User in diesem Thread gebannt : Daggu, Gurkenglas and Heisenberg


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Thema: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

  1. #11
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Gott ?

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Das Wort Gott ([Links nur für registrierte Nutzer], [Links nur für registrierte Nutzer] got, [Links nur für registrierte Nutzer] guth, [Links nur für registrierte Nutzer] god, [Links nur für registrierte Nutzer] Gud, abgleitet von [Links nur für registrierte Nutzer] *guda- Gott = Anrufung), ist im [Links nur für registrierte Nutzer] Sprachraum entstanden als allgemeine Bezeichnung für erhabene [Links nur für registrierte Nutzer]. Als Götter oder Gottheiten werden in der Regel [Links nur für registrierte Nutzer] der ersten und zweiten [Links nur für registrierte Nutzer] bezeichnet. Ursprünglich hatte das Wort Gott sächliches Geschlecht, da es männliche und weibliche Gottheiten gleichermaßen umfasste. Heute wird der Singular Gott vor allem als Bezeichnung für das [Links nur für registrierte Nutzer] der göttlichen [Links nur für registrierte Nutzer]verwendet.


    Gott ist [Links nur für registrierte Nutzer] und als solcher die reine, vollkommene [Links nur für registrierte Nutzer]. Er verleiht daher allen [Links nur für registrierte Nutzer] und [Links nur für registrierte Nutzer] [Links nur für registrierte Nutzer] und [Links nur für registrierte Nutzer] ihr [Links nur für registrierte Nutzer], denn er ist das [Links nur für registrierte Nutzer], das Sein-aus-sich-selbst. Er ist „reiner Akt“ ([Links nur für registrierte Nutzer]) im Sinn der [Links nur für registrierte Nutzer]-Lehre des [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer]. Sein unendliches Potential entfaltet sich nicht schrittweise nach und nach, sondern ist immer schon restlos verwirklich. Er ist die vollkommene [Links nur für registrierte Nutzer] ohne Anfang und ohne Ende. Nur für ihn gilt im vollsten Sinn: „[Links nur für registrierte Nutzer]“ ([Links nur für registrierte Nutzer] 3,14 [Links nur für registrierte Nutzer]). Seine Eigenschaften und seine Handlungen sind identisch mit seinem Wesen, und zu seinem Wesen (Wie-Sein) gehört unablösbar seine Existenz (Da-Sein). Geschaffene Wesen haben hingegen stets auch nicht realisierte Möglichkeiten, sowohl bezüglich ihrer Unvollkommenheiten wie ihrer Vollkommenheiten.Nach [Links nur für registrierte Nutzer] (* um 1225; † 1274) kann der [Links nur für registrierte Nutzer] zwar durch seine [Links nur für registrierte Nutzer] erkennen, dass Gott ist, nicht aber was Gott ist. Letztere Erkenntnis ist auch den [Links nur für registrierte Nutzer], obwohl sie höher stehen als der Mensch, nicht zugänglich, sondern bleibt Gott allein vorbehalten.
    „Es gibt aber in dem, was wir von Gott bekennen, zwei Weisen von Wahrheit. Einiges nämlich über Gott ist wahr, was über jede Fähigkeit der menschlichen Vernunft hinausgeht, z. B. daß Gott dreifaltig und einer zugleich ist; anderes ist wahr, wozu auch die natürliche Vernunft gelangen kann, z. B. daß Gott ist, daß Gott einer ist und anderes dieser Art, was ja auch die Philosophen, geleitet vom Licht der natürlichen Vernunft, von Gott durch Beweise dargelegt haben.“
    [Links nur für registrierte Nutzer]: Summa contra gentiles I,3
    Eigentlich ganz einfach:

    Im [Links nur für registrierte Nutzer] wird [Links nur für registrierte Nutzer] von dem [Links nur für registrierte Nutzer] ausführlich über das [Links nur für registrierte Nutzer] des «[Links nur für registrierte Nutzer]» belehrt:
    „Die Einheit ist eine Einherrschaft, über der nichts ist. Er ist der, der existiert als Gott und Vater des Alls, der Unsichtbare, der über dem All ist, der existiert als Unvergänglichkeit und als reines Licht, in das kein Auge blicken kann. Er ist der unsichtbare Geist, in bezug auf den es nicht passend ist, sich ihn als Gott oder etwas ähnliches vorzustellen. Denn er ist mehr als Gott, da es keinen über ihm gibt, denn niemand ist Herr über ihn. Denn er existiert nicht in irgendeiner Untergeordnetheit, denn alles existiert in ihm.

