User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

  1. #531
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von Matthew Beitrag anzeigen
    Ein Siebener hat 7 Jahre. Zur Zeit Daniel rechnete man aber mit Mondjahren von
    360 Tagen.

    69x7x360 = 173880 Tage = 476 Sonnenjahre + 140 Tage + 116 Schalttage =
    Wie du ganz richtig sagst, rechneten die semitischen Völker des Alten Orients mit Mondjahren. Die haben weder 365 noch 360 Tage, sondern 354. Um das auszugleichen fügte man von Zeit zu Zeit Schaltmonate ein, entweder nach Bedarf oder in einem festen Zyklus. Jahre mit 13 Monaten waren demnach also ganz normal. Dadurch ist leider das Umrechnen von Daten vom modernen in den damaligen Kalender nicht gerade einfach.

    Die Schaltregel, die wir heute kennen, entstand erst lange später, als Cäsar den ägyptischen Sonnenkalender für Rom übernahm und diesen (schon lange vorher bekannten) Fehler korrigierte.

  2. #532
    Mitglied Benutzerbild von Matthew
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von GSch Beitrag anzeigen
    Nach deiner Kalkulation komme ich auf 2037 (32 + 2*1000 + 2*3,5). Allerdings warne ich davor, 1. Petrus 3,8 als mathematische Formel aufzufassen. Es geht hier nur darum, dass Gottes Zeitbegriffe andere sind als unsere. Man sieht das ja schon daran, dass er die Sache sofort umdreht: nicht nur ist ein Tag wie tausend Jahre, sondern tausend Jahre sind bei ihm auch wie ein Tag.

    Überdies bezieht er sich hier vermutlich auf Psalm 90,4, wo es mit Bezug auf Gott heißt:



    Der vergangene Tag erscheint uns ja meist viel kürzer als der aktuelle. Und eine Nachtwache dauerte zur Zeit von Moses 4 Stunden, zur Zeit Jesu 3 Stunden (im jährlichen Durchschnitt). Also ist das wohl nicht als absolute Mathematik aufzufassen.
    Keiner weiß weder Tag noch Stunde.... aber anhand der Zeichen erkennen wir seinen Zeitplan...
    Die engere Endzeit beginnt ERST mit dem 1. Siegel aus der Offenbarung..

  3. #533
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von Matthew Beitrag anzeigen
    Keiner weiß weder Tag noch Stunde.... aber anhand der Zeichen erkennen wir seinen Zeitplan...
    Stimmt ja, aber dann kannst du dir deine Kalkulationen, wann ein charismatischer Führer auftreten wird oder könnte, auch sparen. Und Jesu Mahnungen, wachsam zu bleiben (in diesem Zusammenhang nennt er ja in Markus 13 alle damals üblichen Nachtwachen), hätten auch keinen Sinn, wenn wir uns ein Datum oder zumindest ein frühestes Datum ausrechnen könnten.

