Umfrageergebnis anzeigen: War die SED "im Kern" eine "rechte Partei"?

Teilnehmer
58. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

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Thema: War die SED "rechts"?

  1. #41
    Mitglied Benutzerbild von Kurti
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Hank Rearden Beitrag anzeigen
    Das Argument der "wahren Schotten", dem ist auch nichts zu peinlich.
    Funktioniert so:
    Alle Sozialisten sind gut!
    Aber die SED war nicht gut!
    Dann waren es keine Sozialisten, denn wahre Sozialisten sind gut!

    (...)
    Gilt diese Behauptung auch für die Nationalsozialisten und die NSDAP?
    Whatever you do, do no harm!

  2. #42
    Mitglied
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Es ist immer der Druck derer, die gerade an der Macht sind und das Sagen haben. Und daran hat sich die Masse zu halten - sehr gut bei Gustave leBon zu lesen. Und wer ausschert, der hat es schwer. Vor allem, wenn Menschen rhetorisch nicht stark sind, sondern sich nieder schreien lassen müssen.

    Man war so gesellschaftsorientiert, daß Abweichler auch von der Masse verurteilt wurden - ich höre noch immer die Gespräche in den Kollektiven - so kann ich mir das jetzt auch vorstellen. Wer Arbeit haben will und vor allem behalten, der hat sich zu fügenund sein Haupt zu senken, ansonsten - ohne Moos nix los, wenn man ohne Arbeit ist. Erpressung über Arbeit - irgendwie neu ist das nicht.

    Jetzt will die Gesellschaft es, daß man den Muslimen gegenüber sein Haupt senkt - weil die Wirtschaft da ein Wachstum sieht, haben sie es doch über Jahrzehnte selbst gefördert - hier spielt auch der Profit eine Rolle - man beachte die Zusammenhänge.

    Vor allem, wenn immer mehr Muslime in Konzernen sitzen, werden sie so pö a pö die Lage verändern, und die Untergebenen werden gehorchen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist. Da spielt sich eine Art von Theaterstück ab, daß seinesgleichen sucht. Und was nicht gewünscht ist, daß die Menschen es erfahren, wird über Verbote hinweg gefegt.

    Man kann nichts mehr sagen, man soll die Wahrheit nicht mehr erfahren, alles Friede-Freude-Eierkuchen, bis das Ziel des Islam erreicht ist.

    Man geht so subtile Wege, die nicht Jeder gleich sieht und man findet immer nette Worte wie Humanität, Solidarität, gegen alles, was diese Wege stört, geht man vor und große Konzerne wie der Berthelsmann-Konzern gibt die Wege vor.

    Über die Meinungsmacht des Konzerns hinaus übt Bertelsmann hinaus eine politische Gestaltungsmacht aus, die weit über den Einfluss von Verbänden, Kirchen, Gewerkschaften, ja sogar von Parteien hinausgeht
    – und das geschieht durch die Bertelsmann Stiftung.

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Der Firmenpatriarch Reinhard Mohn hat die Stiftung 1977 gegründet und ihr 76,9% der Anteile an der Bertelsmann AG übertragen.
    Die Bertelsmann Stiftung ist eine der reichsten Stiftungen in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2010 betrug ihr Gesamtaufwand über 60 Millionen Euro. Seit ihrer Gründung hat sie nahezu eine Milliarde Euro in weit über 700 Projekte investiert. Allein für die Bildungsaktivitäten standen im Geschäftsjahr 2006 (neuere gesicherte Daten auf dem Geschäftsfeld Bildung habe ich nicht) knapp elfeinhalb Millionen Euro zur Verfügung.
    Mit über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bis zu 100 Projekte betreuen, hat sich die Stiftung seit den 90er Jahren zu einem führenden deutschen Think-tanks entwickelt.
    Um Synergieeffekte zu erzielen, arbeitet die Bertelsmann Stiftung mit anderen Stiftungen zusammen, unter anderem mit der Heinz Nixdorf Stiftung, Körber-Stiftung, der VolkswagenStiftung, der Gemeinnützige Hertie-Stiftung, der Ludwig-Erhard-Stiftung oder der Robert Bosch Stiftung.
    Ich habe diese Zusammenhänge und Komplexität früher nie erfahren, weil es in den Zeitungen nicht kam und weil man so wenig erfahren hat. Heute ist das anders. Schön wäre es, wenn man Sprachen kennen würde, daß man sich auch anderweitig informieren könnte. Leider verpaßt. Aber die politische Situation hat sich ja auch gewaltig verändert.

