Umfrageergebnis anzeigen: War die SED "im Kern" eine "rechte Partei"?

Teilnehmer
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Thema: War die SED "rechts"?

  1. #141
    ewigvorgestrig Benutzerbild von Catholicus Romanus
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wenn Du politische Positionen auf einer links-rechts-Achse einteilst und einige dabei keinen Platz bekommen, dann ist Dein Einteilungssystem eben falsch!

    (I.Ü. geht es nicht um Monarchisten; auch das liberale Großbürgertum war zu einem erheblichen Teil monarchistisch.)
    Ich halte ein eindimensionales politisches Spektrum für sehr eingeschränkt. Die vielen verschiedenen politischen Traditionen können einfach nicht darunter zusammengefasst werden, auch wenn es in unserer globalistischen Zeit immer versucht wird, einmal der Einfachheit halber und einmal der Diffamierung halber ("Die AfD ist rächz, deshalb ist sie böse!"; "Die Nazis waren links, weil sie sich Sozialisten genannt haben, deshalb ist alles Linke böse!")
    Eure Meinungsverschiedenheit ist daher entstanden, weil ihr zwei unterschiedlichen Traditionen, politische Ideologien einzuordnen, befolgt, und diese auch noch miteinander vermischt. Hinzu kommt noch, dass ihr Wirtschaftsformen, Herrschaftsformen, Staatsformen und Gesellschaftsformen wild durcheinandermischt. Ganz einfach gesagt ist es so, dass bei uns in Europa Linke traditionell eher als Demokraten/Republikaner/Sozialisten/gesellschaftlich Liberale/Kommunisten/Egalitaristen/Bürgerliche, etc. gesehen werden (der Schwerpunkt liegt also wirtschaftlicher Regulation und auf gesellschaftlichem Liberalismus), während Rechte als Konservative/Reaktionäre/Monarchisten/Faschisten/Aristokraten/Klerikale/Kapitalisten gesehen werden (hier liegt der Schwerpunkt also eher auf restriktiven Gesellschaftsmodellen, während die Wirtschaftsform umstritten ist). Das ist die Sicht, die -jmw- verfolgt.

    Die andere - die amerikanische Sicht - ist die, die Liberalist verfolgt. Bei den Amis ist es anders. Linke sind dort Sozialisten/Demokraten/gesellschaftlich Liberale/Egalitaristen - also ähnlich wie bei uns - aber Rechte sind dort gesellschaftlich Konservative/Republikaner/Kapitalisten/Libertäre/Egalitaristen/Bürgerliche. Aufgrund des staatlichen Liberalismus sehen sich amerikanische Rechte gerne als die "echten Liberals", wobei dieser Begriff durch die dortige Linke übernommen wurde. Man sieht, dass das amerikanische politische Spektrum viel enger ist und aus europäischer Sicht insgesamt eher links ist. Das ist natürlich auf die Prinzipien der "Founding Fathers" zurückzuführen, die sehr stark vom britischen Republikanismus beeinflusst waren.

    Wie man sieht, ist es nicht so leicht, diese beiden Weltanschauungen unter einen Hut zu bringen. Daher kommt die allgemeine Verwirrung, wenn von rechts und links gesprochen wird. Deshalb ist - wie gesagt - ein eindimensionales politisches Spektrum rückständig. Rückständig ist übrigens ein Wort, welches ich sehr ungerne benutze, weil es durch den Zeitgeist vergewaltigt wurde. Deshalb bedeutet es auch was, wenn ich es benutze.


    "Jede Hochkultur vergeht dadurch, dass sie die offensichtlichen Dinge vergisst."
    -G. K. Chesterton

  2. #142
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Feldmann Beitrag anzeigen
    Die Bundestagsabgeordnete der "Linken" Halina Wawzyniak hat am 13.08. auf Twitter die Behauptung aufgestellt, dass es sich bei der SED um eine "im Kern [...] rechte Partei" gehandelt habe, weil sie "autoritär, nationenbezogen" und "ausgrenzend von allem, was nicht 'normal'" gewesen sei. Das heutige Programm der "Linken" sei das hingegen das komplette Gegenteil der SED.

