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Thema: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

  1. #61
    Freigeist Benutzerbild von Nereus
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Zitat Zitat von frundsberg Beitrag anzeigen
    Wo? Kennst du die Szene, als aus dem Schutt Breslaus 2 deutsche Kinder herauskamen und um Essen flehten?
    Burg mit Rabbi-Bart:

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    Gehöre zu den Scharen, die zwischen Maas und Memel, Etsch und Belt, immer schon hier waren!

  2. #62
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Zitat Zitat von torun Beitrag anzeigen
    Du warst dabei und hast es selbst gesehen ?

    Ich war nicht bei, aber in einem Wochenschau Film konnte man sehen wie ein Polizist salutierte.

    Ich glaube auch das der Auschwitzprozess auf kein großes Interesse stieß, denn wenn Schulklassen den Prozess besuchten dann muss ja im Saal jede Menge Platz gewesen sein.
    Revolution ist nur ein Synonym für Hass!

  3. #63
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Zitat Zitat von frundsberg Beitrag anzeigen
    Wo? Kennst du die Szene, als aus dem Schutt Breslaus 2 deutsche Kinder herauskamen und um Essen flehten?
    Ja die kenne ich.
    Revolution ist nur ein Synonym für Hass!

  4. #64
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    Burg mit Rabbi-Bart:

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    Es gibt nur ganz wenige die den Titel Nazi-Jude tragen, es gibt noch einen den ich kenne das ist ein Friedman der um 1960 eine Rede gehalten hat.
    Revolution ist nur ein Synonym für Hass!

  5. #65
    Strangbann?? Benutzerbild von autochthon
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

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    Passt so ein bisschen in den Fritz Bauer-Strang, deshalb mach ich mal nichts neues auf.

    Claude Lanzmann gestorben.
    "Claude Lanzmann verankerte mit Filmen wie "Shoa" den Holocaust in der Gegenwart.

    (Zeit online)..
    ... Wiesbaden bloss so gnadenlos....




  6. #66
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Zitat Zitat von frundsberg Beitrag anzeigen
    J. Burg erklärt uns:

    „Er weiß von den Fälscherwerkstätten (Breslau) in der die ‚Dokumente‘ über ‚deutsche Verbrechen‘ hergestellt wurden. Er weiß von den Schlägerbanden, von den Zeugen, ihren Eiden und von den Sachverständigen. … Ich wollte sehen, wie man diese modernen Hexenprozesse (Nürnberg etc.) betreibt. Dabei habe ich die Gelegenheit benutzt mit allen Angeklagten zu sprechen. Mit manchen waren es zwar nur belanglose Worte, aber immerhin habe ich dabei einen gewissen Eindruck von den ‚Verbrechern‘ gewonnen. Ein Teil der Angeklagten sprach mit mir aber auch über ‚Vergasungen‘, über die angeblich 250.000 Ermordeten und die sadistischen Greueltaten, die da auch in Maidanek auf der Tagesordnung gewesen sein sollen.
    Da bekam ich von den Angeklagten zu hören, was sie aus Angst vor Repressalien vor dem Gericht und vor der Öffentlichkeit nicht zu sagen wagen: Gaskammern oder Vergasung hat es nicht gegeben. Die Zahl von 250.000, selbst für Tote und nicht für ‚Ermordete‘, ist trotz Seuchen oder Epidemien im Lager eine monströse Absurdität. Aber am empörtesten wurden die sadistischen Greuelgeschichten zurückgewiesen, nach denen sich das Lagerpersonal nach Lust und Laune als sadistische Lustmörder betätigen konnte. Unter dem Zepter der SS herrschte harte, manchmal überharte Disziplin. Für Sadisten und Lustmörder gab es da keinerlei Betätigungsmöglichkeit. Wer nun annimmt, die Angeklagten würden, schon aus eigenem Interesse vor Gericht lauthals die Wahrheit verkünden, hat keine Ahnung von den Torturen, denen die Angeklagten in NS-Prozessen ausgesetzt sind. …“


    Die Arten der Folterungen, wie alliierte und jüdische Sadisten deutsche Gefangene quälten, sind bekannt.
    Das ist aber noch nichts gegen die Folterungen, die heute in der Bild Syrien, Baschar el Assaddem, nachgesagt werden und wofür nun Fotos vorliegen:
    Oberhalb der Nase weggesprengte Köpfe, von Chemikalien verkohlte Gesichter, Abgeschnittene Nasen, entfernte Gedärme.
    Mir sind solche tierischen Handlungen aus deutscher Geschichte nicht bekannt geworden.