  4. #534
    Mitglied Benutzerbild von dr-esperanto
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Grabtuch von Turin:
    "...Die wissenschaftliche Erörterung des Tests von 1988: Was war aber von den neuen "Ergebnissen" zu halten? Ein genaueres Hinsehen auf die Methoden des Tests von 1988 verursachte unter Fachgelehrten bald ernsthafte Zweifel an der Zuverlässigkeit dieser neuen "Sensationsergebnisse", die von den Medien schnell in aller Welt verbreitet worden waren. Die Radio-Carbon-Methode ist auch innerhalb der zuständigen Spezialdisziplin nicht als ausreichend und wirklich zuverlässig anerkannt. Zahlreiche Fehleinschätzungen sind bekannt. Bei Messungen an lebenden Schnecken ergab sich beispielsweise ein Alter von 26.000 Jahren! Verunreinigungen, wie sie speziell bei Tüchern vorkommen, können zu erheblichen Messfehlern führen! Dr. Harry E. Gove, Physiker und Erfinder der modernen Carbon-Datierung, hat festgestellt, dass diese Methode zu Fehlergebnissen führt, wenn man Bakterienanhäufungen nicht berücksichtigt und beseitigt. Auch auf dem Leichentuch wurden solche Anhäufungen von Bakterien festgestellt (vgl. Bishop Pivarunas, M., in: Adsum, March 2000. Zu den Quellenangaben siehe auch Literaturverzeichnis). Das Grabtuch weist aber auch andere Verunreinigungen auf. Direktor Dimitri Kuznetsov, Leiter des Laboratoriums von Moskau und Leninpreisträger für Wissenschaft hat ein Stoffstück aus Leinen aus den archäologischen Funden von EnGedi (circa 100 vor bis 100 nach Christus) untersucht und mit der RC-Methode als Ergebnis 336 - 107 vor Christus festgestellt. Dann hat er es Bedingungen ausgesetzt, denen auch das Grabtuch von Turin beim Brand von Chambery unterworfen war, und mit derselben Radio-Carbon-Methode als Ergebnis 1044 - 1272 erhalten! Demnach kann eine Messung nur zuverlässig sein, wenn man - gerade bei Gewebe - auch äußere Einwirkungen in der Geschichte berücksichtigt, die zu einer Veränderung des Kohlenstoffgehaltes geführt haben können, und mögliche Verunreinigungen aus späterer Zeit ausschließen kann. Ungenauigkeiten und Fehler: Die Proben, welche dem Bericht von 1988 zugrunde lagen, waren leider gerade in der Nähe von ehemaligen Brand- und Löschwasserflecken entnommen worden! Konnten die Ergebnisse unter solchen Umständen zuverlässig sein? Hatte die Untersuchung das gemessen, was sie zu messen vorgab? Weitere Ungenauigkeiten, Unterlassungen, nicht eingehaltene Abmachungen, spärliche Informationsbereitschaft und anderes belasteten die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse noch mehr. Die Radio-Carbon-Untersuchung war nur als eine unter anderen Untersuchungen zur Feststellung des Alters des Grabtuches vorgesehen. Das STURP (Shroud of Turin Research Project), welches seit 1977 mit enormen technischen Mitteln und in Zusammenarbeit mit Gelehrten aus zahlreichen Fachbereichen die Untersuchung des Grabtuches mit großer wissenschaftlicher Redlichkeit vorantrieb, stellte 1984 einen Plan zur Radio-Carbon-Datierung des Leichentuches vor: Sechs Laboratorien sollten Proben des Leichentuches erhalten, welche genau dokumentierbar und von Wissenschaftlern des STURP überprüft sein sollten. Vier Labors sollten die Altersbestimmung nach der alten Radio-Carbon-Methode vornehmen, zwei nach einer neuen. Dieses Protokoll wurde willkürlich nach und nach reduziert, das STURP und Persönlichkeiten mit großer Fachkompetenz zunehmend ausgeschaltet (vgl. Belmont, Hervé, L'Authenticité du Saint-Suaire, in: Belmont, Hervé, Brimborions, Bordeaux 1990, S. 132). Es blieben am Ende drei Labors übrig, welche alle nach derselben Methode arbeiteten und Proben erhielten, bei denen eine anderweitige Verschmutzung nicht ausgeschlossen werden konnte, weil sie vorher nicht analysiert worden waren! Die beiden Textil-Experten, welche die Entnahme beim Leichentuch am 21. April 1988 beglaubigen sollten, hatten das Leichentuch vorher noch nie gesehen (siehe Belmont, a.a.O.)! Die Proben wurden an einer Stelle entnommen, wo das Leichentuch nach Zeugnis desjenigen, welcher die Entnahme vorgenommen hat, mit Fäden anderer Natur durchsetzt war. Außerdem treten in den Berichten über die Entnahme der Proben große Unterschiede bezüglich des Gewichtes der Proben zu Tage (siehe a.a.O.). Die Laboratorien arbeiteten nicht blind. Sie kannten die Proben des Leichentuches und die Daten der Referenzproben. Vor Mitteilung der Ergebnisse ihrer Analyse konnten sie miteinander in Kontakt treten (a.a.O., S. 133). Bei der Vorgehensweise der gesamten Untersuchung kann man sich bei nüchterner Betrachtung des Eindrucks nicht erwehren, dass schon vorher feststand, dass mit allen Mitteln als Ergebnis die Unechtheit des Grabtuches "nachgewiesen" werden sollte. "Prof. Edward Hall, damals noch Leiter des Institutes für Radio-Carbon-Datierung in Oxford, sagte: Wer die Echtheit des Grabtuches vertrete, erweise sich als 'pathologisch', und wer sich gegen die Carbondatierung wende, werde er 'totschießen'" (Madinger, Dr. Herbert, Briefe der Katholische Glaubensinformation 2000/3+4, Nr. 288, S. 10). Ein Schlussbericht der Ergebnisse der fraglichen