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    Auch wenn diese Aussage vor dem Hintergrund des Selbstverständnisses und der Entstehungsgeschichte der SED erst einmal absurd erscheint und Wawzyniak dafür von allen Seiten viel Spott ernten musste, spricht sie jedoch einen meiner Meinung nach interessanten Punkt an, und zwar den Unterschied zwischen heutigen "Linken" und historischen "Linken". Dass es in der DDR Dinge gab, wie z.B. Wehrkundeunterricht, für deren Einführung man innerhalb der "Linken" einen Parteiausschluss riskieren würde, ist ja kein Geheimnis.

    Natürlich zeigt die ganze Diskussion wieder einmal wie ungeeignet das Links-Rechts-Schema zur Beschreibung realer Politik ist. Was haltet ihr jedoch abgesehen davon von dieser Behauptung?
    Die gute Halina ist nicht gerade die hellste Kerze auf dem Geburtstagskuchen, aber sie spricht ja ahnend was Richtiges an:
    Die SED hatte in den 50ziger und 60ziger Jahren ca. 25% ehemalige NSDAP-Mitglieder in den Grundorganisationen und das "Braunbuch DDR" gab sehr anschaulich Auskunft über die Kontinuitätslinien hin und her. Der allseits bekannte Volksgerichtshof-Präsident Roland Freisler war in der Weimarer Republik ein Ultraroter und KPD-Mitglied, während der erste Volkspolizei-Chef von Ost-Berlin ein ehemaliger General der Waffen-SS war, der sich im Nationalkommittee Freies Deutschland profiliert hatte... So ging es ständig hin und her und die Genossen und Volksgenossen verstanden sich prächtig. Eine Soße, mal rot, mal braun, aber charakterlich auf EINER Linie. Ordentlich, ehrlich, pünktlich, fleißig, gehorsam,...
    Und immer auf Parteilinie!
    In den 70zigern zerrten nicht nur Volkspolizisten Langhaarige, Hippies und Gammler in die Friseursalons zur Schafschur, nein auch im "freien Westen" wurden Langhaarige "behandelt". Spätestens bei der Bundeswehr kam die Wolle runter und beim Eintritt ins Berufsleben.

    Die DDR war um Vieles deutscher und endlos spießiger als die BRD und insofern vom Lebensgefühl sicher viel rechter als die BRD. Straftäter bekamen drakonische Strafen, die Staatsautorität wurde viel stärker betont und durchgesetzt, die Partei sorgte für straffe Disziplin und regierte bis in die Familien hinein, die Militarisierung war ungeheuer in der DDR.
    Wenn man Autorität und straffe Disziplin als rechts ansieht, war die DDR scharf rechts.

    Was die Eigentumsverhältnisse angeht, war sie natürlich links. Daher funktionierte die Wirtschaft im Gegensatz zur Gesellschaft ja auch überhaupt nicht. Nur Schrott und Scheiße und von allem zu wenig.

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  3. #143
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Catholicus Romanus Beitrag anzeigen
    Ich halte ein eindimensionales politisches Spektrum für sehr eingeschränkt. Die vielen verschiedenen politischen Traditionen können einfach nicht darunter zusammengefasst werden, auch wenn es in unserer globalistischen Zeit immer versucht wird, einmal der Einfachheit halber und einmal der Diffamierung halber ("Die AfD ist rächz, deshalb ist sie böse!"; "Die Nazis waren links, weil sie sich Sozialisten genannt haben, deshalb ist alles Linke böse!")
    Eure Meinungsverschiedenheit ist daher entstanden, weil ihr zwei unterschiedlichen Traditionen, politische Ideologien einzuordnen, befolgt, und diese auch noch miteinander vermischt. Hinzu kommt noch, dass ihr Wirtschaftsformen, Herrschaftsformen, Staatsformen und Gesellschaftsformen wild durcheinandermischt. Ganz einfach gesagt ist es so, dass bei uns in Europa Linke traditionell eher als Demokraten/Republikaner/Sozialisten/gesellschaftlich Liberale/Kommunisten/Egalitaristen/Bürgerliche, etc. gesehen werden (der Schwerpunkt liegt also wirtschaftlicher Regulation und auf gesellschaftlichem Liberalismus), während Rechte als Konservative/Reaktionäre/Monarchisten/Faschisten/Aristokraten/Klerikale/Kapitalisten gesehen werden (hier liegt der Schwerpunkt also eher auf restriktiven Gesellschaftsmodellen, während die Wirtschaftsform umstritten ist). Das ist die Sicht, die -jmw- verfolgt.