    Denn er ist der, der sich selbst befestigt. Er ist ewig, denn er braucht nichts. Denn er ist die ganze Vollendung. Er brauchte nichts, daß er vollkommen werde durch es; vielmehr ist er immer gänzlich vollkommen im Licht. Er ist unbegrenzbar, da es keinen, der vor ihm ist, gibt, der ihn begrenzt. Er ist unergründbar, da es dort keinen, der vor ihm ist, gibt, um ihn zu ergründen. Er ist unmeßbar, da es keinen, der vor ihm ist, gab, um ihn zu messen. Er ist unsichtbar, da keiner ihn gesehen hat. Er ist ewig, da er ewiglich existiert. Er ist unaussprechbar, da keiner in der Lage war, ihn zu begreifen, um dann über ihn zu reden. Er ist unbenennbar, da dort keiner ist, der vor ihm ist, um ihn zu benennen. Er ist das unmeßbare Licht, das rein, heilig und gereinigt ist. Er ist unaussprechbar, indem er vollkommen ist in der Unvergänglichkeit. Er ist nicht in Vollkommenheit noch in Seligkeit noch in Göttlichkeit, sondern er ist weitaus vorzüglicher. Er ist weder körperlich noch ist er unkörperlich. Er ist weder groß noch ist er klein. Es gibt keine Art und Weise zu sagen: Wie groß ist er? Oder: Was ist seine Art? denn keiner ist in der Lage, ihn zu erkennen. Er gehört nicht zu den Existierenden, sondern er ist weitaus vorzüglicher, nicht als ob er an sich vorzüglicher wäre, sondern dieses, was das Seine ist, ist vorzüglicher. Er hat keinen Anteil, weder an den Äonen noch an Zeit. Denn wer nämlich Anteil hat an einem Äon, diesen haben andere bereitet. Man hat ihn nicht in eine Zeit eingeschlossen, denn er empfängt nicht von jemand anderem, denn es würde empfangen werden als Anleihe.

    Denn der, der über allen steht, hat keinen Mangel, damit er empfange von ihm. Denn er ist der, der erwartungsvoll auf sich selbst blickt in seinem Licht.

    Denn er ist groß. Zu ihm gehört eine unermeßliche Reinheit. Er ist Ewigkeit, die Ewigkeit gibt. Er ist Leben, das Leben gibt.

    Er ist ein Seliger, der Seligkeit gibt. Er ist Erkenntnis, die Wissen gibt. Er ist Güte, die Güte gibt. Er ist Erbarmen, das Erbarmen und Rettung gibt. Er ist Gnade, die Gnade gibt.

    Nicht weil er es besitzt, sondern weil er das unmeßbare unbegreifbare Licht gibt.

    Wie soll ich sprechen mit dir über ihn? Denn sein Äon ist unvergänglich, er schweigt und existiert im Schweigen, indem er ruht und vor allen Dingen ist. Denn er ist das Haupt aller Äonen, und er ist der, der ihnen Stärke gibt in seiner Güte. Denn wir wissen nicht die unaussprechbaren Dinge, und wir wissen nicht, was unmeßbar ist außer ihm, der aus ihm offenbar geworden ist, nämlich aus dem Vater. Er nämlich ist es, der es uns allein gesagt hat. Denn er ist der, der sich anblickt in seinem Licht, welches ihn umgibt, das ist die Quelle des lebendigen Wassers. Und er ist es, der allen Äonen gibt. Und in jeder Gestalt nimmt er sein Bild wahr, indem er es in der Quelle des Geistes sieht.“
    – Apokryphon des Johannes: Der unbekannte Vater [Links nur für registrierte Nutzer]

  2. #12
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Ich finde man sollte Tutsi das Schreibrecht entziehen. Sie flutet die Therads permanent mit herauskopierten Texten und Links. Sie selber schreibt nie mehr als zwei Sätze. In diesem Therad hat sie sogar nur ein einziges Wort geschrieben.

