Umfrageergebnis anzeigen: Sollen Stromversorger in Stromnetzbatterien investieren ?

Teilnehmer
22. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, auf jeden Fall ( Arbeitsplätze, Technologieführerschaft )

    2 9,09%
  • Nein, die Strompreise müssen für Privatpersonen gesenkt werden

    16 72,73%
  • Nein, die Geschäftsführer sollen mehr verdienen

    1 4,55%
  • Mir gleich

    1 4,55%
  • Andere Meinung

    2 9,09%
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Thema: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

  1. #1
    Ganz Unten Benutzerbild von Neben der Spur
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    Standard Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Die Energiewende in ihrem Lauf halten weder die Bremer Stadtmusikanten noch
    Wölfe , gestiefelte schwarze Kater und Rumpelstielzchen auf .


    Jetzt kommen Akkumulatoren-Batteriespeicher ins Spiel .

    Seit Mai 2018 betreiben Mitsubishi und Holländer nicht fern von
    der Deutsch-Dänischen Grenze einen 48 MW / 50 MWh Lithium-Ionen-Speicher .

    Dieser Speicher ist aus mehreren Gebäuden zusammengesetzt , und jedes
    Speichermodul bedarf anscheinend der Lüfterkühlung wie ein
    Lebensmittel-Discounter .

    Die versiegelte Fläche schätzte ich einmal auf 100 x 25 Meter .

    Photo :

    Eneco hat sein Großspeicherprojekt in Schleswig-Holstein abgeschlossen. „EnspireME“ habe eine Leistung von 48 Megawatt, eine Kapazität von mehr als 50 Megawattstunden und bestehe aus rund 10.000 Lithium-Ionen-Batterien, teilte das niederländische Unternehmen am Donnerstag mit. Es sei damit das größte, bislang in Europa realisierte Speicherprojekt. Der Speicher in Jardelund sei ausreichend groß, um etwa 5300 deutsche Haushalte für 24 Stunden mit Strom zu versorgen. Die Bauzeit habe acht Monate betragen. Zudem war Mitsubishi an dem Projekt beteiligt.

    Der Großspeicher soll künftig für den Primärregelenergiemarkt genutzt werden, ...
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    In Bordesholm in der Mitte von Schleswig-Holstein gab es kürzlich das Richtfest
    für einen weiteren Li-Io Batterie-Speicher in der Größe von 10 MW / 15 MWh .
    Die Bauarbeiten an dem Lithium-Ionen-Batteriespeicher mit zehn Megawatt Leistung und 15 Megawattstunden Kapazität verlaufen nach Plan. Etwa drei Monate nach dem Spatenstich feierten die beteiligten Unternehmen in der vergangenen Woche Richtfest für das Leuchtturmprojekt. Der Rohbau des Gebäudes für den Batteriespeicher sei fertig, teilte Projektierer Renewable Energy Systems (RES) Deutschland GmbH am Montag mit. Er lobte dabei die gute Zusammenarbeit mit den Versorgungsbetrieben Bordesholm GmbH (VBB). Die Inbetriebnahme sei für Anfang 2019 geplant.
    ...
    „Dieses Projekt zeichnet besonders die Erprobung der Schwarzstartfähigkeit und die Betriebsmöglichkeit als lokales Inselnetz aus“, erklärte Matthias Leuthold, Leiter Energiespeicher bei RES Deutschland. Er betonte, dass Speichern künftig für die Versorgungssicherheit und Stabilität von Stromnetzen eine tragende Rolle spielen würden. Bisher würden vor allem konventionelle Kraftwerke für die klassischen Systemdienstleistungen eingesetzt. Mit intelligenter Steuerung seien netzdienliche Speicher allerding wesentlich effizienter und könnten binnen Millisekunden auf Schwankungen bei Erzeugung und Verbrauch reagieren.
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  2. #2
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    In Schwäbisch-Hall ist ein 1 MW / 1,4 MWh Lithium-Ionen-Akkuspeicher seit einem Jahr in Betrieb .
    Dieser Speicher vom Südkoreanischen Billiganbieter LG (LG Chem) befindet sich neben einem
    Blockheizkraftwerk . Ein Heizkraftwerk muß zu Allererst thermische Wärme liefern ,
    und dadurch wird automatisch Strom generiert werden , ob er nun abgenommen wird , oder nicht .

