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Thema: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

  1. #171
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Und einem Unternehmer ist es dabei völlig egal, ob 35 Stunden oder 50 Stunden gearbeitet wird. DAS ERGEBNIS MUSS PASSEN, schwarze Zahlen eben.
    Hatte ich das nicht geschrieben? Wenn die Regeln so sind, daß der Unternehmerprofit höher ausfällt, wenn ein Arbeiter 16 Stunden arbeitet statt zwei Arbeiter 8 Stunden, ist was faul im System.

  2. #172
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Oscha Beitrag anzeigen
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    Schmidt erschuf Arbeitslosigkeit, in dem man Gastarbeiter holte, ohne Job, ohne Qualifikation usw. ohne zu Integrieren. Gastarbeiter ohne Job waren erwünscht, Novum Weltweit! Denn was war Vorher? VOLLBESCHÄFTIGUNG! Das Ideal in einer Volkswirtschaft. Doch durch Arbeitslosigkeit wird das "Produkt" im Übermaß- Arbeitskraft- im Preis billiger, d.h. der Lohn sinkt.
    Die Steuern waren nach 1945 so niedrig, dass man in Deutschland richtig produzieren konnte. Die Staatsquote lag bei 15% und ist heute dreimal so hoch. Die Konjunktur lief auf Hochtouren, daher holte man Italiener als Gastarbeiter nach Deutschland, um mehr produzieren zu können. Weil die Steuern sprudelten, Politiker aber immer mehr Geld ausgeben wollen, als vorhanden ist, hob man den Steuersatz immer weiter an, bis auf 56% Staatsquote. Das brachte den Zusammenbruch der Produktion in Deutschland, und von nun an gehts bergab - seit etwa 1980.

  3. #173
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Leberecht Beitrag anzeigen
    Hatte ich das nicht geschrieben? Wenn die Regeln so sind, daß der Unternehmerprofit höher ausfällt, wenn ein Arbeiter 16 Stunden arbeitet statt zwei Arbeiter 8 Stunden, ist was faul im System.
    Die Regeln waren die, dass der Unternehmer für 40 Stunden Lohn bezahlen sollte, die Arbeiter aber nur 35 Stunden zu arbeiten brauchten. Damit verteuerte sich die Arbeit gewaltig. Ich war damals in einer Textilfabrik in Deutschland beschäftigt, wo man nun versuchen musste, diese zusätzlichen Lohnkosten einzusparen. Die Akkordschere musste her, und Arbeitsabläufe wurden umgestaltet; die Arbeiter verdienten jetzt plötzlich weniger pro Stunde und versuchten, das durch schlechtere Qualität beim Arbeiten zu kompensieren. Es dauerte dann aber noch etwa 10 Jahre, bis Staat und Gewerkschaft die Firma endgültig plattgemacht haben. Es war ein langsames Sterben.

  4. #174
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Ja, alle passen ihre Firmen an. Sie machen entweder zu - oder verlagern alles, was verlagerbar ist, ins Ausland. Weil Deutschland ein HOCHSTEUERLAND geworden ist. Ich habe das schon kapiert - und bin auch betroffener. Fast sämtliche Firmen, in denen ich in Deutschland gearbeitet habe, sind zu - oder weg. Die Firmen in Tunesien, in denen ich gearbeitet habe, existieren alle noch.

    Deine gut gefüllte Staatskasse nutzt langfristig niemandem. Und Vollbeschäftigung WAR mal - unter Ludwig Erhard. Jetzt hartzt es. Das BIP / Person ist gewaltig zurückgegangen.

    ???

    Deutschland war auch in den 60ern und 70ern schon ein Hochlohnland!!!!!
    Und.......
    ich beziehe mich auf Erhard,
    dass hatte ich eigentlich schon mehrfach geschrieben.

  5. #175
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    ???

    Deutschland war auch in den 60ern und 70ern schon ein Hochlohnland!!!!!
    Und.......
    ich beziehe mich auf Erhard,
    dass hatte ich eigentlich schon mehrfach geschrieben.
    Seit den Neunzigern ist es einfacher geworden, Industrieproduktion in Schwellenländern mit niedrigen Löhnen auszulagern. Nur Entwicklung, Verwaltung und Endproduktion von Hochpreiswaren sind geblieben. Ursächlich hierfür ist der Wegfall des Eisernen Vorhangs, der weltweite Abbau von Zöllen sowie der Preisverfall bei Flug-, Telefon- und Internetleistungen.

  6. #176
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Seit den Neunzigern ist es einfacher geworden, Industrieproduktion in Schwellenländern mit niedrigen Löhnen auszulagern. Nur Entwicklung, Verwaltung und Endproduktion von Hochpreiswaren sind geblieben. Ursächlich hierfür ist der Wegfall des Eisernen Vorhangs, der weltweite Abbau von Zöllen sowie der Preisverfall bei Flug-, Telefon- und Internetleistungen.

    Darauf hatte ich im Vorfeld schon hingewiesen.

    Auch "Neu" hatte einen Teil dazu geschrieben,
    d.h. das Kohl die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in den 90ern hätte verbessern müssen,
    Thema Bürokratieabbau,
    um den von Dir genannten Umstand Rechnung zu tragen.

  7. #177
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Seit den Neunzigern ist es einfacher geworden, Industrieproduktion in Schwellenländern mit niedrigen Löhnen auszulagern. Nur Entwicklung, Verwaltung und Endproduktion von Hochpreiswaren sind geblieben. Ursächlich hierfür ist der Wegfall des Eisernen Vorhangs, der weltweite Abbau von Zöllen sowie der Preisverfall bei Flug-, Telefon- und Internetleistungen.
    Was bei solchen Überlegungen immer vergessen wird: Seit den Achtzigern sind runde zweieinhalb Milliarden potentielle Arbeitnehmer als Konkurrenten um die hiesigen Arbeitsplätze schlicht und ergreifend aus dem Nichts hinzu gekommen.

