+ Auf Thema antworten
Seite 2 von 38 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 12 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 372

Thema: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

  1. #11
    "Viel Maul, viel Ehr !" Benutzerbild von Götz
    Registriert seit
    18.01.2006
    Beiträge
    16.282

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Und Schulz wendet Hühnermathematik auf Werte an.

    Nichts wert
    Gold wert
    wertvoller als Gold
    Was beweißt , auch Hühnerrüden können rechnen.
    Wider der Alternativlosigkeit


    Pro Strafstimme !

    RF

  2. #12
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
    Registriert seit
    01.08.2006
    Beiträge
    73.073

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Warum? Kauf dir Kopfhörer.
    Natürlich. Und dann glotze ich in das Mikrofon und schreie in die Kamera.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von antiseptisch
    Registriert seit
    12.08.2017
    Beiträge
    2.825

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Es gibt aber positive und negative Ladung, die sich gegenseitig aufheben. Ein Huhn sagt dazu: "Goock".
    Das ist was anderes. Es gibt auch links und rechts, aber kein negatives links oder rechts.

  4. #14
    schau auf den Ort ↓ Benutzerbild von KatII
    Registriert seit
    13.08.2014
    Ort
    schau auf Signatur↘
    Beiträge
    10.000

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Wenn das Huhn fünf Küken hat und man nimmt eins weg, merkt das Huhn es garnicht.

    Das entspricht ∞ -1= ∞

    Der Blöde begreift, dass er blöde ist und wird damit zum Klugen. Das heißt, er bleibt blöde, weil er sich für klug hält.

    Das entspricht ∞ + 1= ∞

  5. #15
    schau auf den Ort ↓ Benutzerbild von KatII
    Registriert seit
    13.08.2014
    Ort
    schau auf Signatur↘
    Beiträge
    10.000

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Mann stelle sich ein 2D Koordinatensystem vor. Wenn ∞ der Kehrwert von 0 ist, ist ∞ die x-Achse und 0 die y-Achse.
    1 ist das Gegenteil von ∞ und 0, sie ist somit die z-Achse.

    Das Huhn beherrscht somit den Matheraum in einer äußerst abstrakten und einfachen Art.

  6. #16
    Toxisch Benutzerbild von John Donne
    Registriert seit
    04.07.2003
    Ort
    Auf dem Weg nach Hause
    Beiträge
    4.105

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Bei Hühnern sieht die Zählweise folgendermaßen aus:

    Keine Küken
    Ein Küken
    Viele Küken

    Wenn das Huhn fünf Küken hat und man nimmt eins weg, merkt das Huhn es garnicht.

    Das heißt, die Hühnermathematik beschränkt sich auf die Zahlen: 0, 1, ∞.

    Die menschlichen Mathematiker streiten, ob 0/0=1 ist, ob es keine Lösung gibt oder ob 0/0=0 ist.

    bei ∞/∞=1 sind sich die Meisten einig. Was ist mit

    ∞/0=?

    0/∞=?

    ∞-1=?

    Was bedeutet das für das menschliche Bewußtsein? Der Blöde begreift, dass er blöde ist und wird damit zum Klugen. Das heißt, er bleibt blöde, weil er sich für klug hält.

    Heißt das, dass das Huhn eine rationalere Mathematik anwendet als der Mensch?
    Es herrscht ganz sicher kein Streit darüber, "ob 0/0=1 ist, ob es keine Lösung gibt oder ob 0/0=0 ist":

    Die Menge der reellen Zahlen ℝ bildet mit den Verknüpfungen + und ∙ einen sogenannten Körper, d.h.

    1. (ℝ, +) ist eine [Links nur für registrierte Nutzer]
    2. (ℝ\{0}, ∙) ist eine abelsche Gruppe
    3. Es gilt das Distributivgesetz, d.h. ∀ x,y,z ∈ ℝ: x ∙ (y + z) = x∙y + x∙z und (x + y) ∙ z = x∙z + y∙z


    Punkt 1 bedeutet:
    1. ∀ x,y ∈ ℝ: (x+y) ∈ ℝ (Abgeschlossenheit bezüglich der Addition)
    2. ∀ x,y,z ∈ ℝ: (x + y) + z = x + y + z = x + (y + z) (Assoziativitätsgesetz der Multiplikation)
    3. ∃ e ∈ ℝ ∀ x ∈ ℝ: e + x = x = x + e (Neutrales Element bezüglich der Addition; Nullelement)
    4. ∀ x ∈ ℝ ∃ y ∈ ℝ: x + y = e (Inverses Element bezüglich der Addition)
    5. ∀ x,y ∈ ℝ: x + y = y + x (Kommutativität der Addition; bezogen auf algebraische Strukturen bedeutet abelsch: kommutativ)


    Das neutrale Element e bezüglich der Addition nennt man "0". Das ist auch die 0 im Ausdruck ℝ\{0} in der ersten Liste in Punk 2.
    Das y in Punkt 4 zu einem x nennt man "-x". Die Subtraktion "x - y" ist also eine verkürzte Schreibweise für "x + (-y)". (Die Klammern sollen lediglich die [Links nur für registrierte Nutzer] sichtbar machen.)

