User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: Bhagavad Gita

  1. #11
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Ich finde es wahnsinnig interessant - was es für Möglichkeiten gibt - und wie sich die Welt und unsere Gedanken verändern.

    Nichts bleibt, wie es ist - und die Gedanken sind frei.

    Ich weiß, daß Menschen immer wieder etwas suchen - irgend etwas - nach irgend was, von dem sie noch keine Vorstellungen haben - bis es extrem wird - und dann haben wir als Gesellschaft ein Problem.

    Es gibt so unendlich viele Vorstellungen davon, wie man Leben gestalten kann - und deshalb lege ich mich über die Religion nicht fest, denn alle offenbaren irgendwann ihre Fehler - wenn sie an ihre Grenzen kommen.

    Tutsi, ich glaube Du brauchst wie heizer einen eigenen geschützten Strang: Tutsis Visonen ....
    Wo sind Deine Visionen von einer besseren Welt - wenn schon nicht der Glaube oder die Hoffnung auf eine Welt ist, die einem nichts mehr antun kann ?

    Vielleicht legen unsere heutigen Menschen die Visionen in der Ausarbeitung von Computer-Programmen, die uns dann Animationsfilme zeigen, wie sie sich eine "unsichtbare" Welt vorstellen.

    Warum soll es die nicht geben, wir haben doch eh nur einen Überblick über die 2000 Jahre, in der wir leben - weiter hinaus oder noch weiter zurück - das sind auch Visionen - aber zur Zeit ohne Visionen - man sieht es auch in Bereichen von Wirtschaft, Klima, Technik, Medizin, Politik - wer hat heute noch Visionen - wir stolpern von einer Falle in die andere.

    Und darüber diskutieren wird - obwohl schon vieles da war, was wir heute vergessen haben und die Bücherwelt - wer will, kann heute alles lesen, alles erfahren - die Grenzen sind offen - man wird geboren, man stirbt - mal zeitig, mal spät - wer kann heute schon viel verändern - es kommt manchmal, wie es kommen soll.

    Und Jeder sucht sich im Bereich, zu dem er sich hingezogen fühlt, seine Visionen heraus - die ihm persönlich entgegen kommen.

    Das Verfahren, Ideen zu hinterfragen, abzuwägen und zu bemessen, bevorman sie annimmt, ist universal, und man kann es in vielen Traditionen wiederfinden.Lao-Tsu˘ freut sich über jenen, der das Tao oder den Pfad zur Wahrheit„durch seine eigene Pforte“ entdeckt; und in der Bhagavad-G}t¥ finden wirfolgende Stelle: „Suche diese Weisheit im Dienen, durch ernsthafte Suche,durch Fragen und durch Demut.“ Im Neuen Testament gibt es die bekannteBemerkung bei Lukas (11:9): „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdetihr finden; klopfet an, und so wird euch aufgetan.“ Und H. P. Blavatsky beziehtsich auf die Wichtigkeit der „freien und furchtlosen Erforschung“ derWahrheit.H. P. B. kam zu einem zyklischen Zeitpunkt, als die Welt einer Neubelebungder Wahrheit bedurfte; und sie richtete sich gegen das statische Denkenihrer Zeit, besonders gegen den Materialismus der Wissenschaft und denreligiösen Dogmatismus. Sie formulierte uralte Ideen neu, die das große....Seite 47 [Links nur für registrierte Nutzer]
    Außer dem Leben habe ich nicht mehr viel zu verlieren. Und was ist Leben - hier auf der Erde ? Ein Kampf, sich selbst zu erhalten, über Arbeit, über Familie, über kreatives Leben im eigenen Umfeld - über Gemeinschaft - und dann ist Schluß.

    Schaut man sich heute die ganzen Probleme an - es gibt halt Ideologien, wo man sich ein bißchen Rat holen kann, der hoffentlich nicht so subjektiv gehalten ist wie die Meinung der Mitmenschen, die jeweils aus ihrem persönlichen Empfinden heraus ihre Ratschläge geben, die für einen selbst nicht immer nachvollziehbar sind.

    Mir ist klar, daß sich die Menschheit verändert - alles deutet darauf hin - die Vermischung aber Gottgewollt ?