  7. #67
    Freiheit u. Solidarität Benutzerbild von frundsberg
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Das ist aber noch nichts gegen die Folterungen, die heute in der Bild Syrien, Baschar el Assaddem, nachgesagt werden und wofür nun Fotos vorliegen:
    Oberhalb der Nase weggesprengte Köpfe, von Chemikalien verkohlte Gesichter, Abgeschnittene Nasen, entfernte Gedärme.
    Mir sind solche tierischen Handlungen aus deutscher Geschichte nicht bekannt geworden.
    - In den Gefängnissen der Alliierten haben, oftmals jüdische Schergen und Sadisten, den Gefangenen die Handknöchel im Türrahmen zertrümmert,
    - mit Stiefeln die Hoden zerquetscht (Sepp Dietrich etc.),
    - ihnen Streichhölzer unter die Fingernägel getrieben
    - mit Kot beschmierte und Urin getränkte schwarze Kapuzen übergezogen.

    Bei Schaub werden auch die Schläge in die Fresse und Nierenschläge erwähnt, wobei viele Deutsche Nierenrisse bekamen. In Nürnberg gab es durch die Einzelhaft enorm viele Selbstmordversuche.Nicht, weil man etwas zu verbergen hatte, sondern weil die Haftbedingungen so niederschmetternd waren.

    Die mit Urin getränkte oder mit Kot kontaminierte Kapuze, die den Gefangenen von Abu Ghraib verpaßt wurde, ist ein widerliches Standard-Requisit amerikanischer Inquisitoren, ebenso der Metallrahmen, auf dem nackte Gefangene in Kruzifix-Position gespannt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg machten deutsche Gefangene mit den Kapuzen Bekanntschaft, die von dem geronnenen Blut geprügelter Kameraden nur so strotzten und deren übler Geruch bei den Gepeinigten Ekel und Erbrechen erregte. Verschiedene Quälereien ließen amerikanische Sadisten einfallen, um deutschen Soldaten belastende Geständnisse abzupressen, darunter zählten unter
    - Dunkelhaft,
    - ständige Störung der Nachtruhe,
    - Schläge mit Fäusten und Metallstangen,
    - Fußtritte gegen Schienbeine und Geschlechtsorgane,
    - stundenlanges Warten mit erhobenen Armen,
    - brutale Mißhandlungen mit schweren Verletzungen,
    - Schläge und Tritte bis zur Bewußtlosigkeit,
    - Scheinverhandlungen als Schnellgericht mit Todesurteil bei Kruzifix und Kerzen mit falschen Zeugen,
    - Scheinhinrichtungen,
    - Versprechungen von Strafmilderung und Freilassung für den Fall der Niederschrift des gewünschten Geständnisses,
    - Drohung mit Repressalien gegen Verwandte, vor allem Mütter, Schwestern, Frauen und Kindern.

    In einer Reihe von Artikeln beschrieb Fred Duswald ausgiebig die Folterung deutscher Gefangener durch die Alliierten. Aus seinen Berichten ist zu entnehmen, daß mittels Folter, beispielsweise

    - die Zerquetschung der Hoden, die ‚Befreier‘ Schuldbekenntnisse, Geständnisse und Aussagen, um Deutsche an den Galgen oder in die Gefängniszellen zu bringen, erpreßten. Die Prozesse des Internationalen Militärtribunals in Nürnberg basierten auf dieser ‚Verhörmethode‘ ebenso wie die Dachau-Prozesse, der Malmedy-Prozeß inklusive.

    Wie Duswald mit Recht erklärt: ‚Die deutschen Gefangenen, die durch amerikanische Henkershand starben, wurden vorher durch die amerikanischen Vernehmungsbeamten (meist mosaischen Glaubens), in erster Linie Kirschbaum, Entres, Metzger, Perl, Ellowitz, Shumaker, Ellis, Thon, Surowitz und anderen als Ermittler und zum Teil Staatsanwaltsgehilfen mit allen Praktiken mittelalterlicher Foltermethoden behandelt.‘ Unter der Leitung von Oberstleutnant Burton F. Ellis tobte sich das Vernehmungskommando, bestehend aus Hauptmann Raphael Shoemaker, Oberleutnant Robert E. Byrne, Oberleutnant William Pearl, Harry Thon und Joseph Kirschbaum, an den wehrlosen Opfern aus.

