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Thema: NVA der DDR

  1. #751
    Recht en Trouw Benutzerbild von Odem
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    Standard AW: Nva

    Zitat Zitat von Hinterfrager Beitrag anzeigen
    ???????????????? ( ! ) der Beitrag ist nicht nachzuvollziehen !
    Freilich, das muß auch recht schwer, für Dich sein, ist ja immerhin mehr, als nur ein Satz.
    Heilig Vaterland in Gefahren, deine Söhne sich um dich scharen



  2. #752
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    Standard AW: Nva

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    Die konnten in der DDR gute Erbsensuppe kochen! Vermutlich gemäß dem FELDKOCHBUCH vom 4. August 1938 (H.Dv.86;M.Dv.894; L.Dv.86)?

    Und es gibt sie wieder. Schau hier = [Links nur für registrierte Nutzer]
    Sogar mit Koch-und Genussanweisung.
    Aber… wer so blöd ist fast 4Euro ( oder zu faul zum selber kochen) zu berappen, der legt sich auch in Badehose auf seine mitgebrachte Mollidecke und träumt davon gerade im Drillich auf dem Gefechtsfeld eine wichtige militärische Aufgabe erfolgreich abgeschlossen zu haben.
    Ceterum censeo BRD esse delendam

  3. #753
    Mitglied Benutzerbild von bollemann
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    Standard AW: NVA der DDR

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    Warum die NVA den Westen erobert hätte
    Zu wenig Soldaten, zu wenig Zeit: Die NVA hätte die Bundesrepublik in einer Woche bis zur niederländischen Grenze erobern können, sagt der frühere Bundeswehr-General Hanno von Kielmansegg
    Was sagt der gute Bundeswehrgeneral?
    • angeblich gab es bei der Nato keine Angriffspläne auf das Territorium des Warschauer Paktes. Niemals.
    • NATO und Warschauer Pakt waren nicht gleichwertig. Der Osten reines Militärbündnis mit offensiver Kriegsführungsstrategie. Während Nato ein politisches Werte- und Defensivbündnis ist.
    • der Warschauer Pakt hätte mit konventionellen Streitkräften die deutsch-niederländische Grenze in sieben Tagen erreicht. Die Nato quasi überrannt.
    • bei Panzern und Artillerie gab es eine zwei bis fünffache nummerische Überlegenheit der Ostkräfte
    • Mobilmachung und Aufstellung der Natokräfte hätte 30 Tage gedauert, während der Warschauer Pakt innerhalb von 48 Stunden mit der Masse seiner überlegenen Kräfte zum Angriff bereit gestanden hätte.
    • Bei der Bundeswehr erhebliche Moral & Motivationsprobleme aufgrund pazifistischer Grundhaltung und Wohlstandsneurosen
    • Verteidigung in Tiefe war geografisch bedingt nicht möglich


    Letzter Absatz ist interessant
    Frage: Hätten ihre Soldaten gezögert, auf ihre deutschen Brüder zu schießen?
    Antwort: Nein, es ging ja um die reine Existenz des Westens. Aber natürlich ist das bedenklich und emotional belastend, wenn Landsleute aufeinander schießen. Das ist ja fast eine Bürgerkriegssituation. Aber wenn der Warschauer Pakt angegriffen hätte mit der Absicht, Europa unter kommunistischer Herrschaft zu vereinigen, hätte das den Untergang eines gesamten freiheitlichen Systems und nicht nur der Bundesrepublik Deutschland bedeutet. Kein Soldat wünscht sich ein Krieg. Es ist immer die Politik, die Krieg macht. Aber wir wären da gewesen, um so einen Angriff abzuwehren, gleich gegen wen. Dafür sind Soldaten da.

    Hier irrt sich der General meiner Meinung nach fundamental.
    Gerade wenn man sich die heutige Geisteshaltung großer Teile der Bevölkerung anschaut, die schon moralische Anfälle bekommt wenn ein Terrorist abgeschoben wird.
    Die BW hätte nicht lange gekämpft. Nach ersten Feindkontakt (sofern überhaupt angetreten) wären sie unter den Eindruck der Härte des Krieges nach Hause gelaufen.
    Motto: Macht euren Scheiss alleine!

  4. #754
    Naivling Benutzerbild von Stopblitz
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    Standard AW: NVA der DDR

    Zitat Zitat von bollemann Beitrag anzeigen
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    Was sagt der gute Bundeswehrgeneral?
    • angeblich gab es bei der Nato keine Angriffspläne auf das Territorium des Warschauer Paktes. Niemals.
    • NATO und Warschauer Pakt waren nicht gleichwertig. Der Osten reines Militärbündnis mit offensiver Kriegsführungsstrategie. Während Nato ein politisches Werte- und Defensivbündnis ist.
    • der Warschauer Pakt hätte mit konventionellen Streitkräften die deutsch-niederländische Grenze in sieben Tagen erreicht. Die Nato quasi überrannt.
    • bei Panzern und Artillerie gab es eine zwei bis fünffache nummerische Überlegenheit der Ostkräfte
    • Mobilmachung und Aufstellung der Natokräfte hätte 30 Tage gedauert, während der Warschauer Pakt innerhalb von 48 Stunden mit der Masse seiner überlegenen Kräfte zum Angriff bereit gestanden hätte.
    • Bei der Bundeswehr erhebliche Moral & Motivationsprobleme aufgrund pazifistischer Grundhaltung und Wohlstandsneurosen
    • Verteidigung in Tiefe war geografisch bedingt nicht möglich