    Damit entstehen Probleme - aber wird die Welt ohne Probleme bleiben ?

    Jesus sagte deutlich, daß die göttliche Wahrheit vor den Unwürdigenverschleiert werden müsse. An anderer Stelle sagt er, daß die Wahrheit, die erverkündete, nicht neu sei, sondern daß sie eine erneute Bestätigung von alter,ewiger Wahrheit ist.Zurück zu den bekannten Ereignissen der Geburt Christi. Zuerst müssen wiruns kurz den frühesten Zeiten zuwenden, bevor die Menschheit nach „dem Bilddes Vaters“ geschaffen war. Damals handelten wir rein nach unseren Instinktenund hatten einen lediglich in beschränktem Maß freien Willen. Erst als die Göttlichkeitauf die Erde kam, um in der Menschheit zu leben, nicht mit ihr, war dieMenschheit fähig, zwischen Gut und Böse zu wählen. Dem vergleichbar beginnenwir unser Leben als kleine Kinder und in diesem Stadium tun wir nichtsanderes als Schlafen, Essen und Spielen – genau wie junge Tiere. Wenn wir unsentwickeln, wenden wir unsere Interessen den Dingen über dem rein Physischenzu, bis etwa zur Zeit der Lebensmitte unsere Vorliebe für das Materielleabnimmt und wir beginnen, (oder beginnen sollten) auf einer höheren Ebene zusuchen. Paulus sagt uns, daß der natürliche Mensch mit seinem physischenKörper beiseite tritt, um dem geistigen Menschen mit seinem geistigen Körperdie Kontrolle zu übergeben. Jesus weist auf die Notwendigkeit hin, wiedergeborenzu werden, und G. de Purucker erklärt in seinem Buch The EsotericTradition, daß diese zweite oder spirituelle Geburt die wahre Bedeutung derunbefleckten Empfängnis und der jungfräulichen Geburt darstellt.Jesus war also der spirituelle Mensch, dem ein natürlicher Mensch –Johannes der Täufer – vorangehen mußte, der in Tierfelle gekleidet war undvon Heuschrecken und Honig lebte. Als sich die Zeit für die Geburt Jesunäherte, wurde Maria nach Bethlehem gebracht; hier finden wir mehrereSymbole von der Göttlichkeit, die gekommen war, um in einem physischenKörper zu leben. Für den größten Teil der Menschheit bestand die Nahrung....Seite 56
    Ich weiß, eine Suche nach sich selbst gefällt vielen nicht, aber vielleicht muß man eine Ader dafür haben, die Dinge genauer anschauen zu wollen.

    Vielleicht bin ich auf diesem Weg - mit all den Zweifeln, und einigen Gewissheiten und wer heute noch jung ist, wird auch seinen Weg finden müssen. Und der kann verdammt hart und lang werden.

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    Realitätsflucht.

    Bedürfnis nach einem "Heil" .

    Ironischerweise gab es solche Wellen schon in den 1970ern,
    wo die Umvolkung in ihrem heutigen Ausmaß noch "unvollstellbar" gewesen war.


    Frage : Beschäftigen sich Kinderlose häufiger mit alternativer Esoterik?

  2. #12
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Nie gehört, aber wenn das der @ Gärtner liest, bekommste was zu hören. Wer wenig weiss, muss viel glaunben, und Jude, Kathole oder Musel sein. Da ist kein Platz für anderen Hokuspokus, Sekten und Scharlatane um Bhagwan, Bhagavita, Scientology, Zeugen Jehovas uswusf....
    Die Bhagavad Gita ist kein Religionsbuch, eher eine philosophische Betrachtungsweise zum möglichen Verstehen der Interaktion zwischen Natur und Mensch



    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    Realitätsflucht.

    Bedürfnis nach einem "Heil" .

    Ironischerweise gab es solche Wellen schon in den 1970ern,
    wo die Umvolkung in ihrem heutigen Ausmaß noch "unvollstellbar" gewesen war.