Radio-Carbon-Datierung wurden zwar in der Zeitschrift "Nature" veröffentlicht, die genaue Darstellung aller wissenschaftlichen Untersuchungen wurde aber nie vorgenommen. Die Experimente sind daher nicht wiederholbar, die Untersuchungen somit auch nicht wissenschaftlich. Die Veränderungen am Grabtuch nach dem Brand von Chambery und nach anderen äußeren Einwirkungen wurden nicht untersucht und blieben daher unberücksichtigt. All dies musste dazu führen, dass der Datierung von 1988 keine wissenschaftliche Anerkennung zuteil werden konnte, ja dass die Fälschungstheorie schon 1989 wieder verworfen, vom Koordinator der Radio-Carbon-Forscher, Dr. Mike Tite, in einem Schreiben vom 14. September 1989 an Prof. Gonella, den Berater des damaligen Erzbischofs von Turin, auch offiziell wieder zurückgenommen wurde und die Echtheit des Grabtuches am 12. Juni 1993 auf Grund der Gesamtheit der Untersuchungen bei einem wissenschaftlichen Symposium in Rom wieder klar bestätigt wurde. Vergleich des Grabtuch mit anderen Objekten: Nicht nur das Tuch selbst erscheint wunderbar, auch der Vergleich mit geschichtlichen Christusbildern und anderen Christusreliquien bringt auffallende Ergebnisse. Literarische und künstlerische Zeugnisse für das Grabtuch: Eine Datierung auf das 13. oder 14. Jahrhundert, wie sie der Radio-Carbon-Test nahe legt, erscheint nicht zuletzt auch deshalb unmöglich, weil in Schrift und Bild schon viel früher klare Zeugnisse für das Tuch nachgewiesen sind. Sein Weg von Jerusalem über Konstantinopel, Edessa (Urfa) und wieder Konstantinopel (944) und Griechenland bis zu seiner Ankunft im Westen ist durch Schriften wie Pollenanalyse gut bezeugt. "Die schriftlichen Quellen, die das Tuch auf diesem Weg begleiten, sind von zwingender Überzeugungskraft" (Badde, Paul, in: Frankfurter Allgemeine Magazin, 9. April 1998) und entsprechen klar den Ergebnissen der Pollenanalyse. 440 berichtet der heilige Hieronymus von einem Grabtuch. Ein in St. Petersburg gefundenes Reliquienkästchen aus dem 6. Jahrhundert enthält eine Ganzkörperikone und Beweinungsszenen, wo der Leichnam Christi in der Haltung des Leichentuchs von Turin dargestellt ist, ähnlich wie auf Darstellungen des 12. Jahrhunderts. Auffallend: Nach dem Bekanntwerden eines nicht von Menschenhand gemachten Bildes auf dem Mandylion, von dem im 6. Jahrhundert berichtet wird, findet sich auch in der Kunst eine andere Darstellung Christi, die Vorbild für spätere Ikonen wurde und meist selbst die Stirnfalte des Grabtuches wiedergibt. Eine Abbildung auf der Tremissis-Münze des Kaisers Justinian II. Rinometo (685 - 695), der als erster byzantinischer Kaiser ein Christusbild auf Münzen prägen ließ, ist deckungsgleich mit dem Grabtuch. Sogar die Rille am Hals ist zu sehen. "Die Ikonen, die seit dem 6. Jahrhundert, (z.B. die enkaustische Pantokratorikone vom Sinai) auf das Antlitz des Grabtuches zurückgehen, weisen stereotype Merkmale auf, die sich mehr oder weniger bei allen Ikonen wiederfinden" (Wally, Traude, Die Frage der Echtheit des Grabtuches von Turin im Lichte der neuesten Forschung, Manuskript, S. 4). "Gerichtsmediziner haben 145 Übereinstimmungspunkte mit dem Grabtuch gezählt. Bei allen Christus-Ikonen finden sich folgende Merkmale: eine Augenbraue ist höher als die andere - das Gesicht in einer strengen Frontalansicht - große offene Augen - die Nase ist lang und schmal - an der Nasenwurzel befindet sich ein auf die Spitze gestelltes Dreieck - lange Haare zu beiden Seiten des Gesichtes, in der Mitte gescheitelt - ein kurzes Haarbüschel, mit mehreren Spitzen auf der Stirn - großer Zwischenraum zwischen Backenknochen und Haaren - starke Backenknochen - unsymmetrische Gesichtszüge - Oberlippenbart nicht symmetrisch - kleiner Mund, nicht mit Schnurrbart verdeckt - ein nicht zu langer Bart am Kinn..." (Madinger, Dr. Herbert, in: Briefe der Katholischen Glaubensinformation, Wien 2000/3+4, S.9) Das Grabtuch muss also bekannt gewesen sein und auch ein Ansehen genossen haben, das weit über ein bloßes Kunstwerk hinausreicht. In einer Erzählung aus dem 8. Jahrhundert aus dem syrischen Raum wird berichtet, dass Christus einen Abdruck seines ganzen Körpers auf einem Tuch hinterlassen habe, das in der "Großen Kirche" von Edessa aufbewahrt werde (vgl. Wally, a.a.O.). 1192 findet sich eine großformatige Federzeichnung im Kodex Pray in Budapest, einer der wichtigsten Handschriften Ungarns, welche eindeutig als Abbildung des Tuches identifizierbar ist und ebenfalls nicht nur das Gesicht darstellt (vgl. Badde, a.a.O.). Auch die Brandlöcher scheinen hier schon auf, ebenfalls die versteckten Daumen, und das alles Jahrhunderte vor dem Datum, das die Radio-Carbon-Untersuchung als Entstehungszeit des Grabtuches vorschlägt!..."
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    Gen 3,15 In-imicítias ponam inter te et mulíerem, et semen tuum et semen illíus: ipsa cónteret caput tuum, et tu insidiáberis calcáneo ejus.
    Clámitat ad coelum vox sánguinis et Sodomorum, vox oppressorum, víduae, pretium famulorum. Iudex ergo, cum sedebit, quidquid latet adparebit!
    Flúctuat, nec mérgitur.