    Dieser Speicher soll 900 tausend €uro gekostet haben , und somit könnte man wohl mit 1 Mio. €uro pro 1,5 MWh rechnen .
    Der Speicher befindet sich in Schwäbisch Hall neben einem Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme aus Erdgas sowie Biogas erzeugt. Die Investitionskosten beziffern die Stadtwerke Schwäbisch Hall auf rund 900.000 €. Sofern die derzeit erwarteten Erlöse über die Bereitstellung von Primärregelleistung erwirtschaftet werden können, rechnen die Stadtwerke damit, dass sich die Investition für dieses Batteriespeichersystem nach zehn Jahren amortisiert. Derzeit befinde sich der Speicher im Prozess der Präqualifizierung für die Primärregelleistung.
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  3. #3
    Ganz Unten Benutzerbild von Neben der Spur
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Im bayrischen Wunsiedel ist seit Februar 2018 ein weiterer Stromspeicher auf
    Lithium-Ionen-Basis in Betrieb .

    Hersteller : Siemens Siestorage

    Leistung : anscheinend 6 MW / 8,4 MWh
    Der Großspeicher von Siemens besteht aus
    drei Containern mit Lithium-Ionen-Zellen,
    einem Container mit den Wechselrichtern,
    einer Betonstation mit den Transformatoren sowie dem Steuerungssystem.
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    „Mit seiner überschaubaren Verteilnetzgröße und seinem interessanten Energiemix kann Wunsiedel zu einem Feldversuchslabor für die Energiewende-Forschung in Deutschland werden“, meint Beck. In seiner Stadt würden Herausforderungen eben nicht mit dem Blick auf Morgen beantwortet, sondern mit Blick auf Übermorgen. „In Wunsiedel haben wir nicht die Kurzsicht-Brille auf!“, so Beck.
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    In Chemnitz installierte Samsung im August 2017 einen Lithium-Ionen-Speicher :
    4008 Batteriemodule von Samsung SDI
    Die Batteriespeicheranlage umfasst:

    4008 Batteriemodule von Samsung SDI mit Lithium-Ionen-Technik
    mit einer Gesamtkapazität von 15,9 Megawattstunden

    fünf Transformatoren mit je 3 Megavoltampere
    fünf Wechselrichter mit je 3,28 Megavoltampere.


    Batteriespeicher liefert Primärregelleistung

    Für den ständigen Ausgleich zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch wird Regelleistung genutzt. Davon gibt es drei Arten, die sich vor allem in ihrer Reaktionszeit unterscheiden. Diese Reaktionszeit gibt vor, in welcher maximalen Zeit die vollständige vermarktete Leistung zur Verfügung gestellt werden muss. Neben schnell anfahrenden Kraftwerken eignen sich Batteriespeicher aufgrund der sofortigen Verfügbarkeit sehr gut für solche Anwendungen. Die Anlage in Chemnitz liefert

    Primärregelleistung (30 Sekunden)
    Sekundärregelleistung (5 Minuten)
    Minutenregelleistung (15 Minuten).
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  4. #4
    Official Benutzerbild von Merkelraute
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    ...
    Seit Mai 2018 betreiben Mitsubishi und Holländer nicht fern von
    der Deutsch-Dänischen Grenze einen 48 MW / 50 MWh Lithium-Ionen-Speicher .
    Wie sicher sind denn solche 48 MW Speicher ? Wenn schon kleine Batterien wie Zunder brennen, können die Dinger doch erheblichen Schaden anrichten.
    "Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.". - Franz Josef Strauß,

  5. #5
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Zitat Zitat von Merkelraute Beitrag anzeigen
    Wie sicher sind denn solche 48 MW Speicher ? Wenn schon kleine Batterien wie Zunder brennen, können die Dinger doch erheblichen Schaden anrichten.
    Mir ist bisher noch kein Akkumulator in Flammen aufgegangen .
    Weder Blei-Säure , noch Pb , Ni-Cd , Ni-Mh oder Li-Io und Lithium-Polymer .

