User in diesem Thread gebannt : Daggu and Heisenberg


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Thema: Bhagavad Gita

  1. #21
    Wetterleuchten Benutzerbild von Makkabäus
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen
    Du hast einen Kimono?
    Zeig mal...hochinteressant...stell mal ein Foto davon ein.
    Ach der ist nichts besonderes
    Die tiefsten Brunnen tragen die höchsten Wasser - Meister Eckhart

  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Makkabäus Beitrag anzeigen
    Ach der ist nichts besonderes


    Mit Dir drin vielleicht schon?
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  3. #23
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Ich habe vor einigen Tagen auf einer FB Seite einen Hinweis zu einer anderen FB Seite der Bahai gesehen - da stand in einer Diskussion nicht, wer ist Gott, sondern was ist Gott. Was mir auf der Seite aufgefallen ist, ist die Tatsache, daß sich die Bahai nun auch mit Seiten in der Welt befassen müssen, die nicht einfach mit dem Slogan "Wir haben uns alle lieb" - abzuhandeln sind. Denn wenn diese "neue" Religion wirklich vor die Probleme des Alltags gestehen und diese bewältigen sollen und die Menschen nicht zufrieden sind, werden sie den Widerstand fühlen und erfahren und darauf sind die Bücher der Bahai auch nicht so richtig ausgerichtet, denn dann geht es auch um Strafen.

    Natürlich hört sich immer alles gut an - wenn es um die Theorie geht, nur, ob die Menschen darauf gefaßt sind und ob sie dazu in der Lage sind, hier auf der Erde ein Leben ohne Probleme zu führen, bezweifle ich - wir wachsen als Menschen an Problemen - und keine Religion kann Lösungen in der jeweiligen Zeit bereit stellen.

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    Die Bhagavad-Gita


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    S. H.: Wenn sich jemand nur aus intellektueller Wißbegierde mit der Bhagavad-Gîtâ befaßt, wird er kein sehr tiefes Verständnis für dieses alte klassische Werk erlangen. Man sagt, daß es eine verborgene Seite der Gîtâ gibt, daß die Worte, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, nur die äußere Hülle für die innere Bedeutung sind, die wir mit anderen Augen sehen müssen. Es mag scheinen, als sei es ein weiter Sprung von der Betrachtung der universalen Wahrheiten auf spiritueller Ebene bis zu den praktischen Problemen unserer Zeit, bis zu jenen Lebensbedingungen, in die wir alle verwoben sind. Das stimmt, wenn wir die geistigen Welten als etwas Unveränderliches und von anderen Getrenntes betrachten. Ich bin aber der Meinung, daß die eindringliche Botschaft dieser Wahrheiten lautet, daß die Welt des Geistes nichts Abgesondertes ist, sondern eine dynamische Kraft, die alle unsere Handlungen und jeden Teil unseres Lebens durchdringt, so wie der starke Wind des Geistes, der unser ganzes Leben hindurch weht, uns erfrischt, reinigt und Ordnung schafft - wenn wir es nur gestatten.
    • Blitz der Götter [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Das Geheimnis des menschlichen Bewusstseins [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die Theosophie des alten Amerika, Teil 2 [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Spruch: Ein lebendiger Keil... [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Alte Wahrheiten im neuen Licht [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Spruch: Der wirkliche Lehrer... [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die Bibel und der Tierkreis (Zodiakus) [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Spruch: Wenn man im Garten arbeitet... [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die Bhagavad-Gita [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Spruch: Die Geschichte... [Links nur für registrierte Nutzer]
    Gespräche am runden Tisch.

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    • Gespräche am runden Tisch: Über die Bhagavad-Gîtâ [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die Unruhestifter [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Thomasius [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Der Wohnsitz Gottes [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die Untrennbarkeit von Religion, Wissenschaft und Philosophie [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Am Himmel stehen unzählige leuchtende Sterne... [Links nur für registrierte Nutzer]
    Wen die Themen interessieren, der kann sich darin ein bißchen umsehen.

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    • Die größere Befreiung [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die Grundlagen der Theosophie [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Die unsterbliche Pflanze [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Das Drama und dessen Möglichkeit für die Seele [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Was ist ein Atheist? [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Spruch: Das innere Streben nach Vollkommenheit... [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Spruch: Wenn alles aussichtslos erscheint... [Links nur für registrierte Nutzer]
    Warum, so frage ich mich manchmal, gibt es nicht diese Missionierung im Indischen ? Weil die indische Religion alles zuläßt - viele Götter hat und neue einfach mit hinzunimmt ? Sind die Inder betreffs Religion toleranter ?