    Zitat Zitat von Kreuzbube Beitrag anzeigen
    Unsere Lehrer mußten uns natürlich die Ideale des Kommunismus nahelegen: "Später werdet ihr einmal ohne Geld ins Kaufhaus gehen können...", aber man sah bzw. merkte ihnen an, daß sie selbst nicht daran glaubten. Kinder haben da ein sehr waches Gespür. Ganz typisch für diese Zeit: Einmal sollten wir mit der Pionierleiterin den Besuch bei der Patenbrigade auswerten...stattdessen wurde über die neuesten Vorgänge bei "Dallas" geredet...

  3. #43
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wenn das die Linken und die Rechten sind, wer sind dann die, die anno dunnemal rechts von den Bürgerlichen, Liberalen und Demokraten sassen?
    Welche waren das und ist jemand rechts nur weil er auf dem rechten Flügel tatsächlich sitzt?
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

  4. #44
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Liberalist Beitrag anzeigen
    Welche waren das
    Entweder verstehe ich die Frage nicht oder aber die Antwort ist "Die Vertreter des Ancien Regime", womit sich meine Frage dann aber womöglich erledigt hat.

    und ist jemand rechts nur weil er auf dem rechten Flügel tatsächlich sitzt?
    Mnö. Aber kann der erste rechte Flügel tatsächlich nicht rechts und der linke Flügel eigentlich der rechte gewesen sein?
    Kalenderspruch, 38. Woche: These new warriors will bear the colours of Flesh Tearers, but without Sanguinius' fury, will be Flesh Tearers in name only. He will make us all Ultramarines in red armour. Gabriel Seth, Ordensmeister, Flesh Tearers)

  5. #45
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Gilt diese Behauptung auch für die Nationalsozialisten und die NSDAP?
    Es funktioniert m.E. in beide Richtungen. Kann man aus der SED nachträglich eine rechte Partei machen, kann man auch mit der NSDAP seinen Spass haben:

    Kalenderspruch, 38. Woche: These new warriors will bear the colours of Flesh Tearers, but without Sanguinius' fury, will be Flesh Tearers in name only. He will make us all Ultramarines in red armour. Gabriel Seth, Ordensmeister, Flesh Tearers)

  6. #46
    ---psychotrop--- Benutzerbild von Affenpriester
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Sozialisten bekommen den Fuß, die stinken alle nach Schmierfett. SED, PDS, SPD, NSDAP, Bündnis 90, CDSU und alle, die wie Sozialisten agieren (auch wenn sie sich wie Konservative geben).
    Ich habe weder die Zeit, noch die Motivation, mich mit Differenzierungen aufzuhalten. Über die Farbe von Scheiße diskutiere ich nicht.
    Die Leute sagen ja immer, Alkohol verändert dein Leben. Ich sauf nun schon so lange und warte immernoch darauf.

  7. #47
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Entweder verstehe ich die Frage nicht oder aber die Antwort ist "Die Vertreter des Ancien Regime", womit sich meine Frage dann aber womöglich erledigt hat.
    Verstehe ich jetzt nicht.

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Mnö. Aber kann der erste rechte Flügel tatsächlich nicht rechts und der linke Flügel eigentlich der rechte gewesen sein?
    Ja, vielleicht war der linke Flügel garnicht der linke Flügel sondern Manuel Neuer.
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

  8. #48
    Mitglied Benutzerbild von Feldmann
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Eridani Beitrag anzeigen
    Erst mal ist dieser Strang voll daneben - eigentlich sinnlos.
    Also bislang entwickelt sich der Strang recht gut.


    Zitat Zitat von Eridani Beitrag anzeigen
    Ja - die DDR war National und Sozialistisch - aber ohne all das, was ihren Vorgänger, das 3.Reich auszeichnete.....
    War das jetzt ironisch gemeint?

  9. #49
    Mitglied Benutzerbild von Feldmann
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Liberalist Beitrag anzeigen
    Rechte parteien sind bürgerlich-liberal.
    Dann müssten die "Grünen" eine "rechte" Partei sein.

  10. #50
    Aluhut Akbar Benutzerbild von Liberalist
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    Standard AW: War die SED "rechts"?

    Zitat Zitat von Feldmann Beitrag anzeigen
    Dann müssten die "Grünen" eine "rechte" Partei sein.
    Ja, Humor hast du, das muss man dir lassen.
    Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dafür gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen. (Murray Rothbard) Man kann entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben, beides zusammen geht nicht. (Milton Friedman) Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren. (Roland Baader)

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