Jesu ist als Vorbild im Richten und urteilen über eigenes und fremdes Fehlverhalten anzusehen. Im AT war der Hass auf die Sünden eher schwammig formuliert und nicht genau definiert. Erst durch das Neue Testament wurde ein absoluter Hass auf die Sünden gelehrt. Natürlich widerprechen die Lehren im allgemeinen der Vernunft und erscheinen einfältig. Aber immer wieder muss auch erkannt werden : Ja, jener Satz ist durchaus recht weise. Das NT zeigt eine neues Gerechtigkeitsverständnis. Es strahlt gleichsam eine Wut aus, wie ein Autist ohne Lady.

Aber ist man erstmal darüber hinweg, scheinen zumindest die Gleichnisse weise. Wer war nicht selbst schon ein Kamel, dass durch ein Nadelöhr geht ? Da meint ein Sünder oder Krisenopfer es gäbe nie wieder einen Lichtblick und eine Hoffnung auf Besserung, aber plötzlich blickt eine freundliche Aura drein und redet einem gar ein die Anfechtungen und Schicksalsschläge hätten zu einem besseren Leben oder zumindest zu einer weiseren Weltanschauung geführt als die vorherige.

Natürlich darf sich nicht ausgeruht werden und Wunden bleiben immer von den Ruten mit denen Gott einen gestrichen hat. Aber es ist nötig. Die Menschen sind Sünder und brauchen die Schläge um zu erkennen, wie verderbt ihre menschliche Natur ist. Warum einige sündigen und nicht bestraft werden hat eine verborgene Ursache. Jene müssen sich aber später beim jüngsten Tage veratworten.