  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Eine Sichtweise Beitrag anzeigen
    Du siehst die Liebe nicht und wirst mir zustimmen dass es Liebe gibt.

    Du siehst die Gedanken nicht und doch wirst Du mir zustimmen, dass es Gedanken gibt.

    Wer weiß.
    Vielleicht ist seine Gegenwart so offensichtlich und nur wir haben verlernt ihn wahrzunehmen,
    da unser Sinnen und Trachten nur auf äußere Dinge aus ist.
    Dieser Thread heißt: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Wie sucht man nun einen Gott? Wird man Gott nach dem Zünden einer Sprengstoffladung sehen? Oder erst die jungen und sicherlich ausgehungerten Jungfern des Paradieses? Oder Gott in Raum und Zeit finden, oder außerhalb der Zeit, wenn ja, warum? Sieht diese Welt, in ihrem Treiben und Werken, nach einem Gott aus? Wie manifestiert ein Gott in dieser Welt?
    Und vor allem die Frage aller Fragen: welchen Gott soll man nun suchen, JWHW den Gott der Juden, der auch irgendwie der Gott der Christen ist, denn wie viel Judentum steckt immer noch im Christentum, oder sollen wir Shiva suchen, oder gar Allah, oder doch lieber den Buddha, das große Tao soll hier auch erwähnt sein und olle Zeus, die Pachamama und Odin auch.

    Du siehst die Gedanken nicht und doch wirst Du mir zustimmen, dass es Gedanken gibt.
    Der Gedanke beweist keine Existenz, denn würde alles existent, was unseren Gedanken entspringt, dann wäre dieses Universum schon seit langer Zeit unbewohnbar.
    Beispiel - würden alle Tötungs-Gedanken und Vernichtungsphantasien wahr, wie sähe unsere Welt aus?

  4. #14
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Prof. Dr. rer. nat. Thomas Schimmel sucht nach Gott. Hat er die richtigen Methoden, Techniken, Geräte und Mittel? Nein, Gott kann man nicht finden, er wird wahrscheinlich nie gefunden werden. Man wird wahrscheinlich nie richtige Messgeräte entwickeln, um Gott zu finden.

    Null Problemo: Christian Friedrich Hebbel: "Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben."

  5. #15
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Gurkenglas Beitrag anzeigen
    Ich finde man sollte Tutsi das Schreibrecht entziehen. Sie flutet die Therads permanent mit herauskopierten Texten und Links. Sie selber schreibt nie mehr als zwei Sätze. In diesem Therad hat sie sogar nur ein einziges Wort geschrieben.
    Nö, du lügst!

  6. #16
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Dieser Thread heißt: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Wie sucht man nun einen Gott? Wird man Gott nach dem Zünden einer Sprengstoffladung sehen? Oder erst die jungen und sicherlich ausgehungerten Jungfern des Paradieses? Oder Gott in Raum und Zeit finden, oder außerhalb der Zeit, wenn ja, warum? Sieht diese Welt, in ihrem Treiben und Werken, nach einem Gott aus? Wie manifestiert ein Gott in dieser Welt?
    Und vor allem die Frage aller Fragen: welchen Gott soll man nun suchen, JWHW den Gott der Juden, der auch irgendwie der Gott der Christen ist, denn wie viel Judentum steckt immer noch im Christentum, oder sollen wir Shiva suchen, oder gar Allah, oder doch lieber den Buddha, das große Tao soll hier auch erwähnt sein und olle Zeus, die Pachamama und Odin auch.



