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Thema: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

  1. #131
    Mitglied Benutzerbild von Kreuzbube
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von Abtacha Beitrag anzeigen
    tja, punkt 1: wer sagt dir, dass ich die Welt auf einmal retten will?
    punkt 2: wer es nicht versucht hat schon verloren
    punkt 3: wer nicht anfängt kann nicht fertig werden

    du willst die Welt nicht retten, dann schau ihr beim Untergang zu, beschwer dich aber nicht, wenn es dich dann auch erwischt
    So ist das Leben. Euch hat es leider schon erwischt...

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

  2. #132
    Mitglied Benutzerbild von Jay
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von Pelle Beitrag anzeigen
    Weidel wurde gut ausgebildet und trainiert, um Menschen zu manipulieren.
    Wie kannst du dich, abgesehen von den politischen Ansichten Weidels, so sehr auf das Thema Goldman Sachs konzentrieren, ohne dich zunächst mit Fakten auseinanderzusetzen? Weidel hat ein Praktikum absolviert und nicht einmal für ein Jahr. Sie war ein Dienstmädchen für alles und hatte keine Macht. Viele lesen den Namen "Goldman Sachs" und laufen direkt Sturm, leider typisch für die Verschwörungstheorie Szene. Sollten Sonderschüler an die Macht kommen oder wie stellt ihr euch das in der Verschwörungstheorie-Szene vor?

  3. #133
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von John Donne Beitrag anzeigen
    [...]

    Ich sehe die sogenannte Flüchtlingskrise auch nicht monothematisch; denn die durch sie katalysierten Probleme sind wesentliche tiefgreifender: An ihre zeigen sich - und das ist für mich der Kern - folgenden Symptome:
    leider wird sie meist monothematisch behandelt und nicht nur das sondern auch pauschalisiert, die einen erzählen was von dem supergebildeten integrationswilligen Kriegsflüchtling, die anderen erzählen was vom schwerstkriminellen vergewaltigenden Sozialschmarotzer
    weder die einen noch die anderen scheinen die Existenz beider (mehr) Gruppen anerkennen zu wollen und keine von beiden Seiten ist bereit sich zu bewegen, also bewegt sich gar nichts und es geht einfach weiter

    Zitat Zitat von John Donne Beitrag anzeigen

    • Eine Erosion der Rechtsstaates
      "Rechtspopulisten" wie mir wird vorgehalten, die Flüchtlingskrise sei wie eine Naturkatastrophe unausweichlich, und die staatliche Reaktion darauf wahlweise gesinnungsethisch alternativlos oder angeblich rechtlich geboten. Das sehen Art. 16a II und das Bundesverfassunsgericht (siehe [Links nur für registrierte Nutzer]; u.a. RN 166 und 186) anders. Dem entgegen muß faktisch bei illegalen Betreten des bundesdeutschen Staatsgebiet nur die Formel "Asyl" ausgesprochen werden, um regelmäßig dauerhaft in der Bundesrepublik bleiben zu können. Wir haben seit 2005 ein Zuwanderungsgesetz. Allerdings erfüllt kaum jemand von denen, die kommen wollen, die Voraussetzungen. Konkret findet so faktisch eine Vermischung von Asyl/GFK-Schutz und Migration statt, für den das Grundrecht auf Asyl nicht konzipiert wurde. Die nackten Zahlen (beispielsweise hat Afrika seit 1950 seine Einwohnerzahl verfünffacht (siehe z.B. [Links nur für registrierte Nutzer]) sollten jeden Mittelstufenschüler erkennen lassen, daß Europa keinesfalls alle, die kommen wollen, aufnehmen kann.
      Auch auf europäischer Ebene sind Verträge oft nur noch Schall und Rauch. Nur zwei Beispiele: Das Schengenabkommen basiert auf einer sicheren Außengrenze, die offensichtlich nicht gegeben ist. Die euopäischen Veträge schließen eigentlich eine Haftungsgemeinschaft explizit aus.
      Anstatt den Brexit als Warnschuß zu interpretieren und in eine dringend gebotene Phase der Konsolidierung überzugehen, arbeit die EU wie eine rachsüchtige Sekte daran, die Briten für ihren "Fehler" zu bestrafen und bereitet die Aufnahme von Albanien vor. Es fehlt jeglicher common sense.