    Die andere - die amerikanische Sicht - ist die, die Liberalist verfolgt. Bei den Amis ist es anders. Linke sind dort Sozialisten/Demokraten/gesellschaftlich Liberale/Egalitaristen - also ähnlich wie bei uns - aber Rechte sind dort gesellschaftlich Konservative/Republikaner/Kapitalisten/Libertäre/Egalitaristen/Bürgerliche. Aufgrund des staatlichen Liberalismus sehen sich amerikanische Rechte gerne als die "echten Liberals", wobei dieser Begriff durch die dortige Linke übernommen wurde. Man sieht, dass das amerikanische politische Spektrum viel enger ist und aus europäischer Sicht insgesamt eher links ist. Das ist natürlich auf die Prinzipien der "Founding Fathers" zurückzuführen, die sehr stark vom britischen Republikanismus beeinflusst waren.

    Wie man sieht, ist es nicht so leicht, diese beiden Weltanschauungen unter einen Hut zu bringen. Daher kommt die allgemeine Verwirrung, wenn von rechts und links gesprochen wird. Deshalb ist - wie gesagt - ein eindimensionales politisches Spektrum rückständig. Rückständig ist übrigens ein Wort, welches ich sehr ungerne benutze, weil es durch den Zeitgeist vergewaltigt wurde. Deshalb bedeutet es auch was, wenn ich es benutze.
    Ich widerspreche dir total:

    Die US-Amerikaner sind total rechts nach europäischen Maßstäben.

    Im stinkeliberalen ,mehrheitlich nicht mehr weißen, Kalifornien gilt das mit Volksmehrheit beschlossene "Three and out". 3 schwere Verbrechen und du sitzt wirklich lebenslang. Keine Entlassung mehr. Niemals.
    Man stelle sich vor, die AfD würde solch eine Justizreform fordern. Das Gekreische wäre noch 100 Lichtjahre entfernt zu hören.

    Oder die Verhältnisse in Texas. Dort kann man sich sogar mit Flugabwehrraketen bewaffnen und sie in seinem Garten aufstellen. E s gilt "stand your right" und "stand your ground".
    Was heißt das? Wer dein Auto oder deine Freundin angrabscht und nicht ersichtlich stinkbesoffen ist, dem darfst du eine Kugel zwischen die Augen geben.
    Daher haben mich auch einige texanische Freundinnen ausgelacht, als ich sie fragte, ob sie sich ein "Köln" auch in Texas vorstellen könnten. Sie meinten, dass da wohl 2000 Nordafrikaner tot auf dem Platz gelegen hätten, da nicht nur die Frauen und ihre Macker sondern auch die Polizisten aus allen Rohren gefeuert hätten. Da man das weiß, versucht NIEMAND auch nur einen falschen Handgriff.
    "stand your ground" erlaubt einen Einbrecher auf deinem Grundstück einfach zu erschießen. Da kommt nur der coroner und holt den Abfall ab.

    Man stelle sich das in Gagaland vor. Das Gekreische wäre unbeschreiblich.
    Das Merkwürdige ist nun aber, dass in Texas mitnichten permanent Leute erschossen werden. Es ist meistens ruhig und friedlich! Ups.