    Letzter Absatz ist interessant
    Frage: Hätten ihre Soldaten gezögert, auf ihre deutschen Brüder zu schießen?
    Antwort: Nein, es ging ja um die reine Existenz des Westens. Aber natürlich ist das bedenklich und emotional belastend, wenn Landsleute aufeinander schießen. Das ist ja fast eine Bürgerkriegssituation. Aber wenn der Warschauer Pakt angegriffen hätte mit der Absicht, Europa unter kommunistischer Herrschaft zu vereinigen, hätte das den Untergang eines gesamten freiheitlichen Systems und nicht nur der Bundesrepublik Deutschland bedeutet. Kein Soldat wünscht sich ein Krieg. Es ist immer die Politik, die Krieg macht. Aber wir wären da gewesen, um so einen Angriff abzuwehren, gleich gegen wen. Dafür sind Soldaten da.

    Hier irrt sich der General meiner Meinung nach fundamental.
    Gerade wenn man sich die heutige Geisteshaltung großer Teile der Bevölkerung anschaut, die schon moralische Anfälle bekommt wenn ein Terrorist abgeschoben wird.
    Die BW hätte nicht lange gekämpft. Nach ersten Feindkontakt (sofern überhaupt angetreten) wären sie unter den Eindruck der Härte des Krieges nach Hause gelaufen.
    Motto: Macht euren Scheiss alleine!
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Ein heutiger genitalrasierter, Hornbrillenhipster des Jahres 2018 lässt sich nicht mit einem Soldaten der Bundeswehr aus der Zeit des Kalten Krieges vergleichen. Ganz nebenbei wären eure Leute wären bis zum ersten Aldi gekommen. Da hätten sie dann festgestellt wie sehr man sie verarscht hat und wären gen Ostberlin losmarschiert.
    Aus den Weiten des WWW:

    Die EU hat nichts als soziales Dumping, Verarmung, Versklavung und das fluten mit zivilisationsfeindlichen Bestien gebracht.

  5. #755
    Einer von Vielen. Benutzerbild von Lima
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    Standard AW: NVA der DDR

    Zitat Zitat von bollemann Beitrag anzeigen
    ...während der Warschauer Pakt innerhalb von 48 Stunden mit der Masse seiner überlegenen Kräfte zum Angriff bereit gestanden hätte...
    Dazu vllt noch eine Anmerkung zur NVA: Ständige Gefechtsbereitschaft war der Normalzustand der allermeisten Einheiten und Stäbe der NVA. Das bedeutete zum Bleistift, dass etwa 85 % - 88 % des Personalbestandes in der Kaserne oder zumindest im Standort verfügbar sein musste, um im Alarmfall innerhalb weniger Minuten erste Gefechtsaufgaben zu erfüllen. Die Zeit von der ersten Meldung über den V-Fall in der Kaserne per Funk, Telefon oder Melder bis zum gefechtsmässigen Ausrücken; also Vollzählig, Aufmunitioniert, Aufgetankt und voller Bereitschaft der nachrangigen Unterstützungseinheiten, betrug exakt 60 Minuten.


    Allerdings gebe ich hier auch dem geschätzten Nutzer "Stopblitz" Recht:

    Zitat Zitat von Stopblitz Beitrag anzeigen
    ...Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Ein heutiger genitalrasierter, Hornbrillenhipster des Jahres 2018 lässt sich nicht mit einem Soldaten der Bundeswehr aus der Zeit des Kalten Krieges vergleichen...
    Man kann die "Bundeswehr" von Heute keinesfalls mit einer richtigen Armee wie der BW zu Zeiten des Kalten Krieges vergleichen. Wie eine solche Konfrontation ausgegangen wäre, bleibt freilich pure Spekulation. Ich persönlich würde im Falle eines rein konventionellen Gefechts auf 55% - 45 % zu Gunsten der NVA tippen, aber das ist nur meine Meinung. Froh bin ich auf jeden Fall darüber, daß es nie soweit kam; dass Deutsche auf Deutsche wegen irgendwelchen Fremdherrschern aufeinander schiessen mussten.
    copulo ergo sum

  6. #756
    Naivling Benutzerbild von Stopblitz
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    Standard AW: NVA der DDR

    Zitat Zitat von Lima Beitrag anzeigen
    Dazu vllt noch eine Anmerkung zur NVA: Ständige Gefechtsbereitschaft war der Normalzustand der allermeisten Einheiten und Stäbe der NVA. Das bedeutete zum Bleistift, dass etwa 85 % - 88 % des Personalbestandes in der Kaserne oder zumindest im Standort verfügbar sein musste, um im Alarmfall innerhalb weniger Minuten erste Gefechtsaufgaben zu erfüllen. Die Zeit von der ersten Meldung über den V-Fall in der Kaserne per Funk, Telefon oder Melder bis zum gefechtsmässigen Ausrücken; also Vollzählig, Aufmunitioniert, Aufgetankt und voller Bereitschaft der nachrangigen Unterstützungseinheiten, betrug exakt 60 Minuten.


