ findet im Buch Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (1945) Verwendung. In diesem Buch wendet sich Karl Popper gegen totalitaristische Staatsformen wie Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus. Deren Ursprung führt er auf die Philosophien Platons, Hegels und Karl Marx sowie ihrer Anhänger zurück. Insbesondere deren Lehre von einer Gesetzmäßigkeit der Geschichte (Historizismus) steht im Zentrum von Poppers Kritik. Er besteht darauf, dass jedes historische Subjekt zu jedem Zeitpunkt mit seiner Entscheidung den weiteren Lauf der Dinge beeinflussen kann, während historizistische Darstellungen suggerieren, dass es ein anzustrebendes Ideal oder eine ideale Form gebe, auf die die geschichtliche Entwicklung unvermeidlich zustrebe.
    In Offenen Gesellschaften ist im Gegensatz zu ideologisch festgelegten, geschlossenen Gesellschaften, die einen für alle verbindlichen Heilsplan verfolgen, ein intellektueller Meinungsaustausch gestattet, der auch kulturelle Veränderungen ermöglicht. Daher sind Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit sowie eine strikte religiöse Neutralität von grundlegender Bedeutung für Offene Gesellschaften.
    Institutionen sind zwar unumgänglich, müssen sich in Offenen Gesellschaften aber einer ständigen Kritik stellen und immer veränderbar bleiben. Der Nationalstaat ist in einer Offenen Gesellschaft lediglich ein momentanes Übel, das langfristig überwunden werden kann.

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    *Der Nationalstaat ist in einer Offenen Gesellschaft lediglich ein momentanes Übel, das langfristig überwunden werden kann.*

    Und bald wird dieses "Übel" gänzlich überwunden sein, wenn man nicht endlich begreift, was es mit dieser Irrlehre auf sich hat, die sich in der amerikanischen Vertierung am deutlichsten wiederspiegelt.
    "La révolution…mais nous y assistons tous les jours…la seule, la vraie révolution, c’est le facteur nègre qui saute la bonne…dans quelques générations, la France sera métissée complètement, et nos mots ne voudront plus rien dire…que ça plaise ou pas, l’homme blanc est mort à Stalingrad..."
    (Louis-Ferdinand Céline)



  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Zitat Zitat von Bergischer Löwe Beitrag anzeigen
    Lustig. Und warum gibt es in diesem Land dreimal so viele 3-Sterne (Guide Michelin) Restaurants wie in Deutschland? Neunmal so viele 2-Sterne und Elfmal so viele 1 Sterne Restaurants? Obwohl in den USA nur dreikommafünfmal so viele Menschen leben wie hierzulande?

    Ein Land, dass den Italiener/Griechen/Türken um die Ecke, "gutbürgerliche" Miefbuden, Brauhäuser und Currywurst-Imbisslokalitäten als "Esskultur" bezeichnet, sollte keinesfalls mit Fingern auf Länder zeigen, in denen seit 25 Jahren planmäßig eine der höchststehenden Esskulturen aufgebaut wurde, die es auf der Erde gibt.
    Ich habe da nur eins entdeckt, war aber nicht so mein Fall, liegt an meinem Geschmack und wohl zusätzlich daran, daß ich da bei Bekannten war. Staat New York/CT. Generell waren die Menschen da höflich und zuvorkommend. In der Buchhandlung entschuldigten sie sich gar 3 Mal, da sie kaum Bücher über meine Disziplin dort hatten. Ich habe nichts gegen die amerikanische Bevölkerung. Ich kann also nicht klagen.
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  3. #23
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Der größte Todfeind Deutschlands ist der Deutsche.
    Jetzt korrigiert sich gerade auf paradoxe Weise alles wie von selbst.