    Die fernöstlichen Staaten wie China, Südkorea, Taiwan, Malaysia, Thailand, Vietnam, Bangladesh, Pakistan, Indonesien, Kambodscha, Indien usw. waren zuvor auf dem Weltmarkt kaum oder gar nicht präsent. Diese Staaten sind jetzt bemüht, einen Teil des Weltmarktes an sich zu ziehen und somit Geld in ihre Länder zu bringen.

    Die Näherin in Bangladesh, die für 30 Euro im Monat Hemden zusammennäht, war bis vor wenigen Jahrzehnten noch gar nicht existent - im wirtschaftlichen Sinne.

    Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Drucker gekauft. Ein japanisches Fabrikat. Und was steht in den Papieren und dem "Certificate of Origin": "Made in Vietnam". Meine japanische Kamera der Oberklasse: "Made in China". Wie auch meine Handycam der Marke SONY.

    Und hier labern ein paar pathologisch durchgeknallte Möchtegern-Demagogen davon, das Arbeiten bleiben zu lassen. Da kann man wirklich nur noch den vor lauter Grausen den Kopf schütteln.
    Deutsche, steht auf und wehrt Euch!

    Jagt den schwarzrotgrüngelben Rotz aus den Parlamenten und wählt AfD!

    Die allerletzte Chance, unser Land noch zu retten!

  8. #178
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    ???

    Deutschland war auch in den 60ern und 70ern schon ein Hochlohnland!!!!!
    Und.......
    ich beziehe mich auf Erhard,
    dass hatte ich eigentlich schon mehrfach geschrieben.
    Hochlohnland? Die Loehne haben sich nach dem Markt gerichtet, und die Steuern stiegen eben. Weil sich die Staatsverwaltung verdoppelte, verdoppelte, ... und wurde unbezahlbar. Man hat Kredite aufgenommen, um trotz Mehreinnahmen durch gestiegenes BIP und trotz Steuererhoehungen diesen Monsterapparat bezahlen zu koennen. Und dann erhoehte man die Steuern bis auf ueber 56% des BIP - dies verteuerte deutsche Produkte so stark, dass sie unverkaeuflich wurden. Die meisten Produkte werden nicht mehr in Deutschland hergestellt. Arbeitslosigkeit, Hartz IV war die Folge. Bis heute haben Politiker nicht gelernt, dass ein Zu Viel an Steuern die Wirtschaft schaedigt.

  9. #179
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Hochlohnland? Die Loehne haben sich nach dem Markt gerichtet, und die Steuern stiegen eben. Weil sich die Staatsverwaltung verdoppelte, verdoppelte, ... und wurde unbezahlbar. Man hat Kredite aufgenommen, um trotz Mehreinnahmen durch gestiegenes BIP und trotz Steuererhoehungen diesen Monsterapparat bezahlen zu koennen. Und dann erhoehte man die Steuern bis auf ueber 56% des BIP - dies verteuerte deutsche Produkte so stark, dass sie unverkaeuflich wurden. Die meisten Produkte werden nicht mehr in Deutschland hergestellt. Arbeitslosigkeit, Hartz IV war die Folge. Bis heute haben Politiker nicht gelernt, dass ein Zu Viel an Steuern die Wirtschaft schaedigt.


    wie schon vorher,

    vermengst Du die Handlungen der 70er und 80er
    mit denen der 90er Jahren.

    Die Erhöhung der Staatsquote ist EIN Baustein,
    doch nicht der Alleinige.
    Ein Abbau der Staatsquote ist EINE Massnahme,
    aber nicht die allein Notwendige.

  10. #180
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    Standard AW: Wirtschaftsweisen fordern das Ende des 8 Stunden Arbeitstages

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    wie schon vorher,

    vermengst Du die Handlungen der 70er und 80er
    mit denen der 90er Jahren.

    Die Erhöhung der Staatsquote ist EIN Baustein,
    doch nicht der Alleinige.
    Ein Abbau der Staatsquote ist EINE Massnahme,
    aber nicht die allein Notwendige.
    Die massvolle Staatsquote von 15% zu Ludwig Erhards Zeiten brachte die Vollbeschaeftigung. "Mass halten" war sein Spruch. Das Erhoehen auf bis zu 56,6% brachte das Wachstum vollstaendig zum erliegen, besser, das BIP schrumpfte sogar gewaltig. Hartz IV wurde dadurch geboren, und natuerlich die Massenkonkurse. Rette sich, wer kann, war das Motto der vielen Firmen, die ins Ausland fluechteten - und noch immer fluechten.

    Die Staatsquote von etwa 36% (USA) will Trump reduzieren - warum wohl? Und die Schweiz liegt bereits UNTER 35%. Du hast recht, dass das Reduzieren wenig bringt, wenn davon fast 100% dem Staatskonsum dient. Dann waere maximal 15% Staatsquote angesagt. Bei einem massvollen Eigenkonsum des Staates koennte ich mir sogar 40% Staatsquote vorstellen - wenn davon 80% sinnvoll zurueckfliessen wuerde. Alleine die Tatsache, dass der Bund nur die Portokasse hat (etwa 20% der gesamten Einnahmen des Staates gibt er aus), deutet auf einen masslosen Staatskonsum hin. Das geht Hand in Hand mit fast 0 Wachstum des BIP - bei ueber 5% Geldentwertung kann von Wachstum keine Rede sein.

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