    Wikipedia sagt, daß bei Samsung nur 92 von 2,5 Mio. verkauften Akkus explodiert wären .
    2016 musste Samsung eine Rückrufaktion für das Samsung Galaxy Note 7 durchführen, weil bei mehr als 92 von 2,5 Millionen verkauften Geräten bekannt wurde, dass der Akku explodiert war.[2]
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    Wenn man nach Zimmereien, Tischlereien und Sägewerken niedergebrannt suchen würde ,
    würde man auch fündig werden ..
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  6. #6
    Wehrwolf Benutzerbild von Seligman
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    und wie lange halten diese Akkus? 5 Jahre ? Dann wird fuer 3 Millionen auf lithium Polymer gewechselt.....
    Opposition findet nur noch als wrestling show statt damit die Illusion der " Demokratie " im Volk zur Taeuschung aufrechterhalten wird.

  7. #7
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Der Mensch frisst , und scheißt . Und der Mensch bezahlt dafür , daß er scheißen kann oder darf : Klopapier und Trinkwasser und Abwasser .

    Insofern ist Batterie-Recycling "voll normal" : Bayer und Lanxess in Leverkusen betreiben Batterien-Wiederverwertung ,
    wie eine kurze Doodle-Suche mir ergab :
    Akkus werden zunächst mittels Prallmühlentechnik ohne weitere Beschädigung von ihrem Kunststoffmantel befreit und anschließend in spezielle, hochwarmfeste Behälter gefüllt.

    Diese führt ein Kran in einen Quarzrohrinduktionsofen ein, der vakuumdicht verschlossen und auf circa 50 Millibar evakuiert wird.

    Eine Eingangstest-Routine prüft das System auf Dichtigkeit, bevor der Chargierbehälter von der umliegenden Induktionsspule aufgeheizt wird.

    Auf verschiedenen Temperaturniveaus werden zunächst separat
    Wasser (aus dem Elektrolyten),
    Kunststoffe
    und schließlich das Cadmiummetall der Anode
    verdampft und in einem der nachgeschalteten, temperierten Kondensatoren wieder abgeschieden.

    Dies geschieht alles innerhalb des Vakuumsystems, sodass lediglich ein Aktivkohlefilter als Eventualfilter den Vakuumpumpen nachgeschaltet werden muss. Die Reinheit zum Beispiel des rückgewonnenen Cadmiums erreicht dank der selektiven Technik, aber auch der zusätzlichen, prozessvorgelagerten Detailsortierung der Altbatterien 99,95 Prozent innerhalb eines Behandlungsschrittes – hervorragend geeignet, um unmittelbar wieder als Produkt eingesetzt zu werden.

    Im Verlauf der letzten 15 Jahre wurden vier Vakuumöfen in Eigenregie gebaut und in Betrieb genommen. Jährlich führt ACCUREC am Standort Mülheim an der Ruhr dem Wirtschaftskreislauf damit weit über drei Millionen Kilogramm gefragter Industriemetalle wieder zu und sichert so die Entsorgungsmöglichkeit der NiCd- und NiMH-Batterien im Umkreis von 1.000 Kilometern.
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    Die Leistungskurven von Akkumulatoren besagen im Grunde , daß bis zu 20% Entladung die
    Lebensdauer dieser Sammler-Batterien sehr hoch ist .
    Dem Zufolge müssten bei 50 MWh Bereitstellung die Installierte Leistung bei 200 bis 250 MWh betragen .

    Ein weiteres Faktum wäre , daß Netzspeicherbatterien nicht täglich und auch noch mehrmals täglich
    genutzt werden , und somit die Kreislaufdauer / Zyklendauer verlängert ist .


    Das Metall Gold könnte einen neuen Boom erleben : Mit Gold soll die Zyklenfestigkeit
    sehr stark erhöht werden :
    Die Forscher haben für ihren Akku Goldnanodrähte verwendet, die mit Mangan(IV)-oxid überzogen wurden. Zudem wurden diese Drähte in ein Gel aus Polymethylmethacrylat (PMMA) gelegt. Ohne das Gel konnten in den Versuchen der Wissenschaftler 2.000 bis 8.000 Ladezyklen erreicht werden, ohne dass die Kapazität der Akkus reduziert wurde. Mit dem Gel schoss diese Haltbarkeit auf 200.000 Ladezyklen hinauf, die Akku-Kapazität sank dabei um gerade fünf bis sechs Prozent.
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    Zu den Brandtechnischen Bedingungen : Freiwillige Dorffeuerwehren werden einen Garagen-Anbau bekommen ,
    in dem ein auf Elektro-Brände spezialisierter Lösch-LKW untergebracht werden wird .