  5. #535
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von Matthew Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt eine globale Elite. Viele linke Akademiker sind dabei nur die
    nützlichen Idioten der wahren Eliten. Sie verachte ihre Herkunft und Tradition,
    da viele im Ausland studiert haben, empfinden sie die Werte der Eltern und Großeltern
    als feindlich für die eigene Selbstverwirklichung. Leider übersehen sie dabei,
    dass sie durch ihre verengte Sichtweise nur die undemokratischen Ziele der wahren Globalisten erfüllen.
    Durch den Jesuitenpapst Franziskus verwandelt sich die katholische Kirche
    immer mehr zur Hure Babylon.

    Bevor die Muslime bei uns die Macht an sich reisen werden jedoch die
    globalen Eliten einen Weltstaat und eine Welteinheitsreligion ausrufen.

    Ein charismatischer Führer könnte also schon um ca. 2027 nach Christus auftreten.
    2. Petrus 3, 8
    Dieses eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!
    [Links nur für registrierte Nutzer]


    Die ersten zwei Nachtwachen: Markus 13:35
    Die letzten zwei Nachtwachen: Markus 13:20
    Ich habe darüber auch schon lange nachgedacht - wer letztendlich die Macht in der Welt an sich reißen könnte. Erst mal, wenn man die Entwicklung - vor allem die wirtschaftliche - betrachtet, ist China auf dem Vormarsch - und hat - wieviel Einwohner ? 1,4 Milliarden und hält von Religion gar nichts. Rußland wohl deshalb wirtschaftlich der Verlierer, weil der Alkoholismus zu stark ist und das wirtschaftliche Vorangehen erschwert - Menschen unter Daueralkeinfluß können keine besonderen Werte schaffen - der Amerikaner, der mit sich selbst zu tun hat ? Japan, die auch unter einem zunehmenden Fachkräftemangel leiden, die südamerikanischen Länder, die sich größtenteils mit dem Problem der Drogen auseinander setzen müssen - da wird wirtschaftlich auch nichts und Menschen unter Drogen - was schaffen die ?

