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Thema: Arbeitslager BRD

  1. #71
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Das ist typisch für diese zynische und egozentrische Nutzerin. Sie glaubt, wenn sie 10 Stunden am Bildschirm arbeiten kann, dann kann das auch der Maurer oder Elektriker. Als auserwählte kennt sie solche Tätigkeiten nur vom Hören.
    Wobei letztere ausgerechnet daran gehindert werden, obwohl sie es wollen. Jetzt, wo es nur wenige Stunden Tageslicht gibt, sind die aus dem Bauhauptgewerbe (die draußen arbeiten) stark eingeschränkt. Weniger Geld.

    Das jetzige Arbeitszeitsgesetz und die Arbeitschutzgesetze und -verordnungen sind zu unflexibel. Gegen den Arbeitnehmer wohlgemerkt.

    Nur wird es hier tatsächlich wieder mal ein unausgegorenes Gesetz geben, welches dem Arbeitgeber nützt und dem Arbeitnehmer schadet. Letztendlich also beiden

  2. #72
    Mitglied Benutzerbild von Gefr. Meyer
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von jack000 Beitrag anzeigen
    Wo steht das? Und wie soll das möglich sein?
    Nirgendwo. Das wird einfach gemacht. Während die alten Arbeitsverträge bspw. von 40h für Lohn X standen, werden neu abgeschlossene Verträge einfach auf 48h zu gleichem Lohn X angeboten. Dann heißt unterschreibe oder lass es. Neu eingestellte Mitarbeiter wissen von diesen Anpassungen oft gar nichts. Das wird dann erst viel später im Gespräch mit Kollegen festgestellt. Das ist mir persönlich sogar schon von 20 Jahren passiert. Und das im öffentlichen Dienst! Trotz Tarifvertrag! In der Privatwirtschaft ist das Standard.
    Wird man auf dem Campingplatz von einem Bären angegriffen, muss man nicht schneller laufen können als der Bär - nur schneller als der langsamste Camper.

  3. #73
    Mitglied Benutzerbild von Brain
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Komisch, dass sie zuvor noch die 35-Stundenwoche haben wollten:
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    Ach nee, 28 Stunden wollen sie jetzt. Ob man das auf einen Tag konzentrieren kann, dann brauchte man nur noch einen Tag pro Woche zu arbeiten!

    Moin Spasti, kannst du lesen oder soll ich dir das noch vorlesen? Scheinst in deiner Filterblase ja so dermaßen festzustecken, dass du gar nichts mehr raffst.
    28 Stunden also? Dann les doch mal genau. Auf max. 2 Jahre und dann les mal was es als Ausgleich geben soll? Ist ein Witz. Gut und weiter, warum will man die 28 Stunden? Weil alle faul sind, weil wir alles linksversiffrte Spinner sind?
    Leider falsch. Man hatte die Idee, um dann z.B. Oma oder Opa zu pflegen, der Kindeserziehung gerechter zu werden und und und.....Aber klar in deinem alten Hirn kommt das nicht an, bleib lieber stehen und wünsche dir die guten alten Zeiten zurück.
    Ach ja und wie weit ist die Diskussion bei dem Thema? Richtig, es wird sich gar nichts ändern, weil nichts durchgesetzt wird.

    So jetzt kommen wir mal zu den angeblichen 35 Stunden Wochen. Wo gibts das? Welche Branchen? Wie sieht es in der Praxis aus? Wie kommen soviele Überstunden zusammen? Kann es sein, dass es wenn überhaupt für eine kleine Minderheit gilt?
    Oder verstehst du das in deinem Nebel auch nicht mehr?

  4. #74
    Mitglied Benutzerbild von Bettmaen
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Schwabenpower Beitrag anzeigen
    Wobei letztere ausgerechnet daran gehindert werden, obwohl sie es wollen. Jetzt, wo es nur wenige Stunden Tageslicht gibt, sind die aus dem Bauhauptgewerbe (die draußen arbeiten) stark eingeschränkt. Weniger Geld.

