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Thema: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

  1. #21
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

    Und die Brenner, da darf man keinen ranlassen. Die verstellen gute Werte und zerbrechen die Keramikisolierungen der Zuendelektroden, damit diese im wichtigen Moment auf Stoerung gehen. Meinen "alten" Brenner habe ich dann immer selbst gewartet - und die Einstellwerte einmal aufgeschrieben und dann nie wieder veraendert. Einspritzdruck, Lufteintrittsoeffnung, Rezirkulationsoeffnung, Einstellung der Elektroden und des Duesenstocks und eine Duese - viel mehr hat so ein Brenner nicht. Doch, die hatten ein Magnetventil im Duesenstock, was regelmaessig verstopfte. Ein richtiges Ventil an der Oelpumpe brachte da Abhilfe. Und einen Feuerungsautomat, der nach soundsoviel Einschaltungen streikte. Den musste man turnusmaessig alle drei Jahre einfach wechseln.

    Du kannst die Kosten für den Heizkessel auf die Mieter umlegen Warum bleibst du nicht gleich auf La Palma ? Nachdem bei mir die Entscheidung gefallen ist, hier in der Ecke zu bleiben, habe ich alles geregelt . bzw. regeln lassen. Anfangs stand Südfrankreich auf meiner Liste, das Klima ist nicht so gut wie hier - dann Kalifornien oder Südafrika Verkaufe oder vermiete dein Haus und mach Nägel mit Köpfen : D
    Mit Flegeln habe ich mich noch nie abgegeben und habe das auch für die Zukunft nicht vor.

  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von goldi
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

    .
    Klar die Uhren ware Feinmechanik, heute alles Digitaltechnik ... schau mal z.B. bei Centra (Honeywell) oder Sauter ...

  3. #23
    Mitglied Benutzerbild von Neu
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von Loana Beitrag anzeigen
    Du kannst die Kosten für den Heizkessel auf die Mieter umlegen Warum bleibst du nicht gleich auf La Palma ? Nachdem bei mir die Entscheidung gefallen ist, hier in der Ecke zu bleiben, habe ich alles geregelt . bzw. regeln lassen. Anfangs stand Südfrankreich auf meiner Liste, das Klima ist nicht so gut wie hier - dann Kalifornien oder Südafrika Verkaufe oder vermiete dein Haus und mach Nägel mit Köpfen : D
    Die Familienbande. Aber das aendert sich noch. Im Moment geht das nur maximal drei Monate. Ich "pendele" eben noch. Verkaufen nicht, vermieten ja. Aber auch da muss man sich kuemmern.

  4. #24
    Der Richtige Benutzerbild von Sven71
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    Die nächste EnEV wird die Aufstellung für Scheiterhaufen regeln. Für die Verfasser der vorhergehenden.
    Unsere Bestattungsinstitute haben doch genug Krematorien .... ach so, ja, nachwachsende Brennstoffe. Verstehe.
    Teilen ist ein Social Media-Phänomen, das neue Haben sind nur Klicks und Likes.
    Für mehr digitale Gerechtigkeit müssen Internetnutzer pro Session anteilig wenigstens 10% ihrer online verbrachten Lebenszeit zum Liken verwenden.



  5. #25
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von Neu Beitrag anzeigen
    Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

    Und die Brenner, da darf man keinen ranlassen. Die verstellen gute Werte und zerbrechen die Keramikisolierungen der Zuendelektroden, damit diese im wichtigen Moment auf Stoerung gehen. Meinen "alten" Brenner habe ich dann immer selbst gewartet - und die Einstellwerte einmal aufgeschrieben und dann nie wieder veraendert. Einspritzdruck, Lufteintrittsoeffnung, Rezirkulationsoeffnung, Einstellung der Elektroden und des Duesenstocks und eine Duese - viel mehr hat so ein Brenner nicht. Doch, die hatten ein Magnetventil im Duesenstock, was regelmaessig verstopfte. Ein richtiges Ventil an der Oelpumpe brachte da Abhilfe. Und einen Feuerungsautomat, der nach soundsoviel Einschaltungen streikte. Den musste man turnusmaessig alle drei Jahre einfach wechseln.
    Wenn man hier Werbung machen dürfte für bewährte, solide Ölbrennwerttechnik, die seit 14 Jahren störungsfrei ihren Dienst tut, könnte ich dir dann einen Rat geben?

  6. #26
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Wenn man hier Werbung machen dürfte für bewährte, solide Ölbrennwerttechnik, die seit 14 Jahren störungsfrei ihren Dienst tut, könnte ich dir dann einen Rat geben?
    Natuerlich. Ich habe mir den Gusskessel von Buderus mal angesehen. Guss haelt ueber 63 Jahre, wie ich festgestellt habe. Logano Plus GBR 125 mit 20 oder 30 KW. Den Brenner kenne ich nicht.