    Also, weltumspannend gesehen, es gibt zuhauf Probleme - und ein Ende ist nicht abzusehen - ob die Muslime, wir nehmen mal diese IS-Mörder und andere Hassprediger - die schaffen nichts außer Tote - gemeuchelte - auch das nichts Gelbe vom Ei - und wirtschaftlich wanken die ohne die westliche Welt in die Steinzeit zurück - siehe Afghanistan - da wollen die Taliban ihren islamischen Staat errichten - sollen sie doch - eine Mauer drum herum und da sollen sie sich gegenseitig abmurksen - siehe die Berichte im TV - leider ist die Türkei eine Art Störfaktor in Europa - mir wäre es lieber, Rußland wäre in der EU - statt dessen wirft Brüssel Steine ins Land, will nur einige Länder im russischen Raum mit hinein nehmen, was wieder Streitfeuer anfacht. Ukraine - und dann ?

    Alles wankt - Europa rutscht nach rechts, weil links nicht regieren konnte - Fazit - nach 70 Jahren wird sich Europa in Kriege verstricken - vielleicht auch dank der EU - denn man kennt das menschliche Wesen nicht und seine Art und Weise, wie es sich seine Zukunft denkt.

    Es wird immer nur von einigen entschieden und in der Gewißheit, der Sieger zu sein, machen sie Fehler um Fehler - und das wird sich rächen.

    Irgendwann kracht es - dann gibt es einen Neuanfang und wir sind immer die Gleichen geblieben - den Weltfrieden, der ist eine Fiktion - den gibt es nicht, dafür sind Menschen zu unterschiedlich angelegt.

    Alles andere an Gedanken sind immer nur auf die eigene subjektive Vorstellung gerichtet. Was man sich wünscht, was der andere gar nicht mag, was andere Menschen gar nicht leben können - es wird immer der "Turm von Babel" bleiben.

    Aber man darf sich ja was wünschen.

  6. #536
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Rudolf Steiner hat sich übrigens auch sehr mit den Evangelien beschäftigt.

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    Seit einigen Jahrhunderten hat sich innerhalb der Menschheit, die immer mehr zum Materialismus in ihrer Gesinnung gekommen ist, eine gewisse Abneigung herausgebildet gegen eine solche Auffassung des geschichtlichen Werdens überhaupt, wie sie uns gleich in den ersten Worten des Johannes-Evangeliums entgegentritt. Denken Sie doch nur daran, daß die ersten Worte keine andere Erklärung zulassen, als daß in dem Jesus von Nazareth, der gelebt hat im Anfange unserer Zeitrechnung, verkörpert war eine Wesenheit höchster geistiger Art. Der Schreiber des Johannes-Evangeliums konnte nach seiner ganzen Art nicht anders, indem er von Jesus spricht, als beginnen mit dem, was er das "Wort" oder den "Logos" nennt; und er konnte nicht anders als sagen:"Dieses Wort war im Urbeginne, und alles ist durch das Wort entstanden." (1, 1-3)oder durch den "Logos". Nehmen wir dieses Wort einmal in seiner vollen Bedeutung, dann müssen wir sagen: Der Schreiber des Johannes-Evangeliums sieht sich gedrängt, den Urbeginn der Welt, das Höchste, wozu sich der Menschengeist erheben kann, als Logos zu bezeichnen und zu sagen: "Alle Dinge sind durch diesen Logos, den Urgrund der Dinge, gemacht!" Und dann setzt er fort und sagt:"Dieser Logos ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnet." (1,14)Das heißt nichts anderes als: Ihr habt ihn gesehen, der unter uns gewohnt hat; ihr werdet ihn nur verstehen, wenn ihr ihn nehmt so, daß in ihm dasselbe Prinzip wohnte, durch das alles, was um euch herum ist an Pflanzen, Tieren und Menschen, gemacht ist. - Will man nicht in verkünstelter Weise interpretieren, so muß man sagen, daß im Sinne dieser Urkunde ein Prinzip allerhöchster Art sich einmal im Fleische verkörpert hat. Vergleichen wir die Anforderung, die mit solcher Vorstellung an des Menschen Herz gestellt wird, mit dem, was heute mancher Theologe sagt. Sie können es gegenwärtig in theologischen Werken lesen und in Vorträgen in mannigfacher Weise hören: Wir appellieren nicht mehr an irgendein übersinnliches Prinzip; uns ist derjenige Jesus am liebsten, den uns die drei ersten Evangelien schildern, denn das ist der "schlichte Mann aus Nazareth", der anderen Menschen ähnlich ist.