    Diese Kosten sind meiner persönlichen Meinung nach sinnvoller angewendet , als in kurzsichtige
    Refugee-Umsiedlungsmaßnahmen .
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  8. #8
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Einige Verknüpfungen zum Thema der Akkumulatoren an sich :

    Zyklus , Zyklen , Ladekreislauf , Ladekreisläufe ... :
    Akkus und Batterien werden anhand ihrer Zyklustiefe in unterschiedliche Zyklustypen eingestuft.

    Grundsätzlich kann eine Batterie einen tiefen Zyklus, welcher zwischen 50 und 80 Prozent seiner Gesamtkapazität ausmacht, und einen flachen Zyklus, der zwischen 10 und 15 Prozent der Gesamtkapazität liegt, besitzen. Tiefzyklusbatterien liefern während ihrer einzelnen Aufladungen Hunderte Stunden lang wenig Ampere.

    Flachzyklusbatterien, die zum Beispiel in Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommen, müssen dagegen über wenige Sekunden viele Hundert Ampere liefern, um unter anderem den Motor zu starten.
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    Für Motorradfahrer :
    Batterien die nur zu 50% entladen werden halten dreimal so viele Zyklen aus,
    diejenigen , die nur zu 20% entladen werden , die 15-fache Zyklenanzahl.
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    Nickel-Metallhydrid als Schnell-Lade-Akku-Batterie :
    Aktuelle NiMH-Akkus können mit einem hohen Ladestrom geladen werden. Dann sind die Akkus schon nach wenigen Stunden voll. Der maximale Ladestrom darf dabei trotzdem nicht überschritten werden. Ist der Akku voll, dann kann jede weitere Energiezufuhr den Akku dauerhaft schädigen.
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    Depth of Discharge : Tiefe der Entladung im Verhältnis zu Lade- und Entladezyklen
    verschiedener Akkumulatoren-Typen :

    Von greenakku.de : [Links nur für registrierte Nutzer]

    Blei-Panzerplatten in Akkusystemen werden dort OP genannt .


    Von Wikipedia : Sony , Varta , Nissan Leaf
    Der Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator Sony Fortelion hat nach 10.000 Zyklen mit 100 % Entladungsgrad noch eine Restkapazität von 71 %. Dieser Akkumulator ist seit 2009 auf dem Markt.
    ...
    Varta Storage gibt auf seine Produktfamilie Engion Family und engion home eine Garantie von 14.000 Vollzyklen und einer Lebensdauer von 10 Jahren.

    Das meistverkaufte Elektroauto ist der Nissan Leaf, welcher seit 2010 produziert wird. Nissan gab 2015 an, dass bis dahin nur 0,01 Prozent der Akkus wegen Defekt oder Problemen ausgetauscht werden mussten und das auch nur aufgrund extern zugefügter Schäden. Dabei gibt es vereinzelt Fahrzeuge, die bereits mehr als 200.000 km gefahren sind. Auch diese hätten keine Probleme mit dem Akku.
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  9. #9
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Feuerlöschen von Akkumulatoren :

    Bei Lithium-Batterien soll der Einsatz von Löschwasser vorteilhafter sein ,
    als Sauerstoffverdrängende Löschmittel wie Kohlendioxid .

    Beim Brand würde Sauerstoff freigesetzt werden , und darum wäre es wichtig ,
    die Wärme abzuführen .

    Dies behauptet die Wiki-Webseite brand-feuer.de
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    Der Artikel ist wahnsinnig lang , und beginnt salopp gesagt
    bei Adam und Eva bzw. der Völkerwanderung der Germanen :
    3.3 Löschmittel

    Für den abwehrenden Brandschutz wird bei Lithium-Batterie-Bränden als Löschmittel neben dem konventionellen Löschmittel Wasser unter anderem auch Metallbrandpulver, sauerstoffverdrängende Löschmittel oder Tensid-Gemische empfohlen.