    vieles zusammengewürfelt, also es beginnt schonmal mit dem Zauberwort "Asyl" hier ist meines Erachtens schon der erste Fehler, denn nicht jeder der Asyl beantragt braucht auch wirklich welches, allerdings sollte jeder von ihnen das Recht auf Prüfung haben, mir fehlt in dem Zusammenhang noch ein zweites Zauberwort "Flüchtling", ich würde die beiden Sachen eigentlich trennen wollen, denn wer Asyl braucht braucht es eigentlich auf Lebenszeit, wer flüchtet braucht es vorrübergehend, Migration ist in meinen Augen wieder etwas anderes, denn darunter denke ich mir Leute die aus freien Stücken ohne Notlage nach Deutschland einwandern
    die Flüchtlingskrise 2015 war tatsächlich eine "Naturkatastrophe", nur mit dem Unterschied, eine mit Ankündigung: man hat versucht die Flüchtlingsproblematik die ja nichts neues ist mittels dem Dublinabkommen an die Grenzstaaten abzuschieben ohne die damit verbundenen Aufgaben auch zu verteilen, von daher ist es eigentlich ein Hohn, dass Merkel sich hinstellt und Solidarität fordert wo vorher schon keine Solidarität angeboten wurde als noch Zeit war
    nochmal zu Zahlen: Guterres hatte jetzt in einer Pressekonferenz gesagt, dass die Gesamtzahl der Flüchtlinge etwa 0,2% der Gesamtbevölkerung Europas darstellt, das ist auf Europa betrachtet ein Witz, sofern man diese eben nach Einwohnerzahl verteilt hätte und nicht den Großteil auf 2-3 Staaten verteilt und der Rest sich raus hält, weshalb die Deutschen das nicht ganz zu Unrecht als Invasion betrachten,
    das die Deutschen soviel (absolut) und die Schweden soviel (relativ) abbekommen haben liegt in der ziemlich generösen Aufnahme was Versorgung und Unterkunft betrifft, hier sollte dringendst ein europäisch einheilicher Standart geschaffen werden, ebenso wie ein europäisch einheitliches Anerkennungsverfahren, solange aber ein Teil der Mitgliedsstaaten mauert wird sich auhc hier nichts bewegen und alles so weiter gehen wie gehabt
    die Sache mit der sicheren Außengrenze ist eigentlich auch relativ simpel: die Außengrenze soll der jeweilige "Außenstaat" schützen, ganz allein ohne die Hilfe der "inneren" Länder, gleichzeitig ist man dauernd damit beschäftigt die EU zu erweitern, so dass bishereige "Außenstaaten" auch zu "inneren Staaten" werden, das hat zur Folge, dass die aktuellen "Außenstaaten" diese Aufgabe nicht besonder zuverlässig übernehmen

    Zitat Zitat von John Donne Beitrag anzeigen


    • Eine Entsolidarisierung der Gesellschaft
      Es gibt immer weniger ein "Wir". Abgesehen davon, daß wir uns kaum noch auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner, ein Strafgesetzbuch, einigen können, zeigt sich die Zunahme der Spaltung vor allem in den Kommunen - und wird dort räumlich ([Links nur für registrierte Nutzer]). Während einige Kommunen boomen (mit entsprechenden Nachteilen wie steigenden Mieten), stehen andere seit langem unter (m.E. demokratiegefährdender; Politik hat immer damit zu tun, zu entscheiden, wofür Geld ausgegeben wird. In den betroffenen Kommunen entscheidet das jedoch der Regierungspräsident als nächsthöhere Instanz) Haushaltsaufsicht. Nicht verstärkt sich dieses Spaltung - Städt wie München boomen, in Gelsenkirchen und Herne macht irgendwann der letzte das Licht aus -, sondern auch innerhalb einer Kommune nimmt die Spaltung zu. Letztlich stimmen die Menschen - und das ist wesentlicher als ihre Wahlentscheidung - immer mit den Füßen ab. Und im Zweifel ziehen die Menschen allen Lippenbekenntnissen zum Trotz ab der Familienplanungsphase dann doch in die exklusiveren Stadtteile. Und die sind genau das: exklusiv, also ausschließend. Was konkret bedeutet, daß die Last der verfehlten Politik im Alltag von genau denen gestemmt werden muß, die es sich nicht leisten können, umzuziehen.


