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Thema: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

  1. #21
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    Standard AW: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

    Zitat Zitat von Zirkuszelt Beitrag anzeigen
    Spätkapitalismus ist eine nicht passende Bezeichnung.Spät würde bedeuten,dass es bald vorbei sei.Mitnichten,der Kapitalismus blüht und gedeiht und wird ständig Selbstheilungskräfte entwickeln.Und auch die Bürger bei uns könnten profitieren, wenn sie endlich Mut hätten,Aktien zu kaufen und Dividende und Kursgewinne realisieren würden .
    Kapitalismus heist was schlecht geht muss untergehen. Aber jeder grösseren Firma wird der Arsch gerettet.
    Wir haben gar keinen echten Kapitalismus.
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  2. #22
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    Standard AW: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Kapitalismus heist was schlecht geht muss untergehen. Aber jeder grösseren Firma wird der Arsch gerettet.
    Wir haben gar keinen echten Kapitalismus.
    Und schon sind wir im Spätkapitalismus. Nu kann man sich Marx'sche Vorsehung dazu denken, von hochtechnologisiertem Mittelalter träumen oder sich eine andere Zukunft herbeispinnen.
    hier ist nix

  3. #23
    Kampf dem Kapital! Benutzerbild von Smultronstället II.
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    Standard AW: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Und schon sind wir im Spätkapitalismus. Nu kann man sich Marx'sche Vorsehung dazu denken, von hochtechnologisiertem Mittelalter träumen oder sich eine andere Zukunft herbeispinnen.
    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Kapitalismus heist was schlecht geht muss untergehen. Aber jeder grösseren Firma wird der Arsch gerettet.
    Wir haben gar keinen echten Kapitalismus.
    Was wir haben ist eine Monopolisierung allen Kapitals und aller Macht in den Händen einiger Milliardäre mit amerikanischer Staatsbürgerschaft.

    Auch die sog. "Gewaltenteilung" (mit der Presse als "vierter Gewalt") spiegelt nun nicht mehr die Interessen und Konflikte verschiedener Stände wie z.B. Adel vs. Bürgertum wider. Stattdessen handelt es sich lediglich um die unterschiedlichen Tentakel der gleichen herrschenden Klasse. "Spät" bedeutet lediglich, dass dieser Prozes schon weit fortgeschritten ist, und der Markt im Sinne von "was schlecht ist muss untergehen", insofern abgeschafft wird, weil auch "Staat" und "Markt" in dem Sinne verschmolzen sind.

    Der einzige "Markt" der übriggbleibt ist der für die sog. "Arbeitnehmer" (schon das Wort ist eine idelogische Katastrophe! Nehmen, wegnehmen - Arbeitgeber, geben, schenken, gnädig) - de facto läuft das dann auf immer mehr Konkurrenz (deshalb auch der Import von Lohndrückern) und folglich immer niedrigere Löhne heraus. Unter "Arbeitnehmern" gibt es immer mehr "Markt" - nur das Kapital monopolisiert sich bequem in den Händen einer kleinen Clique. Auch Kleinunternehmer werden ja vom "Markt" verdrängt und enden dann als "Arbeitnehmer" (Manager einer Filiale einer großen Kette, die amerikanischen Milliardären gehört.)

    Das ist auch eines der Probleme mit der Mainstream-Linken, die noch immer propagiert, dass man, als Gegenspieler des "Marktes", einen "stärkeren Staat" bräuchte. Und der "starke" (=mit Steuergeld gedopte) Staat nutzt seine Stärke dann, um irgendwelchen Banken aus der Patsche zu helfen. ("To bail s.b. out" heißt ja eigentlich "jmd. aus der Patsche helfen") Deshalb darf man nicht auf diese verkürzte Diskussion "hohe Steuern" = links, "niedrige Steuern" = rechts/libertär hereinfallen.

    Das "Mittelalter" kommt ins Spiel, wenn zum Beispiel Gleichheit vor dem Gesetz oder Meinungsfreiheit abgeschafft werden, wenn künstlich eine neue Religion hergestellt und brachial eingeführt wird, die dann als buntes Opium des multikulturellen Volkes dienen darf, und die sog. "Arbeitnehmer" wieder mehr vernutztiert werden: arbeiten bis 70 dann Tod umfallen. Gerade genug Freizeit, um mal n' dummen Film zu gucken und in das "House of One "zu rennen, zum leben zu wenig, zum sterben zu viel Geld - dann arbeiten und umfallen, fertig, wie Vieh. Dabei überwacht von Drohnen, Trojanern und irgendwann noch Mikrochips.

    Einer der Punkte, bei dem sich Marx und Engels ganz offensichtlich geirrt haben, war ihr Fortschrittsoptismismus. Stattdessen zeichnet sich eben eine monopolistische Zukunft unter der Weltherrschaft des amerikanischen Mega-Kapitals ab.