    Wasser: Bei Brandereignissen mit Lithium-Batterien werden wegen des enormen Energieinhalts extreme Wärmemengen freigesetzt.
    Unter Berücksichtigung der hohen Brandlast von Lithium-Batterien und der damit im Brandfall frei werdenden thermischen Energie liefert das exzellente Wärmebindungsvermögen von Wasser einen wirksamen Beitrag zur Brandbekämpfung. Insofern kommt bei einem Feuerwehreinsatz grundsätzlich das klassische Löschmittel Wasser zum Einsatz.

    Der möglichst frühzeitige Einsatz von Wasser und Verwendung großer Mengen bewirkt insbesondere durch den Kühleffekt einer deutlich verlangsamten Reaktion und damit auch der Brandentwicklung.

    Außerdem werden giftige Rauchgase niedergeschlagen.

    Das Löschen mit Wasser bewirkt zudem, dass alle geschädigten Zellen, deren Gehäuse offen ist, endgültig durch den Kontakt mit Wasser langsam entladen werden.

    Bei Lithium-Batterie-Bränden ist mit einem deutlich größeren Löschwasserbedarf als zur Bekämpfung konventioneller Brände zu rechnen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass aufgrund der festen Batterieummantelungen eine direkte Kühlung der Zellen nicht möglich ist. Dies führt zu einer weiteren Erhöhung des Wasserbedarfs.

    Die Entstehung von Wasserstoff ist zu beachten. Wasserstoff kann unter Umständen mit der Umgebungsluft zündfähige Gemische bilden und schlagartig abbrennen. Wasserstoff/Luft-Mischungen sind in einem sehr weiten Mischungsverhältnis zündfähig (4 bis 77 Vol. % H, in Luft und benötigen eine sehr niedrige Zündenergie, so dass bereits geringe elektrostatische Entladungen als Zündquelle ausreichen.
    Sollte doch CO2 als Löschmittel eingesetzt werden müssen , um
    Wasserschäden und Fortspülen von Giftstoffen zu vermeiden ,
    dann haben einige Feuerwehren CO²-Anhänger , auf denen Standard-33/30kg Gasbuddeln
    mitgeführt werden können .

    Die Feuerwehr in Eckernförde beschreibt diesen folgendermaßen :
    Technische Details zum Sonderlöschmittelanhänger Kohlendioxid

    Der Sonderlöschmittelanhänger ist bestückt mit 8 Druckbehältern je 30 Kg Kohlendioxid. Jeder einzelne Druckbehälter lässt sich separat steuern. Über ein 70-Meter formstabilen Schlauch mit einem Innendurchmesser von 15 mm kann das Löschmittel über ein Schnee-Strahlrohr ausgebracht werden.

    Mittels einer Handkurbel wird der Druckschlauch auf die Schlauchhaspel aufgehaspelt. Als Sonderausstattung dient eine auf dem Gehäusedach des Anhängers aufgesetzte Aluminiumkiste zur Unterbringung der Kälteschutzausrüstung.
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    Hier wird es wahrscheinlich noch Brandmauern geben müssen ,
    damit eventuell brennende Akku-Schränke nicht weitere Einheiten in
    Mitleidenschaft ziehen können .
    Leider wird dies auch nur wieder durch "Versuch macht klug" eingeführt werden ,
    wie es in Deutschland üblich ist .
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  10. #10
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    Standard AW: Batterien und Akkumulatoren im Stromnetz

    Die Zukunft von Akkumulatoren :

    Der Industriegigant IBM hätte ein 500-Meilen Programm , bei dem theoretisch bis zu 11 kWh pro kg
    möglich wären :
    4. Übliche Akkumulatortypen (Energiedichte Wh/kg)

    * Bleiakkumulator 30,
    * Nickel‐Zink 50,
    * Nickel‐Cadmium 60,
    * Nickel‐Metallhydrid 110,
    * Lithium‐Polymer 140,
    * Lithium‐Ionen 210,
    * Lithium‐Schwefel 350

    5. Zu erwartende Akkutypen

    Lithium‐Sauerstoff‐Technik aus dem IBM 500 Meilen Programm erreicht momentan 1.000 Wh/kg Theoretisch sind 11.650 Wh/kg machbar was 1 kg Diesel entspricht
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