    ja diese Entsolidarisierung hat uns zur Auswanderung bewogen -> Fußabstimmung
    und für dich vielleicht nicht nachvollziehbar aber das "Wir" haben wir in einer multinationalen Wohnsiedlung wiedergefunden


    Zitat Zitat von John Donne Beitrag anzeigen


    • Eine Erosion der offenen Gesellschaft
      Anders als nach momentam zunehmendem Verständnis ist das wesentliche Kennzeichen der offenen Gesellschaft nicht eine Offenheit der Grenzen (die ist absurd: die Grundidee eine Grenze überhaupt ist, daß von einem bestimmten, berechtigten Personenkreis in Einreiserichtung überschritten werden kann, und von anderen eben nicht), sondern durch ihren antitotalitären Charakter, wordurch die Bürger als solche gestärkt werden und ein intellektueller Meinungsaustausch von Ideen auf gesellschaftlicher Ebene erfolgt. Dazu paßt wenig, daß grundlegende gesellschaftliche Probleme immer aufgeladener moralisch diskutiert und Fake-News in die Welt gesetzt werden, daß wird die sogenannten "Geflüchteten" benötigen, um unser Rentensystem zu erhalten. Wer jüngst wie [Links nur für registrierte Nutzer], hat das Böckenförde-Diktum offensichtlich nicht ansatzweise verstanden.


    auch hier gilt, dass sich beide Seiten bewegen müssten gerade auch was die moralische Aufladung betrifft, solange aber immer pauschal über alle geurteilt wird, meist vom Aussehen oder der angeblichen oder erwiesenen Religion, wird die Sache eher nicht entladen


    Zitat Zitat von John Donne Beitrag anzeigen
    Um es klar zu sagen: An nichts von dem ist irgendein sogenannter Flüchtling schuld. Ich kann es niemanden verdenken, hierher kommen zu wollen. Aber so wie die Politik seit der Finanzkrise gemacht wird, ist dauerhaft kein Staat zu machen. Und nicht nur dieser nicht, sondern gar keiner.
    Ein Votum für eine Fortsetzung der sogenannten Großen Koalition (die gerade noch eine Mehrheit hat) ist in allen oben genannten Punkten ein Votum für ein "Weiter so". Und das führt konsequent vor die Wand. Ich selbst bin sehr müde, das diskutieren zu müssen. Zumal eine gesellschaftliche Stimmung herrscht, in der eine Diskussion über die oben skizzierten Themenfelder ohnehin kaum in gesitteter Form möglich ist. Alles hat seine Zeit. Und momentan ist eben nicht die Zeit für notwendige grundsätzliche Diskussionen. Das nehme ich zur Kenntnis und gucke eben, das ich in zehn Jahren auf der grüneren Seite des Zauns einer Gated Community wohne. Schön ist das nicht. Aber niemand soll mir in zehn Jahren erzählen, er habe diese Entwicklung bei der Wahl von Merkel, Schulz oder Göring-Eckardt nicht gewollt.
    die Zeit für die grundsätzliche Diskussion muss man sich nehmen
    und die Entscheidung der SPD für die GroKo halte ich persönlich für den größten Fehler der Partei, man hätte eine Neuwahl ansetzen sollen, selbst wenn das Risiko besteht in der gleichen Lage zu landen, wäre dies so gewesen, hätte man eine bessere Ausgangslage für die GroKo gehabt als so, so wird die SPD die Quittung bei der nächsten Wahl erhalten
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  4. #134
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    @Abtacha: Ich komme leider heute nicht mehr dazu, Dir ausführlich zu antworten.