    ---

    Hier ein schönes Beispiel, wenn "Spätkapitalismus", Umweltzerstörung, "Multi-Kulti" und Massen-Inhaftierung zusammentreffen: anstatt mehr teure Feuerwehrleute einzustellen, riskieren kalifornische Gefangene ihr Leben, um für einen Dollar die Stunde Brände zu löschen. Nach der Haft werden sie dann aber nicht eingestellt, weil die Feuerwehr niemanden mit Haft im Lebenslauf einstellt:

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    Rechte und Linke sind zwei Seiten der gleichen Medaille: männerfeindlich, frauenfeindlich, armenfeindlich, arbeiterfeindlich, umweltfeindlich, freiheitsfeindlich, sexualitätsfeindlich, kulturfeindlich, intellektuellen- und akademikerfeindlich = antideutsch.
    Daher: Nichtwähler.
    F*ck AFD.

  4. #24
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    Standard AW: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

    Heute ist auch eine dezentralisierte Proletarierbewegung vorstellbar. Die privilegisierten Tarifarbeiter sind ja auf die Gewerkschaften angewiesen, die jedoch mit dem Ausbeuter in einem Bett schlafen. Über dezentrale Vernetzung kann eine Organisation ohne Geldeinsatz aber mit Zeitinvestition stattfinden. Dann werden die Bourgoise aber das Netz abschalten müssen. Ein Dilemma.
    hier ist nix

  5. #25
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    Standard AW: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

    Zitat Zitat von Smultronstället II. Beitrag anzeigen

    Was wir haben ist eine Monopolisierung allen Kapitals und aller Macht in den Händen einiger Milliardäre mit amerikanischer Staatsbürgerschaft.
    Na und?

    Auch für die gilt der alte Spruch:

    die erste Generation erarbeitet das Geld,
    die zweite erhält das Vermögen
    die dritte verprasst es.

    Das bedeutet, das es in 20-30 Jahren schon wieder ganz anders aussehen kann.

    Wie schnell es abwärts gehen kann,
    hat die USA selbst erlebt, in den 50er und 60 er Jahre Supermacht,
    in den 70er wirtschaftlicher Niedergang,
    ab Mitte der 80er Erholung usw. usw.


    Von den extrem Reichen der USA von z.B. des Jahres 1900
    sind wieviele große Vermögen an der US-Vermögensspitze?

  6. #26
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    Kaum ist Hefner tot, da kommt sowas

    Playboy zeigt erstes Transgender-Playmate

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  7. #27
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    Standard AW: Nachrichten aus dem Spätkapitalismus

    In den Bilderstrang soll's ja nicht mehr, irgendwo aber muss es hin...

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    Kalenderspruch, 28. Woche: ---

  8. #28
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    Daher: Nichtwähler.
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  9. #29
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    Kapitalismus heist was schlecht geht muss untergehen. Aber jeder grösseren Firma wird der Arsch gerettet.
    Wir haben gar keinen echten Kapitalismus.

    Wir haben ja auch keinen puren Kapitalismus (den gibt es nicht einmal rein in den USA), sondern eine soziale Marktwirtschaft - jeden Tag sehen wir massenhaft Eingriffe des Staates in den Wirtschaftsvorgang, besonders bei den Arbeiterrechten. Wenn jetzt natürlich das ganze System durch einen Zusammenbruch der Bankenlandschaft gefährdet ist, greift der Staat zurecht auch ein.
    Thomas Jefferson: "Ich glaube, dass Bankinstitute für unsere Freiheiten gefährlicher sind als stehende Armeen...Wenn das amerikanische Volk den Privatbanken jemals erlaubt, die Ausgabe ihrer Währung zu kontrollieren, zuerst durch Inflation, dann durch Deflation, werden die Banken und Unternehmen, die um sie herum aufwachsen, den Menschen jeglichen Besitz rauben, bis ihre Kinder obdachlos...aufwachen."

  10. #30
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    Zitat Zitat von Zirkuszelt Beitrag anzeigen
    Spätkapitalismus ist eine nicht passende Bezeichnung.Spät würde bedeuten,dass es bald vorbei sei.Mitnichten,der Kapitalismus blüht und gedeiht und wird ständig Selbstheilungskräfte entwickeln.Und auch die Bürger bei uns könnten profitieren, wenn sie endlich Mut hätten,Aktien zu kaufen und Dividende und Kursgewinne realisieren würden .

    Erst einmal ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018 !
    Es ist so , der deutsche Michel ist am Aktienmarkt fast nicht verteten !?
    Warum ? Deutsche Mentalität : absolute Sicherheit ! Das ist der Schwachpunkt .
    Bin selbst seit ca. 4 Jahren am Aktienmarkt tätig, kann aber trotz Rückschläge nur positives berichten.
    Verlangt von mir keine gewinnbringenden Ratschläge.

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