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Thema: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

  1. #241
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

    Zitat Zitat von Tryllhase Beitrag anzeigen
    Du hast natürlich so weit Recht, dass es Verhaftungen und Verurteilungen wegen Rassenzugehörigkeit nicht gab. Wegen Religionszugehörigkeit aber schon!
    Die Internierung von Juden erfolgte, weil sie als feindlicher Auslaender angesehen wurden. Wenn man nicht weiss, wie Juden (vertreten durch ihre "Kongresse" z.B. in den USA) vorher gegen Deutschland zum Krieg hetzten, haelt man das natuerlich fuer Humbug.

    Wegen Religionszugehoerigkeit, denkst Du da an die sog. Zeugen Jehovas? Die Geistlichen die eingesperrt worden, waren es naemlich auf Grund anderer Sachen als ihres Glaubensbekenntnisses.

    Zur Judenfrage wurde folgendes beim IMT in Nuernberg vermerkt:
    DR. SEIDL: Die Anklagevertretung hat unter US-281 einen Auszug aus dem Tagebuch Franks als Beweisstück vorgelegt. Es ist das eine Besprechung über Judenfragen. Dabei hat der Angeklagte Dr. Frank unter anderem folgendes ausgeführt:»Ich werde daher den Juden gegenüber grundsätzlich nur von der Erwartung ausgehen, daß sie verschwinden. Sie müssen weg. Ich habe Verhandlungen zu dem Zwecke angeknüpft, sie nach dem Osten abzuschieben. Im Januar findet über diese Frage eine große Besprechung in Berlin statt, zu der ich Herrn Staatssekretär Dr. Bühler entsenden werde. Diese Besprechung soll im Reichssicherheitshauptamt bei SS-Obergruppenführer Heydrich gehalten werden. Jedenfalls wird eine große jüdische Wanderung einsetzen.«
    Ich frage Sie nun: Wurden Sie vom Generalgouverneur zu dieser Besprechung nach Berlin gesandt? Und was war gegebenenfalls der Gegenstand dieser Besprechung?
    BÜHLER: Ich bin zu dieser Besprechung gesandt worden, und der Gegenstand dieser Besprechung waren Judenfragen. Ich darf vorausschicken, die Judenfragen im Generalgouvernement wurden von Anfang an als Bestandteil des Zuständigkeitsbereiches des Höheren SS- und Polizeiführers betrachtet und gehandhabt. Soweit die staatliche Verwaltung Judenangelegenheiten bearbeitete, tat sie das nur geduldet und beaufsichtigt von der Polizei.
    [Links nur für registrierte Nutzer] Im Laufe des Jahres 1940 und 1941 waren unheimliche Menschenmassen, meist Juden, gegen den Einspruch und die Proteste des Generalgouverneurs und seiner Verwaltung in das Generalgouvernement hereingeführt worden. Dieses völlig unerwartete, unvorbereitete und unerwünschte Hereinführen der jüdischen Bevölkerung anderer Gebiete hat die Verwaltung des Generalgouvernements in eine außerordentlich schwierige Lage gebracht.
    Die Unterbringung dieser Menschenmassen, ihre Ernährung und ihre gesundheitliche Betreuung, wie Seuchenbekämpfung, gingen beinahe, oder man darf ruhig sagen, bestimmt über die Kraft des Gebietes. Besonders bedrohlich war die Ausbreitung des Fleckfiebers, nicht nur in den Ghettos, sondern auch unter der polnischen Bevölkerung und auch unter den Deutschen des Generalgouvernements. Es schien, als wolle sich die Seuche auch im Reich und im Osten an der Front, vom Generalgouvernement ausgehend, verbreiten.
    In dieser Situation kam diese Einladung Heydrichs an den Generalgouverneur. Die Besprechung sollte ursprünglich bereits im November 1941 stattfinden, wurde dann aber mehrmals abgesetzt und dürfte stattgefunden haben im Februar 1942.
    Ich hatte Heydrich wegen der besonderen Probleme des Generalgouvernements um eine Einzelbesprechung gebeten und er hat mich hierzu empfangen. Hierbei habe ich ihm unter vielem anderen besonders die katastrophalen Verhältnisse geschildert, die infolge des eigenmächtigen Hereinführens jüdischer Bevölkerung in das Generalgouvernement entstanden waren. Er hat mir daraufhin erklärt, daß er gerade deshalb den Generalgouverneur zu dieser Besprechung eingeladen habe. Der Reichsführer-SS habe vom Führer den Auftrag erhalten, die gesamten Juden Europas zusammenzufassen und im Nordosten Europas, in Rußland, anzusiedeln. Ich fragte ihn, ob das bedeute, daß die weitere Hereinführung jüdischer Bevölkerung in das Generalgouvernement unterbleibe, und daß dem Generalgouvernement die vielen Hunderttausende von Juden, die ohne Erlaubnis des Generalgouverneurs hereingeführt worden waren, wieder abgenommen würden. Heydrich hat mir beides in Aussicht gestellt. Heydrich hat weiter erklärt, daß der Führer Befehl erteilt habe, die Protektoratstadt Theresienstadt als Reservat einzurichten, in welchem weiterhin alte und kranke Juden und schwächliche Juden, welche den Strapazen einer Umsiedlung nicht mehr gewachsen seien, unterzubringen seien. Aus dieser Mitteilung habe ich die bestimmte Überzeugung mitgenommen, daß die Umsiedlung der Juden, wenn auch nicht den Juden zuliebe, so um des Rufes und des Ansehens des deutschen Volkes willen, in humaner Weise vor sich gehen würde. Die Aussiedlung der Juden im Generalgouvernement wurde in der Folgezeit ausschließlich durch die Polizei durchgeführt.
    [Links nur für registrierte Nutzer] Ich darf noch ergänzen: Heydrich hat besonders verlangt die ausschließliche und ungestörte Zuständigkeit und Federführung in dieser Angelegenheit für sich, seinen Geschäftsbereich und seine Organe.
    http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+N%C3%BCrnberger+Proze%C3%9F/Hauptverhandlungen/Einhundertzw%C3%B6lfter+Tag.+Dienstag,+23.+April+1 946/Vormittagssitzung
    Wahrheit Macht Frei!