    Fun's over, fellas! If you're gonna beat up my friend in my bar, there's a two- drink minimum.
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  5. #135
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Inwiefern sollen Alice Weidel und Alexander Gauland für Deutschland schädlich sein?

    Bisher konnte man von beiden noch nicht den geringsten Ansatz dafür erkennen. Nur eine Ausbildung bei einer Bank ist noch lange kein Indiz dafür, dass man für unser Land schädlich sein muss.

    Und weshalb Gauland ein NATO-Mann sei (was ist ein NATO-Mann überhaupt?), hast du auch noch nicht begründet.

    Also bring doch mal irgendwelche Hinweise oder Belege für deine Behauptungen.
    Gauland vertritt nur vernünftige Positionen die NATO betreffend.Natürlich muss Deutschland in der NATO bleiben.Eine Schaukelpolitik als neutraler Staat mit einer Schrott- Bundeswehr kann nur in eine Katastrophe führen.Davon abgesehen, würden im Falle eines Austritts Truppen der Nachbarstaaten für " Ordnung" sorgen...!

  6. #136
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von Abendländer Beitrag anzeigen
    ...so die Aussage eines Restaurantsbesitzers in Heuchelheim bei Gießen.

    Die Empörung der AFD nimmt er gelassen und er verteidigt auch seine Wortwahl
    Hier der vollständige Bericht:

    [Links nur für registrierte Nutzer]

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Herr Höcke will provozieren. Er hat es leider rhetorisch nicht so drauf Was er sagt soll und muss gesagt werden. Er muss es aber geschickter tun. Bei Frau Storch habe ich noch nichts falsches gehört. Eins sollte uns klar sein. Wenn sich die in der AFD Leute wie Herr Meuten durchsetzen, dann ist die nationale Bewegung in der Partei gestorben.
    Demokratie ist Freiheit, Rechtsstaat ist Diktatur des Geldes.

  7. #137
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von Abtacha Beitrag anzeigen
    [...]
    vieles zusammengewürfelt, also es beginnt schonmal mit dem Zauberwort "Asyl" hier ist meines Erachtens schon der erste Fehler, denn nicht jeder der Asyl beantragt braucht auch wirklich welches, allerdings sollte jeder von ihnen das Recht auf Prüfung haben, mir fehlt in dem Zusammenhang noch ein zweites Zauberwort "Flüchtling", ich würde die beiden Sachen eigentlich trennen wollen, denn wer Asyl braucht braucht es eigentlich auf Lebenszeit, wer flüchtet braucht es vorrübergehend, Migration ist in meinen Augen wieder etwas anderes, denn darunter denke ich mir Leute die aus freien Stücken ohne Notlage nach Deutschland einwandern
    [...]
    Daß diese Dinge "zusammengewürfelt" werden, bitte ich, nicht mir zum Vorwurf zu machen. Es ergibt sich wie in meinem letzten Beitrag skizziert aus dem Verhalten derer, die zu uns kommen. Für sie gibt es exakt zwei Möglichkeiten zu kommen: nach dem Zunwanderungsgesetz und nach Aussprechen der Asylformel an der Grenze. Da kaum jemand der Migrationswilligen aus Nicht-EU-Staaten die Anforderungen des ZuwandG erfüllt, ist die zweitgenannte Möglichkeit praktisch die meistgenutzte, um ins Land zu gelangen.
    Zu der Frage, ob in jedem Fall eine Prüfung stattfinden soll, schreibt das BVerfG:

