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Thema: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

  1. #11
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
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    gut oder schlecht?

    ich denke das ist ein richtiges Signal für die Staatszersetzende Pro Multikulti Kirchen ... sehe aber , bei Erfolg, eine letzte Hochburg der westlichen Welt und Ihrer Kultur dahingehen.

    Wie man sieht bin ich da hin und her gerissen ....

    Was denkt Ihr?
    Die Frage dabei ist - wo ist die Trennlinie? Betreibt eine Religionsgemeinschaft (also Kirche) einen Kindergarten, eine Schule, ein Krankenhaus odeer sonst eine öffentliche Einrichtung, dann hat dies ja erst einmal nichts mit der orignären Aufgabe einer Religionsgemeinschaft zu tun, so lange diese Institutionen Allen offen stehen.

    Ob Du nun also einen staatlichen oder sonstig privaten Kindergarten, Schule,, Krankenhaus etc. betreibst oder solch eine Einrichtung von einer Religionsgemeinschaft - die Kosten dafür fallen immer an.

    Etwas Anderes ist es, wenn über Steuergelder - ich nenne es jetzt einmal religionstypische Dinge (also Bau, Unterhalt von "Goitteshaäusern", Bezahlung der entsprechenden Geistlichen etc.) finanziert würden. Dies ist alleinige Aufgabe der Gläubigen und nicht der Allgemeinheit.

    Nur, wie wollte man hier scharf und sauber trennen und wo beginnt man und wo endet man?

  2. #12
    Mitglied Benutzerbild von Querfront
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Das ist überfällig. Ich möchte nicht, dass die Religionsindustrie mit meinem Steuergeld finanziert wird. Deswegen bin ich ja aus diesem Verein, in den ich nie freiwillig eingetreten bin, ausgetreten. Wer Interesse an Religion und anderen Formen der Spiritualität hat, soll das bitte privat finanzieren. Abseits der großen Amtskirchen, wird das ja auch praktiziert, z.b. bei den Neuapostolen oder den Altkatholiken.

  3. #13
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Das ist eine ganz komplizierte Kiste. Die staatlichen Leistungen an die Kirchen gehen zu einem großen Teil auf das Jahr 1803 zurück, als die geistlichen Fürstentümer im Reich säkularisiert wurden, um die anderen Fürsten für den Verlust linksrheinischer Gebiete an Frankreich zu entschädigen.

    Schon die Weimarer Verfassung (Art. 138) verlangte: "Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf."

    Durchgeführt wurde das aber nie. Man machte im Wesentlichen so weiter wie bisher, auch nach 1949. Dabei ist der Art. 138 WRV durch Art. 140 GG sogar Bestandteil des letzteren geworden. Der Auftrag besteht also nach wie vor. Wenn man eine solche Ablösung der alten Ansprüche jedoch ernsthaft in Angriff nehmen würde, müssten riesige Beträge hin- und hergehen. Da traut sich keiner ran.

  4. #14
    Selbstständig denkend Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von BlackForrester Beitrag anzeigen
    Die Frage dabei ist - wo ist die Trennlinie? Betreibt eine Religionsgemeinschaft (also Kirche) einen Kindergarten, eine Schule, ein Krankenhaus odeer sonst eine öffentliche Einrichtung, dann hat dies ja erst einmal nichts mit der orignären Aufgabe einer Religionsgemeinschaft zu tun, so lange diese Institutionen Allen offen stehen.

    Ob Du nun also einen staatlichen oder sonstig privaten Kindergarten, Schule,, Krankenhaus etc. betreibst oder solch eine Einrichtung von einer Religionsgemeinschaft - die Kosten dafür fallen immer an......
    In den kirchlichen Kindergärten wird den wehrlosen Kindern die Religion eingeimpft (Unterwürfigkeit, Kritiklosigkeit, Gehorsam, Schuldbewusstsein usw.).
    Darum sagt die kath. Kirche: Gebt mir die Kinder 7 Jahre....