    Frage : Beschäftigen sich Kinderlose häufiger mit alternativer Esoterik?
    Ahäm , wer flieht vor welcher "Realität" ?


    kd
    Umvolkung gegen AfD ! (ZEIT 27.10.19) nach Thüringen-Wahl:
    "Zuwanderung, jetzt… gezielte Migration aus dem Ausland." ----
    "Frankfurt am Main, Offenbach, Heilbronn, Sindelfingen – in diesen und anderen Städten sind Deutsche ohne Migrationshintergrund keine... absolute Mehrheit mehr "(NZZ 09.07.19)

  3. #13
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Kaltduscher Beitrag anzeigen
    Die Bhagavad Gita ist kein Religionsbuch, eher eine philosophische Betrachtungsweise zum möglichen Verstehen der Interaktion zwischen Natur und Mensch





    Ahäm , wer flieht vor welcher "Realität" ?


    kd
    Ich habe es so verstanden, daß er diejenigen meint, die sich damit beschäftigen...und es für bare Münze nehmen.

    Weiter oben hat der User @jmw etwas dazu eingestellt...
    (Sanskrit/Lied/Gedicht)

    (Zusammenführung verschiedener 'Denkschulen'/Indien)
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  4. #14
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Franz Hartmann hat sich das Thema "Bhagavad Gita" zu eigen gemacht.

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    Die Erkenntnislehre der Bhagavad Gita

    Autor: Franz Hartmann



    Die Philosophie der Bhagavad Gita

    Autor: T. Subba Row
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Hauptbeschreibung

    Die Lehre der Bhagavad Gita ist Yoga. Gott, Himmel, Erde und Menschen umfassen.d, handelt sie von der alleinigen Gottheit und ihrer Offenbarung in der sichtbaren und unsichtbaren Natur, und sie weist den Weg, auf dem der Mensch fähig wird, die Gottheit selbst als den Grund seines wahren Wesens zu erkennen.
    Hartmann macht dies in seinem Kommentar verständlich und einsichtig und enthüllt so, hinter dem Schleier altindischer Mythologie, die schönste Perle indischer Weisheit.
    google: tattva viveka bhagavad gita

    http://www.tattva.de/die-bhagavad-gita-das-gehirn-und-das-ich-3/

    Die moderne Gehirnforschung stellt die Behauptung auf, dass unser Ich nicht autonom ist, sondern auf Wechselwirkungen des Gehirns zurückführbar und ohne Entscheidungsfreiheit ist. In der Bhagavad-gita finden sich Hinweise auf ein erweitertes Verständnis von Ich. Dort wird zwischen dem Ego (ahamkara) und dem inneren Menschen (purusha) unterschieden. Diese Unterscheidung könnte auch für das Christentum als Antwort auf den materialistischen Reduktionismus der Wissenschaft hilfreich sein.
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    Platons Phaidondialog enthält frappierende Übereinstimmungen zur indischen heiligen Schrift Bhagavad-gita. Die Unterscheidung von Körper und Seele, die Frage nach der Existenz vor und nach dem Tode, die Unsterblichkeit der Seele, Wahrnehmung und Erkenntnis sind einige der Themen, die in den beiden philosophischen Werken korrespondieren.
    Interessant, was es noch so hervor bringt.

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    https://www.tattva.de/materielle-und-spirituelle-tugend/




    2,00 €
    22.11.2016 - Die Lehre der Bhagavad-gita geht davon aus, dass die Außenwelt durch das Bewusstsein wahrgenommen wird. Wie die Außenwelt erscheint ...




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    https://www.tattva.de/die-ewige-seele/




    21.03.2017 - In der Bhagavad-gita, der wichtigsten spirituellen Schrift des alten Indiens, werden die drei feinstofflichen Elemente manas, buddhi und ...




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    https://www.tattva.de/die-tattva-viveka-als-emagazin/




    ... Jetzt und Gott, Teil 1 • Dr. Thomas Wachter – Die Heilung des Ego • Hardy Fürch – Die Bhagavad-gita, das Gehirn und das Ich • Ronald Engert – Live Stream ...




    [Links nur für registrierte Nutzer]

    https://www.tattva.de/kann-die-seele-sterben-4/




    Aus den Lehren der Bhagavad-gita Autor: Ronald EngertKategorie: Spirituelle Kulturen / Veden/YogaAusgabe Nr.: 22 Die Bhagavad-gita gehört zu den Veden ...