  2. #242
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

    Zitat Zitat von Desmodrom Beitrag anzeigen
    Knast wegen Religionszugehörigkeit? Wohl doch nur, wenn sich ein Zeuge Jehovas aufgrund seines Glaubens weigerte, in der NVA zu dienen. Das ist doch wirklich nicht mit z.B. jüdischen Kindern zu vergleichen, welche auf der Rampe landeten...
    Natürlich nicht. Rassistische Repressalien gab es nicht. Wohl aber die Wegnahme von Kindern politisch unzuverlässiger Eltern. Bis heute oft noch ungeklärt.

  3. #243
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

    Die jetzige Nazi Strafverfolgung entspricht in etwa den bolschewistischen Säuberungen von 1917 bis sagen wir mal um eine Zahl zu nennen 1960.

    In der BRD kam das Gesetz Klarsfeld und dann noch die Krone das Gesetz Demjanjuk.

    Die westlichen Siegermächte hatten da doch etwas andere Maßstäbe und wurde von der gegründeten BRD übernommen. In den USA wurde die Nazi Jagd durch eine jüdische Lobby unter US Präsident Jimmie Carter verschärft.
    Es gibt nur Mann und Frau, alles andere sind genetische Defekte.

  4. #244
    Mitglied Benutzerbild von Tryllhase
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    Standard AW: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

    Zitat Zitat von Rhino Beitrag anzeigen
    Die Internierung von Juden erfolgte, weil sie als feindlicher Auslaender angesehen wurden. Wenn man nicht weiss, wie Juden (vertreten durch ihre "Kongresse" z.B. in den USA) vorher gegen Deutschland zum Krieg hetzten, haelt man das natuerlich fuer Humbug.

    Wegen Religionszugehoerigkeit, denkst Du da an die sog. Zeugen Jehovas? Die Geistlichen die eingesperrt worden, waren es naemlich auf Grund anderer Sachen als ihres Glaubensbekenntnisses.
    "War ihnen 1945 die Ausübung „gottesdienstlicher Betätigungen“ gestattet worden, kam es bereits 1946 zu ersten kurzfristigen und lokal beschränkten Verboten und Verhaftungen. 1948 ordnete die SED die zentrale Überwachung der Zeugen Jehovas an. Einem 1949 verabschiedeten Zehn-Punkte-Plan über Maßnahmen gegen diese Religionsgemeinschaft folgten 1950 Pressekampagnen und erste Verhaftungen, am 31. August dann das Verbot der Glaubensgemeinschaft und zahlreiche Schauprozesse mit hohen, teilweise lebenslangen Gefängnisstrafen. Aus den zunächst als „Opfer des Faschismus“ anerkannten Zeugen Jehovas – die Aberkennung dieses Status erfolgte 1950 – waren Staatsfeinde geworden. Ihre Tätigkeit setzten sie im Untergrund und streng konspirativ fort." ([Links nur für registrierte Nutzer])

  5. #245
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    Standard AW: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

    Zitat Zitat von Rhino Beitrag anzeigen
    Die Internierung von Juden erfolgte, weil sie als feindlicher Auslaender angesehen wurden. Wenn man nicht weiss, wie Juden (vertreten durch ihre "Kongresse" z.B. in den USA) vorher gegen Deutschland zum Krieg hetzten, haelt man das natuerlich fuer Humbug.

    Wegen Religionszugehoerigkeit, denkst Du da an die sog. Zeugen Jehovas? Die Geistlichen die eingesperrt worden, waren es naemlich auf Grund anderer Sachen als ihres Glaubensbekenntnisses.
    Ich war lange genug bei Thiazi um all eure fadenscheinigen Schönfärbereien bis ins ff zu kennen, das glaube mal wohl! Ich plädiere mit euch für eine archäologische Aufarbeitung des Themas, aber selbst das würde von eurer Seite nur zu weiteren Relativierungsversuchen gereichen. Es geht bei diesem Thema für euch doch überhaupt nicht um eine wie auch immer geartete Wahrheit, sondern einzig und allein um das Waschen eurer schmutzigen Weste. Insgeheim ist hier doch jeder Leugner der Überzeugung, die Juden hätten ihr Schicksal zur Gänze verdient. Geh andere für dumm verkaufen, mit mir funktioniert das Spielchen leider nicht.

  6. #246
    Neuer Besen Benutzerbild von Bolle
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    Standard AW: SS-Mann mit 95 jetzt vor Gericht?

    So nun reicht es aber auch!



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