  7. #537
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    ...Die Fragen lauteten, warum die uneheliche Geburt Jesu so verschämt verschwiegen wird, warum - ausser der zur " reinen, sexophoben und unbefleckten Jungfrau " stilisierten Maria -alle Frauen ( MM !!! ) in seiner Umgebung unterschlagen werden, und so getan wird, als ob er sexlos oder schwul gewesen sei und nur Männer um sich geduldet hat, wer die Evangelien, noch dazu zufällig alle nach der Zerstörung Jeusalems und dem Exodus der Juden in Auftrag gegeben, wer Intersse hatte, den Tod Jesu den Juden in die Schuhe zu schieben, und vor allem, wer sich die Geschichte von der Auferstehung und Wiederkunft Jesus- auf die wir alle bis heute warten- ausgeheckt hat ?

    Theologen versuchen ihre historische Unbildung und eklatantes Nichtwissen regelmässig hinter geschwollenem Geschwurbel zu verbergen. Dazu wurden sie abgerichtet und dressiert. Glaube statt Vernunft. Viele meinen, Sex wäre für die Kirche das Schlimmste. Das stimmt aber nicht. Das Schlimmste war für die Kirche Intelligenz, Wahrheit und Vernunft. Wer früher Fragen stellte, wurde als Ketzer ermordet.
    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Wie erwartet hast du keine historische Quelle für den Tod Jesu - wäre auch zu schön gewesen. An einer weiteren Diskussion mit dir bin ich deshalb nicht interessiert und werde nicht mehr antworten.
    Fürchtest du die Wahrheit so sehr ? Über das Jenseits zu fabulieren , ist natürlich einfacher, als historisch überprüfbare Fragen zu beantworten. Aber gut, wir wissen wir ja, dass ihr nichts mehr fürchtet, als Intelligenz, Vernunft, Verstand und Wissen. Und Sex. Daher habt ihr Fragensteller auch früher als Ketzer ermordet. Es gibt zwar für den Todestag jedes römischen Kaiser dutzende historische Quellen, aber keine einzige historische Quelle für Geburt, Todesjahr, Auferstehung Jesu. Genauso wenig wie für Donald Duck, Osterhasen, Teufel oder Weihnachtsmann.

    Zitat Zitat von GSch Beitrag anzeigen
    Das kann man aber von so ziemlich allen antiken Schriften sagen. Schau dir mal die Überlieferungssituation der Schriften von Cäsar oder Aristoteles an, ganz zu schweigen von Plato. Es gibt kein altes Buch, bei dem wir uns derart gut auf den Text verlassen können wie die Bibel. Dass die Bibel schon früh auch in andere Sprachen übersetzt wurde, trägt eher noch dazu bei.
    Na ja, Epos von Gilgam., die Fabeln des Äsop, Augenzeugenberichte eines Kallisthenes über AdG waren jahrhundertelang im Original in A. erhalten und Fragmente von Cäsars BG sind im VM ausgestellt. Und im Schrain von Aususus sind auch Original-texte ausgestellt. Wir können uns eben nicht auf die Bibel verlassen, weil es kein Qriginal der Bibel gibt. Dafür Abschriften von Kopien von Abschriften, in hunderten Interpretationen und Sprachen.
    Wenn Wahlen nichts ändern könnten, würde man nicht alles versuchen, die Wahl der Rechten zu verhindern.

  8. #538
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat von GSch [Links nur für registrierte Nutzer]
    Das kann man aber von so ziemlich allen antiken Schriften sagen. Schau dir mal die Überlieferungssituation der Schriften von Cäsar oder Aristoteles an, ganz zu schweigen von Plato. Es gibt kein altes Buch, bei dem wir uns derart gut auf den Text verlassen können wie die Bibel. Dass die Bibel schon früh auch in andere Sprachen übersetzt wurde, trägt eher noch dazu bei.
    Daß schon bei einfachen Übersetzungen Fehler gemacht wurden, ist allen klar. Schon die einfache übersetzung von Englisch in Deutsch oder Japanisch ins Deutsche und erst Chinesisch ist Deutsch bringt Probleme - liest man wortgetreu englisch zum Deutschen - da fehlt es schon an der Grammatik - an der Interpretation.