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    In der Nacht akzeptiere ich die Autorität der Fackeln, obwohl ich weiß, dasses eine Sonne gibt. – Victor HugoIm Westen ist das Word Autorität heute mit Ängsten vor Dogmen undfalschen Lehrern, die sich Versprechungen ausdenken, die sich nicht halten,gefärbt. Wir sehen uns vor die Aufgabe gestellt, nach Perfektion zu streben,Helden und Rollenvorbilder in einer unvollkommenen Welt zu suchen. Wasmeinte Victor Hugo mit seinen bewegenden Worten? Gewiss keine blindeUnterwürfigkeit. Der große Literat fährt fort: „Das eigentliche Gesetz, dasvon der Menschheit verlangt, dass sie keine Besitzer benötigt, erfordert, dasssie Führer haben sollte. Erleuchtet sein ist das Gegenteil von unterworfensein.“ In Isis entschleiert schrieb H. P. Blavatsky über solche Führer:

    Da sie die riesigen Zyklen kennen, erscheinen diese Großen unter derMenschheit – wie uns die Bhagavad-Gita erzählt – „wann immer ein Verfall derTugend und ein Überhandnehmen des Lasters und der Ungerechtigkeit in derWelt stattfinden.“ Obwohl es ein großer Trost ist, sich dieser weisen Führerhinter der Szene bewusst zu sein und zu erkennen, dass die Götter als liebevolleAufseher jenen inneren Sphären, nach denen wir uns sehnen, vorstehen,werden wir gewarnt, uns nicht zu sehr nach ihrer Gegenwart zu sehnen:
    Wir leben heute wieder in einer Zeit des Umbruchs - der Veränderungen und keiner weiß, wohin der Weg führt. Das macht den Menschen Angst und diese Zyklen gehören sicher dazu, aber der Mensch braucht auch Sicherheit - er will wissen, wie er und wovon der morgen leben kann und soll und wo er sein wird.

    Um Willenskraft zu entwickeln müssen wir den Unterschied zwischenUnabhängigkeit und Willensstärke erkennen. Sich hinter dem Recht derfreien Wahl verbergend pochen viele Menschen heute auf ihre Rechte undPrivilegien und beziehen sich dabei auf wechselnde Wünsche und etablierteNormen und untermauern diese Ansprüche mit verankerten sozialen, selbstsüchtigenWerten. Selten treffen wir auf Menschen, die vom Recht sprechenihren Pflichten nachzukommen, von der Fähigkeit davon Abstand zu nehmen,den anderen bei der Erfüllung seiner Pflicht zu kritisieren oder sich nicht indas Leben unseres Nachbarn einzumischen. Das alte Sprichwort „Gute Zäunemachen gute Nachbarn“ trifft sicherlich auf unser ethisches Leben zu, wo wires unterlassen sollten, die Privatsphäre der anderen zu stören – auch nicht inGedanken. Mit dem Zement der Stille könnte auch ein Schutzwall gestaltetwerden, der andere vor schädlichem Klatsch schützt. Oder er könntevermischt sein mit den süßen Wassern freundlicher, unterstützender Worte, die den negativen Gedanken nichts hinzufügen, die sorglos von einer Gesellschaftverbreitet werden, die sich der Macht des Tons nicht bewusst ist. Wirmüssen zu Partnern der Hierarchie des Mitleids werden, um deren wohltuendeWirkung auf andere widerzuspiegeln.
    Es gibt heute so viele Themen, die auf dem Tisch liegen und Jeder sucht sich seine Ecke - wie anders können wir die Veränderungen der Welt zur Zeit ertragen, wenn wir uns nicht im Klaren darüber sind, was wir wollen und wohin wir streben und welches unsere genauen Ziele sind - doch hinter allem steht mehr - es steht eine Kraft dahinter, die auch leitet - unbemerkt für viele - die Gesellschaften in der Welt in den Ländern haben sich verändert, Politiker, die keine Länder mehr richtig und vernünftig leiten können, machen mehr kaputt als ganz - so daß die Menschen aufstehen müssen, um sich selbst zu retten.

  4. #24
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Schopenhauer Beitrag anzeigen


    Mit Dir drin vielleicht schon?
    Warum müssen Mädels nur immer so verdammt neugierig sein?
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  5. #25
    .. das Beste am Norden .. Benutzerbild von Politikqualle
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    Was sagen uns Bhagavad Gita und die hinduistsische Religion ?
    .. wenn dieses komische Geisterzeug so wirkungsvoll sein soll , warum bitte ist Indien dann nicht Weltmacht und der reichste Kontinent der Erde ???