    [...]
    Das vom verfassungsändernden Gesetzgeber gewählte Konzept der sicheren Drittstaaten beschränkt den persönlichen Geltungsbereich des in Art. 16a Abs. 1 GG nach wie vor gewährleisteten Grundrechts auf Asyl. Die Regelung knüpft an den Reiseweg des Ausländers Folgerungen für dessen Schutzbedürftigkeit: Wer aus einem sicheren Drittstaat im Sinne des Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG anreist, bedarf des Schutzes der grundrechtlichen Gewährleistung des Absatzes 1 in der Bundesrepublik Deutschland nicht, weil er in dem Drittstaat Schutz vor politischer Verfolgung hätte finden können. Der Ausschluß vom Asylgrundrecht ist nicht davon abhängig, ob der Ausländer in den Drittstaat zurückgeführt werden kann oder soll. Ein Asylverfahren findet nicht statt.
    [...]
    Die Drittstaatenregelung nach Art. 16a Abs. 2 GG greift immer dann ein, wenn feststeht, daß der Ausländer nur über (irgend-)einen der durch die Verfassung oder durch Gesetz bestimmten sicheren Drittstaaten in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sein kann; es muß nicht geklärt werden, um welchen sicheren Drittstaat es sich dabei handelt (vgl. auch Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 7. November 1995 - BVerwG 9 C 73.95 -, NVwZ 1996, 197). Da nach der derzeit geltenden Rechtslage (Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG und Anlage I zu § 26a AsylVfG) alle an die Bundesrepublik Deutschland angrenzenden Staaten sichere Drittstaaten sind, ist ein auf dem Landweg in die Bundesrepublik Deutschland einreisender Ausländer von der Berufung auf Art. 16a Abs. 1 GG ausgeschlossen, auch wenn sein Reiseweg nicht im einzelnen bekannt ist.
    [...]
    ([Links nur für registrierte Nutzer])
    Die einzige Rechtfertigung für das diametral entgegengesetzte Verhalten der Bundesregierung ist das Selbsteintrittsrecht (keineswegs eine Pflicht!), die das Dublin-Abkommen, [Links nur für registrierte Nutzer], kennt ([Links nur für registrierte Nutzer])

    Zitat Zitat von Abtacha Beitrag anzeigen
    [...]
    die Flüchtlingskrise 2015 war tatsächlich eine "Naturkatastrophe", nur mit dem Unterschied, eine mit Ankündigung: man hat versucht die Flüchtlingsproblematik die ja nichts neues ist mittels dem Dublinabkommen an die Grenzstaaten abzuschieben ohne die damit verbundenen Aufgaben auch zu verteilen, von daher ist es eigentlich ein Hohn, dass Merkel sich hinstellt und Solidarität fordert wo vorher schon keine Solidarität angeboten wurde als noch Zeit war
    nochmal zu Zahlen: Guterres hatte jetzt in einer Pressekonferenz gesagt, dass die Gesamtzahl der Flüchtlinge etwa 0,2% der Gesamtbevölkerung Europas darstellt, das ist auf Europa betrachtet ein Witz, sofern man diese eben nach Einwohnerzahl verteilt hätte und nicht den Großteil auf 2-3 Staaten verteilt und der Rest sich raus hält, weshalb die Deutschen das nicht ganz zu Unrecht als Invasion betrachten,
    das die Deutschen soviel (absolut) und die Schweden soviel (relativ) abbekommen haben liegt in der ziemlich generösen Aufnahme was Versorgung und Unterkunft betrifft, hier sollte dringendst ein europäisch einheilicher Standart geschaffen werden, ebenso wie ein europäisch einheitliches Anerkennungsverfahren, solange aber ein Teil der Mitgliedsstaaten mauert wird sich auhc hier nichts bewegen und alles so weiter gehen wie gehabt
    die Sache mit der sicheren Außengrenze ist eigentlich auch relativ simpel: die Außengrenze soll der jeweilige "Außenstaat" schützen, ganz allein ohne die Hilfe der "inneren" Länder, gleichzeitig ist man dauernd damit beschäftigt die EU zu erweitern, so dass bishereige "Außenstaaten" auch zu "inneren Staaten" werden, das hat zur Folge, dass die aktuellen "Außenstaaten" diese Aufgabe nicht besonder zuverlässig übernehmen
    [...]
    Ich bin nicht der Meinung, daß die EU es hinnehmen muß, daß ihre Außengrenzen, deren Sicherheit Voraussetzung für das Schengen-Abkommen ist, verletzt werden, sofern es der Verletzer nur vehement genug versucht. Das Recht muß dem Unrecht nicht weichen. Der mangelnde Zusammenhalt - die Binnenstaaten helfen nicht adäquat mit, die Außengrenzen zu schützen, die Randstaaten winken durch - zeigt, daß hier konstruktiv einiges im Argen liegt. Und das Sätze wie "Scheiter Schenge, dann scheiter Europa" schlicht Unfug sind.