    Das jetzige Arbeitszeitsgesetz und die Arbeitschutzgesetze und -verordnungen sind zu unflexibel. Gegen den Arbeitnehmer wohlgemerkt.

    Nur wird es hier tatsächlich wieder mal ein unausgegorenes Gesetz geben, welches dem Arbeitgeber nützt und dem Arbeitnehmer schadet. Letztendlich also beiden
    Okay, in der Baubranche wäre es sinnvoll, im Sommer und Frühling zehn Stunden zu arbeiten und im Winter und Spätherbst weniger. Wird vermutlich sowieso gemacht, wenn auch inoffiziell. Die Baubranche ist, soweit ich weiß, teilweise ein Haifischbecken [nicht zu verwechseln mit dem Heifüschbecken ]

    Gibt es noch deutsche Bauarbeiter?
    Angebot und Nachfrage...das ist es, worauf ihr Menschen des nächsten Jahrhunderts stolz sein werdet. Friedrich Nietzsche

  5. #75
    Mitglied Benutzerbild von solg
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    In wenigen Jahrzehnten wird kaum mehr jemand zwischen Freizeit und Arbeitszeit unterscheiden können, weil es zusammenfließen wird.

    Und wenns keine Nationalitäten mehr gibt, dann gilt eben der Betriebsausweis als Perso und Reisepass...

  6. #76
    Freiheit u. Solidarität Benutzerbild von frundsberg
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Odem Beitrag anzeigen
    Was allerdings langfristig aus meiner Sicht nicht mehr funktioniert, da in den meißten Berufen nur noch spezialisierte Fachidioten herumlaufen, welche zwar ein kleines Detail in und auswendig kennen, allerdings das "große ganze" nicht mehr kennen - oder erkennen, soll heißen Kfz - Mechaniker (heute Mechatroniker), welche nicht mehr in der Lage sind, einen Schweller einzuschweißen, da diese dieses nicht mehr lernen, Klempner welche nicht mehr Hartlöten können, Industriemechaniker, welche in keinster weise die Grundlagen der Elektro - Technik kennen, usw. aus meiner Sicht ist schon allein daher Deutschland, als Standort bedroht.
    Dazu kommt noch der Fachkräftemangel, welchen es, vor allem in den Provinzen in Mitteldeutschland durchaus gibt, vor allem durch "Berufsfremden" Einsatz in der Leiharbeit...man sieht da gibt es Baustellen....

    Zum Thema;
    Mich schockt dieses für den Anfang nicht, die meißten Firmen in Deutschland haben eh "Haustarife", wo die 40 Stunden Woche eher ein Fremdwort ist, auch und gerade in Mitteldeutschland....dieses ist letztlich schon lang realität, viel schlimmer finde ich da, das Modell, der "Überstundenkonten", sowie in sehr vielen Bereichen die niedrigen Löhne, als Bsp. im Handwerk, ein Kfz - Mechaniker bekommt in Deutschland ca. 10.50 - bis 11 Euro die Stunde, zumindest in Hamburg, München oder Berlin, kann man gewiß davon keine Familie ernähren, oder noch besser, ein Schweißer in BRB bekommt um die 9 - 10 Euro die Stunde....heißt, wenn diese wirklich mehr am Ende des Monats haben, dann ausschließlich über die höheren Stunden, wobei sich da freilich der Fiskus einen Großteil einstreicht.....

    Aus meiner Sicht muß man daher eher zum Kern des ganzen gehen, zum einen, daß Löhne und Gehälter gerechter Verteilt werden, Löhne an den tatsächlichen Preisen angepaßt sind und man wirklich Ernsthaft wieder Ausbildet, sowie Leiharbeit, in jener Form, wie es diese heute gibt verboten wird, sicherlich gibt es Branchen, wo man "Spitzen" abbauen muß, daher dieses Modell auch Sinn hat, allerdings langt dafür eine solcher Firmen, welche als Bsp. ganz und gar dem Arbeitsamt untersellt ist und NICHT zig Firmen, welche allein durch die Existenz jener Vielfältigkeit den Markt kaputt machen.
    Du siehst, es "soll" kaputtgehen. Es ist gewollt. Ein System, das einst funktionierte, soll abwirtschaften. Enden. Verenden. Präziser: das Volk als der physische Träger soll weg, ohne das irgendjemand die Verantwortung dafür trägt.
    Über Spanien lacht die Sonne. Über Deutsche die ganze Welt.