    ( .. „Keine der in Indien so zahlreichen religiösen Erbauungsschriften wird von den Indern so eifrig studiert wie die Bhagavadgita, viele wissen sie auswendig, und nicht wenige betrachten es als eine religiöse Pflicht, sämtliche 700 Doppelverse des Gedichtes täglich mit Andacht herzusagen“ Paul Deussen )
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>>>


  6. #26
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. wenn dieses komische Geisterzeug so wirkungsvoll sein soll , warum bitte ist Indien dann nicht Weltmacht und der reichste Kontinent der Erde ???

    ( .. „Keine der in Indien so zahlreichen religiösen Erbauungsschriften wird von den Indern so eifrig studiert wie die Bhagavadgita, viele wissen sie auswendig, und nicht wenige betrachten es als eine religiöse Pflicht, sämtliche 700 Doppelverse des Gedichtes täglich mit Andacht herzusagen“ Paul Deussen )
    Wieviel Milliarden Menschen hat Indien - 1,4 oder 1,3 Milliarden - dazu betrachte die Lage im Land - ein Teil ist noch dem alten System des Feudalismus zugehörig - so schnell geht das nicht - dazu kommt das Kastenwesen, gegen das schon über Jahrzehnte und Jahrhunderte die Menschen angegangen sind - erst die Kolonialherren - die wußten erst mal gar nicht damit anzufangen - dann einige Staatsminister - viele wurden dann ermordet - Inder sind sehr hitzig im Temperament. Es wird wohl noch Jahrhunderte dauern, ehe sich die ganze Lage im Land verändern wird, genauso, wie jemand gestern im TV sage, daß, ehe die Menschen einmal zum Mars fliegen können, auch Jahrhunderte vergehen werden. Dazu haben wir noch nicht die Geräte und die Menschen, die das aushalten werden können.

    Man sieht doch schon hier im Land mit gerade mal 82 Mio Menschen, wie schwierig Politik geht.

  7. #27
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    Standard AW: Bhagavad Gita

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    Im Indischen geht es immer um das Erkennen des Selbst. Was macht mich als Mensch aus - wer bin ich wirklich.

    Das vedische Schisma

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    Irgendwann im dritten Jahrtausend v. Chr. fand an den Abhängen des Himalaya eine große Konferenz statt, in der über ein problematisches vedisches Gebot beraten werden sollte, das in der traditionellen Religion eine ernste Spaltung hervorzurufen drohte. Damals gab es zwei geistige Richtungen. Die eine hielt am Tieropfer fest, die andere protestierte heftig dagegen. Die orthodoxen Brahmanen behaupteten, es sei das einzige Mittel, die Gunst der Götter zu erlangen, während die Gegenseite - die Verfechtet der Gewaltlosigkeit (die Vertreter von ahimsâ) - die Ansicht vertraten, dieses blutige Ritual sei eine Entstellung des vedischen Gebotes und lediglich ein von den unzivilisierten Ureinwohnern überkommener Brauch.


    Dieser berühmte Meinungsstreit ist allgemein als Ajina Yashtavyam Vâda bekannt, denn es ging dabei um die Auslegung des Ausspruchs Ajina Yashtavyam - was bedeutet, daß man mit "aja" opfern soll. Um dieses Wort aus drei Buchstaben ging die weite Kreise ziehende Auseinandersetzung. Während die Gruppe, in der die orthodoxen Priester dominierten, erklärte, daß die Zeremonie durch Opfern von Ziegen ausgeführt werden sollte (denn das Sanskritwort aja bedeutet Ziege), behaupteten die Anhänger der Gewaltlosigkeit, daß man als Opfer ungekeimtes Getreide darbringen sollte - denn etymologisch kann das gleiche Wort von der verneinenden Vorsilbe "a" und von "ja" aus dem Verb jan, gebären, abgeleitet werden.


    Die Anhänger von Ahimsâ Vâda, der These der Gewaltlosigkeit, waren überzeugt, daß die Veden ursprünglich auf diesem Grundsatz basierten, und daß die Priester im Laufe der Jahre jene religiösen Werke entweder zerstört oder absichtlich ignoriert hatten, die sich mit den Ritualen befaßten, die das Töten von Tieren nicht verlangten. Es ist übrigens interessant und überraschend, festzustellen, daß die ahimsâ-Bewegung von der Kshattriya-Klasse der königlichen und adeligen Krieger geführt wurde. Auf jeden Fall wurzelte die Meinungsverschiedenheit so tief, daß sich schließlich daraus eine unüberbrückbare Rivalität entwickelte, die die große arische Gemeinschaft spaltete. Die Anhänger der ketzerischen Denker zogen in das östliche Gangestal, während sich die orthodoxen Brahmanen so vollständig abschlossen, daß die Priester ihrer Klasse nachdrücklich ermahnt wurden, das östliche Land unter keinen Umständen zu besuchen. In Streitschriften wurden die Andersdenkenden wegen ihrer fortschrittlichen Ansichten wie auch wegen der Verfälschung der Lehre über die Sanskrit-Phonetik verdammt.


