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Thema: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

  1. #31
    Ganz Unten Benutzerbild von Neben der Spur
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Im Grunde sorgt Donald Trump fuer Marktbereinigung am Weltmarkt
    der industriellen Schweinzucht. Die Chinesen importieren Schweinefleisch
    aus der Russischen Foederation und anderen Europaeischen Laendern wie
    z.B. Deutschland. Der Markt fuer Schweineproduktion in den USA wird
    bereinigt.

    Die Schweinebauern in den USA gehen entweder pleite oder jeder Ami
    vertilgt 10mal soviel Schweinefleisch wie vorher. Donald Trump bezahlt
    aus dem US Staatshaushalt. Folge ist das nicht nur der Staatshaushalt
    der USA noch fetter verschuldet wird sondern die Amis noch fettleibiger
    werden als sie es ohnehin schon sind.
    Im Big Mäc wird Rinderbraten verwurstet .
    Wo wird noch Schweinefleisch im ZOG-Amerika vertilgt ?
    Wahrscheinlich wird das Schweinefleisch nach Südamerika verkauft .
    Lass' die Toten ihre Toten begraben Matthaeus 8:22
    Du wirst der Schwanz sein, und der Fremdling der Kopf 5.Mose 28:43,44
    Vom Wein der Waffenheere Odin ewig lebt

  2. #32
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    ...
    Übrigens sollen religiöse Menschen durchschnittlich 4 Jahre länger leben ...
    Dann ist es ja gut, dass ich auf Götter pfeife. Ich mag nämlich nicht uralt werden.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  3. #33
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Freie Marktwirtschaft funktioniert nur in der Theorie.

    In der Praxis wird der Wirtschaftskampf über Machtmittel geführt.

    Warum hält die EU eine überteuerte Landwirtschaft am Leben?

    Weil Europa dann im Machtkampf abhängig wäre.

    Hier aus einem 1939 erschienenen Nazibuch zur Verdeutlichung:

    "Das System der britischen Weltherrschaft gründet sich auf die Rohstoffmonopole. Niemals hätte England die Länder, die es sich in allen Kontinenten unterwarf, auf die Dauer wirklich beherrschen können, wenn es sie nicht wirtschaftlich dadurch in seine Gewalt gebracht hätte, daß es sie zur Aufnahme von Rohstoffmonokulturen zwang. Kanada wurde der Diktatur des Weizenpreises unterworfen. Die Londoner Wollbörse entscheidet über das Schicksal Australiens und Neuseelands. Südafrikas Wohl und Wehe hängt vom Goldpreis ab. Agypten und der Sudan wurden gezwungen, sich in Baumwolländer zu verwandeln. Ceylon: Tee! Malaya: Kautschuk und Zinn! Westafrika: Kakao! usw.
    Das britische Empire steht und fällt mit dem System der Rohstoffmonokulturen. Durch die einseitige Ausrichtung der Wirtschaft der Empiregebiete hat England nicht nur diese Länder in seine Abhängigkeit gezwungen, sondern sich auch gleichzeitig die Möglichkeit verschafft, den europäischen Kontinent seinem Diktat zu unterwerfen. Durch das System der Rohstoffmonokulturen gelang es dem britischen Weltreich, eine Reihe von Rohstoffen zu monopolisieren. Diese Rohstoffmonopole setzte es skrupellos als politische Kampfmittel gegen das kontinentale Europa und vor allem gegen Deutschland ein. Ohne Rücksicht auf die Interessen der Gesamtheit wurde die Erzeugung forciert oder gedrosselt, je nach Belieben derjenigen, die über die betreffenden Rohstoffe verfügen können. Selbst vor der willkürlichen Vernichtung der Rohstoffschätze, die der ganzen Menschheit gehören und für die Bedürfnisse der ganzen Menschheit ausreichen, scheute man nicht zurück, nur um zum Nutzen weniger die Preise hochzuhalten.
    Deutschland war das erste Land, das sich gegen die Diktatur der Rohstoffmonopolisten zur Wehr setzte und unter dem Einsatz aller seiner Kräfte an den
    Aufbau einer autonomen Nationalwirtschaft heranging, um nicht ein Opfer der machtpolitischen Skrupellosigkeit der Rohstoffplutokraten zu werden.
    In dem Streben nach rohstoffwirtschaftlicher Unabhängigkeit steht Deutschland heute nicht mehr allein da. Längst haben die deutschen Methoden Schule gemacht. Viele andere Länder sind dazu übergegangen, die Lücken in ihrer Rohstoffrüstung aus eigener Kraft zu schließen: durch die chemische Synthese, durch die Erschließung von eigenen Lagerstätten der zweiten Reihe, durch die Regeneration von Altmaterial, durch Austausch-Werkstoffe usw. Eine Front der Autarkisten hat sich gebildet, deren Eckpfeiler Deutschland, Italien und Japan sind, eine Front derjenigen, die sich von den Rohstoffwucherern des freien Weltmarktes nicht mehr vergewaltigen lassen wollen. Eine Front derjenigen, die mit der Waffe der nationalen und autarken Wirtschaftsplanung einen Kampf gegen die Satten führen, die die von ihnen zu Schätze der Erde als machtpolitische Kampfmittel für die Sicherung ihrer Weltherrschaft einsetzen. Die Freiheit unserer Welt verlangt, daß der Diktatur der Rohstoffmonopolisten
    ein Ende bereitet wird."