  4. #24
    Mitglied Benutzerbild von Coriolanus
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Amerika ist ein wunderbares Land:

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    Ngo Dinh Diem — Ein installierter Diktator anstelle des Genfer Friedensplans


    An dieser Stelle sind wir wieder angelangt im Erscheinungsjahr des Romans "The Quiet American" von Graham Greene, der ebenso wenig Gehör finden sollte wie die lange Reihe prominenter Mahner, darunter mehrere US-Generäle, der Unterstaatsekretär George Ball, der Sicherheitsberater McGeorge Bundy und — sehr nachdrücklich — der französische Staatschef Charles de Gaulle. Die USA entscheiden sich politisch 1954, dem Jahr der ersten Wasserstoffbombe, gegen den auf der Genfer Indochina-Konferenz beschlossenen Weg zu Unabhängigkeit und Frieden für das geschundene Vietnam. Sie verhindern die für 1956 festgelegten Wiedervereinigungswahlen. Mit ihrer Torpedierung der Ergebnisse von Genf verantworten die Regierenden der Vereinigten Staaten den "zweiten Teil" des längsten Krieges im 20. Jahrhundert. Den ihnen ergebenen Ngo Dinh Diem befördern sie von seinem US-Exil in New Jersey zurück nach Vietnam und bestimmen ihn zum südvietnamesischen Ministerpräsidenten. Die Pseudomystik dieses hochtrabenden Propheten wird nicht als Problem gesehen. Der Mann gilt als hundertprozentiger Antikommunist und hat theokratische Ambitionen. Diem und sein Clan, der sich als katholische Elite des buddhistischen Landes dünkt, organisieren mit US-Milliarden einen blutigen Polizeistaat. Unter dem Dach eines diffusen "Personalismus" huldigen sie einer autoritären Herrschaftstheorie, in der Volkssouveränität und Religionsfreiheit gleichermaßen keinen Platz haben. Den Höhepunkt ihrer rechtstaatlichen Ideale bilden berüchtigte Militärtribunale. Die Demokratisierung Vietnams durch die USA besteht also bereits in der ersten Phase darin, einen im Volk verhassten Diktator durch Militärhilfe und CIA-Operationen fast ein Jahrzehnt an der Macht zu halten.
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    *Die Demokratisierung Vietnams durch die USA besteht also bereits in der ersten Phase darin, einen im Volk verhassten Diktator durch Militärhilfe und CIA-Operationen fast ein Jahrzehnt an der Macht zu halten.*

    Jeder halbwegs unvoreingenommene Mensch, sollte hieraus Rückschlüsse ziehen können, und spätestens mit einer solchen Information in der Lage sein, zu erforschen, wie man die Demokratisierung in Deutschland bewerkstelligt hat.
    "La révolution…mais nous y assistons tous les jours…la seule, la vraie révolution, c’est le facteur nègre qui saute la bonne…dans quelques générations, la France sera métissée complètement, et nos mots ne voudront plus rien dire…que ça plaise ou pas, l’homme blanc est mort à Stalingrad..."
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  5. #25
    Mitglied Benutzerbild von C-Dur
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Das Land ist schoen, die Leute meist freundlich und hilfsbereit.
    Was mich wundert ist, dass sie so dumm sind und sich von Fremden regieren lassen.
    Was mich noch mehr wundert ist, dass sie den Terrorstaat im Nahen Osten mit Biillionen unterstuetzen und selber vor die Hunde gehen.
    Was ganz schrecklich ist, dass sich taeglich ca. 22 ehemalige G.I. das Leben nehmen!

    22 veterans kill themselves every day


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    Auf Deutsch....
    US-Veteranen – Arbeitslosigkeit, Trauma und Selbstmord
    Viele dieser Soldatinnen und Soldaten meldeten und melden sich „freiwillig“ zum Militärdienst, weil sie zuhause zur Armee der Arbeits- und Chancenlosen gehören und die Pentagon-Propaganda ihnen eine bessere soziale Zukunft in Aussicht stellt. Viele von ihnen kehren mit körperlichen und seelischen Verwundungen zurück in die Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Letztes Jahr starben mehr aktive Soldaten durch Suizid als im Afghanistaneinsatz. Und die Zahl der Selbstmorde steigt dramatisch: Durchschnittlich 22 Soldaten begehen in den USA jeden Tag Selbstmord.

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    -----

    Und das in the Land of the free and the brave, the Land where dreams come true!
    Das war einmal.