    Die Mitglieder des ahimsâ-Kultes fanden dagegen in ihrer neuen Heimat Freiheit und Unterstützung. Hier begannen sie, in ihrem Bemühen durch die regierenden Herrscher von Kâsi, Kosala, Videha und Magadha unterstützt, die vedischen Mantras allegorisch auszulegen. Ihre philosophischen Betrachtungen und ihr unabhängiges Forschen befaßte sich tiefgehend mit den uralten Rätseln über das Universum und den Menschen. Innerhalb weniger Jahrhunderte nach der Trennung von ihren orthodoxen Vorfahren hatten die östlichen Arier ein eindrucksvolles, als Âtma-vidyâ (Erkenntnis des Selbstes) bekanntes, religiös-philosophisches System geschaffen, in dem das ahimsâ-Prinzip oberster Lehrsatz war.
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    • Vermächtnis des Mitleids
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    • Kosmische Harmonie und menschliches Verhalten: Eine vedische Perspektive
    • BUCHBESPRECHUNGEN: Jeremy Naydler: Tempel of the Cosmos: The Ancient Egyptian Experience of the Sacred
    • G. de Purucker: Occult Glossary: A Compendium of Oriental and Theosophical Terms
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  8. #28
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Gehört irgendwie alles zusammen.

    Die Veden.

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    Jainismus

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    Die gewaltige Aufgabe, die verschiedenen Kasten wieder zu vereinigen und die großartige Philosophie, die den alten Veden zugrunde liegt, neu zu beleben, wurde von zwei großen erleuchteten Persönlichkeiten in die Wege geleitet. Sie waren in der Kaste der Kshatriya (indischer Kriegeradel) geboren und wandten sich ganz entschieden gegen jegliches Tieropfer und gegen die in Ritualen erstarrte vedische Religion. Diese beiden geistig hochstehenden Söhne Indiens waren keine anderen als Vardhamana Mahavira und Gautama Sakyamuni; beide lehnten den Glauben an einen persönlichen Gott ab und waren dennoch gottähnliche Menschen; beide wollten den Menschen aus den Fesseln von Samsara oder dem Zyklus der wiederholten irdischen Existenzen erlösen.


    Vardhamana, ein Zeitgenosse von Gautama, dem Buddha, wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. in Magadha geboren. Er war der Sohn eines Kshatriya-Königs, der in dem Fürstentum regierte, das heute als Nord-Bihar bekannt ist. Seine erste Erziehung erhielt er von den königlichen Lehrern, die ihn in allen Zweigen der Veden, in Atma-Vidya und anderen Wissenschaften unterrichteten. Als seine beiden Eltern starben, entsagte der dreißig Jahre alte Prinz allem weltlichen Besitz und zog sich in die Wälder zurück. Zwölf Jahre lang übte er strenge Selbstkasteiung und Meditation und erkannte schließlich die höchste Wahrheit. Nachdem er seine Regeln strenger systematischer Entsagung und Bußübungen erfüllt hatte, wie es für einen Jaina-Propheten vorgeschrieben ist, wurde er ein Jina oder Sieger, der 24. Tirthankara in einer Reihe spiritueller Lehrer, und war seitdem als Mahavira, der 'große Held', bekannt.

    • T
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    • Auf Opfer folgt Regen [Links nur für registrierte Nutzer]
    • Der phänomenale Lotse [Links nur für registrierte Nutzer]

  9. [Links nur für registrierte Nutzer]




    Sunrise. Der Theosophische Pfad (1957-1963) .... In der Bhagavat-Gītā, einer uralten Dichtung, die von allen Hindusekten verehrt und deren edle Schönheit von ...

    [Links nur für registrierte Nutzer]...





    Durch Lesen des SUNRISE ersehen wir, daß Ihre Tätigkeit ein Studium alter und ... die Bhagavad-Gîtâder Hindus drucken, dann vertrauen wir darauf, daß nicht ...



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  • #29
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Erklärungen zur Bhagavat Gita.