    USrael: Der Schwanz (Israel) wedelt mit dem Hund (USA)!
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  5. #15
    Selbstständig denkend Benutzerbild von tosh
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von GSch Beitrag anzeigen
    Das ist eine ganz komplizierte Kiste. Die staatlichen Leistungen an die Kirchen gehen zu einem großen Teil auf das Jahr 1803 zurück, als die geistlichen Fürstentümer im Reich säkularisiert wurden, um die anderen Fürsten für den Verlust linksrheinischer Gebiete an Frankreich zu entschädigen.

    Schon die Weimarer Verfassung (Art. 138) verlangte: "Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf."

    Durchgeführt wurde das aber nie. Man machte im Wesentlichen so weiter wie bisher, auch nach 1949. Dabei ist der Art. 138 WRV durch Art. 140 GG sogar Bestandteil des letzteren geworden. Der Auftrag besteht also nach wie vor. Wenn man eine solche Ablösung der alten Ansprüche jedoch ernsthaft in Angriff nehmen würde, müssten riesige Beträge hin- und hergehen. Da traut sich keiner ran.
    Unglaublich:
    Die gesamten Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes lt. Artike 140 GG!

    Da heisst es völlig verlogen zB: Art. 137 (1) Es besteht keine Staatskirche.
    Trotzdem werden die Kirchensteuern vom Finanzamt eingesammelt.

    Dazu kommen Konkordate mit Rom:
    Staatskirchenverträge mit der [Links nur für registrierte Nutzer], genauer: mit dem [Links nur für registrierte Nutzer], heißen [Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer]

    • Derzeit in Deutschland geltende Konkordate mit der römisch-katholischen Kirche

    • [Links nur für registrierte Nutzer] vom 29. März 1924
    • [Links nur für registrierte Nutzer] vom 14. Juni 1929
    • [Links nur für registrierte Nutzer] vom 12. Oktober 1932
    • [Links nur für registrierte Nutzer] vom 20. Juli 1933
    • ..... usw. ....




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  6. #16
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Da heisst es völlig verlogen zB: Art. 137 (1) Es besteht keine Staatskirche.
    Trotzdem werden die Kirchensteuern vom Finanzamt eingesammelt.

    Dazu kommen Konkordate mit Rom:
    Staatskirchenverträge mit der [Links nur für registrierte Nutzer], genauer: mit dem [Links nur für registrierte Nutzer], heißen [I][Links nur für registrierte Nutzer][Links nur für registrierte Nutzer]
    Halt, nicht so hastig. Du hast offenbar keine genaue Vorstellung davon, was eine "Staatskirche" ist.

    [Links nur für registrierte Nutzer]:

    Als Staatskirche wird eine christliche Religionsgemeinschaft bezeichnet, die in einem Staat aufgrund geltenden Rechts (meistens mit Verfassungsrang) zur offiziellen Religion bestimmt wurde. Diese Regelung betrifft entweder das ganze Staatsgebiet oder nur einen Teilstaat. Eine Staatskirche leitet sich oftmals aus einer Monarchie ab und ist dabei eng mit der Person des Monarchen verbunden, der in der Regel eine besondere Rolle innerhalb der Staatskirche zukommt. Auch frühere Monarchien, die heute eine republikanische Verfassung haben, haben häufig eine Staatskirche (z. B. Griechenland).
    Dass das Finanzamt für die großen Kirchen eine Dienstleistung erbringt (und dafür bezahlt wird), schafft noch keine Staatskirche.

    Und dass der deutsche Staat mit dem Heiligen Stuhl einen völkerrechtlichen Vertrag hat, auch nicht - es handelt sich immerhin um ein Völkerrechtssubjekt.