  6. #26
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    Standard AW: Freiheit für sunbeam!

    Der Aufstieg der CIA zur Schattenregierung der USA
    Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Audio-Podcast, Erosion der Demokratie, Interviews, Strategien der Meinungsmache
    David Talbot
    „Alle, die sich bisher über Verschwörungstheorien lustig gemacht haben, dürften ihre Meinung nach Lektüre dieses Buches ändern“, schreibt der Boston Globe – und hat recht. [...]

    Herr Talbot, Sie sind ein bekannter und wichtiger Autor und Journalist. Warum jetzt dieses Buch – und warum ausgerechnet zu Dulles und der CIA? Was ist Ihre Intention?


    Im Grunde befanden sich die Vereinigten Staaten während meines gesamten Lebens im Krieg – ein Syndrom, das Menschen auf der gesamten Welt Leid gebracht und unser eigenes demokratisches System und unsere nationale „Seele“ kontinuierlich zersetzt hat. Ich hatte immer schon die Vermutung, dass die Ermordung Kennedys ein entscheidender Wendepunkt in der amerikanischen Geschichte war, da mit ihm der letzte US-amerikanische Präsident beseitigt wurde, der die Vorherrschaft einer kriegsbesessenen nationalen Sicherheitselite ernstlich angegriffen hat.

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  7. #27
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Der Mensch bekämpft gern Gefahren bis er selbst zu einer wird. Das bezieht sich auf alles und jeden.

  8. #28
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Zitat Zitat von Bergischer Löwe Beitrag anzeigen
    Lustig. Und warum gibt es in diesem Land dreimal so viele 3-Sterne (Guide Michelin) Restaurants wie in Deutschland? Neunmal so viele 2-Sterne und Elfmal so viele 1 Sterne Restaurants? Obwohl in den USA nur dreikommafünfmal so viele Menschen leben wie hierzulande?

    Ein Land, dass den Italiener/Griechen/Türken um die Ecke, "gutbürgerliche" Miefbuden, Brauhäuser und Currywurst-Imbisslokalitäten als "Esskultur" bezeichnet, sollte keinesfalls mit Fingern auf Länder zeigen, in denen seit 25 Jahren planmäßig eine der höchststehenden Esskulturen aufgebaut wurde, die es auf der Erde gibt.



  9. #29
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Zitat Zitat von C-Dur Beitrag anzeigen
    Was ganz schrecklich ist, dass sich taeglich ca. 22 ehemalige G.I. das Leben nehmen!
    Genau das gehört zum American Way of Life. Es geht um Passion, die Herausforderung zur "Elite" zu gehören. Es wird auch Dich für immer verändern:

    "La révolution…mais nous y assistons tous les jours…la seule, la vraie révolution, c’est le facteur nègre qui saute la bonne…dans quelques générations, la France sera métissée complètement, et nos mots ne voudront plus rien dire…que ça plaise ou pas, l’homme blanc est mort à Stalingrad..."
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  10. #30
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    Standard AW: Mein geliebtes Amerika

    Zitat Zitat von Bergischer Löwe Beitrag anzeigen
    Lustig. Und warum gibt es in diesem Land dreimal so viele 3-Sterne (Guide Michelin) Restaurants wie in Deutschland? Neunmal so viele 2-Sterne und Elfmal so viele 1 Sterne Restaurants? Obwohl in den USA nur dreikommafünfmal so viele Menschen leben wie hierzulande?

    Ein Land, dass den Italiener/Griechen/Türken um die Ecke, "gutbürgerliche" Miefbuden, Brauhäuser und Currywurst-Imbisslokalitäten als "Esskultur" bezeichnet, sollte keinesfalls mit Fingern auf Länder zeigen, in denen seit 25 Jahren planmäßig eine der höchststehenden Esskulturen aufgebaut wurde, die es auf der Erde gibt.
    Kann natuerlich auch sein, dass die Anprueche nicht so hoch sind ! Und der Rest der amerikanischen Esskultur steht mit Doener-und Frittenbuden usw. auf ziemlich gleichem Level.

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