    Zitat Zitat von Abtacha Beitrag anzeigen
    [...]
    die Zeit für die grundsätzliche Diskussion muss man sich nehmen
    und die Entscheidung der SPD für die GroKo halte ich persönlich für den größten Fehler der Partei, man hätte eine Neuwahl ansetzen sollen, selbst wenn das Risiko besteht in der gleichen Lage zu landen, wäre dies so gewesen, hätte man eine bessere Ausgangslage für die GroKo gehabt als so, so wird die SPD die Quittung bei der nächsten Wahl erhalten
    Deinen Ausführungen um die Zukunft der SPD stimme ich zu. Aber es geht m.E. nicht darum, sich Zeit zu nehmen. Sinnvollerweise findet ein Diskurs statt, bevor auf dessen Ergebnis basierende Entscheidungen getroffen und Fakten geschaffen werden. "Jetzt sind sie halt da", das Kind ist [Links nur für registrierte Nutzer].

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  8. #138
    Mitglied
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von Abtacha Beitrag anzeigen
    tja, punkt 1: wer sagt dir, dass ich die Welt auf einmal retten will?
    punkt 2: wer es nicht versucht hat schon verloren
    punkt 3: wer nicht anfängt kann nicht fertig werden

    du willst die Welt nicht retten, dann schau ihr beim Untergang zu, beschwer dich aber nicht, wenn es dich dann auch erwischt
    Bis die Welt untergeht, dauert es noch ca vier Milliarden Jahre. Ist noch Zeit genug.

    Zitat Zitat von Abtacha Beitrag anzeigen
    (...)
    vieles zusammengewürfelt, also es beginnt schonmal mit dem Zauberwort "Asyl" hier ist meines Erachtens schon der erste Fehler, denn nicht jeder der Asyl beantragt braucht auch wirklich welches, allerdings sollte jeder von ihnen das Recht auf Prüfung haben, (...)
    Geprüft werden muss nur, ob das Land, in dem sich der Asylant unmittelbar vor dem Eindringen in die BRD aufgehalten hat, als sicherer Drittstaat gilt. Ist das Land sicher, dann geht es umgehend dahin zurück. So will es das Gesetz.
    Das Weltbild der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, offenbart am 9.10.2013 im ARD-Morgenmagazin:
    ... weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zuhause sind und sich auch zuhause fühlen können.

  9. #139
    Schaf im Wolfspelz Benutzerbild von opppa
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    Standard AW: "Von Storch und Höcke sind die größten Schädlinge für Deutschland"

    Zitat Zitat von glaubensfreie Welt Beitrag anzeigen
    Herr Höcke will provozieren. Er hat es leider rhetorisch nicht so drauf Was er sagt soll und muss gesagt werden. Er muss es aber geschickter tun. Bei Frau Storch habe ich noch nichts falsches gehört. Eins sollte uns klar sein. Wenn sich die in der AFD Leute wie Herr Meuten durchsetzen, dann ist die nationale Bewegung in der Partei gestorben.
    Früher wurde (auch) bei vergleichbaren Vorwürfen immer nach dem Prinzip "AUDIATUR ET ALTERA PARS" verfahren.

    Ich bin mal gespannt, ob hier mal einer veröffentlicht, was die Beschuldigten über ihre Ankläger denken!


    Wenn Du in der Fremde bist, fühl Dich wie zu Hause - aber benimm Dich nicht so!

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