    Walther Pahl, Weltkampf um Rohstoffe, Leipzig 1939, S. 6 f.
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  4. #34
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    aber sowas erfährt man halt nicht bei unseren Qualitätshistorikern.
    Bei denen gibts nur vollkommen Wahnsinnige die irren Ideen nachlaufen.
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  5. #35
    Ganz Unten Benutzerbild von Neben der Spur
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Deutschland soll im Jahr 1914 behauptete 300'000 Tonnen Lebensmittel importiert haben müssen ,
    war darum nicht kriegsvorbereitet , hatte Steckrüben-Winter zu durchstehen ,
    welche in dem Matrosenaufstand 1918 mündeten ,
    dann eine Inflationsphase bis 1923 wahrscheinlich auch durch knappe Lebensmittel ,
    während der Tracktor eingeführt wurde ,
    und dann in der Besatzungspolitik der Nationalsozialisten in den Ostgebieten
    ihren kontraproduktiven Höhepunkt fand .

    Ohne Mampf kein Kampf !

    Nun gibt es keine Feinde mehr , außer Aufgebaute wie Trump , Erdogan oder Putin ,
    und darum kann bei der heimischen Landwirtschaft gespart werden .
    Lass' die Toten ihre Toten begraben Matthaeus 8:22
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  6. #36
    Mitglied Benutzerbild von Zirrus
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Unter bestimmten Umständen sind Zölle und Eingriffe in das Marktgeschehen für ein Land und Gesellschaft lebensnotwendig, andernfalls könnte es sein, das man aufwacht und man hat keine Industrie mehr. Bestes Beispiel ist die ehemalige DDR deren Unternehmen praktisch über Nacht vom Westen aufgekauft wurden und danach einfach verschwunden waren, weil man diesen keinen Markt auch von Westdeutschland aus gut beliefern konnte. Ob die Menschen dort darüber alle glücklich waren, das glaube ich wohl eher nicht.
    Wenn die Straße bequem ist, neigt man dazu den falschen Weg einzuschlagen.

  7. #37
    Mitglied Benutzerbild von mathetes
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Du hast das Konzept der Wirtschaft nicht richtig verstanden.
    Die Wirtschaft eines Landes ist primär dafür da, um die Bevölkerung dieses Landes zu ernähren.

    Wenn dort eine Überproduktion stattfindet, haben sie zu viel zu fressen oder produzieren Dinge, die sie im Inland gar nicht benötigen.
    Dann sollen sie eben auf Sojabohnen-Anbau verzichten und Dinge produzieren, die sie selbst benötigen.

    ---
    In der Theorie vll. aber was macht man dann mit dem Rest Arbeitslosen? Vll. ginge es sogar, nur steht uns da unsere eigene Mentalität im Wege.
    "Wem es bestimmt ist unterzugehen, wird untergehen. Und wem es bestimmt ist herunterzufallen, wird fallen."

  8. #38
    Mitglied Benutzerbild von Zirrus
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Freie Marktwirtschaft funktioniert nur in der Theorie.

    In der Praxis wird der Wirtschaftskampf über Machtmittel geführt.

    Warum hält die EU eine überteuerte Landwirtschaft am Leben?

    Weil Europa dann im Machtkampf abhängig wäre.

    Hier aus einem 1939 erschienenen Nazibuch zur Verdeutlichung:

    "Das System der britischen Weltherrschaft gründet sich auf die Rohstoffmonopole. Niemals hätte England die Länder, die es sich in allen Kontinenten unterwarf, auf die Dauer wirklich beherrschen können, wenn es sie nicht wirtschaftlich dadurch in seine Gewalt gebracht hätte, daß es sie zur Aufnahme von Rohstoffmonokulturen zwang. Kanada wurde der Diktatur des Weizenpreises unterworfen. Die Londoner Wollbörse entscheidet über das Schicksal Australiens und Neuseelands. Südafrikas Wohl und Wehe hängt vom Goldpreis ab. Agypten und der Sudan wurden gezwungen, sich in Baumwolländer zu verwandeln. Ceylon: Tee! Malaya: Kautschuk und Zinn! Westafrika: Kakao! usw.
    Das britische Empire steht und fällt mit dem System der Rohstoffmonokulturen. Durch die einseitige Ausrichtung der Wirtschaft der Empiregebiete hat England nicht nur diese Länder in seine Abhängigkeit gezwungen, sondern sich auch gleichzeitig die Möglichkeit verschafft, den europäischen Kontinent seinem Diktat zu unterwerfen. Durch das System der Rohstoffmonokulturen gelang es dem britischen Weltreich, eine Reihe von Rohstoffen zu monopolisieren. Diese Rohstoffmonopole setzte es skrupellos als politische Kampfmittel gegen das kontinentale Europa und vor allem gegen Deutschland ein. Ohne Rücksicht auf die Interessen der Gesamtheit wurde die Erzeugung forciert oder gedrosselt, je nach Belieben derjenigen, die über die betreffenden Rohstoffe verfügen können. Selbst vor der willkürlichen Vernichtung der Rohstoffschätze, die der ganzen Menschheit gehören und für die Bedürfnisse der ganzen Menschheit ausreichen, scheute man nicht zurück, nur um zum Nutzen weniger die Preise hochzuhalten.
    Deutschland war das erste Land, das sich gegen die Diktatur der Rohstoffmonopolisten zur Wehr setzte und unter dem Einsatz aller seiner Kräfte an den
    Aufbau einer autonomen Nationalwirtschaft heranging, um nicht ein Opfer der machtpolitischen Skrupellosigkeit der Rohstoffplutokraten zu werden.
    In dem Streben nach rohstoffwirtschaftlicher Unabhängigkeit steht Deutschland heute nicht mehr allein da. Längst haben die deutschen Methoden Schule gemacht. Viele andere Länder sind dazu übergegangen, die Lücken in ihrer Rohstoffrüstung aus eigener Kraft zu schließen: durch die chemische Synthese, durch die Erschließung von eigenen Lagerstätten der zweiten Reihe, durch die Regeneration von Altmaterial, durch Austausch-Werkstoffe usw. Eine Front der Autarkisten hat sich gebildet, deren Eckpfeiler Deutschland, Italien und Japan sind, eine Front derjenigen, die sich von den Rohstoffwucherern des freien Weltmarktes nicht mehr vergewaltigen lassen wollen. Eine Front derjenigen, die mit der Waffe der nationalen und autarken Wirtschaftsplanung einen Kampf gegen die Satten führen, die die von ihnen zu Schätze der Erde als machtpolitische Kampfmittel für die Sicherung ihrer Weltherrschaft einsetzen. Die Freiheit unserer Welt verlangt, daß der Diktatur der Rohstoffmonopolisten
    ein Ende bereitet wird."

    Walther Pahl, Weltkampf um Rohstoffe, Leipzig 1939, S. 6 f.
    Die heutige Monokultur (Automobilbau, Maschinenbau) in der deutschen Wirtschaft wurde uns Deutschen jedoch von niemandem aufgezwungen, dafür hat sich die deutsche Industrie aus Bequemlichkeit selbst entschieden. Man sieht, es gibt nicht nur geschichtliche Opfer sondern die Opfer sind auch sehr häufig Täter, weil sie eine träge und kurzsichtige Politik betrieben haben, die andere dann für sich elegant auszunutzen wussten.


    Ein bisschen Müll sammeln löst leider die Rohstoffarmut Deutschlands nicht viel, es wäre weise und klug gewesen, wenn die Regierung es ermöglicht hätte, dass die Deutschen steuerfrei Rohstoffzertifikate hätten kaufen können, von Rohstoffen, die eingeführt würden und hier in Deutschland auf Halden oder in Bergwerken lagern. Hätte die Regierung das bereits vor Jahrzehnten gemacht, dann hätten wir für Billionen Euro Rohstoffe in Deutschland gebunkert, anstatt Billionen an zweifelhaften Wertpapieren von unseriösen Staaten in den Tresoren zu haben.
    Wenn die Straße bequem ist, neigt man dazu den falschen Weg einzuschlagen.

  9. #39
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    Standard AW: Du sollst nicht am Markt herumpfuschen ...

    Zitat Zitat von Zirrus Beitrag anzeigen
    Unter bestimmten Umständen sind Zölle und Eingriffe in das Marktgeschehen für ein Land und Gesellschaft lebensnotwendig, andernfalls könnte es sein, das man aufwacht und man hat keine Industrie mehr. Bestes Beispiel ist die ehemalige DDR deren Unternehmen praktisch über Nacht vom Westen aufgekauft wurden und danach einfach verschwunden waren, weil man diesen keinen Markt auch von Westdeutschland aus gut beliefern konnte. Ob die Menschen dort darüber alle glücklich waren, das glaube ich wohl eher nicht.
    Ja, Eingriffe sind manchmal gerechtfertigt, ähnlich wie ein gebrochenes Bein eine Zeitlang in Gips gelegt wird.
    Begrenzte Ortsteilsouveränität für die Balance von lokalen und übergeordneten Gemeinwohlinteressen
    Meritokratische Wahlrechtsreform (VicinoMeritoDemokratie): https://tinyurl.com/vimed-de

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