    Im furchtbar "rechten" Texasa gibt es übrigens keine Einkommensteuer, dafür aber ultrasaftige Unternehmens- und Grundsteuern für Reiche. Ups.

    Na ja, die meisten deutschen Linken lieben Ausländer und das Ausland, aber nur weil sie von beidem nicht den Hauch einer Ahnung haben...

  4. #144
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Liberalist Beitrag anzeigen
    Du zitierst mich aber aufgrund einer praktischen Einordnung welche ich getätigt habe und möchtest eine Diskussion führen über theoretische Einordnungen über irgendwelche Parteien welche nicht existieren und diesbezüglich praktisch nicht einzuordnen sind.
    Du hast in #39 Bürgerlich-Liberale rechts vom NS positioniert. Woraufhin ich in Erfahrung bringen wollte, nach welchen Kriterien Du da gehst und wie die sich auf andere Gruppen anwenden lassen.
    Aktuelles Motto: Alle Handlungen der verräterischen, korrupten Sozialdemokratie sind fortgesetzter Hoch- und Landesverrat an den Lebensinteressen der arbeitenden Massen Deutschlands. (Ernst Thälmann)

  5. #145
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Catholicus Romanus Beitrag anzeigen
    Ich halte ein eindimensionales politisches Spektrum für sehr eingeschränkt. [...]
    Ja, zwei, drei Dimensionen sind besser. Ein Nolan Chart oder ein Pournelle Chart kann schon deutlich mehr abbilden als eine einfache Achse. Wobei es auch da natürlich Kritikpunkte gibt.
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  6. #146
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    nach europäischen Maßstäben
    Das ist aber doch genau der Punkt!

    Die Einteilung auf der Achse ist dort anders und manches, was hier rechts oder links ist, ist dort links oder rechts.

    Zitat Zitat von Dirty Fischer Beitrag anzeigen
    Ich widerspreche dir total:

    Die US-Amerikaner sind total rechts nach europäischen Maßstäben.

    Im stinkeliberalen ,mehrheitlich nicht mehr weißen, Kalifornien gilt das mit Volksmehrheit beschlossene "Three and out". 3 schwere Verbrechen und du sitzt wirklich lebenslang. Keine Entlassung mehr. Niemals.
    Man stelle sich vor, die AfD würde solch eine Justizreform fordern. Das Gekreische wäre noch 100 Lichtjahre entfernt zu hören.

    Oder die Verhältnisse in Texas. Dort kann man sich sogar mit Flugabwehrraketen bewaffnen und sie in seinem Garten aufstellen. E s gilt "stand your right" und "stand your ground".
    Was heißt das? Wer dein Auto oder deine Freundin angrabscht und nicht ersichtlich stinkbesoffen ist, dem darfst du eine Kugel zwischen die Augen geben.
    Daher haben mich auch einige texanische Freundinnen ausgelacht, als ich sie fragte, ob sie sich ein "Köln" auch in Texas vorstellen könnten. Sie meinten, dass da wohl 2000 Nordafrikaner tot auf dem Platz gelegen hätten, da nicht nur die Frauen und ihre Macker sondern auch die Polizisten aus allen Rohren gefeuert hätten. Da man das weiß, versucht NIEMAND auch nur einen falschen Handgriff.
    "stand your ground" erlaubt einen Einbrecher auf deinem Grundstück einfach zu erschießen. Da kommt nur der coroner und holt den Abfall ab.

    Man stelle sich das in Gagaland vor. Das Gekreische wäre unbeschreiblich.
    Das Merkwürdige ist nun aber, dass in Texas mitnichten permanent Leute erschossen werden. Es ist meistens ruhig und friedlich! Ups.

    Im furchtbar "rechten" Texasa gibt es übrigens keine Einkommensteuer, dafür aber ultrasaftige Unternehmens- und Grundsteuern für Reiche. Ups.