    Allerdings gebe ich hier auch dem geschätzten Nutzer "Stopblitz" Recht:



    Man kann die "Bundeswehr" von Heute keinesfalls mit einer richtigen Armee wie der BW zu Zeiten des Kalten Krieges vergleichen. Wie eine solche Konfrontation ausgegangen wäre, bleibt freilich pure Spekulation. Ich persönlich würde im Falle eines rein konventionellen Gefechts auf 55% - 45 % zu Gunsten der NVA tippen, aber das ist nur meine Meinung. Froh bin ich auf jeden Fall darüber, daß es nie soweit kam; dass Deutsche auf Deutsche wegen irgendwelchen Fremdherrschern aufeinander schiessen mussten.
    Am Ende ist es Spekulation wer die Nase vorn gehabt hätte. Dem letzten Punkt stimme ich völlig unumwunden zu. Es hätte mir auch kein Vergnügen bereitet auf meine Landsleute zu schießen.
    Aus den Weiten des WWW:

    Die EU hat nichts als soziales Dumping, Verarmung, Versklavung und das fluten mit zivilisationsfeindlichen Bestien gebracht.

  7. #757
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    Standard AW: NVA der DDR

    Zitat Zitat von bollemann Beitrag anzeigen
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    Was sagt der gute Bundeswehrgeneral?
    • angeblich gab es bei der Nato keine Angriffspläne auf das Territorium des Warschauer Paktes. Niemals.
    • NATO und Warschauer Pakt waren nicht gleichwertig. Der Osten reines Militärbündnis mit offensiver Kriegsführungsstrategie. Während Nato ein politisches Werte- und Defensivbündnis ist.
    • der Warschauer Pakt hätte mit konventionellen Streitkräften die deutsch-niederländische Grenze in sieben Tagen erreicht. Die Nato quasi überrannt.
    • bei Panzern und Artillerie gab es eine zwei bis fünffache nummerische Überlegenheit der Ostkräfte
    • Mobilmachung und Aufstellung der Natokräfte hätte 30 Tage gedauert, während der Warschauer Pakt innerhalb von 48 Stunden mit der Masse seiner überlegenen Kräfte zum Angriff bereit gestanden hätte.
    • Bei der Bundeswehr erhebliche Moral & Motivationsprobleme aufgrund pazifistischer Grundhaltung und Wohlstandsneurosen
    • Verteidigung in Tiefe war geografisch bedingt nicht möglich


    Letzter Absatz ist interessant
    Frage: Hätten ihre Soldaten gezögert, auf ihre deutschen Brüder zu schießen?
    Antwort: Nein, es ging ja um die reine Existenz des Westens. Aber natürlich ist das bedenklich und emotional belastend, wenn Landsleute aufeinander schießen. Das ist ja fast eine Bürgerkriegssituation. Aber wenn der Warschauer Pakt angegriffen hätte mit der Absicht, Europa unter kommunistischer Herrschaft zu vereinigen, hätte das den Untergang eines gesamten freiheitlichen Systems und nicht nur der Bundesrepublik Deutschland bedeutet. Kein Soldat wünscht sich ein Krieg. Es ist immer die Politik, die Krieg macht. Aber wir wären da gewesen, um so einen Angriff abzuwehren, gleich gegen wen. Dafür sind Soldaten da.

    Hier irrt sich der General meiner Meinung nach fundamental.
    Gerade wenn man sich die heutige Geisteshaltung großer Teile der Bevölkerung anschaut, die schon moralische Anfälle bekommt wenn ein Terrorist abgeschoben wird.
    Die BW hätte nicht lange gekämpft. Nach ersten Feindkontakt (sofern überhaupt angetreten) wären sie unter den Eindruck der Härte des Krieges nach Hause gelaufen.
    Motto: Macht euren Scheiss alleine!

    Also da hat der "gute General" die "offizielle" Darstellung gebracht.

    Als 1982 der Falklandkrieg ausbrach, wurde ja dadurch ein "Nato-Land" überfallen,d.h. GB.
    Mir ist eine BW-Einheit bekannt, welche unter direktem Nato-Kommando stand (alliierte mobile force),
    die war keine 60 Minuten nach dem Nato-Alarm, ausrückbereit.
    Die weiteren Einheiten, welche unter deutschem Kommando standen,
    waren innerhalb von nur etwas mehr als 60 Minuten auch abmarschbereit und
    dann auf Bereitschaft, ob eine Anforderung der Briten kommt.


    Was die Stärke angeht, gab es eine numerische Überzahl, doch ging man bei der BW davon aus,
    das die bessere Qualität einen Teil , wenn nicht die ganze numerische Überlegenheit hätte kompensieren können.
    Das Problem wäre nur das Überraschungsmoment gewesen, wo man eben nicht sagen konnte,
    wie weit wären die Russen mit dem Überraschungsmoment gekommen.

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