    Der Gedanke beweist keine Existenz, denn würde alles existent, was unseren Gedanken entspringt, dann wäre dieses Universum schon seit langer Zeit unbewohnbar.
    Beispiel - würden alle Tötungs-Gedanken und Vernichtungsphantasien wahr, wie sähe unsere Welt aus?
    Vielen Dank für Deine aufklärenden Worte.
    Aber was ich schrieb, meine ich ernst.
    In der Bibel gibt es ein Gleichnis das ich sinngemäß wiedergebe:
    Es waren einmal Fische, die sich darüber stritten ob es Wasser gibt oder nicht.
    Sie einigten sich darauf den alten weißen Fisch zu suchen der auf alles eine Antwort hat.
    Dieser sagte dann sinngemäß zu ihnen: Oh ihr törichten Fische, wisst ihr nicht, dass das
    Wasser allgegenwärtig ist und alles darin lebt.
    Darum nochmals: Nur weil wir es verlernt haben Gott, das Allgegenwärtige Leben wahrzunehmen,
    da wir mit anderm beschäftigt sind. Heißt noch lange nicht dass ER nicht da ist.

    Und wie sucht man Gott:
    Wenn wir Gott finden wollen, dann müssen wir unser Verhalten ändern.
    Die Anleitung dazu findet sich in den 10 Geboten und der Bergpredigt, die aktiv anzuwenden sind.

    Denn das Märchen der Kirchen, dass der Glaube alleine genügt, hat Jesus so nie gelehrt,
    sondern nur die Kirchen, die an ihrem Machterhalt interessiert waren und die Lehre des Jesus,
    die uns zu unabhängigen und freien Menschen macht in ihr Gegenteil verkehrt.
    Dieses geschah bereits in den ersten jahrhunderten nach Christus, indem wesentliche Aussagen von ihm unterdrückt, gestrichen und entfernt wurden. Und die heutigen Kirchen nur noch Etikettenschwindel betreiben indem sie sich christlich nennen, es aber nicht sind.

    Du fragst zu recht: Sieht diese Welt in ihrem Treiben und Werken nach einem Gott aus?
    Da hast Du völlig recht das es danach nicht aussieht.
    Würden wir jedoch alle die Gebote des Lebens erfüllen und nicht nur darüber reden, dann
    hätten wir hier das Paradies auf Erden.
    Da jedoch keiner das menschliche Ego überwinden möchte, sondern nur an seinem Vorteil
    interessiert ist, ändert sich auch nichts.
    Das heißt noch lange nicht, das Gott nicht da ist.
    Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.
    (Theodor Heuss, 1. Bundespräsident der BRD)
    Solange die Menschen die wandelnden Gräber der von ihnen ermordeten Tiere sind,
    wird es Krieg geben auf dieser Erde. (Georg Bernhard Shaw, Dramatiker)

  7. #17
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Eine Sichtweise Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Deine aufklärenden Worte.
    Aber was ich schrieb, meine ich ernst.
    In der Bibel gibt es ein Gleichnis das ich sinngemäß wiedergebe:
    Es waren einmal Fische, die sich darüber stritten ob es Wasser gibt oder nicht.
    Sie einigten sich darauf den alten weißen Fisch zu suchen der auf alles eine Antwort hat.
    Dieser sagte dann sinngemäß zu ihnen: Oh ihr törichten Fische, wisst ihr nicht, dass das
    Wasser allgegenwärtig ist und alles darin lebt.
    Darum nochmals: Nur weil wir es verlernt haben Gott, das Allgegenwärtige Leben wahrzunehmen,
    da wir mit anderm beschäftigt sind. Heißt noch lange nicht dass ER nicht da ist.
    Würde es dir schwerfallen, diese Bibelstelle hier nachzutragen?

    Und wie sucht man Gott:
    Daraus ergibt sich nachfolgende logische Antwort:
    Meinst du, das man Gott mit der Logik beweisen kann?

  8. #18
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Daggu Beitrag anzeigen
    Würde es dir schwerfallen, diese Bibelstelle hier nachzutragen?



    Meinst du, das man Gott mit der Logik beweisen kann?
    Die gewünschte Bibelstelle hatte ich heute schon gesucht und die Stelle nicht wiedergefunden.
    Aber ich kann noch mal suchen.