  7. #27
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Ich würde niemals einen Kessel von Buderus oder Viessmann kaufen, weil die viel zu überteuert sind. Es gibt einen Nieschenhersteller von Gusskesseln in Ostwestfalen, der viel über einen Großhändler online verkauft. In 2004 ging das schon. Das Problem ist allenfalls, einen Monteur zu finden, der willens ist, eine Anlage zu installieren, die nicht bei ihm gekauft wurde.

    Der Hersteller heißt Intercal. Ich habe für den Kessel allein keine 3000 EUR bezahlt, dazu kam der Blaubrenner für 750 EUR und der nachgeschaltete Wärmetauscher für 1000 EUR Aufpreis. Ich verbrauche damit rund 1000 Liter pro Jahr. Das größte Einsparpotenzial war aber ein Raumregler, der die Heizlast noch mal erheblich senken kann, wenn trotz Kälte viel Sonne scheint und "Fremdwärme" liefert. Allein das brachte jedes Jahr 20% Ersparnis gegenüber rein Außentemperatur gesteuerter Regelung. Ein Heizkörperthermostat dagegen ist so, als würde man die Geschwindigkeit am Auto mit der Handbremse regeln. Absoluter Wahnsinn. Man muss bereits den Kessel runterregeln, wenn es zu warm ist, sonst verpufft die unnötig erzeugte Wärme nur.

    Das wichtigste aber ist: NIEMALS überdimensionieren. Selbst bei einem Dreifamilienhaus reichen in der Regel 24 kw locker aus. Alles andere führt nur zu Taktung, erhöhtem Verschleiß und Mehrverbrauch. Mein Nachbar fand das Preisleistungsverhältnis so genial, dass er in 2007 das gleiche Modell anschaffte und installieren ließ. Auch völlig störungsfrei. Mein Kessel wird von mir nur noch alle zwei bis drei Jahre gesaugt. Die Düse bleibt mindestens fünf Jahre drin, weil der Monteur immer die Angewohnheit hat, jedesmal mehr Druck draufzugeben, obwohl ich das ausdrücklich verbiete. Die fühlen sich leider immer noch wie Herrgötter, denen man nicht reinzureden hat. Die meisten lehnen ja eine Wartung schon ab, weil sie für diese Marke keine Schulung hatten, obwohl alle Parameter bei allen Blaubrennern die gleichen sind. Die Stellschrauben könnten ja an einem unbekannten Ort sitzen.

    Die Betriebsparameter sind das A und O. Meist haben die Heizungsbauer davon keine Ahnung und rechnen großzügige "Angstzuschläge" ein, damit es ja nie zu kalt wird. Aber die Regelung ist genial einfach und dennoch technisch auf dem neuesten Stand. Alles in allem ca. 50% günstiger als die üblichen Platzhirsch-Marken.

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  8. #28
    Schaf im Wolfspelz Benutzerbild von opppa
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von goldi Beitrag anzeigen
    Es wird endlich Zeit, dass die Immoblienschafe geschoren werden.
    Und das mit abgeschriebener Technik war auch so in der DDR. Da waren die Betriebe auch rentabel, weil nie investiert wurde und Maschinen von anno dazumal liefen. J
    Dann hing das wohl damit zusammen, daß nach dem Krieg nicht genug von den alten (Vorkriegs-)Maschinen für den Osten beschlagnahmt wurden.

    Im Westen war man jedenfalls gezwungen, neue, moderne und leistungsfähigere Maschinen anzuschaffen!



    Wenn Du in der Fremde bist, fühl Dich wie zu Hause - aber benimm Dich nicht so!


  9. #29
    Wir sind das Pack! Benutzerbild von Maitre
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    Standard AW: Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV

    Zitat Zitat von opppa Beitrag anzeigen
    Dann hing das wohl damit zusammen, daß nach dem Krieg nicht genug von den alten (Vorkriegs-)Maschinen für den Osten beschlagnahmt wurden.

    Im Westen war man jedenfalls gezwungen, neue, moderne und leistungsfähigere Maschinen anzuschaffen!

    Die Vorkriegsmaschine haben sich die Russen geholt. Die DDR hat bis in die 60er investiert. Die Betriebe, die ich persönlich kennengelernt habe, investierten zum Ende. Seit 1989 investieren die aus Geldmangel kaum noch, sodass sie heute noch überwiegend mit DDR-Technik produzieren.

  10. #30
    Mitglied Benutzerbild von Neu
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    Zitat Zitat von opppa Beitrag anzeigen
    Dann hing das wohl damit zusammen, daß nach dem Krieg nicht genug von den alten (Vorkriegs-)Maschinen für den Osten beschlagnahmt wurden.

    Im Westen war man jedenfalls gezwungen, neue, moderne und leistungsfähigere Maschinen anzuschaffen!

    Aber nicht einfach so aus einer Laune heraus. Da gings um Amortisationsberechnungen, Verfuegbarkeit, Qualitaet, Arbeitsschutz, Platzbedarf, Wartungskosten, ... Hier geht es um Klimawandel und solche Ideologien.

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