    Punkt 2 bedeutet:
    1. ∀ x,y ∈ ℝ: (x∙y) ∈ ℝ (Abgeschlossenheit bezüglich der Multiplikation)
    2. ∀ x,y,z ∈ ℝ: (x ∙ y) ∙ z = x ∙ y ∙ z = x ∙ (y ∙ z) (Assoziativitätsgesetz der Multiplkation)
    3. ∃ e ∈ ℝ ∀ x ∈ ℝ: e ∙ x = x = x ∙ e (Neutrales Element bezüglich der Multiplikation; Einselement)
    4. ∀ x ∈ ℝ\{0} ∃ y ∈ ℝ\{0}: x ∙ y = e (Inverses Element bezüglich der Multiplikation)
    5. ∀ x,y ∈ ℝ: x ∙ y = y ∙ x (Kommutativität der Multiplikation)


    Das neutrale Element e bezüglich der Multiplation nennt man "1".
    Das inverse Element y zu einem x bezüglich der Multiplikation nennt man "1/x". Die Division "x / y" ist also eine verkürzte Schreibweise für "x ∙ (1 / y)".

    Da 1 ∈ ℝ\{0}, aber 0 ∉ ℝ\{0}, gilt offensichtlich 1≠0.

    Satz: ∀ x ∈ ℝ: 0 ∙ x = x ∙ 0 = 0
    Beweis:

    0 ∙ x
    = (0 + 0) ∙ x
    = 0 ∙ x + 0 ∙ x

    Also gilt:

    0 ∙ x + 0 ∙ x = 0 ∙ x
    ⇒ (0 ∙ x + 0 ∙ x) + (-(0 ∙ x)) = 0 ∙ x + (-(0 ∙ x))
    ⇒ 0 ∙ x + (0 ∙ x + (-(0 ∙ x))) = 0
    ⇒ 0 ∙ x = 0


    Annahme:
    Es gebe in ℝ ein multiplikativ Inverses zu 0, das wir x nennen, also
    x ∈ ℝ: 0 ∙ x = 1 = x ∙ 0
    Das x würden wir dann nach der Anmerkung oben als "1/0"
    und für 0 ∙ x = 0 ∙ (1/0) eben "0/0" schreiben. Aufgrund des gerade oben bewiesenen Satzes müßte gleichzeitig 0 ∙ x = 0 gelten. Offensichtlich gilt aber, wie oben gezeigt 1≠0. Also führt die Annahme zu einem Widerspruch. Somit ist sie falsch.

    "0/0" hat somit gar kein Ergebnis in ℝ, da sich ein solches nicht sinnvoll definieren läßt.
    Ich bezweifle ebenso, daß "bei ∞/∞=1 sind sich die Meisten einig" sind.
    putredines prohibet in amaritudine sua

  7. #17
    schau auf den Ort ↓ Benutzerbild von KatII
    Registriert seit
    13.08.2014
    Ort
    schau auf Signatur↘
    Beiträge
    10.000

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Zitat Zitat von John Donne Beitrag anzeigen
    Es herrscht ganz sicher kein Streit darüber, "ob 0/0=1 ist, ob es keine Lösung gibt oder ob 0/0=0 ist":

    Die Menge der reellen Zahlen ℝ bildet mit den Verknüpfungen + und ∙ einen sogenannten Körper, d.h.

    1. (ℝ, +) ist eine [Links nur für registrierte Nutzer]
    2. (ℝ\{0}, ∙) ist eine abelsche Gruppe
    3. Es gilt das Distributivgesetz, d.h. ∀ x,y,z ∈ ℝ: x ∙ (y + z) = x∙y + x∙z und (x + y) ∙ z = x∙z + y∙z


    Punkt 1 bedeutet:
    1. ∀ x,y ∈ ℝ: (x+y) ∈ ℝ (Abgeschlossenheit bezüglich der Addition)
    2. ∀ x,y,z ∈ ℝ: (x + y) + z = x + y + z = x + (y + z) (Assoziativitätsgesetz der Multiplikation)
    3. ∃ e ∈ ℝ ∀ x ∈ ℝ: e + x = x = x + e (Neutrales Element bezüglich der Addition; Nullelement)
    4. ∀ x ∈ ℝ ∃ y ∈ ℝ: x + y = e (Inverses Element bezüglich der Addition)
    5. ∀ x,y ∈ ℝ: x + y = y + x (Kommutativität der Addition; bezogen auf algebraische Strukturen bedeutet abelsch: kommutativ)


    Das neutrale Element e bezüglich der Addition nennt man "0". Das ist auch die 0 im Ausdruck ℝ\{0} in der ersten Liste in Punk 2.
    Das y in Punkt 4 zu einem x nennt man "-x". Die Subtraktion "x - y" ist also eine verkürzte Schreibweise für "x + (-y)". (Die Klammern sollen lediglich die [Links nur für registrierte Nutzer] sichtbar machen.)