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    https://www.tattva.de/die-philosophie-des-yoga/




    29.02.2012 - Ungefähr zweihundert Jahre vor unserer …? bekam Yoga eine klare Struktur durch das Werk der Bhagavad Gita (dieses Buch war das Einzige ...




    [Links nur für registrierte Nutzer]

    https://www.tattva.de/die-bergpredigt-in-der-auffassung-des-vedanta/




    01.12.2016 - In der Bhagavad Gita lesen wir: »Diese erleuchteten Seelen, die die Wahrheit verwirklicht haben, werden euch in der Erkenntnis BRAHMANS ...




    Die Philosophie der Bhagavad Gita

    Autor: T. Subba Row

  5. #15
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Was man noch in der Bhagava Gita finden kann:
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    Erläuterung: Hier beginnt nun die Beschreibung von shuddha-sattva. Die Bhagavad-gita wird von [Links nur für registrierte Nutzer], der Höchsten Persönlichkeit Gottes, gesprochen. Er sagt hier, dass man den Unterschied zwischen den gunas und Gott verstehen sollte, denn dann erreicht man qualitativ den gleichen transzendentalen Zustand wie Gott. Alle materiellen Handlungen werden durch die Bedingtheiten der gunas innerhalb der Kausalität verursacht. Sie werden nicht durch die Seele und auch nicht durch Gott verursacht. Davon abgesehen gibt es sehr wohl spirituelle Handlungen. (…)

    [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer]
    [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer] • u.v.m.




  6. #16
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Ich wußte gar nicht, daß Sloterdijk auch in diesem Thema bewandert ist.

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    Die Seele in der Bhagavad-gita








    In der Bhagavad-gita, der wichtigsten spirituellen Schrift des alten Indiens, werden die drei feinstofflichen Elemente manas, buddhi und ahankara von der Seele, atma, unterschieden. Manas wird dort als der Geist beschrieben, buddhi ist die höhere Intelligenz und ahankara ist das falsche Ego, das sich als Besitzender und Handelnder fehlidentifiziert. Diese feinstofflichen Elemente sind zwar nicht physisch, gehören aber dennoch zur materiellen Ebene. Sie sind zwar feinstofflich, aber eben doch stofflich. Die Seele wird von materiellen Ursachen nicht beeinflusst. Sie ist unzerstörbar und ewig:

    • Wisse, das was den gesamten Körper durchdringt, ist unzerstörbar. Niemand ist imstande, die unvergängliche Seele zu zerstören.
      (Bhagavad-gita, 2.17)
    • Für die Seele gibt es weder Geburt noch Tod. Auch hört sie, da sie einmal war, niemals auf zu sein. Sie ist ungeboren, ewig, immerwährend, unsterblich und urerst. Sie wird nicht getötet, wenn der Körper erschlagen wird.
      (Bhagavad-gita, 2.20)
    • »Der Gott, glaube ich«, fuhr Sokrates fort, »und die Idee des Lebens selbst und was es sonst noch Unsterbliches gibt: dass diese nie zugrunde gehen, darüber sind sich wohl alle einig. … Wenn aber das Unsterbliche zugleich unzerstörbar ist, so muss doch die Seele, wenn sie unsterblich ist, auch unvergänglich sein.«
      (Platon, Phaidon 106b-e)







    Wo liegt der Unterschied zum christlichen Denken ?

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    Stirbt die Seele mit dem Körper ?

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    google: kirche seele nicht ewig stirbt mit körper

    Die Vertreter der einen wie der anderen Theorie werden sich dahin gehend wohl nicht einig werden.

  7. #17
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Nur im Hinduismus und Buddhismus gibt es Reinkarnation- in Verbindung mit der Seele - dem Geist - die Theosophie hat es verändert - Buddhismus - man wird - oder kann als Fliege geboren werden - was die Theosophie bestreitet. Auf dem Weg zum Menschen gibt es kein Zurück mehr. Wäre nicht logisch. Schaut man sich an, welche Grundlagen dazu vorhanden sind, kommt man auch dahin.