    Deine Frage, ob sich Gott mit Logik beweisen lässt?
    Ich denke, dass sich Gott prinzipiell nur durch die aktive Anwendung der Gebote selbst erleben lässt.
    Alles andere wird vermutlich ziemlich theoretisch bleiben.
    Andererseits ist seine Lehre in sich völlig logisch, vorausgestzt wir gehen von der tatsächlichen und ursprünglichen Lehre aus.
    Nachfolgend ein Einblick in die Fälschungen der Kirche:
    Heute ist es üblich zu den großen" Festtagen", wie Weihnachten oder Ostern , etc. besonders viele Tiere zu schlachten und zu essen. Auch sonst ist Fleischkonsum völlig normal.
    Doch wie war es zu Beginn des Christentums?
    Nachfolgend ein paar Zitate und Begebenheiten aus der Anfangszeit.
    Hieronymus (331-420) Zitat:
    Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft. Jesus Christus welcher erschien als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist Tierfleisch zu essen.
    Petrus:
    Ich lebe von Brot und Oliven, denen ich nur selten ein Gemüse zufüge.
    Matthäus:
    Matthäus lebte von Samenkörnern, Baumfrüchten und gemüse ohne Fleisch.
    Jakobus:
    Er genoss weder Wein noch Rauschtrank, auch aß er kein Fleisch.
    Auch Johannes, Andreas, Philippus und Thomas sowie die Evangelisten Markus und Lukas waren Vegetarier.

    Wann änderte es sich?
    Kaiser Konstantin 285-337 begünstigte die eine vorherrschende Richtung stark und half ihr sich als Staatsreligion zu etablieren.
    Im Jahr 326 wurde von ihm das sogenannte Häretikergesetz erlassen, das jede Art von Versammlungen von anderer Richtungen verbot.
    Wer sich nicht daran hielt, dessen Haus wurde gepfändet und der einen bekannten Richtung übereignet.
    Außerdem wurde den Alkoholverzichtenden und Vegetarisch lebenden Irrlehrern der Mund mit Blei ausgegossen.
    Für viele neubekehrte im Osten des Römischen Reiches lautete deshalb eine Passage die sie beim Eintritt in dei katholische Kirche sprechen mussten: Ich verfluche die Nazarener, die Sturen, die verneinen, das das Opfergesetz von Moses gegeben wurde, die sich des Essens lebender Kreaturen enthalten und die nie Opfer darbieten.
    Im Mittelalter war es Brauch, Christen die sich zur Zeit der Inquisition weigerten Tiere zu töten entweder dazu zu zwingen , das diese es öffentlich tun mussten, zum Beispiel einem Huhn den Kopf abzuschlagen und zu essen. Wer dieses ablehnte wurde aufgehängt.
    (bei so viel Überredungskunst haben es sich bestimmt viele überlegt)
    Im Mittelalter gab es viele Gruppen die zu einer anderen Lebensweise zurückkehren wollten. Zum Beispiel: Die Bogumilen, Katharer, Albigenser, Manichäer.- Sie wurden alle ermordet.
    Hier finde ich es interessant, das gerade um das Mittelmeer, dort wo die Manichäer einst lebten, der Islam sehr stark ist.

    Genauso verhielt es sich mit der Lehre der Reinkarnation, die bis zum Konzil von Konstantinopel 553 zur Christlichen Lehre gehörte.
    Auch war bis Kaiser Konstantin das Christentum strikt pazifistisch und es war Soldaten nicht möglich Christ zu werden.
    Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.
    (Theodor Heuss, 1. Bundespräsident der BRD)
    Solange die Menschen die wandelnden Gräber der von ihnen ermordeten Tiere sind,
    wird es Krieg geben auf dieser Erde. (Georg Bernhard Shaw, Dramatiker)

  9. #19
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Zitat Zitat von Eine Sichtweise Beitrag anzeigen
    Die gewünschte Bibelstelle hatte ich heute schon gesucht und die Stelle nicht wiedergefunden.
    Aber ich kann noch mal suchen.
    Dann tue das, denn mit Leuten, die hier über Gott diskutieren wollen und nicht einmal eine so prägnante Bibelstelle finden, trotz Konkordanz und Onlinebibeln, diese Leute sehe ich als nicht seriös an.
    Ist einfach so.

  10. #20
    Wetterleuchten Benutzerbild von Makkabäus
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    Standard AW: Wo hat sich Gott versteckt? Und wie sucht man nach Gott?

    Die Frage stellt sich auch eines meiner Lesezeichen !

    Die tiefsten Brunnen tragen die höchsten Wasser - Meister Eckhart

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