User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

  1. #1
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    Standard Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Aivanhov schrieb über Jesus und das Christusbewußtsein und auch in Ägypten gab es vor dem Islam, der Bildung der Religion, eine Ansicht, wie sie Aivanhov hatte, der Gott mit der Sonne, die uns Leben spendet, gleich setzt.

    Ein Auszug aus:
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    F. E. P.: Das orthodoxe Christentum betont die Einmaligkeit des Christus, indessen scheint dieser Gesichtspunkt die Verallgemeinerung des Christus zu bedeuten. Was ich meine ist, daß der christliche Gesichtspunkt sehr begrenzt und exklusiv ist: "Es gibt keine Erlösung, denn durch mich"; während die theosophische Philosophie einzuschließen scheint, daß wir uns alle selbst erlösen können.


    Herausgeber: Ich glaube das ist, wenn richtig ausgelegt, was Jesus lehrte: Nur durch das Christuselement, an dem wir alle teilhaben (nicht durch den Jesusteil) ist eine Erlösung möglich. Er bezeichnete sich selbst als ein Symbol dessen, zu dem alle Menschen heranwachsen können, und zwar nicht in einem exklusiven Sinne, sondern als ein universales Beispiel für die göttlichen Möglichkeiten, die jeder Mensch eines Tages entfalten kann. Ist das in Wirklichkeit nicht das nämliche, was jeder große Lehrer oder Heiland getan hat: Buddha, Krishna, Zoroaster, Lao-Tse? Hat nicht jeder mit verschiedenen Worten dasselbe gesagt? "Welchen Weg die Menschheit auch wählt, dieser Weg ist der Meine," wie die Bhagavad-Gîtâ es ausdrückt.

    F. E. P.: Genau das glaube ich auch. Es ist einer der Gründe, warum ich anfing andere Religionen zu studieren, denn ich hoffte, daß der sehr beschränkte Gesichtspunkt, in dem ich erzogen wurde, erweitert werden könnte, wenn ich lernte wie Menschen, die einen anderen Glauben haben, über Gott denken.


    Herausgeber: Sie werden verstehen, daß ich weder daran interessiert noch darauf bedacht bin, zu lange bei den rein buchstäblichen Aspekten der Religion zu verweilen. Aber ich heiße jede aufrichtige Frage willkommen, denn selbst der dürftigste Ausdruck kann immer in seiner tieferen Bedeutung betrachtet und von diesem erweiterten Standpunkt aus behandelt werden.
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    Frage – Aber Sie müssen doch an etwas glauben. Glauben Sie zum Beispiel an Jesus?


    Stellungnahme – Gewiss glaube ich an Jesus, wenn auch nicht notwendigerweise so wie Sie. Ich glaube, dass Jesus eine Inkarnation einer Göttlichen Kraft war, Gottes, wenn Sie wollen. Ich glaube aber auch, dass Jesus darin kein Einzelfall war, weil potenziell jeder Mensch ein ‘Sohn Gottes’ ist, eine Inkarnation seiner eigenen inneren Göttlichkeit. Sagte uns Jesus nicht, was er tue, könnten auch wir tun und sogar größere Dinge? Er konnte uns damit doch wohl nur erinnern wollen, dass auch wir „Gottes Tempel“ (1 Korinther 3, 16) sind? Das waren nicht bloß trostreiche Worte; mit ihnen hinterließ er eine Botschaft, erfüllt mit gewaltiger Hoffnung und Zuversicht in das spirituelle Schicksal des Menschen.


    Wir sind Gedanken Gottes - also Wesen, die gewollt sind - jeder Einzelne.


    Frage –Bei dieser Betrachtung wird alles so groß, so ehrfurchtgebietend. Es ängstigt mich beinahe, denn man kann kaum wieder zur orthodoxen Anschauung zurückkehren, wenn man diesen Gedankengängen wirklich folgt. Trotzdem haben Sie sehr deutlich erläutert, dass Ihr Lehrsystem nichts von dem, was gelehrt wurde, verdrängen will.


    Stellungnahme – Ich freue mich, dass Sie das feststellen, denn es soll keineswegs der Glaube irgendeines Menschen verdrängt werden, vielmehr soll dem Einzelnen geholfen werden, den eigenen Glauben besser und umfassender deuten zu können. Ich beharre nur auf einem einzigen ‘Dogma’: Es darf keine Dogmatisierung des Denkens geben. Die Wahrheit steht allen offen und der Weg zu ihr ist eine streng individuelle Angelegenheit. Wir sollten etwas erst als wahr annehmen, wenn wir es tief im Innern als richtig empfinden. Schon morgen mag jeder die Dinge ganz anders sehen und mehr Verständnis haben als heute. Dann erscheint der heutige Glaube als begrenzt. Das gilt für die Entwicklung auf jedem Erfahrungssektor.
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    Und wird also eine Menge Literatur angeboten - Jeder wähle sich aus, dem er zustimmen kann oder was er für sich annehmen mag.

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    Beginnt eine neue Zeit der Religionskriege ?

    So, wie es von 1618-48 gewesen war ?

    Alles deutet darauf hin.

    Mit welchem Ergebnis ?

    Totale Veränderung - oder irgend ein Sieg einer Seite für die nächste Zeit ?