    Die Texte wurden in aramäisch geschrieben, gingen dann ins Griechische, dann ins Lateinische und schließlich vom 'Englischen ins Deutsche - da kommt so manches ganz anders rüber - Jungfrau und junge Frau zB-.

    Darüber spricht Ruth Lapide des Öfteren - und hat uns alle ein bißchen aufgeklärt.

    [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer] › DIE ZEIT Archiv › Jahrgang 2002 › Ausgabe: 15

    04.04.2002 - Und eine einzigartige Moderatorin: Ruth Lapide. ... ist wie ein Reicher im Himmel oder ein Kamel im Nadelöhr: Frau Lapide ist weder betulich ...



    [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer]...



    30.06.2005 - Bewährung und Versöhnung seien denn auch, so Ruth Lapide, die ... Auch das Kamel, das durch ein Nadelöhr steige jedenfalls eher, als dass ...



    [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer] › Judentum und Christentum



    Zitat: Jaja, aber wissen Sie denn, dass die Stelle mit dem Nadelöhr sowieso ein Übersetzungsfehler im Neuen Testament ist? Luther übersetzt Kamel, im ...

    google. ruth lapide kamel und nadelöhr


    Erst waren die Schriftrollen da und dann erst wurde - viel später - die Bibel als Buch dargestellt. Und vorher gab es ein Aussuchen, welche Texte mit hinein genommen werden sollten.

  9. #539
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

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    Bibelgelehrte datieren die Paulusbriefe als die frühesten Schriften des Neuen Testaments (50er v. ... scheint einheitlich zu sein, aber die Bibeltexte stimmen in ihren Namen oder ... Spong meint, dass die Zahl zwölf eine symbolische Bedeutung hatte: ... Der Autor vermutet, dass diese späteren Geschichten die 24 Sunrise ...



    [Links nur für registrierte Nutzer]...





    Sunrise. Der Theosophische Pfad (1957-1963) ... In Peaks Kommentar über die Bibel, eine ältere, der Geistlichkeit gut bekannte Abhandlung, ... Informationen und dem Sonderbaren der Gestalt Jesu selbst entsprechende neue Bedeutung.




    [PDF][Links nur für registrierte Nutzer]





    SUNRISE. THEOSOPHISCHE PERSPEKTIVEN. Heft 2/1998. DM 6,00. SUNRISE ..... um die Richtigkeit von Band und Seitenzahl zu prüfen, die mit der Original- ausgabe von ... gestellt, in demÜbersetzungen und Referenzen zu fremdsprachlichen ... Die am weitesten verbreitete Mythologie ist wahrscheinlich die Bibel. Dort

    google: theosophie sunrise übersetzung texte der bibel vom original




  10. #540
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    Standard AW: Was macht das Christentum aus und warum ist Jesus so wichtig ?

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Na ja, Epos von Gilgam., die Fabeln des Äsop, Augenzeugenberichte eines Kallisthenes über AdG waren jahrhundertelang im Original in A. erhalten und Fragmente von Cäsars BG sind im VM ausgestellt. Und im Schrain von Aususus sind auch Original-texte ausgestellt. Wir können uns eben nicht auf die Bibel verlassen, weil es kein Qriginal der Bibel gibt. Dafür Abschriften von Kopien von Abschriften, in hunderten Interpretationen und Sprachen.
    Dass man in Alexandria das Gilgamesch-Epos hatte, möchte ich bezweifeln. Und es gibt von Cäsar, Josephus oder Aristoteles ebensowenig ein signiertes Originalexemplar wie von den Büchern der Bibel. Aber vergleich mal die Zahl der Abschriften, die man etwa vom Johannesevangelium hat, mit denen des Gallischen Krieges.

    Kein altes Werk ist derart präzise überliefert wie die Bibel. Als die Qumran-Rollen gefunden wurden, verfügte man plötzlich über einen Jesaja-Text, der etwa 1000 Jahre älter war als der älteste bis dahin verfügbare. Natürlich hat man die Texte verglichen. Differenzen: praktisch keine. Was man von Plato wohl kaum sagen kann.

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