    Na ja, die meisten deutschen Linken lieben Ausländer und das Ausland, aber nur weil sie von beidem nicht den Hauch einer Ahnung haben...
    Aktuelles Motto: Alle Handlungen der verräterischen, korrupten Sozialdemokratie sind fortgesetzter Hoch- und Landesverrat an den Lebensinteressen der arbeitenden Massen Deutschlands. (Ernst Thälmann)

  7. #147
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Du hast in #39 Bürgerlich-Liberale rechts vom NS positioniert. Woraufhin ich in Erfahrung bringen wollte, nach welchen Kriterien Du da gehst und wie die sich auf andere Gruppen anwenden lassen.
    Nein, das hast du gefragt:

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wenn das die Linken und die Rechten sind, wer sind dann die, die anno dunnemal rechts von den Bürgerlichen, Liberalen und Demokraten sassen?
    Und das wurde dir mehrfach beantwortet, es ist unrelevant, weil diese keien Rolle heute mehr spielen.

    Neben den bürgerlich, liberalen, konservativen sitzt niemand.
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

  8. #148
    bärtig Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Ich glaub, ich will diese Haltung gar nicht verstehen.
    Aktuelles Motto: Alle Handlungen der verräterischen, korrupten Sozialdemokratie sind fortgesetzter Hoch- und Landesverrat an den Lebensinteressen der arbeitenden Massen Deutschlands. (Ernst Thälmann)

  9. #149
    immer Freundlich Benutzerbild von Bestmann
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Feldmann Beitrag anzeigen
    Dann dürfte es die AfD ja eigentlich gar nicht geben.




    Zumindest bis 2007 gab es sie unter dem Namen PDS.




    Vom Personal her ist das ja gar nicht mal so weit hergeholt.
    Nur ,wer den Namen Ständig ändert ,bleibt doch immer der Gleiche ob SED/PDS/oder Die Linken ,die Mitglieder
    und die meisten Topp SED Leute sind noch immer in dieser Partei .
    Nach Schätzungen ,sind 50-60% der Mitglieder noch immer die Alten Befürworter der SED Politik ,
    die Grausam und mit Toten Grenz/Mauer Toten belastet ist/sind .
    Wer dieser Partei seine Stimme gibt hat sicher auch tragende Gründe .
    In Thüringen sind EX SED Leute in der Klicke um den Ministerpräsidenten Ramelow .
    Das gibt zu denken -oder ?
    Gruß Bestmann
    Geduld ist die Kunst,nur langsam wütend
    zu werden .Gruß Bestmann

  10. #150
    Mitglied Benutzerbild von Feldmann
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Bestmann Beitrag anzeigen
    Nur ,wer den Namen Ständig ändert ,bleibt doch immer der Gleiche ob SED/PDS/oder Die Linken ,die Mitglieder
    und die meisten Topp SED Leute sind noch immer in dieser Partei .
    Also im aktuellen Parteivorstand ist nur noch ein SED-Mitglied.

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    Zitat Zitat von Bestmann Beitrag anzeigen
    Nach Schätzungen ,sind 50-60% der Mitglieder noch immer die Alten Befürworter der SED Politik ,
    die Grausam und mit Toten Grenz/Mauer Toten belastet ist/sind .
    Wenn das der Fall wäre, müsste die Politik der Linkspartei der Politik der SED entsprechen, was allerdings, wie man in diesem Strang mehrmals nachlesen kann, oftmals nicht der Fall ist.


    Zitat Zitat von Bestmann Beitrag anzeigen
    Wer dieser Partei seine Stimme gibt hat sicher auch tragende Gründe .
    Davon dürfte man wohl ausgehen können.


    Zitat Zitat von Bestmann Beitrag anzeigen
    In Thüringen sind EX SED Leute in der Klicke um den Ministerpräsidenten Ramelow .
    Das gibt zu denken -oder ?
    Zu denken gibt, warum sich Linkspartei und SED unterscheiden, wenn sie doch dieselbe Partei sein sollen.

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