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    Welchen Stellenwert hat Jesus heute noch ?

    Aber der Jesus, an den Spong glaubt, ist jenseits des Theismus. Der Mensch Jesus hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, die ihn und alle verwandelt, die mit ihm verbunden sind: „Wenn ich die Wurzel des Seins berühre, glaube ich, dass ich das berühre, was ich Gott nenne“ (S. 285). Es gibt eine Idee in diesem ausgezeichneten Buch, die ich ein wenig erweitern möchte. Spong schreibt, dass die verwandelnde Kraft Jesu einzigartig sei, wir können Jesus aber auch unter verschiedene Menschen einreihen, deren Leben und Altruismus die Kraft besaßen, die Gesamtheit zu inspirieren. Ein weiteres Beispiel eines vollkommenen Menschen, der den religiösen und sozialen Grenzen seiner Zeit entgegentrat, ist Gautama Buddha. Die Lehre, dass Liebe das Bindemittel im Universum sei, ist so alt wie die Menschheit, und während der Zeitalter sind „erleuchtete“ und „fortgeschrittene“ Seelen erschienen, um die kämpfende Menschheit daran zu erinnern, was die Gesamtheit wirklich inspiriert – es ist die Botschaft des Herzens.
    Nach Steiner: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Wenn auch vieles sehr merkwürdig erscheint, mit unserem heutigen technischen Verständnis, aber irgendwie hat das was, daß er - der mystische Jesus - für die Welt steht - und für die Erlösung. Auch, wenn ich oft abdrifte und weiter suche - es zieht mich auf irgendeine Weise schon wieder an. Genauso, wie uns Filme mit mystischem Inhalt anziehen, so in der Art: da könnte doch was dran sein - an all den Wesen, auf die wir vielleicht heimlich warten.

    Schon der Film über "Aliens" war ein großer Erfolg - alle Teile dieser Filmreihe und auch der Baphomet von Rieger....google: baphomet und aliens deutsch

  2. #2
    geliefert wie bestellt! Benutzerbild von autochthon
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Wo steckt eigentlich der Nachbar!?
    Sei vorsichtig was du dir wünschst - Es könnte wahr werden.






  3. #3
    Mitglied Benutzerbild von nurmalso2.0
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    (............................
    Warum soll eine mystische Figur von vor 2000 Jahren für heute wichtig sein?
    TRUMP UND MERKEL MÜSSEN WEG


  4. #4
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Warum soll eine mystische Figur von vor 2000 Jahren für heute wichtig sein?
    Warum denn nicht?

    Sogar Aristoteles ist heute noch wichtig und der ist sogar noch ein paar Jahrhunderte älter...


    Fryheit für Agesilaos Megas

  5. #5
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von LOL Beitrag anzeigen
    Warum denn nicht?

    Sogar Aristoteles ist heute noch wichtig und der ist sogar noch ein paar Jahrhunderte älter...
    DER hat ja auch gelebt und kluge Dinge gesagt.
    Sei vorsichtig was du dir wünschst - Es könnte wahr werden.






  6. #6
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Warum soll eine mystische Figur von vor 2000 Jahren für heute wichtig sein?
    Weil's auch eine Figur von heute (und morgen) ist.
    Kalenderspruch, 24. Woche: Outer space is not real! (N. Fuentes)

  7. #7
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Weil's auch eine Figur von heute (und morgen) ist.
    Der Weihnachtsmann ist noch wichtiger. Vielleicht auch der Osterhase.
    Wo gestern eine christliche Schule stand, steht morgen eine Moscheehütte. Der kriegerische, männliche Geist dieser Religion ist dem Neger verständlicher als die Lehre vom Mitleid, die ihm nur die Achtung vor den Weißen nimmt ...
    O. Spengler 1934

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Weil's auch eine Figur von heute (und morgen) ist.
    Das Symbol des Scheiterns, für die Juden, denn der Versuch das Judentum zu reformieren, daran scheiterte olle Jesussen kläglich, dafür gilt es als Gründer eines Neojudentums mit Namen Christentum, das eigentlich ein Paulustum ist.
    "In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen". (Matthäus 26)
    Und der Hahn kräht immer noch. Und an das Kreuz wurde nun ein Sack voller Gold und glitzernden Demanten geschlagen. Und siehe und wahrlich, wahrlich, ich sage dir, das Kreuz wurde zu einem asylantischen Ruderboot, je nach konfessioneller Laune und mainstreamigen Dogmenverständnis.

    Es ist schon ein Kreuz, mit dem Christentum..., Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der daraufsaß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach.

  9. #9
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Der Weihnachtsmann ist noch wichtiger. Vielleicht auch der Osterhase.
    Politisch und global besehen kaum. Niemand kämpft für den Weihnachtsmann und tötet für den Osterhasen.
    Kalenderspruch, 24. Woche: Outer space is not real! (N. Fuentes)

  10. #10
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Politisch und global besehen kaum. Niemand kämpft für den Weihnachtsmann und tötet für den Osterhasen.

    Woraus man ersehen kann, das Weihnachtsmann und Osterhase Friede stiftende Leute sind. Was meinst du, sollte man nicht lieber den Osterhasen an das Kreuz nageln? Aber das würden uns die lieben Kinderchen wohl niemals verzeihen.

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