  7. #77
    Ethnopluralist Benutzerbild von pixelschubser
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Okay, in der Baubranche wäre es sinnvoll, im Sommer und Frühling zehn Stunden zu arbeiten und im Winter und Spätherbst weniger. Wird vermutlich sowieso gemacht, wenn auch inoffiziell. Die Baubranche ist, soweit ich weiß, teilweise ein Haifischbecken [nicht zu verwechseln mit dem Heifüschbecken ]

    Gibt es noch deutsche Bauarbeiter?
    Ja, aber ein großer Teil von denen arbeitet im Winter gar nicht. Oft werden sie wärend der Wintermonate arbeitslos, um sich dann im Frühjahr wieder bei ihrem AG einzufinden.
    __________________
    Gedanke & Erinnerung
    __________________

  8. #78
    Recht en Trouw Benutzerbild von Odem
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von frundsberg Beitrag anzeigen
    Du siehst, es "soll" kaputtgehen. Es ist gewollt. Ein System, das einst funktionierte, soll abwirtschaften. Enden. Verenden. Präziser: das Volk als der physische Träger soll weg, ohne das irgendjemand die Verantwortung dafür trägt.
    Ich glaube NICHT, daß dieses System jemals wirklich funktioniert hat, die Geschichte der BRD ist die Geschichte eines Staates, welcher in Etappen die Werte des eigenen Volkes und der eigenen Kultur demontiert, ich bin mir als Bsp. sicher, daß eines Tages auch Zunften in diesen Lumpenstaat als "Rechts" gelten, allein aus einem Grunde, da diese mehr oder minder eine Deutsche "Erfindung" sind, für Traditionalismus stehen und im absoluten Widerspruch zu jener Ideologie des "maximalen" Aufschwungs.....Wer mir nicht glaubt, sollte sich nur einmal vor Augen führen, wie heute die Burschenschaften dastehen, u.A.
    Heilig Vaterland in Gefahren, deine Söhne sich um dich scharen



  9. #79
    Mitglied Benutzerbild von Schwabenpower
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Bettmaen Beitrag anzeigen
    Okay, in der Baubranche wäre es sinnvoll, im Sommer und Frühling zehn Stunden zu arbeiten und im Winter und Spätherbst weniger. Wird vermutlich sowieso gemacht, wenn auch inoffiziell. Die Baubranche ist, soweit ich weiß, teilweise ein Haifischbecken [nicht zu verwechseln mit dem Heifüschbecken ]

    Gibt es noch deutsche Bauarbeiter?
    Ich bin auf einer Baustelle mit ausschließlich Deutschen Bauarbeitern. Sogar der Wachschutz ist rein Deutsch.

    Kaum zu glauben, aber wahr.

    Die 10 Stunden reichen im Sommer nicht aus. Das werden auch mal 12 oder 14 Stunden (Maschinenführer). Nur sind eben nur 40 bzw. 48 Stunden pro Woche zulässig.

    Heute waren aber wegen der Temperaturen nur 4 Stunden Arbeit möglich (elektrische Kabel, Lichtwellenleiter, Beton und Abdichtung)

  10. #80
    Mitglied
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    Standard AW: Arbeitslager BRD

    Zitat Zitat von Gefr. Meyer Beitrag anzeigen
    Wirtschaftsweise fordern Abschaffung des Acht-Stunden-Tages:
    [Links nur für registrierte Nutzer]CDU und FDP lassen die Katze aus dem Sack. Die Grünen zieren sich noch werden aber letztendlich mitziehen.
    Das bedeutet doch nichts anderes als weniger Zeit für die Familie und mehr arbeiten fürs gleiche Geld.
    Sei doch froh wenn du deine Familie nicht sehen musst
    Für die Freiheit des sprachlichen Ausdruckes !

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