    Punkt 2 bedeutet:
    1. ∀ x,y ∈ ℝ: (x∙y) ∈ ℝ (Abgeschlossenheit bezüglich der Multiplikation)
    2. ∀ x,y,z ∈ ℝ: (x ∙ y) ∙ z = x ∙ y ∙ z = x ∙ (y ∙ z) (Assoziativitätsgesetz der Multiplkation)
    3. ∃ e ∈ ℝ ∀ x ∈ ℝ: e ∙ x = x = x ∙ e (Neutrales Element bezüglich der Multiplikation; Einselement)
    4. ∀ x ∈ ℝ\{0} ∃ y ∈ ℝ\{0}: x ∙ y = e (Inverses Element bezüglich der Multiplikation)
    5. ∀ x,y ∈ ℝ: x ∙ y = y ∙ x (Kommutativität der Multiplikation)


    Das neutrale Element e bezüglich der Multiplation nennt man "1".
    Das inverse Element y zu einem x bezüglich der Multiplikation nennt man "1/x". Die Division "x / y" ist also eine verkürzte Schreibweise für "x ∙ (1 / y)".

    Da 1 ∈ ℝ\{0}, aber 0 ∉ ℝ\{0}, gilt offensichtlich 1≠0.

    Satz: ∀ x ∈ ℝ: 0 ∙ x = x ∙ 0 = 0
    Beweis:

    0 ∙ x
    = (0 + 0) ∙ x
    = 0 ∙ x + 0 ∙ x

    Also gilt:

    0 ∙ x + 0 ∙ x = 0 ∙ x
    ⇒ (0 ∙ x + 0 ∙ x) + (-(0 ∙ x)) = 0 ∙ x + (-(0 ∙ x))
    ⇒ 0 ∙ x + (0 ∙ x + (-(0 ∙ x))) = 0
    ⇒ 0 ∙ x = 0


    Annahme:
    Es gebe in ℝ ein multiplikativ Inverses zu 0, das wir x nennen, also
    x ∈ ℝ: 0 ∙ x = 1 = x ∙ 0
    Das x würden wir dann nach der Anmerkung oben als "1/0"
    und für 0 ∙ x = 0 ∙ (1/0) eben "0/0" schreiben. Aufgrund des gerade oben bewiesenen Satzes müßte gleichzeitig 0 ∙ x = 0 gelten. Offensichtlich gilt aber, wie oben gezeigt 1≠0. Also führt die Annahme zu einem Widerspruch. Somit ist sie falsch.

    "0/0" hat somit gar kein Ergebnis in ℝ, da sich ein solches nicht sinnvoll definieren läßt.
    Ich bezweifle ebenso, daß "bei ∞/∞=1 sind sich die Meisten einig" sind.
    Wenn du Ahnung hast, weißt du, was jetzt kommt. Annäherung.

    lim(x->0)1/x=∞

  8. #18
    Mitglied Benutzerbild von Leibniz
    Registriert seit
    08.06.2016
    Beiträge
    4.028

    Standard AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Erinnert daran, wie nicht-Mathematiker Differentialgleichungen durch Integration lösen, indem sie Differentialoperatoren in Leibniz-Notation "kürzen".

    Unendlich ist keine Zahl. Betrachten wir die halboffenen Intervalle:
    (1): (a,∞]
    (2): [a,∞)

    (1) wird in dieser Form nur als Fehler in Veröffentlichungen zu finden sein, weil es falsch ist. ∞ ist weder Zahl noch kann ∞ angenommen werden. (2) wiederum kennzeichnet korrekt, dass dieser Intervall die obere Schranke ∞ hat, die definitionsgemäß nie angenommen wird.

    Ein kurzer Blick auf die zitierten Körperaxiome oben sollte ausreichen, um aufzuzeigen, dass ∞ diese nicht erfüllt und damit auch nicht Element eines Zahlenkörpers sein kann.
    危機

  9. #19
    GESPERRT
    Registriert seit
    19.01.2018
    Ort
    Zamonien
    Beiträge
    3.232

    Achtung AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Zitat Zitat von KatII Beitrag anzeigen
    Wenn du Ahnung hast, weißt du, was jetzt kommt. Annäherung.
    Offenkundig hat er nicht nur Ahnung, sondern auch Wissen, Können und die Disziplin, beides anzuwenden, um eine Behauptung zu formulieren und zu beweisen.

    Das ist der Maßstab, nicht Ahnung und Annäherung.

  10. #20
    GESPERRT
    Registriert seit
    19.01.2018
    Ort
    Zamonien
    Beiträge
    3.232

    Achtung AW: Hühnermathematik und Bewußtseinserweiterung

    Was das rationale Denken von Hühnern angeht: Sie können so gut und genau denken, wie es für sie sinnvoll ist.

    Eine Henne braucht keine Küken zu zählen; sie laufen ihr ohnehin nach. Also verschwendet die Evolution keine Energie für Hirnzellen, die etwas leisten, das gar nichts bringt.



    Hexen stehen immer zwischen Birken.

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Nutzer die den Thread gelesen haben : 112

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Stichworte

hühner

Ich bin ein Blockelement, werde aber nicht angezeigt

logik

Ich bin ein Blockelement, werde aber nicht angezeigt

mathematik

Stichwortwolke anzeigen

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben