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Thema: Familie und Ehe

  1. #11
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von latrop Beitrag anzeigen

    Für diese ist ein kultureller Sieg viel wichtiger, als ein juristischer. Für linksgrüne Ideologen ist derjuristische Kampf gegen die Ehe im Grunde ein getarnter Kulturkampf.

    Dieser Umstand wird besonders deutlich in der Argumentation, mit der der Bundesjustizminister der letzten Legislaturperiode, Heiko Maas (SPD), die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare ohne eine vorherige Grundgesetzänderung verteidigte.

    In einem Kommentar für die "Welt" vom 7. Juli 2017 erklärte er: "Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass nur Mann und Frau eine Ehe eingehen können. Es kommt allein auf das Begriffsverständnis von "Ehe" an. Auch der Ehe-Begriff ist entwicklungsoffen. Weil er sich gewandelt hat und Ehe heute die dauerhafte Lebensgemeinschaft zweier Menschen beliebigen Geschlechts ist, brauchen wir keine Änderung des Grundgesetzes, damit gleichgeschlechtliche Paare in Zukunft heiraten können."

    Heiko Maas behauptet im Grunde, dass derBegriff "Ehe" gar nicht eindeutig definiert ist und sich ständig verändert.

    Konsequenterweise müsste er fordern, dass der Bundestag ständig das Ehegesetz dem sich neu etablierenden Begriff von "Ehe" anpassen müsste. Sollte nächstes Jahr beispielsweise das Volk der Auffassung sein, dass eine Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann, so müsste der Bundestag das Gesetz vom 30. Juni rückgängig machen.
    Mein Kommentar dazu: Es wäre schon vor zehn Jahren überhaupt kein Problem gewesen, rein formaljuristisch auf Ebene des BGH zu urteilen, dass die Ehe an sich sittenwidrig ist, weil seit langem die Tendenz besteht, Verträge über zehn Jahre unter Privatleuten oder Geschäfts- und Privatleuten zu verbieten. Das wird dann schnell als Knebelvertrag ausgelegt oder zur drohenden Unmündigkeit umgelogen.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ehe für alle bald nur noch als Folklore gewertet werden wird, während die Pflichten des Mannes im Falle der Scheidung natürlich beibehalten werden.

  2. #12
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von Das Leben Beitrag anzeigen
    In der deutschen Mehrheitsgesellschaft gibt es ein absolut negatives Bild über deutsche Familien mit vielen Kindern, egal, ob die gut erzogen sind oder nicht.
    "Interessant" ist es, dass dieselben Deutschen, die bei kinderreichen deutschen Familien arrogant die Nase rümpfen, die fanatischsten Anhänger des grenzenlosen Familiennachzuges von Arabern oder Afghanen sind.
    Ich wundere mich schon seit Jahren, dass in den Gottesdienst einer freikirchlichen Gemeinde, so lange ich denken kann, so gut wie keine komplette Familie erscheint. Alles nur Alte, Alleinerziehende oder Singles. Die kennen das aber nicht anders und halten es für normal. Die laden selbst noch prollige und vollbärtige Moslems als Gäste ein und erwarten regelrecht, dass die sich an bis vor kurzem noch unbefleckte Jungchristinnen ranmachen, was sie dann auch tun. Dieses Volk ist einfach nur vollkommen am Ende.

  3. #13
    Ur-Deutscher Benutzerbild von latrop
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Mein Kommentar dazu: Es wäre schon vor zehn Jahren überhaupt kein Problem gewesen, rein formaljuristisch auf Ebene des BGH zu urteilen, dass die Ehe an sich sittenwidrig ist, weil seit langem die Tendenz besteht, Verträge über zehn Jahre unter Privatleuten oder Geschäfts- und Privatleuten zu verbieten. Das wird dann schnell als Knebelvertrag ausgelegt oder zur drohenden Unmündigkeit umgelogen.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ehe für alle bald nur noch als Folklore gewertet werden wird, während die Pflichten des Mannes im Falle der Scheidung natürlich beibehalten werden.
    Bei dir kann ich nur noch den Kopfschütteln.
    Deutschland braucht eine christliche Politik
    ohne Migrantenkuschelei !


  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Hay
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von Das Leben Beitrag anzeigen
    In der deutschen Mehrheitsgesellschaft gibt es ein absolut negatives Bild über deutsche Familien mit vielen Kindern, egal, ob die gut erzogen sind oder nicht.
    "Interessant" ist es, dass dieselben Deutschen, die bei kinderreichen deutschen Familien arrogant die Nase rümpfen, die fanatischsten Anhänger des grenzenlosen Familiennachzuges von Arabern oder Afghanen sind.
    Genau! Denn die beweisen ja angeblich den Familiensinn, den die Deutschen nicht mehr haben. Gestern habe ich übrigens in einer Reportage mal wieder ein herziges Bildchen von einer Flüchtlingsfrau und ihrem Kind gesehen. Natürlich in eigener Wohnung, den Mann sah man nicht. Vordergründig ging es darum, einen Kampf gegen die Islamisten zu führen, weshalb sich eine völlig aufgetakelte und übernervöse Helferin um die Flüchtlingsfrau bemühte. Man sah sie dann, die Flüchtlingsfrau, im Kinderzimmer der Wohnung mit ihrem Kind, ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl und, das war das Erstaunliche: Kein einziges Spielzeug in dem Raum.

  5. #15
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Satz 1 stimmt so nicht ganz, wie ich finde.
    Gegen eine kinderreiche Deutsche Familie in der alle beteiligten gut erzogen sind hat doch keiner was. Es gibt lediglich viele Landsleute, für die DAS kein Modell wäre.
    Verwechsel das nicht.
    Google mal: "Haase Muenster 7 Kinder". Da wirst du eines anderen belehrt.

  6. #16
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Es ist eine Schande. Kinderreiche deutsche Familien werden verfemt, selbst wenn es anständige Familien mit wohlerzogenen Kindern sind. Dazu gab es bereits einen Artikel hierzuforum, in dem das angesprochen wurde ; wo diese Familien als Nahtzies denunziert wurden mitsamt Aufruf an die Denunzianten, solche Familien "zu melden".
    Zur gleichen Zeit werden kinderreichen Muselfamilien, wo der Vater natürlich sich nicht der Mühsal eines Broterwerbs unterziehen muß, schicke neue Häuser auf dem Tablett serviert, von denen ein Deutscher trotz harter Arbeit nur träumen kann. Bezahlt vom Steuerzahler.
    87% wollen es so haben.
    Es ist zum Verzweifeln.
    Angesichts der Realität denke ich oft, es ist dann erst recht müssig, über Verfeinerungen wie die Nivellierung, oder besser, die Aufhebung, konservativer Werte an sich zu sprechen. Das erscheint mir alles wie eh schon "eingepreist".
    Deutsche mit Vertriebenenhintergrund




  7. #17
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    Meist in Deutschland, Hessen, oft in Spanien
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Mein Kommentar dazu: Es wäre schon vor zehn Jahren überhaupt kein Problem gewesen, rein formaljuristisch auf Ebene des BGH zu urteilen, dass die Ehe an sich sittenwidrig ist, weil seit langem die Tendenz besteht, Verträge über zehn Jahre unter Privatleuten oder Geschäfts- und Privatleuten zu verbieten. Das wird dann schnell als Knebelvertrag ausgelegt oder zur drohenden Unmündigkeit umgelogen.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ehe für alle bald nur noch als Folklore gewertet werden wird, während die Pflichten des Mannes im Falle der Scheidung natürlich beibehalten werden.
    Die koennen viele Gesetze machen. Die das Volk nicht will. Bis sie abgewaehlt worden sind. Dann dreht man das Gesetzesrad wieder zurueck.

  8. #18
    Freiheit u. Solidarität Benutzerbild von frundsberg
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    Standard AW: Familie und Ehe




    „Es gibt kein Mittel, Gott zu sehen, als das, ihn in seinen Kindern zu suchen." (Lagarde)
    Über Spanien lacht die Sonne. Über Deutsche die ganze Welt.

  9. #19
    Schaf im Wolfspelz Benutzerbild von opppa
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Die gesamten Versuche von Staaten und Religionen, Ehen und Familien zu "gestalten" sind doch nur hilflose Versuche, irgendeinen Idealzustand herzustellen.

    Nach meiner Erfahrung bilden sich im Laufe jeder Ehe (hoffentlich in schönster Gemeinsamkeit) Verhaltensweisen, die in verschiedenen Ehen niemals gleich sein können, weil die Charaktere und Temperamente der Eheleute auch immer unterschiedlich sind.



    Wenn Du in der Fremde bist, fühl Dich wie zu Hause - aber benimm Dich nicht so!


  10. #20
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Familie und Ehe

    Zitat Zitat von opppa Beitrag anzeigen
    Die gesamten Versuche von Staaten und Religionen, Ehen und Familien zu "gestalten" sind doch nur hilflose Versuche, irgendeinen Idealzustand herzustellen. [...]
    We don't aim for the gutter, we aim for the stars! (Eli Hartman)
    Kalenderspruch, 34. Woche: To have none other gods, means to have no other law than God’s law. (R.J. Rushdoony, The Institutes of Biblical Law)

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