    Zu den in führenden Positionen tätigen jüdischen Juristen, die später teilweise auch in der Bundesrepublik eine teilweise steile politische oder berufliche Karriere machten, zählen Morris B. Abram, John Albert, Ossip K. Flechtheim, Wolfgang Hildesheimer, Gerhard Jacoby, Robert M. W. Kempner, Hans Lamm und Hans Sachs. …

    In einer Presseerklärung vom 20. Mai 1949 stellte der Senator fest, daß in den Gefängnissen gefoltert wurde. In den Gefängnissen von Schwäbisch-Hall seien Offiziere der ‚Leibstandarte Adolf Hitler‘ geschlagen worden, bis sie blutüberströmt zusammengebrochen seien. Wenn sie hilflos am Boden lagen, habe man ihnen ihre Geschlechtsorgane zertreten, bis sie die Geständnisse unterschrieben, die von ihnen gefordert wurden. Dem Träger des Deutschen Kreuzes, SS-Obergruppenführer Oswald Pohl, Leiter des SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes, wurde sein eigener Kot in das Gesicht geschmiert, anschließend wurde er geschlagen, bis er seine ‚Schuld‘ eingestand. Aufgrund solcher erpreßten ‚Schuld-bekenntnisse‘ darunter des Brillantenträgers SS-Oberstgruppenführer Sepp Dietrich, oder des Trägers der Schwerter zum Eichenlaub des Ritterkreuzes SS-Standartenführer Jochen Peiper, wurde die Leibstandarte als eine ‚verbrecherische Organisation‘ eingestuft.

    Zu den furchtbarsten Schindern in US-amerikanischer Uniform, die von Deutschen Geständnisse angeblicher Kriegsverbrechen erfolterten, zählten die Verhör-Offiziere Perl und Thon. Sie führten vor allem in Schwäbisch Hall ein wahres Terrorregiment. In einigen Fällen genügte diese Behandlung bereits, um Deutsche sowie zu bringen, daß sie vorher abgefaßte Geständnisse unterschrieben. Diese im Voraus angefertigten Geständnisse belasteten nicht nur den Unterzeichner, sondern oft auch andere Verdächtige. In anderen Fällen, so fuhr Richter van Roden fort, seien auch direkte körperliche Folterungen sadistischer Art zur Erpressung von ‚Geständnissen‘ angewendet worden. Der amerikanische Jurist:
    - Die Ermittler stülpten den Angeklagten eine schwarze Kapuze über den Kopf,
    - schlugen sie dann mit Schlagringen ins Gesicht,
    - versetzen ihnen Fußtritte
    - hieben mit Gummischläuchen auf sie ein.
    Mehreren deutschen Angeklagte waren die Zähne ausgebrochen, bei einigen die Kinnlade zertrümmert. In 139 überprüften Fällen war allen diesen Deutschen, außer zweien, mit solcher Gewalt in die Hoden geschlagen worden, daß eine dauernde Invalidität daraus entstand. Dies war eine Standard-Prozedur unserer amerikanischen Ermittler. Der britische Marineoffizier, Kriegsgeschichtler und Publizist Captain Russell Grenfell inseinem 1954 in New York erschienenen Buch ‚Unconditional Hatred‘ (‚Bedingungsloser Haß?‘): Der Richter fand, daß gefangene Deutsche verschiedenen Formen der Mißhandlungen unterworfen wurden bis, um es mit den Worten der SUNDAY PICTORIAL vom 23. Januar 1949 auszudrücken, ‚starke Männer zu gebrochenen Wracks wurden, bereit, jedes Geständnis zu murmeln, das ihre Ankläger von ihnen verlangen.‘ Zu den von den Ermittlern angewandten ‚Überredungsmethoden‘ gehörte, daß brennende Streichhölzer unter die Fingernägel der deutschen Gefangenen getrieben, daß Hoden durch Fußtritte unheilbar zerstört, daß den Gefangenen eine schwarze Haube über den Kopf gestülpt wurden."

    Eigentlich zieht sich diese Art der Behandlung bis Abu Ghraib und Guantanamo. Die USA nehmen zum Verhör grundsätzlich Sadisten mit, die Freude daran haben, ihre Opfer zu peinigen. Also genau das, was sie den Nazis vorwerfen. Daß meiste dürfte sowieso Selbstprojektion sein, also alles Schlechte, was man selber ist, wird dem Feind, den Deutschen unterstellt.
    Über Spanien lacht die Sonne. Über Deutsche die ganze Welt.

  8. #68
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Deutschland ehrt den Nazijäger Fritz Bauer

    Nach 1945 hatten die Deutschen immer Angst wenn sie auf Besatzungssoldaten der Siegermächte trafen oder kontrolliert wurden, innerlich beteten sie immer "Hoffentlich ist das kein Jude"!

    Auch George Orwell fielen die vielen jungen US Offiziere auf, die besser deutsch als englisch sprachen.
    Revolution ist nur ein Synonym für Hass!

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