    [Links nur für registrierte Nutzer]






    Auch und gerade bei der Frage nach der Reinkarnation gilt es zwischen den verschiedenen Seelenbegriffen und -teilen zu unterscheiden. Vieles ist bereits darüber geschrieben und gesagt worden und es bleibt wohl zuletzt für jeden einzelnen Menschen eine empirische Frage. Eine traditionelle esoterische Auffassung hierzu sei dennoch stark vereinfacht beschrieben:
    Der Ätherkörper vergeht gemeinsam mit dem physischen Leib. Die zwei letzteren Seelenteile, Astral- und Mentalkörper führen anschließend ein Weiterleben in der Astralebene, welche im Sanskrit kama loka heißt und der Welt der Träume ähnelt. Das Karma wird hierbei verarbeitet. Anschließend stirbt der Astralkörper den zweiten Tod und ein Teil des Mentalkörpers zieht in deva loka, den Sitz der Götter, ein, wo er sich von seiner Inkarnation erholen kann und die Ursachen für die kommende Inkarnation gesetzt werden.
    Der Atma ist bei alldem immer dabei, als ewiger, unveränderlicher Beobachter, unser innerstes Selbst.
    Spirituelle Weisheitslehren überliefern, dass unsere Seelen sich bewusst entschieden haben, in diesen Körper und dieses Leben einzutauchen. Diese Entscheidung mag viele Gründe gehabt haben, doch diese wurden von dem Wunsch nach Wachstum und Reifung getragen, und dies bei jedem Einzelnen von uns. Zudem begehen wir hier auf der Erde Handlungen, die karmische Konsequenzen mit sich ziehen und die von uns wieder bereinigt werden müssen.
    Auch unser Ahnenfeld, das Leben und Erlebnisse unserer Vorfahren, prägt den Erfahrungsschatz unserer Seele, und weist der inkarnierten Seele auf ungelöste karmische Handlungen hin [Links nur für registrierte Nutzer]. Doch nicht nur in unseren vergangenen Inkarnationen begingen wir Handlungen, die Folgen nach sich zogen. Auch im Hier und Jetzt kann dies passieren. Das Leben selbst ist unser höchster Lehrer.






    Diese Philosophie haben sich einige bekannte Prominente der Geschichte zu eigen gemacht und sich dazu in ihren Schriften geäußert. Vor allem Goethe hat Frau von Stein als seine Schwester in vorigen Leben in Gedichtform verewigt.

  8. #18
    Nordlicht Benutzerbild von Sjard
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Laut den indischen religiösen Überlieferungen leben wir derzeit im Kali Yuga, dem
    Zeitalter der Maschinen. Nach dem dunklen Kali Yuga soll wieder eine glücklichere
    Zeit namens Sat Yuga entstehen. Nur wann, das ist die Frage....
    Der Irrtum strömt, die Wahrheit sickert.

    ​Peter Sirius ( 1858 - 1913 )

  9. #19
    Wetterleuchten Benutzerbild von Makkabäus
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen
    Der @User Don (u.a.) hat da schon mehrfach etwas drüber geschrieben.
    (Ich selbst habe seit Jahrzehnten einen Buddha in meinem Esszimmer hängen und direkt ggü. einen Clown. )
    Als ich meinen Kimono gekauft hatte, habe ich aus Spaß noch so eine kleine Buddha-Figur gekauft. Fand ich ganz putzig mit seinem Grinsegesicht und der Wampe.
    Die tiefsten Brunnen tragen die höchsten Wasser - Meister Eckhart

  10. #20
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Makkabäus Beitrag anzeigen
    Als ich meinen Kimono gekauft hatte, habe ich aus Spaß noch so eine kleine Buddha-Figur gekauft. Fand ich ganz putzig mit seinem Grinsegesicht und der Wampe.
    Du hast einen Kimono?
    Zeig mal...hochinteressant...stell mal ein Foto davon ein.

    Das Bild, welches ich habe ist riesengroß. Habe ich schon ewig. Der Clown ist kein Druck, sondern ein Original. In der Kombination ist das passend. So mancher der reinkommt und etwas kundig ist blickt das sofort und grinst auch...
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

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