    Die weltanschauliche Neutralität der Bundesrepublik Deutschland wird heute aus dem Zusammenwirken verschiedener verfassungsrechtlicher Normen, welche das Verhältnis von Staat zu Religion und Kirche bzw. Weltanschauung darstellen, umschrieben. Dabei sind insbesondere die Religionsfreiheit des Art. 4 Abs. 1, 2 des Grundgesetzes, das Verbot der Staatskirche in Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 Abs. 1 der Weimarer Reichsverfassung oder auch die Verbote der Benachteiligung und Bevorzugung der Bürger aus religiösen Gründen nach Art. 3 Abs. 3 GG sowie die Unabhängigkeit bürgerlicher Rechte und der Zulassung zu öffentlichen Ämtern vom religiösen und weltanschaulichen Bekenntnis (Art. 33 Abs. 3 GG) zu nennen. Ungeachtet davon ist das Verhältnis von Staat und Kirche in Deutschland nicht streng laizistisch, wie beispielsweise in Frankreich, sondern in vielen Bereichen auf Kooperation angelegt. Als Beispiele hierfür können der Religionsunterricht, welcher gemäß Art. 7 Abs. 3 GG ordentliches Lehrfach ist und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt wird, die Möglichkeit der Erhebung von Kirchensteuer mit Hilfe der staatlichen Finanzbehörden, Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 VI WRV, sowie das Recht nach Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 V WRV, den Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft zu erlangen, genannt werden.
    Das nennt man auch "hinkende Trennung" von Kirche und Staat. 1919 wurde die Staatskirche abgeschafft, aber eben doch nicht so ganz. In den USA oder Frankreich war man da konsequenter.

  7. #17
    Mitglied Benutzerbild von Jim_Panse
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    nun, soziale Einrichtungen sind ja nichts verkehrtes ... auch Kindergärten empfinde ich da als positiv.

    Ob das immer ein kirchlicher Träger sein muss, sollte jeder selber für sich entscheiden.

    Dennoch wäre natürlich eine Abschaffung der Kirchsteuerpflichtabgabe eine Sensation.

    Meine These: Dann bekommen die Kirchen auch wieder mehr Mitglieder.
    Aber weil das Mitglied ggü. dem Geld nicht so wichtig ist, wird auf diesen Schritt verzichtet.
    Die höchste Form menschlicher Intelligenz
    ist die Fähigkeit, zu beobachten, ohne zu bewerten.

  8. #18
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
    ...
    Ob das immer ein kirchlicher Träger sein muss, sollte jeder selber für sich entscheiden.
    ...
    und möglichst dabei bedenken, dass alle totalitären Systeme schon die ganz kleinen indoktrinieren.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  9. #19
    AfD wirkt!
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
    nun, soziale Einrichtungen sind ja nichts verkehrtes ... auch Kindergärten empfinde ich da als positiv.

    Ob das immer ein kirchlicher Träger sein muss, sollte jeder selber für sich entscheiden.

    Dennoch wäre natürlich eine Abschaffung der Kirchsteuerpflichtabgabe eine Sensation.

    Meine These: Dann bekommen die Kirchen auch wieder mehr Mitglieder.
    Aber weil das Mitglied ggü. dem Geld nicht so wichtig ist, wird auf diesen Schritt verzichtet.
    Die kirchlichen sozialen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen oder Kindergärten sind auch nicht das Problem. Jedenfalls kein finanzielles. Ob ein Kindergarten von der AWO betrieben wird oder von der Kirche oder einer anderen gemeinnützigen Einrichtung kommt aufs Gleiche hinaus. Alle werden gleichermaßen vom Staat bzw. den Eltern finanziert.

    Ein Problem unter vielen anderen ist aber die Alimentierung der Bischöfe aus Steuergeldern. Es kann nicht sein, dass auch Nichtgläubige diese nutzlosen Maden im Speck finanzieren.
    Zumal es kaum eine Gruppe in der BRD gibt, die sich antideutscher und volksfeindlicher verhält als diese Schmarotzer.
    Das Weltbild der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, offenbart am 9.10.2013 im ARD-Morgenmagazin:
    ... weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zuhause sind und sich auch zuhause fühlen können.

  10. #20
    Bismarck for President Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    Standard AW: AFD für Abschaffung der steuerlichen Kirchenfinanzierung

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
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    gut oder schlecht?


    ich denke das ist ein richtiges Signal für die Staatszersetzende Pro Multikulti Kirchen ... sehe aber , bei Erfolg, eine letzte Hochburg der westlichen Welt und Ihrer Kultur dahingehen.

    Wie man sieht bin ich da hin und her gerissen ....


    Was denkt Ihr?

    Habe selbe zwiespältige Meinung. Jedoch sind Pfaffen Verräter die sogar Kirchen übergeben um sie zu Moscheen zu verwandeln.
    Der Werbefilm für das gelobte Asylland Germany

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