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Die Bhagavad Gita ([Links nur für registrierte Nutzer], f., भगवद्गीता, gītā – Lied, Gedicht, [Links nur für registrierte Nutzer] – der Erhabene, Gott; „der Gesang des Erhabenen“), verkürzt auch nur Gita, ist eine der zentralen Schriften des [Links nur für registrierte Nutzer]. Sie hat die Form eines spirituellen Gedichts. Der vermutlich zwischen dem 5. und dem 2. Jahrhundert v. Chr. entstandene [Links nur für registrierte Nutzer] ist eine Zusammenführung mehrerer verschiedener Denkschulen des damaligen [Links nur für registrierte Nutzer] auf Grundlage der älteren [Links nur für registrierte Nutzer] (Frühvedische Schriften ca. 1200 v. Chr. bis 900 v. Chr.), der [Links nur für registrierte Nutzer] (Spätvedische Schriften ca. 700 v. Chr. bis 500 v. Chr.), des orthodoxen [Links nur für registrierte Nutzer] (ca. 800 v. Chr. bis 500 v. Chr.), des [Links nur für registrierte Nutzer] u. a. m., steht aber den Upanishaden gedanklich am nächsten.
    Hindus betrachten die Lehren der Bhagavad-Gita traditionell als Quintessenz der Veden.[Links nur für registrierte Nutzer] Beim Studium ergeben sich oft scheinbare Widersprüche: Während einige Stellen anscheinend einen Dualismus lehren – die Zweiheit von Natur und Geist, von Gott und Mensch –, lehren andere die Einheit. Durch diese unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten ist das Gedicht Mittelpunkt für die verschiedensten Glaubensrichtungen.
    Erklärung zu den Veden:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Der Veda (auch Weda) oder die Veden ([Links nur für registrierte Nutzer], m., वेद, veda, „Wissen“, „heilige Lehre“) ist eine zunächst mündlich überlieferte, später verschriftete Sammlung religiöser Texte im [Links nur für registrierte Nutzer]. Viele hinduistische Strömungen überliefern eine grundlegende Autorität des Veda. Den Kern des Veda bildet die [Links nur für registrierte Nutzer] der [Links nur für registrierte Nutzer], das sind von [Links nur für registrierte Nutzer] (Weisen) „gehörte“ Gesänge, also [Links nur für registrierte Nutzer].

    Da es sich um eine Tradition vedischer Gesänge handelt, deren exakte [Links nur für registrierte Nutzer] wichtig war, wurden sie mit großer Genauigkeit mündlich überliefert. Das Wissen durfte ursprünglich nur an „zweimalgeborene“ Menschen ([Links nur für registrierte Nutzer]) weitergegeben werden. Ab etwa dem 5. Jahrhundert n. Chr. wurden einzelne Verse vermutlich auch schriftlich aufgezeichnet, aber nach wie vor als brahmanisches Geheimwissen betrachtet. Noch bis in die Moderne blieben die [Links nur für registrierte Nutzer] skeptisch gegenüber dem Buchdruck vedischer Überlieferungen.[Links nur für registrierte Nutzer] Auch heute noch gibt es Brahmanen, die die Veden [Links nur für registrierte Nutzer] beherrschen.
    Es gibt vier Veden: [Links nur für registrierte Nutzer], [Links nur für registrierte Nutzer], den weißen und den schwarzen [Links nur für registrierte Nutzer] und den [Links nur für registrierte Nutzer]. (Mitunter werden die [Links nur für registrierte Nutzer], aus denen sich die [Links nur für registrierte Nutzer]-Lehre entwickelt hat, als der fünfte Veda bezeichnet.)[Links nur für registrierte Nutzer]
    Die Begriffe „Veda“ und „vedisch“ werden in Indien auch im weiteren Sinne mit der Bedeutung „Wissen“ verwendet und beziehen sich nicht nur auf die Tradition der vedischen Gesänge, sondern auf das religiöse und weltliche Wissen schlechthin (siehe auch [Links nur für registrierte Nutzer]).
    Die Tradition der vedischen Gesänge wurde 2003 von der [Links nur für registrierte Nutzer] in die Sammlung der [Links nur für registrierte Nutzer]aufgenommen und 2008 in die [Links nur für registrierte Nutzer] übernommen.[Links nur für registrierte Nutzer]
    Indien verändert sich - Kontinente verändern sich - wir sind nur ein kleiner Teil dessen, was ist.

    2 min

    suche bei youtube: kontinente verändern sich.

    43 min

  • #30
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Bhagavad Gita

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Warum müssen Mädels nur immer so verdammt neugierig sein?
    Sind sie nicht immer.
    Ich schon, wenn mich aufgrund der Persönlichkeit, des Inhaltes (Charakter, Wesens, Geist) jemand interessiert.

    Schlimm?
    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

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